News +40 % Umsatz für Acer: „Schnell noch ein Notebook kaufen, bevor es teurer wird“

catch 22 schrieb:
es würde ja auch helfen, wenn Anbieter wie Acer, Lenovo, HP, ... ihre Notebooks auch ohne RAM und SSD verkaufen würden...
Ob das rechtlich geht. Alternate verkauft habe ich mal gelesen CPU, Mainboard nur noch mit dem Hinweis geht was beim Bau kaputt übernehmen sie die Haftung nicht.
Weyoun schrieb:
Ich kaufe nur noch bei wirklichem Defekt was Neues, sonst nutze ich es einfach länger, bis die Preise wieder Normal-Niveau erreichen.
Ich kaufte 2023 den i7 13700KF nur weil am 22.12.2022 der i7 4790k defekt war sonst hätte ich
den i7 4790k.
Mysterion schrieb:
Wer wartet, hat nicht begriffen, dass es im Kapitalismus um Wachstum geht, d.h. jedes Jahr prozentual mehr Gewinn als im Jahr davor.
Unendlicher Wachstum gibt es nicht.
Weyoun schrieb:
Laptops kann man heute locker 10 Jahre lang nutzen
Ich werde mich 2033 melden.
Bis her hat ein Mainboard bei mir maximal 8 Jahre gehalten.
Alexander2 schrieb:
Worauf ich anspiele ist natürlich Supportende von Windows 10, wo du nichts gegen machen kannst und das der Nachfolger für einige Geräte bedeutet, das diese einfach damit nicht funktionieren.
Bei meinem Vater wurde jetzt von einem Bekannten WIndows 11 Pro installiert.
So lang der PC nicht defekt geht oder 26H2,27H2,28H2 den PC nicht aussperrt läuft der erstmal weiter.
Ich hätte ja linux Mint drauf installiert.
Nutzer: Firefox 99,9% T-online.de Thunderbird Solitär von Windows 7. Das wars.
tree-snake schrieb:
Da schlägt der RAM Preis noch nicht so durch. Wenn der nicht verlötet wäre, könnt ich ihn fast für den Kaufpreis vom ganzen Notebook weiterverkaufen ; )
Ich bekam 2024 einen Acer Aspire 5 517-53 mit 12450H mit 16 GB RAM wenn ich heute den RAM rechnen bekam ich den Laptop wirklich fast geschenkt ich zahlte 150 Euro.
Im September kaufte ich 32 GB SO-DIMM. Außer das keine Grafikkarte vorhanden ist und einige Spiele damit nur auf Niedrig laufen, läuft der super. Als Ersatz ist der super. Erst wollte ich keinen Laptop mehr kaufen weil ich darin keinen Sinn sah aber 2025 hat mir der Laptop 5 Tage den Arsch gerettet.
PC CPU Kühler war defekt CPU sofort bei 80°C. Evtl. hätte ich den außer Spiele weiter nutzen können.
Der Laptop wurde auch als Ersatz für eine Grafikkarte für den i7 13700KF gekauft.
Gaugaumera schrieb:
Habe auch Anfang des Jahres ein neues Acer Notebook gekauft. Das alte war jetzt 6 Jahre und hatte langsam Ausfallerscheinungen (Geht bei Bewegung des Laptop einfach aus).
Ich kaufte 2025 32 GB SO RAM für einen Aspire 5 517-53. Bin mit dem Laptop sehr zufrieden vor allem für den Preis von 550 Euro. Laptop 150 RAM ca. 150 SSD 223 Euro.
br3adwhale schrieb:
Ich schätze mal da wird es Probleme bei Gewährleistungs- bzw. Haftungsfragen geben, wenn der Kunde RAM / SSD einbaut und das Notebook damit als Gesamtpaket nicht funktioniert.
Besonders die die Geräte kaufen wissen oft nicht wie sie diesen wechseln. Glaub auch das es beim Laptop dies nicht gibt. Wobei Acer damit wirbt beim Aspire 5 517-53 steht auf dem Aufkleber Removel SSD.
Eigentlich fehlt da der Hinweis Upgradeble RAM weil der kann man auch tauschen.
2x 8 GB ließen sich auf 2x 16 aufrüsten. Theoretisch auch 2x 32 GB aber da wollte Acer keine Garantie geben. Sie sagten mir ich könnte auch 2x 32 GB nehmen, hätte ich damals wohl machen sollen :(
Sie können aber nicht garantieren ob es läuft das Gerät wurde mit maximal 2x 16 getestet.
Inzwischen ist der RAM aber weder lieferbar noch bestellbar, also vor 6 Monaten noch rechtzeitig bestellt.
1771959218188.png
 
