News 256-GByte-USB-Stick: nach sieben Stunden voll

hat nix mit der grenze von usb zu tun
die wäre erst erreicht, wenn schreib/lesegeschwindigkeiten bei ~33mb/sec hängen würden.
 
Wird jetzt hier massiv Stimmung für neue Schnittstellen-Standards gemacht oder woher kommt die vollkommen unpassende Bemerkung, dass hier nur neue Schnittstellen Abhilfe bringen könnten? Das ist in diesem Fall doch mal kompletter Unsinn. Der Stick könnte auch über eine InfiniBand-Schnittstelle verfügen, das ändert ja nichts daran dass die Speicherzellen selbst extrem langsam sind! Das ist hier doch eindeutig der Fall. Denn selbst mit einem miesen USB2.0-Controller als begrenzendem Faktor müsste der Stick immernoch auf ca. 30 bis 35 MB/s kommen.

Diese News ist ja an sich ganz interessant. Aber die Schlussfolgerung des Autors ist einfach falsch.

Naja, wer jetzt allerdings behauptet dass man USB2.0 nicht locker ausreizen könnte, mit handelsüblichen Geräten, der liegt genauso daneben. Denn bei Festplatten ist das durchaus der Fall, nicht aber bei einem Stick der noch weit unter den Möglcihkeiten von USB2.0 zurückbleibt.
 
Die sieben Stunden zum kompletten "Befüllen" des Speichers sind natürlich "beeindruckend", aber mal ehrlich, wer spielt in einem Rutsch 256GB an Dateien über?! Natürlich sind die Geschwindigkeiten nicht so der Knaller, aber da man normalerweise kleinere Datenmengen transportiert, ist das Beispiel nicht ganz realistisch.
 
770€ ?

dafür könnt man sich auch n notebook mit 500GB festplatte kaufen...

oder eventl nen kleinen homeserver mit n paar TB's...

zusätzlich vllt n ordentliches LAn kabel, dann knnt man das per gigabit-lan befüllen...
 
Der Preis ist imo nicht gerechtfertigt. Ok, wir wissen nicht, wie kalkuliert wurde - trotzdem.

Wenn dann würde ich mir lieber 2 128GB-Modelle kaufen. Warum? Wenn der 256GB-Stick "tot" ist, sind alle Daten weg. Bei den 2 128GB-Sticks sind nicht alle Daten verloren.

Es mag sicherlich einen Anwendungsbereich dafür geben. Vielleicht ist er für Geheimdienste interessant?:D

Mfg Matze
 
Naja,
da bau ich mir lieber ne "Standleitung" aus mehreren kleineren USB-Sticks... Die dann Parallel Beschreiben lassen und Fertig!
Mal ehrlich. Das Ding ist wohl nur noch als Backup zu gebrauchen. Und dann auch nur wenn immer nur Teile gesichert werden sollen.
 
Wurde das von Aldi abkopiert?
Oder was sollen die sinnfreien Angaben von 51.000 Bilder, 54 DVDs oder 365 CDs?

Ich mein, ich kann mir unter 51000 Bilder eher weniger vorstellen als unter 256 GB.
Zumal kaum jemand ne Festplatte ausschließlich mit einem der Dinge vollkracht.
Und woher weiß man, dass ich Bilder mit ner Durchschnittsgröße von 5,02 MB habe?! Vllt speichere ich diese lieber als RAW? Man könnte noch die Anzahl von Youtube-Videos oder Fussballspiele im DivX-Format angeben, falls ihr mehr Ideen braucht... und warum fehlt die Angabe von MP3-Dateinen?

Also wofür sollen diese Angaben gut sein?

Ansonsten ist der Stick natürlich als ständige Datenablage interessant, die man ständig erweitern möchte.
Ich glaube kaum, dass er öfter mal zum Datenaustausch Verwendung finden wird. Dafür ist er ganz klar zu langsam. Aber in Zukunft wird es sicher auch schnellere Modelle zum irgendwann auch vernünftigen Preis geben...
 
