News 25 Jahre Windows XP: Warum es ein Dauerbrenner war. Und welche Probleme es hatte

XP war der Grund warum ich 3 Partitionen auf der Platte hatte mit 3x XP, damit ich im Falle des Falles direkt weiterzocken konnte und nicht erst neu installieren musste^^

Irgendwas mit .net hab' ich auch noch im Kopf. Manche Spiele wollten eine andere Installationsreihenfolge und das rauszufinden war vieeel trial and error.

Immerhin hab ich dadurch gelernt Probleme zu diagnostizieren. Moderne Systeme sind dagegen ja kinderleicht zu bedienen.

Das war mein erstes Betriebssystem und war bis 2014 im Einsatz, dann ging's einige Jahre mit 8.1 weiter, bis ich dann 2018 aufgrund des Featuresets dazu gezwungen worden bin auf W10 zu wechseln. W11 kam dann ab 2023 zum Einsatz.

32 Bit XP war auch der Grund warum ich mir 64Bit Ubuntu angesehen habe. Die 4GB RAM wollten genutzt werden aber da ich null Ahnung hatte, hat's noch etwas gedauert bis ich auf den Zweitrechnern dann auf Linux umgestiegen bin. Ab 2018 war's dann gut genug für mich^^
 
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Schon krass, dass XP nur 128 MB RAM benötigte und heute sind 8GB kaum genug.
 
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Warum bündelt man Vista und Windows 7 nicht in der Liste Windows 10/11 aber schon? Kennt ihr den Marktanteil von Win10 und Win11 nicht oder woran liegt das.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
XP war mir daher zu klickibunti. :smokin:

Die LUNA-Oberfläche war in der Tat etwas kindlich und (zweifellos dem Zeitgeist des frühen 21. Jahrhunderts geschuldet) auch etwas futuristisch ausgelegt. Aber man konnte ja zum Glück auch problemlos das klassisch-graue Prä-XP-Design einstellen. Das hätte deswegen kein Grund gegen XP sein müssen.
 
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XP war für mich eine Hassliebe. Beim ersten Versuch es zu installieren im Installer direkt einen Bluescreen gehabt. Habe dann lange das deutlich schlankere 2000 genutzt. Auf beiden Windows Versionen liefen dann teilweise DOS Spiele nicht mehr, die unter Windows 9X problemlos liefen.
XP war eigentlich erst benutzbar an SP1 und wirklich gut mit SP2. Wobei gut halt der damalige Zeitpunkt war. Letztlich müllte das Betriebssystem schnell zu und ich habe jährlich formatiert und neu installiert. Es war später dann auch technisch einfach veraltet. Statt einen SP3 hatte da schon Vista kommen müssen. Keine dynamische Speicherverwaltung, 32 Bit und Co haben das System dann für moderne Hardware sehr alt aussehen lassen.
Madjack92 schrieb:
hab ich den Ärger darum nie nachvollziehen können.
Vista litt darunter, das die Hardware Hersteller keine neuen Treiber für ihre alte Hardware entwickelten und damit ältere Hardware außen vor blieb. Die Hardware Hersteller hatten gehofft, das das neue Windows die Kunden dazu führt, neue Hardware zu kaufen. Damit meine ich allerdings auch Peripherie wie zb Drucker und Co.

@Andy ich vermisse ein bisschen das Thema bezüglich der Telemetrie. Microsoft hatte mit XP angefangen die "Spionage" durch das Betriebssystem zu verwirklichen. Es gab damals das allseits beliebte XP Antispy, ähnlich wie heute da Shutup für Windows 11. Mit SP3 hatte Microsoft die Telemetrie ja auch nochmal deutlich ausgebaut.
 
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Nach wie vor fand ich XP einen tollen Fortschritt. Ein Meilenstein wie Windows 95. ich meine Vista hatte einfach das Problem, dass es zu hohe Hardware Anforderungen hatte. Ich bin mit dem SP eins eingestiegen und hatte nie ein Problem trotz oder wegen der Nutzung der 64 Bit Variante.
Von daher kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb Vista so zerrissen wurde. In meinen Augen ist Windows 7 der Servicepack drei von Vista. Und ich weiß, dass ich mit dieser Meinung relativ alleine stehe.

Von der Benutzer Oberfläche fand ich immer Windows 10 am schönsten.
 
