2 Linux Systeme auf einer Partition

kentallica schrieb:
Ok, also am besten Live ausprobieren und dann am besten dann die ISO mit der passenden Oberfläche direkt installieren.
das wäre auf jeden Fall meine Empfehlung
 
Old Knitterhemd schrieb:
Wenn es nur um die Oberflächen geht und etwas distro Schnuppern, dann lieber in der VM oder vom Stick.


Ein Notebook ohne USB 3?

Was ist das für ein Modell?
Lohnt sich das noch?
Ein Dell Latitude E6240 mit i5 2520m, 8 GB Ram und, SSD

Windows nutz ich kaum, von daher kann ich zur Performance kaum was sagen, aber unter Linux läuft es tadellos.

Ansonsten ist die Frage, wo jetzt wirklich die Unterschiede sind. Bin von Ubuntu zu Fedora, die beide Gnome nutzen und sich generell kaum unterscheiden auf den ersten Blick.

Nur das Fedora vom Gefühl schneller läuft.
Ergänzung ()

Termy schrieb:
das wäre auf jeden Fall meine Empfehlung
Wie viel macht denn die Desktop Umgebung aus und wie viel die Linux Distribution an sich?
Zwischen Ubuntu und Fedora, beide ja mit Gnome als Standard, konnte ich jetzt keine großen Unterschiede merken. Nur das bei Fedora aufgrund vom Rolling Release fast jeden Tag System Updates kommen.

Weil bisher hab ich Ubuntu, Mint, Fedora und Manjaro genutzt, wovon mir Manjaro am wenigsten zugesagt hat, obwohl es ebenfalls die Gnome Version war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hat dir denn an manjaro nicht gefallen?!

Meiner Meinung nach der beste Gnome Desktop out of the box.

Dazu kommen viele Kleinigkeiten, die es einfach simpel zu nutzen machen.

GPU Treiber bei Installation, die Manjaro Settings zum einfachen Kernel Up-/Downgrade, Pamac als Paketmanager, Einbindung des AUR, Aufnahme von Free-Office als eine Auswahlmöglichkeit bei der Installation, statt Libreoffice uvm.

In wie weit die Distros den Desktop anpassen/individualisieren ist unterschiedlich (fedora ist stock gnome) und relevanter ist eher das Paketmanagement und Verhalten unter der Haube.
 
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kentallica schrieb:
Wie viel macht denn die Desktop Umgebung aus und wie viel die Linux Distribution an sich?
Zwischen Ubuntu und Fedora, beide ja mit Gnome als Standard, konnte ich jetzt keine großen Unterschiede merken. Nur das bei Fedora aufgrund vom Rolling Release fast jeden Tag System Updates kommen.

Weil bisher hab ich Ubuntu, Mint, Fedora und Manjaro genutzt, wovon mir Manjaro am wenigsten zugesagt hat, obwohl es ebenfalls die Gnome Version war.

Rein vom praktischen Standpunkt ist die Distribution vor allem aus zwei Überlegungen her wichtig:
1.) gibt es alle Software, die du willst in einfach zu installierender Form - sei es jetzt direkt in den Repositorys oder über Sachen wie das AUR oder weitere PPAs.
2.) wie wichtig ist dir Aktualität? Ich habe bisher zwar noch keine schlechten Erfahrungen mit Rolling Release gemacht, aber natürlich ist dort das Potential für unerkannte Probleme höher.

Natürlich kann man sich noch viel mehr Entscheidungskriterien ausdenken (Philosophie, Package Manager, Defaults un was sonst noch alles), aber da wird es halt sehr schnell sehr subjektiv ^^

Die DE macht da für den "Laien", der das Ding einfach nur benutzen will, finde ich schon deutlich mehr aus, weil du mit der eben immer in Kontakt bist.

Natürlich ist das Leben leider auch hier nicht schwarz-weiss und die User-Experience einer DE kann durch die Distro durchaus kaputtgemacht werden - irgendeine Kubuntu-Version (ich glaube 15.04?) war irgendwie dermaßen vereumelt, dass es einfach keinen Spaß gemacht hat. Die gleiche KDE-Version unter anderen Distros war aber weiterhin ein Traum.
Ich denke zwar, dass das eher die Ausnahme sein dürfte...trotzdem würde ich, wenn mir die Distro ansonsten "egal" ist auf eine Distro setzen, die meine gewünschte DE als "1st Class Citizen" hat - also z.b. Fedora für Gnome (oder Ubuntu, wenn du deren Anpassung von Gnome magst), Manjaro oder OpenSUSE für KDE, Mint für Cinnamon, Solus für Budgie usw.

