3TB GPT Partition Wiederherstellen ...

Seehawk

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Hallo, es war folgendermaßen...

Eine 3TB Platte wurde mit GPT formatiert und mit Daten gefüttert, heute hab ich bemerkt das die Platte nicht die ganze 3TB in einer Partition hat nun wollt ich die restlichen GB mit der einen Partition zusammenfügen das gelang auch doch nun ist die Platte aber eine RAW und ich weiß nicht ob und wie ich das schaffen kann das meine Daten nicht verloren gehen und alles wieder wie vorher ist.

Testdisk wollte ich probieren aber ist wohl besser wenn ich Nachfrage wie das alles funktioniert kann sein das ich mehr kaputt mache oder gibt es eine andere möglichkeit wie ich das Problem beheben kann?

bitte hilfe :/

PS: hab die Platte noch nicht formatiert

mfg
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Woher weiß ich bei TestDisk welche Partition die richtige ist? was passiert nach der suche wenn ich etwas falsch mache? sind die daten dann weg? Kann keiner kurz helfen?
 
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Seehawk

Lieutenant
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Das hab ich gelesen, hab dennoch Angst was falsch zu machen und alles dann weg ist den die Daten sind noch da. Testdisk rennt seit Gestern und ist immer noch bei 4% das bedeutet es dauert SEHR LANGE, zu lange :/

Unbenannt.PNG

Das ist bislang das Ergebnis, kann ich damit was anfangen?

mfg
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Super, jetzt stürzt der PC ab und alles wieder von vorne ...
 

SlimDNS

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Hallo, es war folgendermaßen...

Eine 3TB Platte wurde mit GPT formatiert und mit Daten gefüttert, heute hab ich bemerkt das die Platte nicht die ganze 3TB in einer Partition hat nun wollt ich die restlichen GB mit der einen Partition zusammenfügen das gelang auch doch nun ist die Platte aber eine RAW und ich weiß nicht ob und wie ich das schaffen kann das meine Daten nicht verloren gehen und alles wieder wie vorher ist.

Testdisk wollte ich probieren aber ist wohl besser wenn ich Nachfrage wie das alles funktioniert kann sein das ich mehr kaputt mache oder gibt es eine andere möglichkeit wie ich das Problem beheben kann?

bitte hilfe :/

PS: hab die Platte noch nicht formatiert

mfg
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Woher weiß ich bei TestDisk welche Partition die richtige ist? was passiert nach der suche wenn ich etwas falsch mache? sind die daten dann weg? Kann keiner kurz helfen?

Hi!
Ich stehe von einem ähnlichen Problem!
Ich habe eine 3TB Platte in einem Raidsonic Mediaplayer, die ich in EXT3 formatiert habe.

Um meine Filme vom Windows-PC auf den Mediaplayer zu bekommen habe ich mir das Tool "Ext2 Volume Manager" heruntergeldaen und installiert. Das hat auch erstmal ganz prima funktioniert.
Als ich über Nacht einen Kopiervorgang habe laufen lassen stelle ich am Morgen fest, das alle 3 Partitionen auf der Platte des Mediaplayers verschwunden sind!

Die Daten sind im Prinzip alle noch da und auch die Partitionen existieren grundsätzlich noch, sie liegen nur nicht mehr in einem Dateiformat vor sondern sind im RAW Format.

Kann mir vielleicht jemand erklären, wie ich das GPT fixen kann, damit ich wieder auf die Partitionen zugreifen kann?
 

bernd2

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hi,
wie habt ihr das nun hinbekommen?
den mbr hat es mir auf anderen platten auch schon zerschossen. das war mit testdisk ja kein problem das backup des mbr wiederherzustellen.

jetzt ist allerdings der gpt meiner 3tb kaputt. grund war ein wackelkontakt und stromausfall der externen festplatte (esata) während des kopierens.

