also da ich gerade anfange mich ernsthaft mit Photographie zu beschäftigen, wäre vielleicht eine erweiterte Farbdarstellung keine so schlechte Idee.
Ergibt nur Sinn, wenn dein (zukünftiger) Fotoapparat die Bilder entweder RAW oder in AdobeRGB speichert.
Die meisten Consumer-Cams speichern jedoch als JPG und in SRGB, was WGC erstmal überflüssig macht.
Sind diese Modelle dann wesentlich teurer?
Nein, nicht zwingend. Nach oben hin gibt es natürlich "fast" keine Grenzen.
Günstige dürften knapp über 300 € liegen. Natürlich ist WCG nicht gleich WCG. Nur weil es mehr als SRGB abdeckt heisst dies nicht, dass der Adobe-RGB Farbraum abgedeckt wird. Also da muss man meistens mit kleinen bis großen Lücken leben.
Ich denke auch, dass 16:10 eventuell eine bessere Wahl ist, da der Monitor primär zum Arbeiten und eigentlich garnicht für Filme oder Spiele gedacht sein soll.
Ja und nein. Ich bin generell auch kein Fan von 16:9, jedoch bieten die meist ein gutes P/L Verhältnis. Besonders wenn man einen 22" 16:10 kaufen möchte, so kann ein 16:9 23" bzw 24" durchaus interessant sein. Auch wenn in der vertikalen nur 30 Pixel gewonnen werden, so sind es auf der horizontalen 240 pixel und das meist zum gleichen Preis. Also bekommste noch ein EXTRA in der Breite im vergleich zu einem 16:10 22-Zöller.
Aus dieser Sicht ist ein 16:9 doch durchaus interessant. Und mal ehrlich: Früher wollte auch keiner 16:10
Ist das Bearbeiten von Filmmaterial eigentlich auch sinnvoll in einem größeren Farbraum?
Nein, denn Filme kenn in dem Sinne kein größeren Farbraum als SRGB. Das hat was mit den Codecs und deren Standards zu tun (afaik). Daher gibt es auch keine Videsoftware (Schnitt und Player), die Farbmanagement unterstützt. Somit können die mit dem ganzen WCG-Kram nichts anfangen.
Das fühlt sich jetzt allerdings gleich nach einer völlig anderen Preiskategorie an ^^,
Hehe, ja, man kann da viel Geld investieren. Aber auch da gilt: Wo liegen die Ansprüche, was sieht man wirklich und was braucht man wirklich. Es muss nicht viel Geld kosten, aber man bekommt, was man bezahlt. Ich würde vielleicht nicht gleich unmengen an Geld ausgeben, nur weil man es vielleicht braucht, oder weil es die Technik bietet.
Beispielsweise gibt es nur wenige Entwicklungslabors für Fotos, die andere Farbräume als SRGB entwickeln. Die meisten können mit AdobeRGB (mal als Beispiel für einen WC-Farbraum) nicht viel Anfangen. So zumindest die Aussagen aus anderen Foren.