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Zumindest für Acer und Asus sieht es in Deutschland momentan schlecht aus. Komplettes Verkaufsverbot wegen Patentverletzung.
 
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DAS ist natürlich nicht nur eine Sache von oh, die arme Firma Acer soll Patente bezahlen, sonder genauso, alle anderen bezahlen auch, wenn die entsprechende Sachen anbieten, wenn Acer nicht zahlt ist das genauso ein unfairer Vorteil..
Nun haben die halt auch ne Art von Rechnung dafür bekommen. Selbstverständlich ein stück weit selbst Schuld und berechtigt, das die darunter Leiden werden.

Den Teil der Geschichte sollte man dabei auch nie ganz aus den AUgen verlieren für das komplettere Bild.
 
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ApeZilla schrieb:
So mache ich es bei mir auch. Ich habe zwar kein Notebook, aber bei meinem Rechner gilt diese Devise.
Entweder nur bei Defekt oder ich brauche z.B. ne neue GraKa, weil meine schnucklige 7600XT nicht mehr reicht 🤪 Aber bei den Preisen aktuell wird sie wohl noch lange reichen. Wobei ich ja da immer noch ne Series X rumstehen hab.
Ich kaufe auch erst wenn die Hardware Probleme hat.
So machte ich das mit den i7 4790k auch 2023 nur gekauft weil 2022 der PC defekt war.
Matthias B. V. schrieb:
Und wie Du sagst man kann einige Notebooks länger nutzen als dies in der Vergangenheit getan wurde.
Ich habe die Erfahrungen gemacht ein Mainboard hielt bei mir maximal 8 Jahre.
Salutos schrieb:
Das geht keine 6 Monate mehr, dann jammert die Industrie wegen abflauender Absatzzahlen. Ist wie mir dem Klopapier in Corona Zeiten, diese Knappheit wurde auch herbeigeredet.
Solange gilt allerdings noch, huch ich will, ich brauch, zu "jedem" Preis.
Ich hatte damals auch 1-2 Packs mehr gekauft weil ich nicht wusste ob ich nächste Woche noch einkaufen konnte.

Ranayna schrieb:
Ich bin mal gespannt... Mein Firmennotebook muesste Ende diesen Jahres zurueck an den Leasinggeber. Da sind 32 GB Ram drin, die schon sehr angenehm sind.
Die 32 GB sind ja bald mehr wert als manche Geräte selbst bei Neukauf.
Weyoun schrieb:
Man kann damit immer noch arbeiten, wenn man sie netzwerktechnisch in Quarantäne schickt (Office 365 live funktioniert nicht, aber normales "stationäres" Office 2007 oder 2010 funktioniert.)
Office 2007 nutzte ich bis 2020.
Alexander2 schrieb:
Dann stellt man ja auch keine Potenzielle Gefahr für andere dar. da kann man installieren, was man will :D Wenn man das Gerät nicht als gerade mal oldie dedizierte offline Daddelkiste oder Schreibmaschiene benutzt, .. meistens ist es doch einfach praktischer gerade für Medien direkt am Internet zu hängen.
Windows 98 und Xp läuft bei mir offline sowie WIndows 3.11 in Dosbox bzw. Virtualbox 7.2.2
R4ID schrieb:
Acer wäre der letzte Hersteller wenn ich einen Laptop kaufen müsste.
Ich habe ein Acer Laptop mit Alugehäuse 2024 gekauft und bis jetzt keine Probleme Kratzer, oder Abnutzung.
ReactivateMe347 schrieb:
Im Artikel fehlt mir der Effekt vom Support-Ende von Windows 10. Auch das dürfte mit Grund für den guten Absatz sein.
Das wird auch ein großer Effekt sein.
 
