WulfmanGER schrieb:
Macht man ja in Firmennetzen auch
Nein, da steckt man die einzelnen Kategorien in eigene Subnetze und steckt eine Firewall dazwischen.
Atkatla schrieb:
Ich habe nirgens geschrieben, dass eine IP physikalisch sei.
Da kommt der ganze Aufruhr her und nein, das warst nicht du. Das habe ich klar auf dem Schirm. Dein Einwurf kam ja erst bei auch eine MAC ist nicht physikalisch.
Atkatla schrieb:
Die Original-MAC eines physikalischen Netzwerkadapters liegt als physikalischer Zustand vor, eingebrannt im EEPROM als Ladungszustand. Und sie wird auch so genannt, weil dem so ist. Ihre Definiton ist, dass sie ein Identifizierer für den Layer 2 ist. Das ändert nichts an ihrer Umsetzung in den pyhsichen Adaptern. Deine Interpretation kann man nur auf die Teilmenge derjenigen MAC-Adressen anwenden, die via OS konfiguriert oder generiert werden.
Das ist und bleibt nicht physikalisch, es ist in Hardware, aber nicht Hardware, auch "eingebrannt" ist nicht fest, viele ROM kann man entsprechend nochmal überschreiben und auch ist die MAC nicht unbedingt eindeutig noch einzigartig. Physikalisch wäre fest verdrahtet/logisch verschaltet, das macht man bspw. bei Multiplexing von LED-Panels für die Adressierung, aber nicht im Netzwerkbereich.
Ich kann deine Argumentation und auch Beharrlichkeit schon verstehen, korrekt ist die Bezeichnung trotzdem nicht, toll wäre: Erste oder etwas wie Basisadresse um klarer zu machen, dass es die erste mögliche und auch nach Möglichkeit in jede Richtung nachvollziehbare Adressierung beinhaltet.
Ja, der "Layer 1,5" (also der LLC-Teil vom Layer 2), der z.B. den Link Speed kontrolliert hat physikalische Auswirkungen mit welcher Frequenz die Signale durchs Kabel gehen, die olle MAC aber nicht, die ist erst im Boot, sobald (rein digitale) Frames durch die Gegend springen und kontrolliert gar nichts in physikalischer Hinsicht.
Mit einem passenden Artikel vom IEEE lasse ich mich gerne umstimmen, aber solange hier nur Wiki als Quelle kommt, ist das halt nix.