Mysterion schrieb:
Wer wartet, hat nicht begriffen, dass es im Kapitalismus um Wachstum geht, d.h. jedes Jahr prozentual mehr Gewinn als im Jahr davor.
Würde die Wirtschaft schrumpfen, würden viele Menschen ihre vermeintlich sicheren Arbeitsplätze verlieren.
Alles hängt mit allem zusammen.
Als Arbeitsloser kann man nicht mehr konsumieren, zumindest nicht mehr so wie bisher.
Die Schrumpfungsspirale beschleunigt sich.
Die Nachfrage sinkt, die Unternehmen verkaufen deutlich weniger und senken die Preise, um Kaufanreize zu schaffen.
Sinkende Preise verleiten die Konsumenten zum Abwarten, da es ja noch günstiger werden könnte.
Am Ende steht dann eine große Depression und viele Unternehmen gehen in die Insolvenz, weil sie zahlungsunfähig sind.
Letztlich hängt alles andere von einer funktionsfähigen, leistungsstarken Wirtschaft ab.
Am besten ist es natürlich, wenn die Unternehmen und Arbeitsplätze im Inland angesiedelt sind.
Auch unsere Altersabsicherung in Form einer Rente/Pension hängt an stabiler Beschäftigung, genauso wie unsere Sozialsysteme (Alter, Invalidität, Gesundheit/Krankheit, Pflege, Mutterschaft, Kindergeld, Arbeitslosen- und Bürgergeld ect.).
Und stabile Beschäftigung gibt es nur dann, wenn die Wirtschaft nicht schrumpft.