tree-snake schrieb:
Wenn der nicht verlötet wäre, könnt ich ihn fast für den Kaufpreis vom ganzen Notebook weiterverkaufen ; )
Sei froh, dass er es ist. Scheinen immer mehr zu machen, was für Refurbisher ein Problem ist.
 
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Zornica schrieb:
Und alles nur, weil ein paar viel zu reiche egomanen ihre nutzlose Weltzerstörungstechnologie für die armen Aktionäre noch weiter aufblähen müssen

Bis selbige irgendwann auf die harte Tour lernen werden dass man Geld nicht **essen kann. Und digitales Geld ist dann noch nicht mal mehr zum heizen der 30 Zimmer Villa gut. Sofern der Lynchmob dort dann irgendwas stehen lässt.
Bei allem Vermögen und Vermögenswerten die man so ansammelt im Leben sollte man nie den unterschied zwischen Besitz und Eigentum aus den Augen verlieren.
Im Prinzip besitzt ein Multimilliardär zu einen bestimmten Zeitpunkt auch nicht viel mehr als der durchschnitts Ottonormal. Letztlich ist alles an Eigentum was außerhalb des direkten Zugriffs liegt nur solange da wie das System drumherum es einem zur Verfügung stellt.
 
wagga schrieb:
Ob das rechtlich geht.
ich meine es ging mal zumindest vor einigen Jahren bei Tuxedo und HP vielleicht täusch ich mich da aber auch.
Auf jeden Fall geht es aktuell bei Framework, leider ist deren Basis für all jene, die nur ein schmales Budget haben und daher RAM und SSD vom alten Gerät soweit möglich übernehmen, durchaus etwas hochpreisiger
 
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Krik schrieb:
Das erfordert ja bei so einigen Leute neue Hardware.
Erfordert es nicht aber das checken die Leute nicht - wenn M$ denen erzählen würde das es ausser Windows keine anderen Betriebssysteme auf der Welt gibt würden die das auch glauben weil es ist ja schliesslich M$ das es sagt. :smokin: Als wäre M$ irgendeine "höhere Instanz" der man zwingend Glauben schenken müsste *lol.
 
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@Syrato
Bei uns nicht. Das lohnt sich nicht, die haben jetzt für meinen T14 650€ verlangt.
Mir ging es um Laptop für meine Mutti, die hat noch einen alten X250, welcher aber doch langsam mit 8GB mager wird zum Surfen.

@DKK007
Auch da sind die Preise gestiegen. Je nach Shop zahlst du da auch deine 400€ für teils 8te - 10te Gen., sobald du 16GB RAM haben willst.
Das finde ich dann für das Gebotene doch zu happig, da die neuen Geräte kaum teurer sind, aber meistens bessere CPU und vor Allem frischen Akku haben.

Der PC Markt ist einfach komplett im Arsch aktuell. Macht keinen Spaß!
 
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@Euphoria das ist natürlich ein happiger Preis!
Unsere haben 16GB RAM, dd3, dd4 und die reichen sogar noch für Minecraft..., als erste Anlaufstelle für 5. Klässler, sind die ideal aber ich setze sie mit Linux auf. Gab schon ein Geschrei, weil Fortnite nicht läuft, aber alles gibts nicht und in der heutigen Zeit mit Linux zu lernen 👍 .
 
Weyoun schrieb:
Ich kaufe nur noch bei wirklichem Defekt was Neues, sonst nutze ich es einfach länger, bis die Preise wieder Normal-Niveau erreichen.

