News 10 Jahre alt und gebraucht: Datenretter finden bei externen HDDs keine Neuware

Banned schrieb:
Findest du, du solltest als Fischmarktbetreiber haften müssen, wenn dort einer vergammeltes Zeug verkauft hat und nun das halbe Dorf Lebensmittelvergiftung hat?
Auf dem Fischmarkt kann ich mir die Ware zumindest ansehen und wenn Fisch vergammelt ist, dann riecht man das. Bei Marketplacehändlern kann man sich die Ware vorher aber nicht ansehen. Man sieht auch nicht was verpackt wird. Man bekommt halt was und hofft dass es auch das ist. In der Regel ist es das Produkt aber hin und wieder hat man eben Pech und es ist nicht das was beworben wurde.

Da sollte es also irgendeine Instanz geben die genauer drauf schaut was da angeboten und verkauft wird. Es werden ja auch Sachen verkauft die illegal sind, zumindest bei uns. Wie die das machen, ist deren Problem.

Oder sie sollten ZUMINDEST bessere Filtereinstellungen anbieten um Marketplacehändler einfacher auszublenden damit ich als Kunde wenigstens vorher schon besser eingrenzen kann wenn ich von solchen Shops, aus Gründen, gar nichts will.

Manchmal gibts die Option mir nur Sachen anzuzeigen die von Amazon.de verkauft werden aber manchmal hat man die Option nicht, das ist völlig Random ob einem diese Filteroption angezeigt wird oder nicht und hat nichts mit den Produkten zu tun die man sucht.

Nach Marketplacehändlern aus bestimmten Ländern kann ich überhaupt nicht filtern, also zB alle Marketplacehändler aus China ausblenden.
 
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cookie_dent schrieb:
Echt jetzt? Und bei Datenverlust, wenn die Platte verreckt, machst Du was?
1. Kein BKUP, kein Mitleid!
2. Ich vertraue 3x Gebrauchten HDD mehr, z.B. als BKUP für meine Bilder, als einer einzelnen Neuen!
Wobei die 3x Gebrauchten eventuell weniger gekostet haben, als die eine Neue.
Ist halt ein bisschen mehr Aufwand, die 3x zu synchronisieren. Bei einer muss ich es sowieso machen.
Aber die Daten rechtfertigen das bisschen mehr Aufwand!
Ist eine der 3x BKUP kaputt, habe ich die Daten immer noch 2x BKUP. 1x Org. sowieso.
Und kann mir mehr Zeit lassen, als wie wenn die einzelne BKUP Platte kaputt ist!
* Kann sogar eine ausser Haus, verschlüsselt bei einem Freund lagern.
 
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@Azeron

Na, der Unterschied ob du betrachten kannst oder nicht ist doch irrelevant für die Frage. Ob du z.B. ein Pangasius-Filet vor dem Kauf betrachten kannst oder nicht, spielt für deine Fähigkeit, eine eventuelle Dioxin-Verseuchung des Filets (AgentOrange wurde im Heimatland des Pangasius eingesetzt) zu erkennen praktisch null komma gar keine Rolle, denn die Verseuchung ist unsichtbar. Soll der Marktplatz nochmal extra alle Händler prüfen müssen? Prüfen Rewe und Edeka ihre Pangasiusfilets auf Dioxinvergifting? Vermutlich alle paar Monate eine Stichprobe, vielleicht sollte das also auch bei Amazon geschehen, aber mit der Frage, ob du es direkt betrachten kannst, hat das nichts zu tun.
 
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LordNord schrieb:
Keine Sorge, er kauft auch gerne gerauchte Autos zum Neupreis, solang die Autos noch gut laufen und der Kilometerzähler auf Null gestellt wurde, ist alles okay.
Das er sowas gekauft hat, hat er nicht gesagt.
Vielleicht ist er gar nicht so blöde, für Fantasiepreise (oh so billig) zu kaufen, wie viele Andere die Amazon blind in den Tod folgen.
Vielleicht doch.
Aber das wissen wir nicht.
Und von einem Auto hat er schon gar nicht geredet. Und hypothetisch: Wenn ja, warum dann "gerne"?

Auf was ich raus will: Behauptung als Beweis und dann diskreditieren.
Ist in letzter Zeit modern geworden (Trumpies. DE=Trampeltier).
 
Dessi schrieb:
Solange die Platten noch gut laufen, ist ja alles ok !
24 Monate Garantie hat man ja eh...
Kannst du dir vorstellen, wie langsam diese alten Dinger sind ? Immerhin werden jedes Jahr die Festplatten schneller
 
@Andyw1228 Ach. Über 100MB/s R/W schafften die alten Dinger schon. Leicht sogar. Die Meisten halt.
Und dann an/über USB3, wen juckt es. So viel ich gelesen habe, ging es da um "externe". Vermute USB.
Zugriffszeit? Über USB. Muahahahamu.
Da zählt nur der Preis. Billig = Gut. 3x kaufen für BKUPs.
 
