2 IPv4-Adressen werden für 1 PC gefunden

redjack1000 schrieb:
Warum macht man sowas? Ich verstehe den Sinn nicht.
Bei Geräten mit WLAN/LAN mach ich das auch. Auch wenn WLAN vielleicht nicht immer aktiv ist (sollte sich ja eigentlich auch deaktivieren wenn LAN gesteckt ist - zumindest meine Laptops konnten das G; auch meine Shield macht das so)

LAN = .1
WLAN = .101

Muss man sich eine IP weniger merken, wenn man weiß das WLAN + 100 ist.
(also bei mir ist es nicht +100 - aber trotzdem gleiches Konzept)

Ich sortiere auch nach Art des Gerätes ..
1-10 Desktops
11-20 Laptops
21-30 Mobile Geräte
31-40 "Home-Entertainment" (Airplay-Boxen, Shiled usw.)
41-70 Smart-Home-Geräte
70-72 Gäste-IPs
80-100 VMs
200-205 Server
220-225 LAN-Geräte (Switche etc.)
250 Router
(jetzt nur exemplarisch - ist wesentlich genauer Strukturiert bei mir)

Warum auch nicht? Privat hat man doch IPs ohne ende. Sauber verteilen und man hat etwas struktur im LAN ;) Macht man ja in Firmennetzen auch ;)
 
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VDC schrieb:
Es wird ja auch Tempo genannt, auch wenn es per Definition Papiertaschentuch heißen sollte. Aber physikalische IP war einfach zuviel.
Ich habe nirgens geschrieben, dass eine IP physikalisch sei. Demjenigen der das geschrieben hat, wurde doch ausdrücklich widersprochen.

"Wird als ... bezeichnet" ist keine Definition, "die MAC-Adresse ist die physische Adresse" wäre eine Definition. Im Englischen ebenso der gleiche Wortlaut.
Die Original-MAC eines physikalischen Netzwerkadapters liegt als physikalischer Zustand vor, eingebrannt im EEPROM als Ladungszustand. Sie wurde daher Hardware/physikalische Adresse genannt, weil dem so ist und den physikalischen Adapter identifiziert. Daher ist ihre Definition, dass sie der Identifizierer des Adapters für den Layer 2 ist. Deine Interpretation kann man nur auf die Teilmenge derjenigen MAC-Adressen anwenden, die via OS/Hypervisor konfiguriert oder generiert werden.

wenn ich deinen Gedanken weiter spinne mit aber liegt ja physikalisch im EEPROM, lande ich bei:
Meine Virtualisierung ist keine mehr, wenn ich die VM-VHD auf einer HDD ablege.
Nö, denn ein VM-Image ist ja auch nicht die Virtualisierung. Das VM-Image liegt physikalisch auf dem Storage vor (als Ladungs- oder magnetischer Zustand), aber die Virtualisierung ist letztlich die Hypervisor-Umgebung des Hosts, der das Image dann ausführt.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
Am besten gar nicht zwei Verbindungen gleichzeitig nutzen... Am Ende meckert man wegen lahmen Speed und merkt erst später das WLAN priorisiert wurde.

Dafür gibt es ja die Metrik, wie schon ganz am Anfang @CoMo geschrieben hat. Bei mir hängen fast alle Rechner, wenn sie es haben, per WLAN und Ethernet (RJ45 und oder Fiber) im Netz. Dann per Metrik, den schnellsten Anschluss priorisiert, sollte eigentlich bei einem modernen OS auch automatisch so sein und ich kann Teile meines Netzes updaten ohne Ausfälle zu haben.
 
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WulfmanGER schrieb:
Macht man ja in Firmennetzen auch ;)
Nein, da steckt man die einzelnen Kategorien in eigene Subnetze und steckt eine Firewall dazwischen.
Atkatla schrieb:
Ich habe nirgens geschrieben, dass eine IP physikalisch sei.
Da kommt der ganze Aufruhr her und nein, das warst nicht du. Das habe ich klar auf dem Schirm. Dein Einwurf kam ja erst bei auch eine MAC ist nicht physikalisch.

Atkatla schrieb:
Die Original-MAC eines physikalischen Netzwerkadapters liegt als physikalischer Zustand vor, eingebrannt im EEPROM als Ladungszustand. Und sie wird auch so genannt, weil dem so ist. Ihre Definiton ist, dass sie ein Identifizierer für den Layer 2 ist. Das ändert nichts an ihrer Umsetzung in den pyhsichen Adaptern. Deine Interpretation kann man nur auf die Teilmenge derjenigen MAC-Adressen anwenden, die via OS konfiguriert oder generiert werden.
Das ist und bleibt nicht physikalisch, es ist in Hardware, aber nicht Hardware, auch "eingebrannt" ist nicht fest, viele ROM kann man entsprechend nochmal überschreiben und auch ist die MAC nicht unbedingt eindeutig noch einzigartig. Physikalisch wäre fest verdrahtet/logisch verschaltet, das macht man bspw. bei Multiplexing von LED-Panels für die Adressierung, aber nicht im Netzwerkbereich.

Ich kann deine Argumentation und auch Beharrlichkeit schon verstehen, korrekt ist die Bezeichnung trotzdem nicht, toll wäre: Erste oder etwas wie Basisadresse um klarer zu machen, dass es die erste mögliche und auch nach Möglichkeit in jede Richtung nachvollziehbare Adressierung beinhaltet.


Ja, der "Layer 1,5" (also der LLC-Teil vom Layer 2), der z.B. den Link Speed kontrolliert hat physikalische Auswirkungen mit welcher Frequenz die Signale durchs Kabel gehen, die olle MAC aber nicht, die ist erst im Boot, sobald (rein digitale) Frames durch die Gegend springen und kontrolliert gar nichts in physikalischer Hinsicht.

Mit einem passenden Artikel vom IEEE lasse ich mich gerne umstimmen, aber solange hier nur Wiki als Quelle kommt, ist das halt nix.
 
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@VDC Mal etwas Lesestoff, weil es irgendwie nicht aus den Köpfen der Leute rauszukriegen ist:

https://www.freist.de/itblog/archives/2010/06/entry_16.html
https://german.stackexchange.com/questions/8232/wann-sagt-man-physikalisch-und-wann-physisch
https://www.peterjohann-consulting.de/physisch-oder-physikalisch/

Ich hatte vor kurzem eine Cisco-Weiterbildung. Der Trainer hatte einen Doktortitel (in Physik). Und sogar der hat immer von Physik (Hardware) und physikalischen Devices und Adressen gesprochen. Ich musste mich so derart zurückhalten. Es tat weh.
 
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