News 1&1 Unlimited: Gericht kippt unklare Datenklauseln im Tarif

Man wirbt also mit unlimitierten Datenvolumen, man verkauft unlimitiertes Datenvolumen und der Kunde bezahlt auch unlimitiertes Datenvolumen - aber man verspricht kein unlimitiertes Datenvolumen sondern behält sich vor jederzeit ohne Angaben von vorab definierten Gründen das Datenvolumen zu beschränken. Das klingt unfassbar betrügerisch und kriminell! Gut, dass hier ein Riegel vorgeschoben wurde! Möge es anderen Providern ein deutliches Signal sein!
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Smily schrieb:
Sie können ja sagen 500 oder 1000 GB, das ist quasi unbegrenzt, da komme ich mit meiner Glasfaser zu Hause nicht drüber.

Ähm bitte? 😅 Das würde mir maximal eine Woche reichen... Je nachdem vielleicht sogar nur die Arbeitswoche, ohne Wochenende.

Ich hatte hier zuhause schon Monate mit 10TB Datentraffic und mehr...
4-Personen-Haushalt mit Internetfernsehen, Home Office, Gamern, Heimserver usw.
 
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Penman schrieb:
Ich denke nicht, dass 1&1 die Leute anvisiert, die 1 TB im Monat an Traffic verursachen.
Stimmt, bei 1TB ist man schon lange gekündigt bei 1&1... :freak:
Bei Google Suche finde man Berichte das wohl Kündigungen schon bei 400GB-600GB raus gingen.
Und das ist heute mit 4K-Stream in einer Woche voll.
 
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@Ranock321 Dann wäre ich als Kunde wohl nichtmal eine Woche bei denen 🤣🤣

Das ist ein absolut durchschnittlicher Monat ohne Spielebibliotheken runterzuladen oder Ähnliches.
 

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Was sagt eigentlich Marcell D'Avis dazu? Erst hat er mit Millionen persönlichen Hausbesuchen dafür gesorgt, dass alles "läuft" und nun schaden solche Klauseln dem Unternehmen. Das geht ja gar nicht. D'Avis, schreiten Sie ein! 😏
 
Ich könnte in 2026 nicht mal mehr sagen, wieviel Traffic übern Monat im "Festnetz" läuft. Allein schon über Streaming. Ist auch gut so, dass man sich da keinen Kopf mehr machen muss. Aber ja, die 70 GB auf dem Handy, von denen höchstens 10 GB benutzt werden, würden halt vermutlich nicht reichen.
 
Dido_spens schrieb:
АIch kämpfe seit September 2025 gegen sie und habe Beweise dafür, dass ich trotz unbegrenztem Datenvolumen von bis zu 300 Megabit nie auch nur 100 Megabit erreicht habe! Manchmal habe ich sogar regelmäßig gar keinen Empfang. Die Karte meiner Frau Licamobile ist viel schneller und teilt mir das sogar regelmäßig mit. Hotspot Seit zwei Jahren fühle ich mich erpresst. Selbst wenn mich jemand anruft, hört man mich nur über die Freisprecheinrichtung! Trotz aller von mir vorgelegten Messungen und Beweise weigern sie sich beharrlich, mit mir zu sprechen!
Fakeprofil?
Nur weniger Geschwindigkeit zu haben ist kein Vertragsgrund! Es steht ja meist "bis zu" in jedem Vertrag. Allerdings etwas unbegrenzt zu Bewerben und dann doch etwas zu limitieren ist nicht zulässig.
 
Auch das "bis zu" ist reguliert in minimal zulässigen Prozenten des "bis zu". Also "bis zu 100" bewerben und nur 30 liefern läuft über Sonderkündigungsrecht.
 
Ich befinde mich aktuell in einem Rechtsstreit in der 2. Instanz und kann aus eigener Erfahrung sagen: Die Zwischenüberschrift „Urteil für andere Anbieter bindend“ ist zumindest missverständlich.

Juristisch präziser wäre:
"Das Urteil hat erhebliche Signalwirkung für andere Anbieter und macht deutlich, dass vergleichbare Klauseln voraussichtlich ebenfalls unwirksam sind."

In meinen Verfahren wegen eines anderen Sachverhalts habe ich mich ebenfalls unter anderem auf andere Gerichtsurteile berufen. Die Antwort des Gerichts war sinngemäß, dass es sich dabei um andere Einzelfallentscheidungen handelt, die für den konkreten Fall nicht automatisch bindend sind.

