News 1&1 Unlimited: Gericht kippt unklare Datenklauseln im Tarif

Jetzt mal ohne Scheiss, entstehen dem Anbieter "Mehrkosten" bei einem Heavy-User?
Wenn ich mir einen unlimited max Vertrag und 10 Zusatzkarten für nen 10er in der Familie verteile, dann würde ich das noch verstehen, wenn 24/7 die Leute am Surfen sind und ich gedrosselt oder mir der Vertrag gekündigt wird. Das ist genau so wenn ich ins All-You-Can-Eat-Restaurant gehe und der China-Mann schmeißt mich raus, weil ich den ganzen Abend Bock auf Ente habe.
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Dido_spens schrieb:
НSie manipulieren und betrügen ihre Kunden! Hier sind Geschwindigkeitsmessungen über fast ein Jahr! Unbegrenzter Tarif mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s.
Tja, watt nix kostet is nix! Ich bleibe lieber beim Original (VF) und habe keine Probleme. Mein Schnitt liegt bei ca. 150 GB/Monat und ich habe eine unlimited flat.
 
Das macht aber nicht nur 1&1 so. Ich hab schon alle möglichen Anbieter durch. Und auch durch alle Netze. Freenet zb. wirbt auch mit unlimited 300Mbit im O2 netz für günstig Geld. Denkste, fürn Garten reicht das ja, aber nö, allein in der App wird schon angezeigt 950GB max.... Ich hab 4 Überwachungskameras im Garten die Durch Alarme (und sehr viele fehl Alarme (weil zum bsp. frau und kinder vergessen die dinger aus zu machen wenn sie im garten sind)) doch eine beträchtliche menge an Daten auf meinen Homeserver zu Hause senden (allein letzten Monat knappe 1,5TB).

Da im Garten und zu Hause die W-Lan einstellungen identisch sind und sich somit auch die Handys etz. damit verbinden dürfte der datenverkehr sogar noch deutlisch höher sein (ich schau zb. im garten per giga tv auch fernsehen und auch andre streaming dienste nutze ich).

Seit in meiner 6860 5G eine sim von Vodafone steckt (ich hab allerdings auch alles bei denen, muss ich dazu sagen) is auf einmal ruhe mit mails von wegen datenlimit (wtf, denke unlimited), oder wie im falle freenet eben sogar kündigungen.

Und sind wir ehrlich:
Mobilfunkverbunden, ↓ 1,1 Gbit/s, ↑ 206 Mbit/s
is sogar mehr als ich zu hause am kabel anschluss habe...
Kabelverbunden, ↓ 1,1 Gbit/s, ↑ 56,7 Mbit/s

Gut, Vodafone bekommt dafür in Summe auch ordentlich was an Geld dafür von mir, aber solang alles so funktioniert wie ich das haben möchte, ohne generve und trallala zahl ich das gerne.
 
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zelect0r schrieb:
2,5TB/Monat pro Person, ich frage mich wie und wodurch man auf solche Werte kommt.
durch Gaming, HomeOffice und Streaming jedenfalls nicht

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Vormonat war entspannr ... 2 Wochen Urlaub dabei ...
Und nein ich habe kein IP TV etc - wenn ich Homeoffice mache steht da fast schon einen 3 davor.
 
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Einige verstehen halt nicht das man eben auch zb. Beruflich (Home Office) bedingt deutlich mehr an Daten durchs Netz schieben muss........

Und heute war von 8-16Uhr der Strom zu Hause weg. Darum hab ich heut im Garten gearbeitet (naja, und im Pool gelegen 😁, aber das weis ja keiner).

Aber wenn die "Leitungen" mehr her geben würden hier, würden da wahrscheinlich auch noch ganz andere zahlen stehen.

aber ob ein "normaler" haushalt in diese bereiche stösst.... ich wage es zu bezweifeln...
 

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Smily schrieb:
Sie können ja sagen 500 oder 1000 GB, das ist quasi unbegrenzt, da komme ich mit meiner Glasfaser zu Hause nicht drüber. Dann kann man jede Menge Videos schauen, die meisten werden die Grenze nicht erreichen, und die Grenze ist klar definiert.