das active file recovery kommt bei mir zu keinem sinnvollen ergebnis. es zeigt mir nur ein backup des gpt (?) an, mit der hoffentlich richtigen größe (ca 2,7tb). schreiben kann ich dieses backup (wie vom mbr backup bei testdisk gewohnt) aber leider nicht.

testdisk-6.14 erkennt die hdd als gpt, allerdings nur als "801 GB / 746 GiB"
sagt dann "bad gpt partition entries, invalid checksum" siehe screenshot.
3tb_gpt1.jpg

meine partition war einfach eine ca 2,7tb große, mit dem kreativen namen "3TB"

momentan läuft "quick search" was leider sehr langsam geht.

habt ihr mir noch einen tip, wie ich das ganze schnell wieder hinbekomme? oder muss das jetzt die nacht durchlaufen und dann wie gewohnt den gpt wiederherstellen und gut? in der hoffnung er findet die partition?

viele grüße, vielen dank im voraus und schöne feiertage

EDIT:

nach ewiger recherche und scan mit testdisk kam raus: das esata case ist wahrscheinlich schuld. kann wohl nur 2tb, beim überschreiten dieser grenze hat sich die hdd selber zerschossen weil die daten dann irgendwo am anfang landeten. mein stromausfall problem war wohl nur zufall, der monitor war im standby, habe also nichts gesehen. schönes weihnachtsgeschenk...
 
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Madnex

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Zitat von bernd2:
nach ewiger recherche und scan mit testdisk kam raus: das esata case ist wahrscheinlich schuld. kann wohl nur 2tb, beim überschreiten dieser grenze hat sich die hdd selber zerschossen weil die daten dann irgendwo am anfang landeten. mein stromausfall problem war wohl nur zufall, der monitor war im standby, habe also nichts gesehen. schönes weihnachtsgeschenk...
Ich würde den Schuldigen eher beim SATA-Controller-Treiber suchen. Das eSATA-Case dürfte unschuldig sein, denn das schleift die Signale nur durch. Nenne doch bitte mal die genaue Modellbezeichnung deines Mainboards und schildere wie und wo genau du die Platte per eSATA angeschlossen hast.

Zitat von bernd2:
momentan läuft "quick search" was leider sehr langsam geht.
So lange du das Problem mit der Kapazitätserkennung nicht behoben hast, bringt das gar nichts.
 

bernd2

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hi,
danke für die antwort.

habe n anderen thread gefunden in dem das case angeblich schuld war. bin mir da auch nicht so sicher.

Mainboard: P5Q DELUXE (esata hing am ich10r)
Icy Box IB-366StUS2-B

Ja, der quick search hat nichts gebracht. hat folgendes ergebnis gebracht:
3tb_gpt4.jpg

bringt mir das irgendetwas?
3tb_gpt5.jpg

er erkennt ja zumindest einen gpt... und ich hab das eigentlich so verstanden, dass es am schluss noch ein backup des ganzen gpt gibt? http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table
Ergänzung ()

hab noch was gefunden (mit Superscan):

3tb_gpt6.jpg

allerdings kann ich das nicht automatisch recovern, und deep knowledge of disk structures hab ich leider nicht. hat da jemand vllt noch eine idee wie ich das hinkriegen könnte?

ich habe schon überlegt die quasi "neu zu formatieren" um einen gesunden gpt zu bekommen, und dann, falls vorhanden, ein backup des gpt (wie beim mbr) wieder einzuspielen. allerdings weiß ich nicht ob das so einfach geht. aber fest steht, er erkennt den richtigen partitionsnamen "3TB"
dann könnte das doch eigentlich funktionieren alles wiederherzustellen? die daten sind ja unangetastet... nur der gpt / mft oder was auch immer ist beschädigt.
 
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Madnex

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Zitat von bernd2:
Sicher? Für den eSATA Port deines Boards ist ein Marvell Controller zuständig. Oder hast du weitere eSATA-Ports per Slot-Blende hinzugefügt?

