News 14-nm-Kapazitätsprobleme: Intel soll Fremdvergabe der Chipsatz-Fertigung planen

Jan

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#1
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#2
Da hätte sich Intel mal lieber in die TSMC 7nm Fertigung eingekauft....
 
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#3
Und woran soll der Kapazitätsmangel jetzt liegen?
Der Absatz steigt doch momentan nicht so rasant an, dass Intel das nicht mehr abgebildet bekommt...
Oder fehlen die Kapazitäten der Fertigungslinien, die auf 10nm umgestellt werden sollten aber aktuell nicht liefern können?
Anders kann ich es mir fast nicht erklären.
 
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#4
@Jokener Man sollte planmäßig eben jetzt schon auf 10nm sein, daher hat man nicht mehr so stark aufgestockt. In 10nm hätte man ja mehr Chips pro Wafer rausbekommen können
Jetzt, wo aber auch die neuen CPUs wieder in 14nm kommen müssen und zudem noch mal einen größeren Chip besitzten, also noch mehr Wafer dafür draufgehen, reicht die Kapazität eben nicht mehr.
 
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#5
Haha! Wirklich Engpass oder will man sich schnell als Kunde beim einzigen Auftragsfertiger des einzigen Hauptkonkurenten einkaufen?
 
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#6
Vielleicht wird es eines Tages "Das Leben des Brian 2" geben, in dem einige Hintergründe zu Intels Management(Fehler) der letzten Jahre beleuchtet werden. Könnte ähnlich amüsant wie der erste Teil werden.
 
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#7

Simon

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#8
Es gilt der Spruch: Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh. ^^
 
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#9
Stimmt, da die neuen Prozessoren tendenziell mehr Kerne haben, passen weniger davon auf einen Wafer.
Ansonsten macht "neuer" oder "alter" Prozessor ja nicht per Definition einen großen Unterschied.

Wenn AMD einen Zen+ fertigt, dann benötigt es dafür genau so viel Wafer-Fläche wie für einen Zen ohne +.
Aber bei Intel sind die neueren Chips größer, macht also Sinn.
Danke...
 
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#10
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#11
So würde ich mir das auch erklären und auch mit der im Artikel genannten unterschiedlichen Generationen.
Es muss ja jedes Jahr ein refreshter refresh eines refreshten refreshes geben und das belegt halt zusätzliche Kapazitäten.
Tatsächlich sehe ich das aber recht positiv. So hat AMD die Möglichkeit noch weiter aufzuholen bzw. weiter nach vorne zu preschen.
Mit den gestiegenen Preisen für in CPUs bei Intel dürften dann auch die Ryzen einen stärkeren Absatz generieren.
 
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#13
Das dürfte wohl tatsächlich an der Verspätung von 10nm CPUs liegen. Intels frühere Chipsätze wurden in 22nm hergestellt, also wollte man logischerweise frei werdende Kapazitäten in größeren Strukturbreiten weiter nutzen. Da CPUs zweifelsohne eine viel höhere Marge haben, werden die weiterhin selbst produziert, während Chipsätze bei Drittfirmen in Auftrag gegeben werden.
 
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#14
Warum lassen die ihre Chipsätze nicht einfach auf 22 oder 28nm, dass bringt doch nahezu nichts das in 14nm zu machen. Da würde ich nur die Server Geschichten machen. Lieber nen 22er mit hohen Yield und schneller CT.
 
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#15
Soso, will Intel also extern fertigen lassen.
Und sonst heißt es doch immer die Intel Fertigung wäre so kompliziert bzw. anders, dass niemand Lust hat bei denen fertigen zu lassen. Umgekehrt soll das aber kein Problem sein?
Naja, mal schauen. Wenn Intel wirklich extern fertigen lässt, wäre das jedenfalls eine dicke, fette Schlagzeile in jeder IT-Zeitschtift - der alte Bär knickt ein.
 

Mirk0

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#16
Solange die Qualität passt und es für den Endverbraucher keine steigenden Preise mit sich bringt, ist das doch in Ordnung.
 

Faust2011

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#18
Schade, dass man keinen Grund dafür erfährt.
 

DenMCX

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#19
Solange die Qualität passt und es für den Endverbraucher keine steigenden Preise mit sich bringt, ist das doch in Ordnung.
Genauuu, Intel wird die Kosten (Einnahmen) von TSMC natürlich "aus eigener Tasche" zahlen und die extern gefertigten CPUs für den Kunden subventionieren, damit dieser nicht mehr zahlen muss... lolz
 
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#20
@DenMCX In Anbetracht, dass die TSMC Fertigung im Vergleich zum Status Quo das Angebot wesentlich verbessern soll, kann es sich für den Endverbraucher sogar positiv auswirken, auch wenn auf den Einkaufspreis der Mainboardhersteller auch noch TSMC ne Gewinnmarge einstreicht und nicht nur Intel.
 
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