So sollte man es generell immer machen. Nur kaufen wenn etwas kaputt ist oder wirklich absolut nicht mehr den Zweck erfüllt. 👍🏼
Ergänzung ()

peru3232 schrieb:
"The more you buy (now), the more you save" - Reloded - macht total Sinn:volllol:

Das geht mir bei Black Friday schon immer gehörig auf den Sack.
"Der Artikel war heute von 1.000€ auf 600€ runter gesetzt, also habe ich 400€ gespart!"
"Nein hast du nicht! Du hast 600€ ausgegeben die sonst auf deinem Konto geblieben wären!"
Abgesehen davon dass der Artikel sonst auch schon immer einen Preis von 700€ hatte. :rolleyes:
 
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Matthias B. V. schrieb:
[...] Ist die AI Blase sinnlos übertrieben? Ja. Aber es ist auch Fortschritt oder hättest 2000 auch über das Internet so geredet?
Nicht alles was neu ist ist auch Fortschritt.
Das Internet ist neutrale Technologie die einen Nutzen hat. LLMs sind eine Lösung zu einem Problem, das man auch nach 4 Jahren noch nicht gefunden hat. Stattdessen produziert man enorme Mengen an Hitze, Co2, unbrauchbarem Code, Sicherheitslücken, vermeidbare Arbeitslosigkeit, problematische Kinder"unterhaltung", Gesundheitliche Risiken durch data centers, LLM "Ärzte", und "Psychiater" die Nutzer in den Selbstmord treiben, trocknen ganze Landstriche aus etc. Inzwischen hat sich mehr als deutlich gezeigt, dass es sich hier nicht um disruptive sondern destruktive Technologie handelt. Also nein, LLMs sind ein Rückschritt, gesellschaftlich und technologisch. Und der Begriff "KI" bzw "AI" existiert ohnehin nur zu Marketingzwecken, eben um jene besagte Blase zu vergrößern damit einige wenige davon profitieren können

Matthias B. V. schrieb:
Ohne "Wachstum" geht es auch im Sozialismus nicht denn wer finanziert sonst die tollen Sozialleistungen und den immer größeren Sozialstaat. Netter versuch aber leider einfach nur billige und polemische Kapitalismuskritik ohne Substanz.
Wie einige schon darauf hingewiesen haben, ist Sozialismus weder mit Sozialleistungen gleichzusetzen, noch macht es Sinn Kapitalistische Maßstäbe ala "Wachstum" anzulegen. Der Punkt im Sozialismus ist, dass Menschen die Produktionsmittel besitzen und der Profit aus der eigenen Arbeit zu 100% bei einem selbst landet. Damit umgeht man defacto den Wachstumszwang, weil kein Überschusswert durch dritte abgesaugt wird, und alle Menschen stets in der Lage sind alles was produziert wird zu erstehen. Im Kapitalismus ist das eben nicht der Fall, weil vereinfacht gesagt jemand eine 10€ Tasse produziert, dafür vom Chef 8€ bekommt, und sich dann die 2€ vom Chef leihen muss um die eigene Tasse zu kaufen. Um diese Lücke zwischen produziertem Warenwert und Einkommen zu schließen ist im Kapitalismus Wachstum nötig. Das hat rein gar nichts mit Sozialsystemen an sich zu tun. Ganz im Gegenteil, Sozialsysteme wurden erst Jahrhunderte später in dieses bestehende System integriert und dadurch Wachstumsabhängig gestaltet. Genauso wurden Sozialsysteme überhaupt erst in dem Umfang nötig, um diese Extraktion von Werten durch dritte zu kompensieren, weil ohne dieser Kompensation die moderne kapitalistische Konsumgesellschaft kollabieren würde; weil die meisten Leute statt zu konsumieren all ihr Geld in die lebensnotwendigen Dinge stecken müssten, Medizin etc. Sieht man in den USA und Co recht schön, wo Konsum nur noch über Schulden läuft.