Damit die Platte korrekt erkannt wird, muss der Treiber des SATA-Controllers aktualisiert oder der Standard-Treiber von Windows verwendet werden. Wichtig zu wissen ist aber ob die Platte per eSATA wirklich am nativen SATA-Controller der ICH10R-Southbridge angeschlossen ist.

Nochmals. Bevor die Platte nicht korrekt erkannt wird bringen sämtliche Datenrettungsversuche nichts und können sogar mehr Schaden anrichten.
 
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bernd2

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ja. slotblende. also direkt am ich10r. weil der marvel nur funktioniert wenn die hdd beim booten schon angeschlossen ist.
treiber des ich10r ist von intel.
getdataback hat ein paar daten gefunden. die wichtigsten sind leider nicht dabei.

warum muss die größe korrekt erkannt werden? was kann ich noch tun?
 

Madnex

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Zitat von bernd2:
Welche Version hast du drauf? Alles vor Version 10.1.0.1008 unterstützt keine 2,2 TB+ Festplatten. Wenn ich mir die Support Seite von Asus zu deinem Board anschaue, dürftest du den Intel(R) Matrix Storage Manager Driver V8.9.0.1023 drauf haben. Richtig? Dieser ist uralt und der Grund für dein Problem.
 

bernd2

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3tb_gpt7.jpg

schade. also? msm installieren? hab den immer ignoriert :(
der bringt dann einen eigenen treiber für die southbridge? intel_infupdate hab ich damals das aktuellste installiert.

wenn ich den nun installiere, wird die hdd korrekt erkannt? und dann? als 2,72TB wurde sie ja vorher auch schon erkannt.
wie gehe ich danach vor? kannst du mir erklären wie ich den gpt evtl retten kann?
 

Madnex

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Zitat von bernd2:
schade. also? msm installieren? hab den immer ignoriert
Du hast den MSM nicht ignoriert, du hast ihn bereits installiert! Der MSM ist der (alte) AHCI/RAID-Treiber von Intel. Die Matrix Storage Console ist nur Beiwerk und ist nur bei einem RAID-Verbund nützlich. Zum Download werden zwei Pakete zur Verfügung gestellt. Das F6-Paket beinhaltet den reinen Treiber ohne Setup-Routine und kann entweder während der Windows-Installation oder unter Windows über den Geräte-Manager installiert werden. Das andere Paket ist vollständig und beinhaltet sowohl eine Setup-Routine, den eigentlichen Treiber als auch die Console. Du wirst während der Windows-Installation den F6-MSM-Treiber installiert haben (wohl von der Treiber-DVD, die deinem Mainboard bei lag).

Der MSM-Treiber unterstützt allerdings in keiner Version Festplatten mit mehr als 2,2 TB (2 TiB). Du musst entweder auf den Standard-AHCI-Treiber von Windows wechseln oder den Intel(R) Rapid Storage Technologie Treiber in Version 10.1.0.1008 (oder höher; besser höher) installieren. Der RST-Treiber hat den MSM-Treiber abgelöst bzw. der AHCI/RAID-Treiber von Intel wurde umbenannt.

Zitat von bernd2:
und dann? als 2,72TB wurde sie ja vorher auch schon erkannt.
Wird sie jetzt als 2,72 TiB Platte erkannt oder nur mit 746 GiB? Was meinst du woher das kommt? Als die Platte eingerichtet wurde war kein fehlerhafter AHCI-Treiber installiert. Dementsprechend konntest du sie über die gesamte Kapazität formatieren. Als dann der fehlerhafte Treiber installiert wurde, konnte physisch nur auf die ersten 746 GiB zugegriffen werden, die Verwaltungsinformationen auf der Platte sagen Windows aber, dass 2,72 TiB zur Verfügung stehen. Da Windows den tatsächlich verfügbaren Speicherplatz nicht prüft, hat es sich auf diese Informationen verlassen und das auch so angezeigt. Mit den Folgen schlägst du dich gerade herum.