Beeindruckend ist nur die Größe :)

So klein und trotzdem 256 GB - allerdings sind diese nicht nutzbar. Dann lieber eine 500 GB Festplatte, die schreibt/liest wenigstens 90-65 MB/s und kostet keine 45 Euro!

Die Haltbarkeit dieser Flash-Speicher ist auch nicht besonders vorbildlich. Ich habe noch Festplatten von 1998, die laufen noch und sind 10 Jahre durchgelaufen. Von der Geschwindigkeit her könnte die alte 2 GB Platte auch 10 MB/s schaffen :D

MFG

McDaniel-77
 
Seppuku schrieb:
Was ich beeindruckend finde, welche Speicherkapazität man auf geringer Größe haben kann. Man rechne das jetzt einmal auf das Volumen einer 3,5" Festplatte hoch (natürlich müsste diese dann deutlich schneller sein als der Stick).
Naja, beeindruckend finde ich das nicht gerade. Das Ding ist nen Riesen Klopper. Das Ding ist 18x so groß (Volumen) wie kleine USB-Sticks (ST Pico C) mit 16GB. Von daher kein starke Leistung.

Burner87 schrieb:
Immerhin ist es ein neuer Rekord in Sachen Daten pro Volumen, denn 10 Sticks sind sicher kleiner als eine 3,5"-HDD mit 2 TB.
Siehe oben. Ein neuer Rekord ist das sicher nicht.


Solche Klumpen sind doch dämlich. Nen USB-Stick möchte ich doch locker in die Tasche oder an den Schlüsselanhänger stecken können.
Dazu kommt dann eine sehr niedrige Geschwindigkeit und nen extrem hoher Preis, da man eben den größten USB-Stick hat. :rolleyes:

dPay schrieb:
Wäre interresant zu wissen, aus wie vielen Speicherchips der Stick besteht. Bei den SSD werden die hohen Geschwindigkeiten auch nur durch Parallelisierung erreicht.
Mindestens 16 Stück. Maximum sind momentan 128GBit Chips.
Hier ist eben der billigste Controller verbaut den man kriegen konnte ( der NAND ist ja teuer genug). Kann wahrscheinlich nicht mehrere Chips gleichzeitig ansprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
schon nicht schlecht einen stick mit 256gb zu besitzen weil man ne menge daten problemlos in der hosentasche transportieren kann. die geschwindigkeit juckt mich eigentlich weniger da man den stick eh nicht jeden tag vollschreibt. bleibt eben noch die tatsache das der preis vieeelllllllll zu hoch ist aber auch das gibt sich mit der zeit.
 
Mal ehrlich, wer von den Meckerern hier spielt auf einen Rutsch alle 256GB an Daten auf ein Medium? So oft passiert das nicht.

Was nicht heißen soll das mir der Stick gefällt, schon allein beim Backup fang ich das zweifeln an.
 
Ist ja auch eagal. Die Geschwindigkeit ist noch grausamer wenn du kleine Dateien schreibst. Da kannste froh sein wenn du 16GB in 7h drauf bekommst. Aber das Problem haben fast alle MLC-Sticks. In USB-Sticks sind einfach die grottigsten Controller verbaut. Dagegen ist der Jmicron 602 der in den SSDs wenig Ruhm erntet ein Luxus-Modell.
 
@ bensen

Dafür besitzt er auch die 16x Speicherkapazität. Wobei es bei diesem Stick bestimmt auch noch kleiner gehen würde. Meine Aussage bezog sich auch nicht explizit auf dieses Modell, sondern generell auf USB-Sticks und deren Kapazitäten. Was man jetzt teilweise auf einem Daumennagelgroßem Stick transportieren kann (z.B. die von dir genannten ST Pico), davon hat man noch vor ein paar Jahren nur geträumt.