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Meine Top OS (Ca 30 Jahre Geschichte)
1. CachyOS (Unglaublich, es ist so schnell im vergleich zu Windows 11)
2. Windows 7 (War für mich das Perfekteste Windows)
3. Windows XP (Bis auf die Virenanfälligkeit eine Mega tolle zeit damit gehabt)
4. Windows 10
5. Windows 98
 
Hach ja, Windows Me hatte ich mal als Beta installiert, lief stabiler als die Final

win xp bis 7 sp1 rauskam glaub ich
 
WinXP und Win7 waren meine langlebigsten Betriebssysteme und man hatte EINE Systemsteuerung.
 
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SavageSkull schrieb:
Microsoft hatte mit XP angefangen die "Spionage" durch das Betriebssystem zu verwirklichen.
Das begann mit win95C - advapi.dll
 
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Seltsamerweise lief Windows ME bei mir sehr gut und stabil. Gefühlt war ich aber eine Ausnahme.
 
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Windows XP habe ich gerne genutzt. Es war stabil, ungewolltes Beiwerk ließ sich leicht umgehen / abschalten und es war sehr gut administrierbar.

Es war eben noch wirklich offen für jedwede Modifikation. Und keine Telemetrie.
 
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SavageSkull schrieb:
Die Hardware Hersteller hatten gehofft, das das neue Windows die Kunden dazu führt, neue Hardware zu kaufen.

Also derselbe Gamble, auf den auch Microsoft mit Windows 11 gesetzt hat - aber wie erfolgreich das war, hat man ja gesehen bzw. sieht man ja...
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
Microsoft hatte mit XP angefangen die "Spionage" durch das Betriebssystem zu verwirklichen

Was gab's denn damals unter XP schon groß auszuspionieren? Eine nicht unerhebliche Anzahl an Nutzer hat XP vermutlich sogar noch konstant ohne aktive Internetverbindung bzw. wenn dann nur mal punktuell genutzt. Alleine in unserem Kuhdorf hielt erst Mitte / Ende 2007 Breitband/DSL-Internet Einzug. Davor war das noch 56k-Einwahlmodem-Ära und maximal 20-30 Minuten pro Tag.

Und Accountzwang und so Geschichten wie heute bei Win11 gab's da ja auch noch lange nicht.
 
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In Zeiten von Software-as-a-Service und permanenter Online-Anbindung wirkt es fast erstaunlich, was für einen Protest dieser Vorgang damals auslöste.
Ich glaub in der Wissenschaft nennt man das Shifting Baseline Syndrom:
Das Shifting-Baseline-Syndrom beschreibt eine allmähliche Verschiebung der akzeptierten Norm hinsichtlich des Zustands natürlicher Lebensräume. Menschen nehmen Umweltveränderungen in erster Linie relativ zu ihren eigenen Erfahrungen wahr. Häufig gilt der Zustand der Natur während der eigenen Kindheit oder Jugend als impliziter Referenzpunkt.
Da Menschen nicht unmittelbar erfahren können, wie Umweltbedingungen in früheren Generationen waren, bleiben langfristige Veränderungen häufig unbemerkt. Im Laufe der Generationen verschiebt sich dadurch die „Baseline“, also der wahrgenommene Ausgangszustand der Natur.
Sollte mal jemand aus der Ökologie befreien, denn das Prinzip scheint auch für viele viele andere Aspekte zu gelten

btw:
Einer der legitimen Firmenschlüssel gelangte schließlich an die Öffentlichkeit und verbreitete sich rasend schnell.
https://t3n.de/news/fckgw-ex-microsoft-entwickler-wahre-geschichte-1759839/
weiß man denn woher der Generalschlüssel kam? also von welcher Firma?
 
Wenn ich mir so überlege wie lange ich Windows XP hatte... das war gar nicht so lange, wie es oft scheint, nur etwa sechs Jahre, von 2003 bis 2008. Da hatte ich Windows 7 und Windows 10 deutlich länger. Hab mir das grad aus Spaß an der Freude mal auf einem Zeitstrahl AI-sloppen lassen:

1792915157718.png


Erst ab Ende 2012 hatte ich auch mehr als ein privates Gerät, womit je nach Gerät verschiedene Systeme genutzt werden. Windows 10 hatte ich mir Abstand am längsten, Windows XP fällt sogar über die Gesamtdauer hinter Windows 7 zurück.
 
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