Zitat von bernd2:
wie gehe ich danach vor? kannst du mir erklären wie ich den gpt evtl retten kann?
Ich werde dir erst mal nur helfen, die volle Kapazität der Platte wieder verfügbar zu machen (die Grundvoraussetzung für die Datenrettung und weitere Nutzung der Platte). Mit Datenrettung kenne ich mich zu wenig aus um dir wirkliche helfen zu können. Das müssen andere, in diesem Bereich kompetentere übernehmen, wie beispielsweise Fiona oder Ernst@at.

Allerdings stehen meines Wissen die Chancen alles wieder zurückzuholen relativ schlecht. Die Daten, die am Anfang der Platte stehen, wurden bereits überschrieben und sind somit verloren.
 
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bernd2

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danke schonmal für die ausführlich erklärung und deine mühen.
ich habe nie einen intel treiber installiert, außer dem normalen chipsatztreiber "infinst_autol".
sollten also alles windows treiber sein.
in der datenträgerverwaltung wurde die festplatte schon immer richtig erkannt. egal ob per esata am ich10r (nicht marvel!) in der icy box angeschlossen, oder wie seit dem "unfall" intern direkt am ich10r.

testdisk hat die festplatte komischerweise mit der falschen kapazität erkannt. (tut das bios übrigens auch! also die ca 746GB)
das greift wohl ganz anders auf die hdd zu, als windows / getdataback.

getdataback hatte über nacht gescant und sehr viel gefunden. vorwiegend die daten die ich am schluss auf die platte geschrieben habe. größtenteils unbeschädigt. und die einigen wenigen GB mit den wichtigen Daten sind natürlich futsch. bzw werden nicht gefunden.

den artikel von dir werde ich mir auf jeden fall jetzt genau durchlesen.... hätte ich wohl vorher machen sollen :freak:

ich weiß jetzt auch nicht mehr weiter :(
 

Madnex

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Zitat von bernd2:
ich habe nie einen intel treiber installiert, außer dem normalen chipsatztreiber "infinst_autol".
sollten also alles windows treiber sein.
Doch, musst du. Sonst würdest du im Geräte-Manager keinen Intel SATA-Treiber finden (siehe Bild im Beitrag #12). Und nein, das sind keine Treiber von Microsoft. Das ist der MSM-Treiber von Intel. Der Inf-Chipsatztreiber liefert Windows nur Informationen über den Chipsatz, ist aber kein eigentlicher Treiber. Das ist eine reine Textdatei.
About this file/download:
The Intel® Chipset Device Software installs the Windows* INF files. An INF is a text file that provides the operating system with information about a piece of hardware on the system. In the case of the current Intel Chipset Device Software, that information is primarily the product name for the piece of hardware. This allows the operating system to show the correct name for that piece of hardware in Device Manager.
Installierst du Windows von der original DVD oder hast du dir eine eigene mit integrierten Treibern gebastelt?

Zitat von bernd2:
in der datenträgerverwaltung wurde die festplatte schon immer richtig erkannt. egal ob per esata am ich10r (nicht marvel!) in der icy box angeschlossen, oder wie seit dem "unfall" intern direkt am ich10r.
Du hast es nicht richtig verstanden. Sobald die Festplatte über ihre gesamte Kapazität initialisiert, partitioniert und formatiert ist, sind Informationen über die Größe (zum Zeitpunkt der Einrichtung) der Festplatte, über die Größe, Anzahl, Typ und Position der einzelnen Partitionen auf der Platte gespeichert und können ausgelesen werden. Auf diese Informationen verlässt sich Windows. Selbst wenn nach der Installation eines verbugten Treibers dieser Speicherplatz tatsächlich nicht mehr zur Verfügung steht, wird dennoch diese Kapazität in der Datenträger angezeigt. Weil diese Verwaltungsinformationen auf der Festplatte gespeichert sind. Wird nun beim Schreiben von Daten die Grenze der tatsächlich ansprechbaren Kapazität der Festplatte überschritten, wird zum Anfang der Platte gesprungen und weiter geschrieben. Diese Verwaltungsinformationen werden dabei gelöscht, weshalb die Festplatte dann auf ein Mal nur noch 746 GiB groß ist, auch in der Datenträgerverwaltung.