Unbegrenzt ist halt unbegrenzt und man kann im Monat 1x das Internet runter laden.
Ja aber dann können sie nicht mehr mit dem Slogan unbegrenzt werben. Du musst einfach aus Sicht einer Marketing Abteilung denken;)
 
p.b.s. schrieb:
Daß Provider das Sürfverhalten ihrer Kunden überwachen, ist rechtlich sowieso nicht zulässig. Einzige Ausnahme bei Ermittlungen mit richterlicher Anordnung. Das wäre nämlich dann der nächste Widerspruch gewesen.
Mein Auto darf mein Fahrverhalten nicht überwachen, also muss die Tankfüllstandanzeige weg.
;)
 
Akkulaus schrieb:
Und du willst es nicht verstehen, dass Mobilfunk ein Shared Medium ist ;) Hat auch nur begrenzte Kapazitäten, die man ausbauen kann.

Niemand zwingt diese Firma irgendwas anzubieten, nur wenn sie es macht, dann klar formuliert und nachvollziehbar für den Kunden zu welchen Bedingungen.

Mir als Kunden ist es übrigens völlig egal wie der Verein seine beworbenen Leistungen erreicht... soll Marcel Davis 24/7 arbeiten bis er verreckt und dann gerne der Rest der Märchenerzähler.

Kapitalismus von Seiten der Kunden ruft sofort das größte mimimi auf Seiten der ach so schlauen Kapitalisten hervor, Doppelmoral ohne Ende...

10 Jahre 100 Mbit/s zahlen und nur 20 Mbit/s bekommen, kein Thema ist halt so...
1 mal zu viel downloaden im UNLIMITIERTEN Mobilfunktarif, sofortiger Weltuntergang, Vertragskündigung, weil is sooo!

Weil das Wort ja wohl schwammig ist, die ganzen Manager der Mobilfunkanbieter sind wohl ULIMITIERT dummdreisst... mit gleicher Gewichtung.

ps

Ich meine 50% unlimitiert DUMM und 50% unlimitiert DREISST!
 
Wenn ich in einem All you can eat Buffett beim Chinesen den dritten Teller hole, werde ich ja auch nicht aus dem Laden geworfen mit anschließenden Hausverbot. Absolut dummdreist, wie sich der Anbieter hier verhalten hat.
 
Die genannte und vom Oberlandesgericht Koblenz beanstandete Klausel sei laut dem Unternehmen bereits im Frühjahr 2025 angepasst worden, seitdem nicht mehr Bestandteil der aktuellen Vertragsbedingungen und werde daher auch nicht mehr verwendet.
Wie kommt man überhaupt darauf, einen limitierten Unlimited-Tarif anzubieten und dann zu glauben, dass Kunden das gut finden würden? Dass ein Gericht diesen dreisten Unsinn nun kippen musste, setzt dem Ganzen die Krone auf. Leider ist 1&1 schon so häufig negativ aufgefallen, dass für mich in Zukunft keine Möglichkeit mehr besteht, wieder Vertrauen aufzubauen.
 
@St3ppenWoLF keiner der großen drei...wir "schlafen mit allen"! :lol::smokin:

nur mal zur Einordnung, völlig abseits der Formulierungen von 1&1: unlimited heißt i.d.R. auch unlimited. Der Anbieter macht in den meisten Fällen genau nix. Die Geschwindigkeit deiner Verbindung hat was mit der Auslastung der Zelle zu tun (oder ob du überhaupt in einer bist....muss man in DE ja auch hinzufügen!).
Die 976 GB sind keine harte Grenze, sondern nur ein Schwellwert. Da gehen auch bei keinem die Alarmglocken an. In die Beobachtungsliste kommst du, wenn du drei-sechs Monate hintereinander drüber bist. Selbst dann gibt es ja auch noch gute Begründungen (Montage, Ausland,...).
Das einzige was wirklich passieren "kann" (!), ist das nach Überschreitung dieses Schwellwertes die Geschwindigkeit begrenzt wird (bspw von 300 auf 50 mbit). Aber das ist ja "klar kommuniziert"...in den Verträgen steht ja immer "bis zu" xyz mbit/s! ;)

und warum tragen die Anbieter dann überhaupt eine Grenze/Schwellwert ein? Weil Computer/Rechenzentren trotz AI/KI immer noch so doof sind und mit unlimited/unendlich nichts anfangen können. Ok...können einige Menschen auch nicht! :rolleyes::lol:
 