Die billigen DVD-Laufwerke bei Amazon haben teilweise noch PATA (JAE 50-Pin) Anschlüsse, manchmal schon am ersten Tag defekt 😂
 
Zuletzt bearbeitet:
Tech Week beim Amazon.... wenn ich das schon lese. Davon mal abgesehen, dass die Amazon-Webseite inzwischen zu einem Klon asiatischer Ramschplattformen verkommen ist, spielt dort Qualität und (Kunden-)Service schon lange keine Rolle mehr. Auch die Abläufe und Strukturen sind offensichtlich durch das enorme Wachstum unter die Räder gekommen. Als Ex-Behördenmitarbeiter kenne ich das selbst: je größer ein Apparat wird, desto (potentiell) träger und ineffizient ist er.

Dessi schrieb:
Solange die Platten noch gut laufen, ist ja alles ok !
24 Monate Garantie hat man ja eh...
Das ist hoffentlich ironisch gemeint, oder? ODER? Kaufst du mir meinen 2009er Ford zum Neuwagenpreis ab? Ich gebe dir auch 24 Monate Garantie!
 
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Azeron schrieb:
Auf dem Fischmarkt kann ich mir die Ware zumindest ansehen und wenn Fisch vergammelt ist, dann riecht man das.

Wir müssen uns jetzt nicht auf den Fisch versteifen, aber es gibt definitiv Arten von Bakterienbefall bei Lebensmitteln, die du nicht riechen oder sehen kannst.
Es ging mir auch einfach generell darum, ob jemand als Bereitsteller eines Marktplatzes dafür haftbar gemacht werden können soll, was seine Kunden dort anbieten (sofern hier nicht offensichtlich illegale Dinge geschehen). Es gab ja hier zuletzt z.B. den Bericht über die Powerbanks, die Feuer fangen können. Diese hatten doch wohl ein gültiges Prüfzeichen, da bekannter Hersteller (wobei gefälschte Prüfziegel auf Amazon mMn wirklich ein Problem sind - da sollte mehr geprüft werden). Wenn jetzt so ein Teil irgendwo Feuer fängt und das Haus abbrennt, dann sollte Amazon dafür die (Mit-)Haftung übernehmen? Sehe ich nicht so.

Die können doch nicht Stichproben aller möglichen Artikel von Marketplace-Händlern auf irgendwelche Dinge, die theoretisch manipuliert werden könnten, durchführen. Und das würde bei den Händlern, die ihre Ware nicht bei Amazon deponieren, schon mal gar nicht gehen. Also alle zwingen, ihre Ware bei Amazon zu lagern?

Azeron schrieb:
Bei Marketplacehändlern kann man sich die Ware vorher aber nicht ansehen.

Wie bei jeglichem Online-Versand. Dafür gibt es die Widerrufsfrist. Verweigert hier ein Händler, muss Amazon eingreifen, ja. Aber das ist was anders, als eine pauschale Haftung zu fordern.


Azeron schrieb:
Oder sie sollten ZUMINDEST bessere Filtereinstellungen anbieten um Marketplacehändler einfacher auszublenden damit ich als Kunde wenigstens vorher schon besser eingrenzen kann wenn ich von solchen Shops, aus Gründen, gar nichts will.

Das wäre sicherlich zu begrüßen. Andererseits hoffe ich wirklich, dass niemand damit überfordert ist, zu schauen, ob Amazon der Verkäufer ist oder jemand anderes. Ist doch wirklich leicht ersichtlich, wenn es einem wichtig ist.
 
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Banned schrieb:
Es gab ja hier zuletzt z.B. den Bericht über die Powerbanks, die Feuer fangen können. Diese hatten doch wohl ein gültiges Prüfzeichen, da bekannter Hersteller (wobei gefälschte Prüfziegel auf Amazon mMn wirklich ein Problem sind - da sollte mehr geprüft werden). Wenn jetzt so ein Teil irgendwo Feuer fängt und das Haus abbrennt, dann sollte Amazon dafür die (Mit-)Haftung übernehmen? Sehe ich nicht so.
Dass Ware mal schadhaft sein kann, ist das eine, dagegen kann man nichts machen. Kommt immer und überall vor aber sofern der Händler grundsätzlich mit seiner Ware alle auflagen tatsächlich erfüllt aber dann trotzdem was passiert, da sehe ich jetzt keinen Handlungsbedarf für die Plattform.