Hast du in letzter Zeit mal in der Datenträgerverwaltung nachgeschaut? Dort sollte die Platte mittlerweile auch nur mit 746 GiB erkannt werden.

Zitat von bernd2:
tut das bios übrigens auch! also die ca 746GB
Das hättest du ruhig auch früher erwähnen können. Hier gibt es ein zweites, vom Treiber unabhängiges, Problem. Dennoch MUSS der Treiber aktualisiert werden! Schließt du die Festplatte auch manchmal per eSATA an einen Rechner mit Gigabyte Mainboard an? Es reicht ein einziger Kontakt!
 
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Holt

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Das eSATA-Case dürfte unschuldig sein, denn das schleift die Signale nur durch
Zwar habe ich nun nicht weiter gelesen, aber ich habe die IB-110StUS2-B und die unterstützt keine Platten über 2TB und macht auch nur SATA 1.5Gb/s. Die hat ja auch USB2 und daher passiert darin mehr als nur ein Durchschleifen der Signale von der eSATA Buchse zum Port.
 

Madnex

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@Holt
Schon selbst getestet oder gehst du nur davon aus, da der USB-to-SATA-Bridge-Chip nicht mehr als 2 TiB unterstützt?

Ich habe hier eine alte Docking-Station von Sharkoon, die ebenfalls USB2.0 und eSATA Anschlüsse bietet. Der USB-Teil ist auf 2 TiB limitiert und unterstützt nicht mehr. Per eSATA kann ich aber eine 3 TB Platte vollständig ansprechen und nutzen. Der Übertragungsmodus wird übrigens auch auf 1.5Gb/s limitiert. Ich vermute mal, dass da was aufgrund der unterschiedlichen Spannungstoleranzen zwischen SATA und eSATA dazwischengeschaltet ist um das auszugleichen. Auf die maximal unterstützte Kapazität hat das offenbar, zumindest bei der Docking-Station von mir, keinen Einfluss.

Ich möchte aber nicht vollends ausschließen, dass es Unterschiede bei den verschiedenen Implementierungen gibt.
 
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bernd2

Lt. Junior Grade
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Also da ich grade ein bisschen Schlafmangel habe, habe ich mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, sorry.

die Win7 Installation ist 1-2 jahre her. habe normal von DVD installiert. Intel Treiber nie von Hand selbst installiert, evtl ging das über Windows Update. den MSM oder RST hatte ich nicht drauf und auch nicht installiert.

Die festplatte wurde als erstes bei einem Kumpel an einem MSI P45 Platinum am ICH10R angeschlossen, GPT konvertiert, NTFS formatiert. Dort mein Backup von einer vorherigen defekten 2 TB HDD (habe als Ersatz diese 3TB bekommen) wieder rüber kopiert.
Dann bei mir in besagte icy box gesteckt, per esata über Slotblende (quasi direkt) am ICH10R auf meinem Asus P5Q Deluxe angeschlossen.
Hier sollte mein RAID0 und nochmal ca 1TB Daten gesichert werden. die 3TB Festplatte wurde ohne Probleme erkannt und hat ganz normal funktioniert. Es wurden keine Treiber (von mir) verändert o.ä.
Letzter Stand war: ca 1,7TiB belegt, 1,0TiB frei. Die letzten zu kopierenden Daten (ca 500GiB) habe ich dann angefangen zu kopieren.
Nach ein paar Stunden habe ich nachsehen wollen, Monitor war im Standby, also Maus bewegt, und aus versehen der 3TB HDD die Stromzufuhr gekappt. Wieder eingeschaltet, Fehlermeldung beim Kopieren, und die Frage "Sie müssen den Datenträger formatieren, bevor sie ihn verwenden können"
Ich weiß leider nicht, ob es am Stromausfall lag, oder ob die HDD sich selbst gekillt hat, weil sie evtl den Anfangsbereich überschrieben hat (1,7 + 0,5 = 2,3TiB --> also war sie schon über der Grenze)
ALLERDINGS: getdataback hat fast die kompletten 500GiB, die ganz am Schluss auf die 3TB HDD kopiert wurden, gefunden! Könnte also tatsächlich "einfach nur" am Stromausfall gelegen haben? macht das ganze leider nicht besser -.-