OC Instinct schrieb:
Auch ein oberstes Gerichtsurteil bedeutet nicht:
"Alle Fälle mit diesem Thema müssen identisch ausgehen."
Denn kleine Unterschiede können entscheidend sein.
Deshalb sind sogenannte "Präzedenzfälle" auch nur für konkrete, eng an den ursprünglichen Fall und dessen Sachverhalt anwendbar, und lassen in der Regel keinen Interpretationsspielraum (was ebenfalls in der Rechtssprechung und der damit einhergehenden Urteilsbegründung üblich ist).

Die kleinen Unterschiede sind teilweise nur einzelne "Wörter" die die Auslegung des Sachverhaltes am Schluss als völlig anders zu Verstehenden begründen.

nicht mit ChatGPT geschrieben ;)

:schluck:
 
Hach, 1&1. Ich bin ja Kunde bei 1&1 geworden (und bins noch), gerade weil die neben Congstar und Telekom anno dazumal die einzigen waren, die genau diese "Flatrate aber mit Limit"-Schwurbeleien bei den Festnetz-DSL-Tarifen nicht mitmachten. Enshittification eben. Und ganz bestimmt, jaja, ich kann mir das im kleinen Privatgespräch mit Manager*in X genau vorstellen: "Wir müssen das machen, macht ja jeder andere auch" - dann muss ich von eurer Marke eben auch nichts mehr halten.

P.S.
Und ja, klar, ihr habt die Vertragsklausel schon bei Verfahrenseröffnung umformuliert und nicht erst aufs Urteil gewartet, ganz toll, aber klagen musste trotzdem erst jemand. Ach Leute, ihr Top-Manager und eure Peter-Thiel-Religion - sorry, wer solchen pathologisch-narzistischen Kram anfängt, braucht mich um nichts mehr bitten, weil ich ihm in nichts mehr trauen kann.
 
Dorimil schrieb:
Unabhängig von 1&1 gehören solche Formulierungen abgeschafft! Und das sage ich nicht nur als Kunde, sondern auch als Mitarbeiter eines Mobilfunk-Anbieters. :cool_alt:

Das Datenvolumen wird permanent überwacht, da die Nutzungsdaten auch übermittelt werden (bevor jetzt jemand schreit -> BNetzA für die jährlichen Statistiken). Alle Anbieter haben in ihren unlimited Verträgen eine Grenze drin, ab derer sich das Nutzngsverhalten genauer angeschaut wird. Die liegt bei 976 GB (oder bei 1 TB für die einfache Rechnung).
Wir hatten im letzten Kalenderjahr genau sieben Fälle, wo das gegriffen hat und drei davon wurden gekündigt. Und ja, rein von der Datennutzung haben diese drei gefühlt das Internet runtergeladen. Die Werte konnte man rechnerisch nicht mal mit 24/7 Dauerstreamen in 4k auf vier Geräten erreichen.
Da wurden die SIM-Karten in Boxen zur Internet-Nutzung benutzt. Das wird in den Verträgen klar ausgeschlossen und diese Klausel ist rechtens.
Das mit dem SIM-Karten in Boxen auschließen sieht der BGH aber anders. Ist wohl also eher nicht rechtens...
https://www.teltarif.de/bgh-urteil-endgeraetefreiheit/news/91736.html
 
Bin ich eigentlich der einzige, der dieses Urteil zum Ko*** findet? Alleine die Aussage, Einschränkungen seien okay, wenn sie klar definiert sind, zeigt mal wieder lobbyistisch gekauften Täterschutz für Betrüger (1&1), die in den Knast gehören.
"UNLIMITED", "UNBEGRENZT" ist eine absolut unmissverständliche, klare Definition des Datenvolumens und damit des vereinbarten Leistungsumfangs. Das Werben mit "unbegrenztem" Datenvolumen und dann die Einstellung (Datenlimit) oder Verschlechterung (Drosselung) der Leistung, egal ob nach im Kleingedruckten festgelegter Klausel oder willkürlich, stellt von vornherein eine unbestreitbare und vollkommen vorsätzliche Täuschung des Vertragspartners (Kundem) dar, und das nennt man BETRUG.