Ich persönlich nutze Manjaro KDE, für ein eher schwaches Notebook würde ich dir aufgrund des Ressourcenhungers von Gnome auch eher abraten. KDE, Xfce, LXQT wärend a wohl passender.
 
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Old Knitterhemd schrieb:
Was hat dir denn an manjaro nicht gefallen?!

Meiner Meinung nach der beste Gnome Desktop out of the box.

Dazu kommen viele Kleinigkeiten, die es einfach simpel zu nutzen machen.

GPU Treiber bei Installation, die Manjaro Settings zum einfachen Kernel Up-/Downgrade, Pamac als Paketmanager, Einbindung des AUR, Aufnahme von Free-Office als eine Auswahlmöglichkeit bei der Installation, statt Libreoffice uvm.

In wie weit die Distros den Desktop anpassen/individualisieren ist unterschiedlich (fedora ist stock gnome) und relevanter ist eher das Paketmanagement und Verhalten unter der Haube.
Bei Manjaro hat mir das Paketmanagement z.b. nicht gefallen mit Pacman, wo es glaub ich out of the Box auch keine Art Software Center gibt. Was man irgendwie nachträglich installieren konnte, aber von der Bedienung für mich arg schrecklich war. Ich hab es da nicht mal geschafft Spotify zu installieren.

Auch wenn ich vielleicht selber was falsch gemacht hab, kann ich jetzt nicht mehr sagen, klappt sowas einfaches nicht auf Anhieb, dann ist das nicht das richtige System für mich, wenn es woanders ganz easy klappt.

Bei Fedora ist das mit dem Software Center echt einfach, eigentlich wie bei Ubuntu. Findet man mal was nicht darüber kann man sich halt die RPM Datei suchen und die wird dann ins Software Center geladen und man kann es installieren.


Grundsätzlich finde ich auch Gnome für mich am besten, weil ich auch daran gewöhnt bin schon und von der Bedienung gibt es da nicht viel zu meckern.
Ergänzung ()

Termy schrieb:
Rein vom praktischen Standpunkt ist die Distribution vor allem aus zwei Überlegungen her wichtig:
1.) gibt es alle Software, die du willst in einfach zu installierender Form - sei es jetzt direkt in den Repositorys oder über Sachen wie das AUR oder weitere PPAs.
2.) wie wichtig ist dir Aktualität? Ich habe bisher zwar noch keine schlechten Erfahrungen mit Rolling Release gemacht, aber natürlich ist dort das Potential für unerkannte Probleme höher.

Natürlich kann man sich noch viel mehr Entscheidungskriterien ausdenken (Philosophie, Package Manager, Defaults un was sonst noch alles), aber da wird es halt sehr schnell sehr subjektiv ^^

Die DE macht da für den "Laien", der das Ding einfach nur benutzen will, finde ich schon deutlich mehr aus, weil du mit der eben immer in Kontakt bist.

Natürlich ist das Leben leider auch hier nicht schwarz-weiss und die User-Experience einer DE kann durch die Distro durchaus kaputtgemacht werden - irgendeine Kubuntu-Version (ich glaube 15.04?) war irgendwie dermaßen vereumelt, dass es einfach keinen Spaß gemacht hat. Die gleiche KDE-Version unter anderen Distros war aber weiterhin ein Traum.
Ich denke zwar, dass das eher die Ausnahme sein dürfte...trotzdem würde ich, wenn mir die Distro ansonsten "egal" ist auf eine Distro setzen, die meine gewünschte DE als "1st Class Citizen" hat - also z.b. Fedora für Gnome (oder Ubuntu, wenn du deren Anpassung von Gnome magst), Manjaro oder OpenSUSE für KDE, Mint für Cinnamon, Solus für Budgie usw.

Ich persönlich nutze Manjaro KDE, für ein eher schwaches Notebook würde ich dir aufgrund des Ressourcenhungers von Gnome auch eher abraten. KDE, Xfce, LXQT wärend a wohl passender.
Danke dir für den ausführlichen Einblick :)

Also am besten ist es für mich Software direkt per Software Center zu installieren und das soll möglichst auch easy zu bedienen sein. Was umständlich über das Terminal zu installieren ist nicht mein Fall.

Aktualität ist nicht zwingend wichtig, aber bei Fedora was jetzt nutze ist die Aktualität ja gegeben, aber es ist nicht zwingend, ist halt die Frage, ob es oft zu Problemen bei Rolling Release Systemen kommt.