Wenn aber Ware absichtlich zB nicht geprüft wurde (Prüfkennzeichen gefälscht, ist ja bei Elektronikwaren aus China jetzt nichts seltenes), oder Inhaltsstoffe in Materialien genutzt werden die bei uns nicht erlaubt sind oder Ware absichtlich falsch deklariert ist (wie in diesem Fall), illegale Waren (zB. Retrokonsolen mit tausend unlizensierten Roms) und solche Dinge, sollte halt nicht sein. Gerade bei chinesischen Händlern kommt sowas jetzt nicht selten vor und denen sollte man einfach mehr auf die Finger schauen.

Wie gesagt, wie man das macht, keine Ahnung, soll mich als Konsument aber auch nichts angehen, da müssen sich andere drum kümmern. Ich will mich als Konsument drauf verlassen können dass ich auf einer Plattform auch tatsächlich das bekomme was ich bestelle (ok, wenn ich bei einen Chinamülladen bestelle bekomme ich so gesehen ja auch dann genau das 😂).

Banned schrieb:
Andererseits hoffe ich wirklich, dass niemand damit überfordert ist, zu schauen, ob Amazon der Verkäufer ist oder jemand anderes. Ist doch wirklich leicht ersichtlich, wenn es einem wichtig ist.
Klar, das sollte jeder hinbekommen. Eine Filteroption wäre mir aber trotzdem lieber dass mir Produkte solcher Händler in den Suchergebnissen dann gar nicht mehr angezeigt werden denn gerade wenn man nach einfachen Dingen sucht, werden einem Seitenweise nur Produkte von Chinaläden angezeigt. Da ist es fast unmöglich Produkte von nicht-chinesischen Händlern rauszufiltern und müsste das bei jedem Produkt einzeln prüfen.
 
Was ist in der HDD-Branche bitte los?

Nur noch technologischer Stillstand und Gaunerei!
 
Ich bin in dem Thema nun nicht so weit drin, aber gibt es solche Fälschungen und Probleme auch bei SSD Speicher und M2 SSD´s ? Weil ich will mir demnächst was neues holen.
 
flashmastär schrieb:
Fälschungen und Probleme auch bei SSD Speicher und M2 SSD´s ?
Wenn es USB Sticks mit 4TB für 29,99€ „gibt“, ist es höchstens eine Frage der Zeit, bis das bei SSD der Fall ist. Ich glaube bei SATA SSDs war das sogar schon mal Thema.
 
flashmastär schrieb:
aber gibt es solche Fälschungen und Probleme auch bei SSD Speicher und M2 SSD´s ?
Na klar gibts auch bei SSDs Betrügereien:

https://www.heise.de/news/Gefaelsch...-beim-Last-Minute-Geschenkekauf-10217894.html
https://www.heise.de/ratgeber/Made-in-Chona-Gefaelschte-SSDs-im-Umlauf-7535777.html
https://futurezone.at/produkte/betrug-16tb-festplatte-china-amazon-fake/402294635

Einfach nicht billig von irgendwelchen unseriösen Chinastores kaufen. Wenn ne SSD bei nem Händler viel viel billiger ist als bei anderen Händlern dass es fast schon zu schön ist um wahr zu sein, dann hat die Sache meist einen Haken. Einfach bei Geizhals nachsehen wo es was gibt und von dort nen günstigen Händler raussuchen, dann ist man meist schon auf der sicheren Seite.
 
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Ja aber bei den Seagate "Skandal" war es ja aber auch nicht unbedingt ersichtlich und auch in seriösen Stores gekauft und selbst die Werte wurden gefälscht.
 
flashmastär schrieb:
Ja aber bei den Seagate "Skandal" war es ja aber auch nicht unbedingt ersichtlich und auch in seriösen Stores gekauft und selbst die Werte wurden gefälscht.
100 Prozentige Sicherheit gibt es sowieso nie, nirgendwo aber man kann zumindest die Chance verringern dass man selber Betrugsopfer wird.
 
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Azeron schrieb:
verringern dass man selber Betrugsopfer wird.
Und im Zweifel jemanden haben, gegen den man seine Ansprüche auch durchsetzen kann. Bei einer Chinabutze kannst du das Knicken.
 
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Also, das wundert mich jetzt keinen Meter, dass hier betrogen wird ohne Ende. Warum auch nicht? Die Gefahr einer Strafe ist gering die Margen hoch.

Die etwas dagegen tun könnten geht es am Arsch vorbei. Es ist einfach traurig, dass man solchen Geschäftsgebaren immer mehr ausgeliefert ist, selbst wenn man bereit ist den UVP vom Hersteller zu zahlen.
 
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@Chriz Bislang kam leider noch keine Antwort. Ich hake spätestens morgen noch einmal nach.
 
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