@ supastar

Weil nicht jeder sich unter solch großen Speichermengen direkt etwas vorstellen kann. Wenn ich jemandem, der sich nicht gut mit Computer auskennt erklären will, welchen Speicherplatz 1tb bietet oder wie schnell eine Verbindung ist, gehe ich auch immer von der Größe aus, die derjenige kennt.
 
hmm ist doch ganz einfach.

1. nimmt die spaltung unser gesellschaft ja immer mehr zu also es gibt eine kleine oberschicht der gehts immer besser vielleicht 5% der bevölkerung dies natürlich auf kosten der anderen 95% denen gehts immer schlechter.

Bei diesen 5% spielt geld praktisch keine rolle. mal nicht solche läppischen 1000,- oder sowas

2. unter diesen 5% kennen sich sicher der großteil kaum mit computern aus außerdem will von denen in ihrem Jacket keiner ne ssd + kabel mit schleppen. So schon hat man irgendwas zwischen 2 und 5% kunden weltweit die theoretisch in frage kommen, bei dem monsterpreis und der warscheinlich recht hohen gewinnspanne, muss es dann nicht unbedingt ein media-markt massenprodukt werden damit es sich rechnet.

3. Es ist schicker wie ne ssd, gut wir technikgeilen leute werden dies anders sehen und wohlwissend der geilen technik die wir dann in den händen halten würden uns wohl mehr aus so ner ssd machen ^^
 
Ich glaube der Stick ist was für Daten-sammler, bei denen nach und nach was draufkommt, und nicht aufgeräumt wird,
an einem Stück kriegt man den eh nicht zeitig voll!!!

Dabei gilt für mich folgendes:
Wenn man so viele Daten über so langen Zeitraum sammelt, kann man sie auch gleich hinundwieder aufräumen, und man bleibt bei maximal 32GB!
 
Ne also wirklich, wozu sowas? Dann doch eher eine Externe 1,8"/2,5"-Platte. Lässt sich genauso bequem über USB betreiben ist ist um ein vielfaches schneller und günstiger. Hier z.B. sehr nice, Samsung S1.

Aber naja, Kingston baut keine Festplatten, sondern Speicherchips...
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein Quatsch. Sowohl Preis als auch Schreib- und Lesegeschwindigkeit (für die angegebene Speichermenge) sind wohl lächerlich.
 
riDDi schrieb:
Ne also wirklich, wozu sowas? Dann doch eher eine Externe 1,8"/2,5"-Platte. Lässt sich genauso bequem über USB betreiben ist ist um ein vielfaches schneller und günstiger. Hier z.B. sehr nice, Samsung S1.

Aber naja, Kingston baut keine Festplatten, sondern Speicherchips...

Stimmt auch wieder...für rund 500€ (bald billiger) würde man sogar eine 1.8" Intel X18-M kriegen...sooo viel grösser wär's nichtmal.
 
umpf... welch saftiger Preis für solch einen lahmen Speicher :( Mein GEIL USB-Stick ist mittlerweile zwar schon etwas in die Jahre gekommen - beeindruckt jedoch umso mehr, dass er schon 2006 mit 30 MB/s gelesen und mit über 20 MB/s beschrieben werden konnte. Hat aucheben wieder der HD-Tune Benchmark bewiesen (weil ich meinen neuen Sharkoon Quickport Pro etwas testen wollte). Fazit: 29,5 MB/s Average Read und 0,5ms Zugriffszeit - Danke, G.E.I.L. :)

Für den Preis des Kingston-Speichers kann man sich ja bereits eine gleichgroße, deutlich schnellere SSD kaufen und sie im externen Gehäuse betreiben - viel mehr Platz nimmt das auch nicht mehr weg.

Cya, Mäxl
 
mal wieder ein reines prestige-Produkt^^

braucht kein mensch, aber das Unternehmen kann sagen sie haben den "Größten" ;-)
 
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