Das hab ich mir auch gedacht, am besten auch die Distro nutzen,wo die gewünschte Desktop Umgebung die Kernkompetenz dieser Distro ist.

Also schwach ist mein Notebook jetzt nicht würde ich sagen, da ich unter Gnome nie Probleme mit der Performance hatte.

Ist das bei den Desktop Umgebungen nicht eher eine Frage des Arbeitsspeichers? Das immer gesagt wird KDE braucht den meisten Ram.

Aber bei 8 GB Ram im Notebook sollte ich da eigentlich nicht in Bedrängnis geraten.
 
Zuletzt bearbeitet:
kentallica schrieb:
Ist das bei den Desktop Umgebungen nicht eher eine Frage des Arbeitsspeichers? Das immer gesagt wird KDE braucht den meisten Ram.
Jein, natürlich gibt es da auch Unterschiede, bei 8GB sollte aber keine DE Probleme machen.
Dass KDE mehr Ram braucht oder langsam wäre ist so n Blödsinn, der sich aus alten KDE 4-Zeiten hartnäckig hält. Wenn du dir Benchmarks anschaust, dann ist KDE heutzutage bei der Performance eher auf Höhe der Lightweight-DEs und deutlich vor anderen "Full Feature"-DEs wie Gnome :)

Aber wenn du mit Gnome gut klarkommst und die Performance OK ist, dann spricht nichts dagegen es auch weiter zu benutzen ^^

Für Gnome und "einfaches Software Center" würde ich vermutlich tatsächlich entweder auf Ubuntu oder auf Fedora setzen.
Kriegt man zwar in Manjaro dank PackageKit auch hin, aber das muss man halt erstmal manuell installieren.

Mit Rolling Release habe ich bisher wie gesagt nie Probleme gehabt, zu Fedora direkt kann ich aber keine Praxiserfahrungen beitragen.
 
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An Gnome wird aber auch halt viel rum gebastelt. Ich bin da eher "konservativ" und mag es stabil mit möglichst wenig Veränderungen. Bei Ubuntu nutze ich von Anfang an (vor über 10 Jahren) im Prinzip die selbe GUI. Früher Gnome 2, jetzt der Nachfolger Mate, also Ubuntu-Mate. Kurz unterbrochen von Xubuntu (xfce), bis Mate brauchbar war als Fork/Neuentwicklung. D.h. mein Desktop sieht immer gleich aus. Völlig unspektakulär aber verschont von "Innovationen" á la Gnome Shell. Der Vorteil der offiziellen Derivate von Ubuntu ist halt, dass sie gut eingepflegt sind. Mit Cinnamon auf Ubuntu könnt's schon mal holpriger werden.
KDE und Ubuntu haben sich schlichtweg "auseinandergelebt". Die frühere enge Kooperation besteht nicht mehr, und man ist sich in herzlicher gegenseitiger Abneigung zugetan. Von daher, ist das auch auf Ubuntu basierende KDE-Neon vermutlich das bessere Kubuntu.
Ansonsten, wie gesagt, die Auswahl an Distros und GUIs ist ja groß. Einen Tipp vielleicht noch. Elementary OS ist recht empfehlenswert. Noch relativ jung, auf Ubuntu LTS basierend, aber mit einer sehr gefälligen eigenen GUI namens Pantheon.
Und noch einer: Bei Debian basierten Systemen, also auch Ubuntu, besser den Paketmanager Synaptic installieren und benutzen anstatt der aufgemotzten aber wenig informativen Appstores. Oder gleich das Terminal nutzen.

L.G.
 
Termy schrieb:
Jein, natürlich gibt es da auch Unterschiede, bei 8GB sollte aber keine DE Probleme machen.
Dass KDE mehr Ram braucht oder langsam wäre ist so n Blödsinn, der sich aus alten KDE 4-Zeiten hartnäckig hält. Wenn du dir Benchmarks anschaust, dann ist KDE heutzutage bei der Performance eher auf Höhe der Lightweight-DEs und deutlich vor anderen "Full Feature"-DEs wie Gnome :)

Aber wenn du mit Gnome gut klarkommst und die Performance OK ist, dann spricht nichts dagegen es auch weiter zu benutzen ^^

Für Gnome und "einfaches Software Center" würde ich vermutlich tatsächlich entweder auf Ubuntu oder auf Fedora setzen.
Kriegt man zwar in Manjaro dank PackageKit auch hin, aber das muss man halt erstmal manuell installieren.

