Schon alleine, dass ihr hier die Datenübertragungsraten messt, lässt darauf schließen, dass ihr nicht so genau wisst, was ihr tut, bzw. wozu ihr eine Raptor habt.
Die Raptor hat eine deutlich geringere Datendichte als normale Platten - insbesondere neue Platten mit PR sind hier deutlich überlegen. Dafür hat die Raptor 10.000 UpM, was zum einen die Transferrate, aber auch die Zugriffszeit beschleunigt. An die Dauertransferrate moderner 7.200er Platten mag die Raptor nicht herankommen, bei der Zugriffszeit liegt sie aber klar in Führung.
Deswegen eignet sie sich für Anwendungen, wo es auf gute sequenzielle Schreib-/Leseperformance ankommt, wie z.B. Datenbanken, Server.
Spiele sind i.d.R. darauf optimiert, die Daten die geladen werden müssen "an einem Stück" zu speichern (wie es auch Windows tut, besonders Vista).
Durch Fragmentierung entfernt sich das Ganze mit der Zeit vom optimalen Zustand, aber das kann man ja nachbessern, zumal NTFS im Vergleich zu FAT32 nicht sehr stark fragmentiert.
Also: Eine Raptor mag schneller sein als ein bis zwei Jahre alte 200GB-Platten, aber gegen moderne 500 GB Platten oder gar 1TB-Platten hat sie im Desktop-Betrieb (Spiele, Videoverarbeitung usw.) keine Vorteile. Die hohe Lautstärke beim Zugriff (die mich persönlich nicht stört) aber besonders der hohe Preis lassen die Platte endgültig durchfallen.
Was die Lebensdauer von Platten angeht: Behandelt man sie gut (aktive Kühlung, langsamdrehender 80mm Lüfter reicht), halten sie > 5 Jahre und damit länger als ihre technische Lebensdauer. Bei mir ist noch keine Platte verreckt, wenn man von einem Serienfehler in der Produktion (Elektronikfehler bei zwei Fujitsu Platten, beide RMA) absieht.
Aber sowas kann einem auch bei Grafikkarten, CPUs oder Mainboards passieren.
Um die Plattenperformance zu steigern würde ich einzig ein RAID empfehlen. Hier liegt natürlich ein RAID0 nahe, aber mangels Redundanz (im Gegenteil) würde ich lieber drei Platten als RAID5 verschalten, oder, falls vorhanden, Intels Matrix RAID mit RAID0+1 einsetzen.
Das Ganze ersetzt natürlich kein regelmäßiges Backup, was per externer HD, DVD-RAM (nicht DVD+-R(W)!) geschehen sollte.
Alle meine Bekannten, die diese wenigen Ratschläge ernst nehmen, hatten bisher keine Datenverluste oder kaputte Platten.
Dass ich mir eine Raptor gekauft habe lag wohl eher an meiner Naivität und Gutgläubigkeit in Benchmarks, oder an der Tatsache dass meine Raptor nur 100 MB/s Burst schafft, da der SATA-Controller nur per PCI angebunden ist (altes Board halt)... Moderne Boards schaffen hier mit SATA2 ja 300 MB/s.
Die Raptor hat eine deutlich geringere Datendichte als normale Platten - insbesondere neue Platten mit PR sind hier deutlich überlegen. Dafür hat die Raptor 10.000 UpM, was zum einen die Transferrate, aber auch die Zugriffszeit beschleunigt. An die Dauertransferrate moderner 7.200er Platten mag die Raptor nicht herankommen, bei der Zugriffszeit liegt sie aber klar in Führung.
Deswegen eignet sie sich für Anwendungen, wo es auf gute sequenzielle Schreib-/Leseperformance ankommt, wie z.B. Datenbanken, Server.
Spiele sind i.d.R. darauf optimiert, die Daten die geladen werden müssen "an einem Stück" zu speichern (wie es auch Windows tut, besonders Vista).
Durch Fragmentierung entfernt sich das Ganze mit der Zeit vom optimalen Zustand, aber das kann man ja nachbessern, zumal NTFS im Vergleich zu FAT32 nicht sehr stark fragmentiert.
Also: Eine Raptor mag schneller sein als ein bis zwei Jahre alte 200GB-Platten, aber gegen moderne 500 GB Platten oder gar 1TB-Platten hat sie im Desktop-Betrieb (Spiele, Videoverarbeitung usw.) keine Vorteile. Die hohe Lautstärke beim Zugriff (die mich persönlich nicht stört) aber besonders der hohe Preis lassen die Platte endgültig durchfallen.
Was die Lebensdauer von Platten angeht: Behandelt man sie gut (aktive Kühlung, langsamdrehender 80mm Lüfter reicht), halten sie > 5 Jahre und damit länger als ihre technische Lebensdauer. Bei mir ist noch keine Platte verreckt, wenn man von einem Serienfehler in der Produktion (Elektronikfehler bei zwei Fujitsu Platten, beide RMA) absieht.
Aber sowas kann einem auch bei Grafikkarten, CPUs oder Mainboards passieren.
Um die Plattenperformance zu steigern würde ich einzig ein RAID empfehlen. Hier liegt natürlich ein RAID0 nahe, aber mangels Redundanz (im Gegenteil) würde ich lieber drei Platten als RAID5 verschalten, oder, falls vorhanden, Intels Matrix RAID mit RAID0+1 einsetzen.
Das Ganze ersetzt natürlich kein regelmäßiges Backup, was per externer HD, DVD-RAM (nicht DVD+-R(W)!) geschehen sollte.
Alle meine Bekannten, die diese wenigen Ratschläge ernst nehmen, hatten bisher keine Datenverluste oder kaputte Platten.
Dass ich mir eine Raptor gekauft habe lag wohl eher an meiner Naivität und Gutgläubigkeit in Benchmarks, oder an der Tatsache dass meine Raptor nur 100 MB/s Burst schafft, da der SATA-Controller nur per PCI angebunden ist (altes Board halt)... Moderne Boards schaffen hier mit SATA2 ja 300 MB/s.