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Auf meinem Notebook nutzte (ist kaputt) ich jahrelang System-Networkd anstatt Networkmanager. Da hatte ich das über die Metric konfiguriert, dass bei angestecktem Netzwerkkabel das LAN genutzt wurde. Bei abgezogenem Netzwerkkabel wurde WLAN verwendet.
Die IP war auf beiden Netzwerkkarten (LAN+WLAN) identisch.
Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob WLAN deaktivieren in der Praxis eine gute Idee ist. So kann ich den MiniPC einfach in irgendeine Steckdose stecken, wenn der AP ausfällt, wo das Ethernetkabel steckt. Der WIFI-AP ist ein anderes Gerät.
Gleiche IP muss nicht sein. Normalerweise habe ich Ethernet 2 stellig und WLAN 3 stellig, einfach 100 mehr. Ich muss nur schauen, ob die 133 als DHCP erlaubt sind. und überlegen, ob das irgendwas blockieren könnte.
Die 177 könnten mit einem Handy kollidieren, das hier kaum eingeloggt ist, andererseits ist auch dieser Server nur sporadisch eingeschaltet und wird nach ein paar Stunden wieder ausgeschaltet, wenn er nicht benötigt wird. Da läuft zB dovecot.
Du kannst in den Eigenschaften der Netzwerkkarte -> IPv4 -> Eigenschaften -> Erweitert (Unten rechts) -> IP Einstellungen -> IP Adressen quasi beliebig IPs eintragen.
Ich hab hier grade keinen Zugriff auf ein System auf dem ich das zeigen kann, aber das habe ich in der Vergangenheit schon des oefteren gemacht.
Also ich kann meinen physischen Netzwerkadaptern problemlos so viele IP-Adressen zuweisen, bis der Kernel-Speicher des Netzwerkstacks volläuft. Hunderttausende, wenn ich will.
Wenn das bei dir nicht geht, hast du vielleicht seit 40 Jahren keine Updates mehr installiert?
Doof, wenn die Windows UI das nicht abbildet, aber das sind alles gleichweritge, ganz normale IPs. Alle IPs sind "virtuell" wenn man so will, das ist layer 3.. Physische Adressen sind MAC Adressen / werden gern so bezeichnet obwohl layer 2
Natürlich. Alle IP-Adressen sind virtuell. Was denkst du, was passiert, wenn du die IP-Adresse des Adapters änderst? Dass dein Mainboard die mit nem Laser in den Chip brennt?
Gleiche IP hat halt den Charme, dass du von anderen Rechnern im Netz auf die Kiste per SSH über einen DNS-Name (bzw. IP) kommst.
Mit meiner o.g. Lösung, hängt es ein paar Sekunden, wenn du das Netzwerkkabel rausziehst. Aber dann kommst du problemlos über WLAN wieder rein. Außer der ästhetische Aufteilung nach Netzwerkart bringen Dir 2 verschiedene IPs da keinen Vorteil.
Keine These, sondern so ist es definiert. Schau in die Wikis oder jedes beliebige Netzwerkfachbuch.
Physische Adresse
Die MAC-Adresse wird auch als physische Adresse bezeichnet, weil sie normalerweise vom Hersteller in ein Gerät fest und nicht veränderbar einprogrammiert wurde.
...
MAC addresses are primarily assigned by device manufacturers, and are therefore often referred to as the burned-in address, or as an Ethernet hardware address, hardware address, or physical address.
Du hängst dich am Wort "programmiert" auf. Die MAC-Adresse liegt auch bei einem spannungsfreien Rechner nicht-flüchtig im EEPROM als Zustand vor. Programmieren und physisch schließen sich übrigens nicht gegenseitig aus.
OSI hört in Schicht 1 mit physikalisch auf und das sind rein die Kabel / Antenne / Konnektoren
Denk deinen eigenen Gedanken doch mal weiter. Da Schicht 1 der Carrier ist, müssen dessen Frames doch organisiert werden -> Media Access Control auf Layer 2. Der Layer 2 regelt den Zugriff auf das Übertragungsmedium. Dazu werden die physikalischen Adressen verwendet, auch wenn das OS noch nicht gebootet ist (z.B. im PXE) oder das OS später eine andere MAC für den Adapter verwendet. Kabel / Antennen / Konnektoren haben keinen Identifikator oder Adresse, die bei der Übertragung oder Organisation (z.B. Kollisionserkennung) verwendet werden könnten.
(Die Serials in Transceivern kann man aussen vor lassen, denn die tauchen in der Übertragung in keiner Schicht auf.)
"Wird als ... bezeichnet" ist keine Definition, "die MAC-Adresse ist die physische Adresse" wäre eine Definition. Im Englischen ebenso der gleiche Wortlaut.
Es wird ja auch Tempo genannt, auch wenn es per Definition Papiertaschentuch heißen sollte. Aber physikalische IP war einfach zuviel.
Atkatla schrieb:
Denk deinen eigenen Gedanken doch mal weiter. Da Schicht 1 der Carrier ist, müssen dessen Übertragungen doch organisiert werden -> Media Access Control/Media Access Code auf Layer 2. Der Layer 2 regelt den Zugriff auf das Übertragungsmedium. Dazu werden die hinterlegten Adressen aus einem ROM verwendet, auch wenn das BIOS/UEFI/OS noch nicht gebootet ist oder das BIOS/UEFI/OS später eine andere MAC für den Adapter verwendet.
MAC sind nur für die Zuordnung als Sender oder Empfänger in Schicht 2 und ohne Switches ist das wildes Rumschreien und ansonsten nur (MAC-)Cherrypicking der Kisten.
€: wenn ich deinen Gedanken weiter spinne mit aber liegt ja physikalisch im EEPROM, lande ich bei:
Meine Virtualisierung ist keine mehr, wenn ich die VM-VHD auf einer HDD ablege. die Informationen liegen ja physisch auf der Platte.