Mit Rolling Release habe ich bisher wie gesagt nie Probleme gehabt, zu Fedora direkt kann ich aber keine Praxiserfahrungen beitragen.
Das ist halt nur das was bis jetzt so gelesen hab mit KDE, in der Praxis stellt sich das ja, an sich wie du sagst auch anscheinend anders da.

Und von der Performance sollte es mit i5 2520m, 8 GB Ram und SSD glaub ich bei Linux nicht zu Problemen kommen, da sollte eigentlich jedes Linux laufen egal welche Oberfläche.

Keine Ahnung, ob es das PackageKit war, was ich manuell installiert hab oder was anderes, aber es funktionierte halt nicht gut und das hat mir direkt den Spaß verdorben, wenn man weiß, dass es auch problemloser geht.

Denke auch das es keine Probleme gibt, nur wenn man auch die Test Updates in den Quellen aktiviert, was ich nicht mache.
Ergänzung ()

K-BV schrieb:
An Gnome wird aber auch halt viel rum gebastelt. Ich bin da eher "konservativ" und mag es stabil mit möglichst wenig Veränderungen. Bei Ubuntu nutze ich von Anfang an (vor über 10 Jahren) im Prinzip die selbe GUI. Früher Gnome 2, jetzt der Nachfolger Mate, also Ubuntu-Mate. Kurz unterbrochen von Xubuntu (xfce), bis Mate brauchbar war als Fork/Neuentwicklung. D.h. mein Desktop sieht immer gleich aus. Völlig unspektakulär aber verschont von "Innovationen" á la Gnome Shell. Der Vorteil der offiziellen Derivate von Ubuntu ist halt, dass sie gut eingepflegt sind. Mit Cinnamon auf Ubuntu könnt's schon mal holpriger werden.
KDE und Ubuntu haben sich schlichtweg "auseinandergelebt". Die frühere enge Kooperation besteht nicht mehr, und man ist sich in herzlicher gegenseitiger Abneigung zugetan. Von daher, ist das auch auf Ubuntu basierende KDE-Neon vermutlich das bessere Kubuntu.
Ansonsten, wie gesagt, die Auswahl an Distros und GUIs ist ja groß. Einen Tipp vielleicht noch. Elementary OS ist recht empfehlenswert. Noch relativ jung, auf Ubuntu LTS basierend, aber mit einer sehr gefälligen eigenen GUI namens Pantheon.
Und noch einer: Bei Debian basierten Systemen, also auch Ubuntu, besser den Paketmanager Synaptic installieren und benutzen anstatt der aufgemotzten aber wenig informativen Appstores. Oder gleich das Terminal nutzen.

L.G.
Wenn was funktioniert braucht man es an sich ja auch nicht zu ändern :)

Ich probiere halt auch mal gerne aus.

Wie Termy schon sagte, die offiziellen Derivate sind meist auch die besten und man sollte die danach auch die Distro aussuchen, welche GUI einem eben am meisten zusagt.

Elementary OS hab ich zumindest schon mal gelesen, aber da soll es wohl schwierig sein Programme aus fremden Quellen zu installieren.

Ansonsten mag ich die Appstores schon, ich bin halt noch nicht so firm mit dem Terminal.
 
Zuletzt bearbeitet:
kentallica schrieb:
Ansonsten mag ich die Appstores schon, ich bin halt noch nicht so firm mit dem Terminal.
Klar! Geht vielen so! Synaptic ist aber der ideale Kompromiss dazwischen. GUI, aber sehr informativ und umfangreich. Die App-Dinger sind dagegen die blanke Katastrophe, aber eben schön anzuschauen. Während Synaptic natürlich kotzlangweilig ausschaut. War früher bei Ubuntu auch Standard, bis man meinte moderner aussehen zu müssen. Das war dann das erste was bei mir nach Neuinstallation runter flog....!?

L.G.
 
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K-BV schrieb:
Klar! Geht vielen so! Synaptic ist aber der ideale Kompromiss dazwischen. GUI, aber sehr informativ und umfangreich. Die App-Dinger sind dagegen die blanke Katastrophe, aber eben schön anzuschauen. Während Synaptic natürlich kotzlangweilig ausschaut. War früher bei Ubuntu auch Standard, bis man meinte moderner aussehen zu müssen. Das war dann das erste was bei mir nach Neuinstallation runter flog....!?

L.G.
Ich komme mit den App Dingern super klar, du bist sicher da eben schon lange dabei mit Linux und kennst das so mit Synaptic.