zur icy box:
http://www.raidsonic.de/de/products/external-cases.php?we_objectID=6814
"USB 2.0 bis zu 480 Mbit/s, eSATA bis zu 3 Gbit/s"
also wohl schon SATAII. Hilft mir aber ebenfalls nicht. Erkannt wurde sie aber wie gesagt ohne Probleme.
 

Madnex

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Zitat von bernd2:
Intel Treiber nie von Hand selbst installiert, evtl ging das über Windows Update. den MSM oder RST hatte ich nicht drauf und auch nicht installiert.
Sag mal, läuft der SATA-Controller bei dir im RAID-Modus? Wahrscheinlich schon, da du was von RAID-0 erwähnt hast. Beim Recherchieren habe ich folgende Aussage gefunden:

Zitat: "Windows 7 bringt von der Installations-DVD schon den Intel RAID-Treiber 8.6.2.1315 mit."

Dieser wird bei der Windows Installation anscheinend automatisch installiert, wenn der SATA-Controller sich im RAID-Modus befindet. Das ist ein uralter MSM-Treiber, der keine Festplatten mit mehr als 2,2 TB unterstützt.

Aktualisiere endliche diesen Treiber !!!

Zitat von bernd2:
Die festplatte wurde als erstes bei einem Kumpel an einem MSI P45 Platinum am ICH10R angeschlossen, GPT konvertiert, NTFS formatiert.

(...)

Dann bei mir in besagte icy box gesteckt, per esata über Slotblende (quasi direkt) am ICH10R auf meinem Asus P5Q Deluxe angeschlossen.
Zu dem Zeitpunkt, als du die Festplatte in die IcyBox gesteckt und an deinen Rechner angeschlossen hast, waren die vollen 3 TB schon nicht mehr verfügbar. Windows hat aber trotzdem die volle Kapazität angezeigt, da es sich auf die Verwaltungsinformationen, die am Rechner deines Freundes auf die Festplatte geschrieben wurden, verlassen hat. Ich weiß nicht wie oft ich das noch schreiben muss.

So lange du diesen Treiber nicht aktualisierst, wirst du die 3 TB Platte nie vollständig und gefahrlos nutzen können. Im RAID-Modus ist der RST-Treiber in Version 10.5 oder 10.6 mindestens (besser höher) notwendig.

Nun ist auch klar, weshalb die Platte vom BIOS auch nur mit 746 GiB erkannt wird. Das RAID-Option-ROM ist zu alt und hat denselben Fehler wie der Treiber. So lange du kein RAID-Verbund aus 2,2 TB+ Platten erstellen und betreiben möchtest, sollte das nicht weiter stören.

Um herauszufinden, ob nicht vielleicht doch das externe Festplattengehäuse eine Kapazitätslimitierung hat, bau die Festplatte aus und schließe sie direkt intern an. Das würde ich aber erst nachdem du den Treiber aktualisiert und überprüft hast, ob die Platte nun immer noch nicht korrekt erkannt (in der Datenträgerverwaltung sowie in Testdisk) wird, machen.
 
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bernd2

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habe den RST installiert, Treiberversion ist jetzt: 12.9.0.1001
Ja habe ein RAID0 am ICH10R mit 2x1TB WD Black.
HDD ist schon seit dem Unfall intern eingebaut.
Vielen Dank nochmal für deine Hilfe!
Aber wenn ichs richtig verstanden habe, brauch ich jetzt gar nicht nochmal versuchen was zu recovern, da am Anfang sowieso alles überschrieben wurde?
Ich lass es die Nacht trotzdem nochmal laufen...

Gruß und gute Nacht.
 
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