Asus MeMO Pad HD 7 im Test: Das 7-Zoll-HD-Tablet für 149 Euro

 3/6
Sasan Abdi
61 Kommentare

Display

Beim Display macht sich das Preisgefüge des HD 7 zunächst noch weniger bemerkbar als bei der Verarbeitung. Auf dem Papier bietet Asus hier nämlich mit einer Auflösung von 1.280 × 800 Pixeln den bisherigen Standard im Bereich der 7-Zoll-Tablets.

Die daraus resultierende Punktdichte von 216 ppi ist dementsprechend identisch mit jener vom Nexus 7 und Grundlage für eine scharfe Darstellung. In geschlossenen Räumen punktet das IPS-Display des Testkandidaten zudem mit einer knackigen Farbdarstellung und stabilen Blickwinkeln.

Asus MeMO Pad HD 7 - Display
Asus MeMO Pad HD 7 - Display

Dieser sehr positive Eindruck wird bei der Nutzung im sommerlichen Park etwas relativiert. In einem solchen Umfeld hat das HD 7 mit Spiegelungen, einer tendentiell zu geringen Helligkeit und der Anfälligkeit für Fingerabdrücke zu kämpfen, sodass man sich von der ersten Minute der Nutzung an versucht sieht, in den Schatten oder besser noch nach drinnen zu flüchten.

Display-Helligkeit
  • Helligkeit min.:
    • Samsung Galaxy Note 8.0
      5
    • Kindle Fire HD
      7
    • Asus Transformer Pad Infinity
      9
    • Lenovo IdeaTab S2110AH
      9
    • Microsoft Surface Pro
      9
    • Apple iPad Mini
      10
    • Asus Padfone 2 (Tablet-Dock)
      13
    • Samsung ATIV Tab
      15
    • Acer Iconia Tab B1
      18
    • Asus Vivo Tab RT
      21
    • Asus Nexus 7
      26
    • Asus MemoPad HD 7
      28
    • Lenovo IdeaTab A2107A-H
      28
    • Asus MeMO Pad Smart
      35
    • HP Elitepad 900
      46
    • Huawei Mediapad 10 Link
      51
    • Asus MeMO Pad
      70
  • Helligkeit max.:
    • Asus Transformer Pad Infinity
      638
      Weißpunkt: ca. 6.900
    • Asus Vivo Tab RT
      517
      Weißpunkt: ca. 7.100
    • Samsung Galaxy Note 8.0
      453
      Weißpunkt: ca. 7.300
    • Lenovo IdeaTab S2110AH
      437
      Weißpunkt: ca. 5.900
    • Microsoft Surface Pro
      397
      Weißpunkt: ca. 6.800
    • Samsung ATIV Tab
      394
      Weißpunkt: ca. 6.700
    • Huawei Mediapad 10 Link
      374
    • Apple iPad Mini
      362
      Weißpunkt: ca. 6.200
    • Kindle Fire HD
      358
      Weißpunkt: ca. 5.900
    • Asus Padfone 2 (Tablet-Dock)
      354
    • Asus MemoPad HD 7
      338
      Weißpunkt: ca. 5.700
    • HP Elitepad 900
      334
    • Asus MeMO Pad
      323
      Weißpunkt: ca. 6.500
    • Asus Nexus 7
      322
      Weißpunkt: ca. 6.300
    • Asus MeMO Pad Smart
      306
      Weißpunkt: ca. 6.300
    • Lenovo IdeaTab A2107A-H
      268
      Weißpunkt: ca. 6.100
    • Acer Iconia Tab B1
      204
      Weißpunkt: ca. 7.100
Display-Kontrast
  • Kontrast:
    • Kindle Fire HD
      1.988:1
    • Asus Transformer Pad Infinity
      1.100:1
    • Asus Nexus 7
      975:1
    • Asus Vivo Tab RT
      957:1
    • Lenovo IdeaTab A2107A-H
      957:1
    • Asus MeMO Pad Smart
      956:1
    • Microsoft Surface Pro
      945:1
    • HP Elitepad 900
      942:1
    • Huawei Mediapad 10 Link
      936:1
    • Asus MemoPad HD 7
      889:1
    • Samsung ATIV Tab
      838:1
    • Samsung Galaxy Note 8.0
      781:1
    • Lenovo IdeaTab S2110AH
      780:1
    • Apple iPad Mini
      770:1
    • Asus MeMO Pad
      769:1
    • Asus Padfone 2 (Tablet-Dock)
      712:1
    • Acer Iconia Tab B1
      703:1
Einheit: Kontrast

Der Blick auf die ermittelten Displaywerte offenbart, woher dieser Effekt rührt. Bei einer Maximalhelligkeit von rund 340 cd/m² liegt der Testkandidat im Vergleich mit der Konkurrenz nur im Mittelfeld, was abermals deutlich macht, dass die gemeinhin benannten 200 cd/m² für ein angenehmes Lesen von Tablet-Inhalten im Freien wirklich nur eine Mindestmarke darstellen.

Einschränkend muss aber auch erwähnt werden, dass uns die „Parkproblematik“ beim HD 7 im Herbst oder Winter wahrscheinlich nicht aufgefallen wäre. Hier handelt es sich also um einen Aspekt, der nur exzessive „Draußenleser“ bei sommerlicher Helligkeit stärker betreffen dürfte.

Kurios und damit erwähnenswert ist schließlich, dass Asus auf einen Helligkeitssensor verzichtet. Die meistens ohnehin nicht ideale automatische Regelung der Display-Helligkeit ist mit dem HD 7 also nicht möglich; wir haben die Funktion nicht vermisst.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dir gefällt ComputerBase? Lasse dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen!