The Witcher 3 Remastered im Test: The Witcher 3: Next Gen vs. Remastered im Vergleich
4/6Die Unterschiede in der Beleuchtung sind riesig
ComputerBase hat die maximale Beleuchtung des ursprünglichen The Witcher 3 mit Next-Gen-Patch von 2022 mit der vergleichbaren Einstellung im Remaster verglichen. Das bedeutet, dass in beiden Fällen Raytracing aufs Maximum gedreht ist, Pathtracing im neuen Teil aber abgeschaltet bleibt. Darüber hinaus kommt in beiden Spielen DLSS 4.5 Super Resolution (Preset M) zum Einsatz, sodass es auch diesbezüglich keine Unterschiede gibt.
Die Unterschiede in der Beleuchtung beider Spiele sind riesig. The Witcher 3 Remastered ist deutlich heller als das Original. Denn letzteres ist erstaunlich dunkel, was vor allem im direkten Vergleich auffällt.
Vor allem die Beleuchtung ist deutlich besser geworden
Das hat mehrere Gründe. So bietet zwar auch schon das alte Spiel seit 2022 („Next Gen“) eine Raytracing-Beleuchtung an, doch scheint diese nur sehr rudimentär zu sein. Das Licht erreicht den Großteil der Spielwelt nicht beziehungsweise nicht korrekt, die damit dunkel bleibt. Bei der neuen Raytracing-Integration ist die RT-Beleuchtung dagegen viel besser, sodass sich das Licht besser ausbreiten kann. Und so passiert es nicht selten, dass vorher Objekte beinahe komplett im Dunkeln lagen, die nun klar zu sehen sind.
Nur das Sonnenlicht ist vielleicht etwas zu intensiv geworden
Darüber hinaus scheint das Sonnenlicht generell heller zu sein. Vorher war diese ziemlich dunkel und nun sind die Entwickler ins andere Extrem geraten. Die Sonne in The Witcher 3 Remastered ist sehr hell, möglicherweise auch etwas zu hell. Vorher war die Welt definitiv zu dunkel, nun könnte diese aber durchaus etwas dunkler sein. Ein weiterer Grund ist, dass manche Oberflächen ausgetauscht wurden. Wo es vorher dunkle Erde gegeben hat, gibt es nun grüne Vegetation. Das wirkt ebenso heller.
Zudem lassen sich auch ausgetauschte Texturen und Oberflächen gut erkennen. Dies ist aber sehr szenenabhängig. In manchen Sequenzen wurden zahlreiche Oberflächen ausgetauscht, in anderen dagegen kaum welche oder auch gar keine. Meistens scheint es Feintuning gegeben zu haben, größere Unterschiede sind nur ab und zu anzutreffen.
Die neue Version ist optisch dem Original weit überlegen
The Witcher 3 Remastered ist auch mit der neuen Grafik immer noch ganz klar The Witcher 3. Die Optik profitiert aber sichtbar von der besseren Beleuchtung, die auf jede einzelne Szene (oftmals großen) Einfluss hat.
Zwar ist das Endprodukt insgesamt vielleicht etwas zu hell geworden, weiß in Kombination mit den stellenweise ausgetauschten Objekten aber deutlich mehr zu gefallen als die Originalversion. Für ein Remaster sind die Unterschiede durchaus als groß zu bezeichnen.
Benchmarks: Remaster vs. Original
Die bessere Grafik kostet natürlich Performance. Die GeForce RTX 5070 Ti wird bei Rasterizer-Optik 18 Prozent langsamer im Vergleich zur Originalversion mit Next-Gen-Patch, mit Raytracing sind es 19 Prozent. Die deutlich bessere Raytracing-Beleuchtung scheint also keine zusätzliche Leistung zu kosten. Auf der GeForce RTX 4080 Super liegen die Unterschiede bei 25 respektive 27 Prozent. Blackwell schmeckt das Remaster damit offenbar besser als Lovelace.
Auf der Radeon RX 9070 XT liegen die Unterschiede bei 21 und 25 Prozent. Die Abweichungen zu den GeForce-Karten sind nur geringfügig. Hier scheinen die besseren RT-Effekte im Remaster etwas mehr zu kosten, groß sind die Unterschiede aber nicht. Bei der Radeon RX 7900 XTX lassen sich dann 30 und 29 Prozent messen. Das sind doch deutlich mehr als auf der Radeon RX 9070 XT, auch hier ist die neue Hardware im Vorteil.
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