Dass man das mit den App Dingern so angefangen hat, liegt sicher daran, dass man Windows Nutzer abholen möchte und dem Umstieg erleichtern möchte.

Besonders eben bei den großen beiden Umsteiger Distros Ubuntu und Mint.

Früher war das wohl noch nicht so, vor ewigen Jahren hatte ich mal auf meinen alten Laptop mal openSuse ausprobiert, das war für mich in der Erinnerung jetzt wahnsinnig schrecklich und benutzerunfreundlich.

Da hat man wohl eine Menge in den letzten Jahren getan im Linuxlager, um die Windowsnutzer rüber zu holen.
 
kentallica schrieb:
Besonders eben bei den großen beiden Umsteiger Distros Ubuntu und Mint.
Mint, ist verglichen mit Ubuntu, was die personellen und finanziellen Ressourcen anbetrifft, eine kleine Bastlerdistro, die ihre Pakete zu etwa 99% von dort bezieht, und nach bestem Wissen und Gewissen verschlimmbessert! ;)
 
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K-BV schrieb:
Mint, ist verglichen mit Ubuntu, was die personellen und finanziellen Ressourcen anbetrifft, eine kleine Bastlerdistro, die ihre Pakete zu etwa 99% von dort bezieht, und nach bestem Wissen und Gewissen verschlimmbessert! ;)
Ok, dessen war ich mir nicht bewusst, natürlich klar das Ubuntu auf weitaus größere Ressourcen zurück greifen kann.

Aber auch verständlich wenn es eben auf Ubuntu basiert, aber wie du sagst, dass System eher zum Schlechten verändert wird. Nur wird Mint immer so hervorgehoben wenn es um das Umsteigen von Windows aus geht.

Ich hab Mint mal über einen längeren Zeitraum benutzt, aber irgendwann hat es gesponnen und der Lüfter hat immer auf volle Pulle gedreht, was sich auch nicht beheben lies. Dann folg es von der Festplatte und Ubuntu kam drauf.
 
Die waren ja durchaus erfolgreich damit. Jahrelang schwebten sie an der Spitze der Klickcharts bei Distrowatch und erfreuten sich großer Unterstützung seitens deutscher Redakteure in Computerzeitschriften. Verifizierbar anhand von wenigen verfügbaren Nutzerstatisken oder Forenanfragen war das zwar nicht aber die Legende war halt geboren.
Bei Entwicklern, vorwiegend aus dem Debian/Ubuntu-Bereich hingegen, ist/war diese Distro ungefähr so beliebt, wie Merkel bei der AfD. :cool_alt:

Den Platz an der Sonne der Clickcharts mussten sie aber vor einiger Zeit an Manjaro abtreten. Die (deutschen) Journalisten haben aber Imho derzeit noch keinen Bock schon wieder einen neuen Redakteurs' Liebling auszurufen, von wegen umgewöhnen und so, und protegieren nach wie vor die Minze.

Ubuntu/Canonical hat ja auch ne Menge Mist gebaut und war vordem das Hassobjekt No. One der Debian Entwicklerbasis, den Rang hat ihnen Mint aber mühelos abgenommen.

Die Beliebtheit von Mint basiert ja vorwiegend auf der GUI Eigenentwicklung Cinnamon. Die ist schon gefällig, klar. Zudem hat Mint sich gnadenlos als beste Umsteiger Distro an Windowsnutzer ran gemacht. Was aber letztlich Humbug ist, denn selbst die Windows ähnlichste Distro bleibt trotzdem Linux, und man ist gezwungen sich umzugewöhnen! Selbst bei Zorin OS, die eine XP und W7 GUI haben, ist das so.
Für Umsteiger wird dadurch nichts einfacher. Das ist imho Augenwischerei.
 
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kentallica schrieb:
Bei Manjaro hat mir das Paketmanagement z.b. nicht gefallen mit Pacman, wo es glaub ich out of the Box auch keine Art Software Center gibt

In der Gnome Version ist pamac vorinstalliert.

Es ist kein "App Store", sondern eine reine Paketmanager GUI.

Wobei so unschön ist er gar nicht und Zusatzinfos und Kategorien gibt es sogar auch :D
807364


Meiner Meinung nach die beste, einfach los suchen, alle gewünschten Programme auswählen und auf installieren drücken. (Und nicht für jedes Paket das Kennwort eingeben müssen)

Kann aber verstehen wenn man die App Store Ästhetik mag.