Auch wenn in den Medien häufig der Eindruck entsteht, ein Gerichtsurteil gelte automatisch für alle vergleichbaren Fälle, ist das so nicht richtig. Ein Urteil bindet grundsätzlich zunächst nur die Beteiligten des jeweiligen Verfahrens.

Natürlich können Urteile – insbesondere von höheren Gerichten oder bei grundsätzlichen Rechtsfragen – eine Orientierungswirkung für andere Fälle haben. Sie ersetzen aber kein Gesetz und sind nicht automatisch für jedes andere Unternehmen oder jeden anderen Vertrag verbindlich. Richterliche Unabhängigkeit bedeutet zwangsläufig, dass es Auslegungsspielräume gibt.
Auch Gerichte verschiedener Instanzen können denselben Sachverhalt unterschiedlich bewerten und zu unterschiedlichen Entscheidungen gelangen.

Im Fall von 1&1 bedeutet das: Die Entscheidung betrifft unmittelbar das konkrete Verfahren und die dort geprüften Vertragsklauseln. Andere Anbieter mit vergleichbaren Klauseln können davon betroffen sein, weil Gerichte diese Argumentation übernehmen könntenmüssen es aber nicht zwingend automatisch.

Auch ein oberstes Gerichtsurteil bedeutet nicht:
"Alle Fälle mit diesem Thema müssen identisch ausgehen."
Denn kleine Unterschiede können entscheidend sein.

Das System funktioniert also nicht nach dem Prinzip:
"Das Gericht hat gesprochen, und damit ist jede Diskussion beendet."

Geschrieben mit Chat GPT.
 
Zuletzt bearbeitet:
motorazrv3 schrieb:
Warum komisch? Es entspricht der Wahrheit.
Ja es ist wahr, das 1&1 Kunden täuscht, aber es ist dennoch komisch das man von jeden Mensch erwartet das er dies sofort weiß, selbst wenn er das erste mal ein Smartphone sich kauft und ein Vertrag abschließen will.
motorazrv3 schrieb:
Glaubst du 1&1 stellt sich hin und sagt unser Mobilnetz ist kacke? Klar sagen die in der Werbung es ist super duper, 5G und Empfang überall dazu. Die wollen doch ein Produkt verkaufen.

Ich bin auch überzeugt, wenn das Mobilnetz bei 1&1 so viel besser wäre, dann würden die auch ganz andere Preise verlangen.
Darum gehts hier auch nicht, selbst die Einschätzung ob der Anbieter so billig ist, das dieser Betrügen muss, kann nicht jeder Mensch erkennen. Besonders Menschen die nicht von der Materie sind.

Daher halte ich die Aussage für komisch, das es ja bekannt ist und hätte man sich Informiert, müsste man nicht klagen. Wenn missstände da sind sollte immer geklagt werden, weil nur so werden die missstände aufgeräumt.

M@tze schrieb:
Da ist es auch teilweise üblich "lifetime warranty" zu verkaufen und wenn damit geworben wird, erwarte ich das auch. Und bisher habe ich diese auch immer wahrnehmen können, wenn ich weit nach Ablauf der Garantie ein Problem hatte. Erst letzten Monat einen defekten Verschluss meiner älteren Stanley Thermoskanne reklamiert und eine komplett Neue zugeschickt bekommen.
Soll ja nicht heißen das sich alle nicht daran halten was sie versprechen, sondern es gibt schon sehr viele.
 
Dorimil schrieb:
Und das sage ich nicht nur als Kunde, sondern auch als Mitarbeiter eines Mobilfunk-Anbieters. :cool_alt:
[...]
Alle Anbieter haben in ihren unlimited Verträgen eine Grenze drin, ab derer sich das Nutzngsverhalten genauer angeschaut wird.
Welche Farbe hat dein Brötchengeber? :cool_alt:
Bin bei einem der "großen drei", nur andere Abteilung (Mobilfunk tangiert mich nur selten und eher indirekt).

Aber ja, es wird ab etwa 1 TB etwas genauer observiert, aber zumindest bei uns nicht einfach gekündigt 😅
Hab auch mal intern nachgefragt und die Antwort war: (Das ist nicht der Wortlaut! Weil, vertrauliche Interna und so.) -> "Unlimitiert heißt definitiv unlimitiert. Aber irgendwelche Leute übertreiben es immer maßlos."
 
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