Will man nicht unbegrenzt verkaufen, darf man auch nicht mit "unbegrenzt" werben. "All you can eat" heißt eben, soviel jemand essen kann, und nicht "nach 2 Tellern ist Schluss". Dann muss man es eben als "2-Teller-Buffet" bewerben.

Egal wieviel Rechtsverdreherei dazukommt, es wird von vornherein seitens der Anbieter arglistig getäuscht.
Und das sollte mal gefälligst gemäß dem StGB geahndet werden. Aber Gesetze werden hier ja immer nur selektiv angewandt...

Und wenn hier irgendwelche Schlaumeier meinen "erwartest Du von Unternehmen, mit Verlust zu verkaufen?". Das ist völlig irrelevant, das ist unternehmerisches Risiko und das Problem des Verkäufers. Wenn man Leistungen verspricht, die man nie zu erbringen gedachte, ist das Betrug.

Die "fair use policy" ist in jedem Falle immer Betrug, da bewusst Verträge Raum für Willkür lassen, um den Kunden über den tatsächlichen Leistungsumfang zu täuschen. In jedem Falle benachteiligen sie den Kunden einseitig. Die Existenz entsprechender Klauseln ist der Beweis für die Vorsätzlichkeit dieses Handelns.
 
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Mir ist aus presönlicher Erfahrung diese Anbieter nicht ganz koscher. Deshalb wundert mich diese News und die darin enthaltene beschriebene Klage nicht.
 
LuxSkywalker schrieb:
Die 1TB/Monat knacke ich selbst mit meinem 100MBit VDSL regelmässig ^^
Eigentlich nicht. Bin alleine, schaue nur Netflix, Prime, YouTube. Ich kann nicht mehr schauen, die restliche Zeit schlafe oder arbeite ich.
Logisch, wenn 2 Leute über die selbe Leitung schauen, doppelter Verbrauch.
Und wer immer Spiele kauft und installiert, auch.
Wer Home Office macht und seine bearbeiten Videos hoch unt runter lädt, hat auch andere Voraussetzungen. Finde aber, man sollte vom Durchschnitt ausgehen, der hier im Forum NICHT vertreten ist. Hier sind enorm viele Hardcore User. Mein Vater, bald 80, ist bei 10 bis 20 GB mit Glasfaser. Und der kann sich auch nicht vorstellen, wir man über 100 GB erreichen soll!

Aber wir reden in der News immer noch von einem mobil Vertrag. Bei DSL und Co gibt es ja keine Drosselung mehr.
Und wer mobil wirklich bei 300 GB ist, ist wirklich die Ausnahme. Gibt immer Leute, die das knacken. Aber dann müssen die halt einen anderen Vertrag nehmen.

Ändert aber nix an der Aussage, unlimited ist unlimited.
 
Hmm also ich habe ein Abo mit 400GB bei Boygues Telekom und nutz die in Frankreich auch gern mal aus. Finde ich originell was in D abgeht:D
 
svenmappo schrieb:
Finde ich originell was in D abgeht:D
DE ist was Mobilfunktarife angeht der teuerste der EU glaube ich, nur die Schweiz dürfte teurer sein in Europa.

Hier in Polen kostet mich ein unlimited Tarif ca. 15,- € und ich habe in so ziemlich jeder noch so kleinen Ecke Empfang , bei der Telekom habe ich damals glaube 70,- € bezahlt mit schlechterer Abdeckung.
 
Habe 400 in CH/EU und UK/färor und 40 weltweit. Joa so ist das in D. PL ist auch sehr billig ja. Natürlich alles monatlich kündbar:). Ist mir lieber als wie in D mit unlimited werben und dann ooops nach 300GB schalten wir aber 2 Gänge runter:D
 
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