Habe bei mir noch das Gnome Software Center installiert und das Flaptak Hub als Quelle hinzugefügt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Old Knitterhemd schrieb:
In der Gnome Version ist pamac vorinstalliert.

Es ist kein "App Store", sondern eine reine Paketmanager GUI.

Wobei so unschön ist er gar nicht und Zusatzinfos und Kategorien gibt es sogar auch :D
Anhang anzeigen 807364

Meiner Meinung nach die beste, einfach los suchen, alle gewünschten Programme auswählen und auf installieren drücken. (Und nicht für jedes Paket das Kennwort eingeben müssen)

Kann aber verstehen wenn man die App Store Ästhetik mag.

Habe bei mir noch das Gnome Software Center installiert und das Flaptak Hub als Quelle hinzugefügt.
Also ich weiß nicht mehr ob das dabei war, ist halt schon ein bisschen her, aber ich kann mich erinnern, dass ich darüber nicht mal Spotify gefunden hab.

Geht das denn unter Manjaro das Gnome Software Center zu installieren?
 
Old Knitterhemd schrieb:
Ich nutze es nur für das FlatHub, normale Pakete werden darüber nicht verwaltet (zum Glück).

Spotify habe ich als Flatpak Version installiert.

https://flathub.org/home
Das funktioniert einfach daraus bei Manjaro?
Ist ja nur aus dem Browser raus.

Aber ist ja dann kein Gnome Software Center was installiert ist.
Kann man das bei Manjaro theoretisch installieren?
Ergänzung ()

K-BV schrieb:
Die waren ja durchaus erfolgreich damit. Jahrelang schwebten sie an der Spitze der Klickcharts bei Distrowatch und erfreuten sich großer Unterstützung seitens deutscher Redakteure in Computerzeitschriften. Verifizierbar anhand von wenigen verfügbaren Nutzerstatisken oder Forenanfragen war das zwar nicht aber die Legende war halt geboren.
Bei Entwicklern, vorwiegend aus dem Debian/Ubuntu-Bereich hingegen, ist/war diese Distro ungefähr so beliebt, wie Merkel bei der AfD. :cool_alt:

Den Platz an der Sonne der Clickcharts mussten sie aber vor einiger Zeit an Manjaro abtreten. Die (deutschen) Journalisten haben aber Imho derzeit noch keinen Bock schon wieder einen neuen Redakteurs' Liebling auszurufen, von wegen umgewöhnen und so, und protegieren nach wie vor die Minze.

Ubuntu/Canonical hat ja auch ne Menge Mist gebaut und war vordem das Hassobjekt No. One der Debian Entwicklerbasis, den Rang hat ihnen Mint aber mühelos abgenommen.

Die Beliebtheit von Mint basiert ja vorwiegend auf der GUI Eigenentwicklung Cinnamon. Die ist schon gefällig, klar. Zudem hat Mint sich gnadenlos als beste Umsteiger Distro an Windowsnutzer ran gemacht. Was aber letztlich Humbug ist, denn selbst die Windows ähnlichste Distro bleibt trotzdem Linux, und man ist gezwungen sich umzugewöhnen! Selbst bei Zorin OS, die eine XP und W7 GUI haben, ist das so.
Für Umsteiger wird dadurch nichts einfacher. Das ist imho Augenwischerei.
Das war es eben Mint wurde halt immer von den Computer Zeitschriften gepusht und als Manjaro auf Platz eins bei den Klicks kam hab ich es eben auch mal ausprobiert. Aber so ausgerufen als Windows Ersatz wurde es nicht, so wie sie es bei Mint machen.

Aber wie du schon sagst, Linux bleibt immer noch Linux.
 
Zuletzt bearbeitet:
kentallica schrieb:
Kann man das bei Manjaro theoretisch installieren?

Das Gnome Software Center ist erst mal nur eine Software.

Ich habe sie installiert und benutze sie als Flatpak Manager.

Alles weitere läuft bei mir über pamac, welches wesentlich mächtiger ist.


Du kannst aber auch manjaro pakete damit installieren, wenn du unbedingt möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Old Knitterhemd schrieb:
Das Gnome Software Center ist erst mal nur eine Software.

Ich habe sie installiert und benutze sie als Flatpak Manager.

Alles weitere läuft bei mir über pamac, welches wesentlich mächtiger ist.


Du kannst aber auch manjaro pakete damit installieren, wenn du unbedingt möchtest.
Und wie mache ich das? Muss sicher über den Terminal installiert werden das Gnome Software Center.
 
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