Es ist mir schon klar, dass nach 100 Jahrem Chinesischer und Sovietischer Begriffsaneignung die Worte "Sozialismus" und "Kommunismus" komplett ihre eigentliche Bedeutung verloren haben und durch Propaganda ein komplett verzerrtes Bild davon gezeichnet wurde was Marx und Co eigentlich geschrieben hatten. Ich würde darum jedem wirklich ans Herz legen das mal zu lesen, gern auch kritisch. Ich wette 90% wären zutiefst überrascht, denn es ist nichtmal ansatzweise das, was man zunächst erwartet.
 
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👆 This!
Die DDR war so sozialistisch wie das heute Russland demokratisch ist.
 
wagga schrieb:
Ich werde mich 2033 melden.
Bis her hat ein Mainboard bei mir maximal 8 Jahre gehalten.
Ich habe noch ein paar Asbach-Uralt-PCs (u.a. einen uraltem µATX-Tower samt Mainboard mit AMD-Chipsatz, welcher eine integrierte Grafikkarte enthält (kein APU) und dann noch diverse NUCs aller Altersstufen, wo teilweise zu Beginn Windows Vista oder Windows 7 drauf war). Mittlerweile läuft zumindest auf den alten NUCs ein ressourcenschonendes Linux drauf. Das ist besser, als die Hardware wegzuschmeißen.
 
Krik schrieb:
👆 This!
Die DDR war so sozialistisch wie das heute Russland demokratisch ist.
Ja klar billiger gehen die Ausreden nicht mehr? Wann immer der Sozialismus scheitert war es nicht der Sozialismus...
Ergänzung ()

Zornica schrieb:
Nicht alles was neu ist ist auch Fortschritt.
Das Internet ist neutrale Technologie die einen Nutzen hat. LLMs sind eine Lösung zu einem Problem, das man auch nach 4 Jahren noch nicht gefunden hat. Stattdessen produziert man enorme Mengen an Hitze, Co2, unbrauchbarem Code, Sicherheitslücken, vermeidbare Arbeitslosigkeit, problematische Kinder"unterhaltung", Gesundheitliche Risiken durch data centers, LLM "Ärzte", und "Psychiater" die Nutzer in den Selbstmord treiben, trocknen ganze Landstriche aus etc. Inzwischen hat sich mehr als deutlich gezeigt, dass es sich hier nicht um disruptive sondern destruktive Technologie handelt. Also nein, LLMs sind ein Rückschritt, gesellschaftlich und technologisch. Und der Begriff "KI" bzw "AI" existiert ohnehin nur zu Marketingzwecken, eben um jene besagte Blase zu vergrößern damit einige wenige davon profitieren können
Klar die ganze AI macht keinen Sinn aber das Internet war anders. Dass komplette Texte und Datenbanken analysiert werden können hat natürlich keinen Sinn? Niemand sagt dass LLMs der Weisheit letzter Schluss sind aber so zu tun als wären diese belanglos und nur schlecht zeigt Deine gesamte Argumentationskette.

So hätte man auch argumentieren können das das Internet sinnlose Spielerei ist weil man mit 56 kbit/s eh nichts anfangen kann.
Zornica schrieb:
Wie einige schon darauf hingewiesen haben, ist Sozialismus weder mit Sozialleistungen gleichzusetzen, noch macht es Sinn Kapitalistische Maßstäbe ala "Wachstum" anzulegen.
Auch hier belügt Ihr Euch selbst: Niemand sagte dass grundlegende Sozialleistungen die als Notlösung fungieren Sozialismus sind. Sehr wohl aber unbegrenzte Vollversorgung. Das Sozialsystem dient schon lange nicht mehr dazu Menschen auf die Beine zu stellen sondern die Faulen dauerhaft im Sozialsystem gefangen zu halten und dafür Stimmen zu erhalten.
Zornica schrieb:
Der Punkt im Sozialismus ist, dass Menschen die Produktionsmittel besitzen und der Profit aus der eigenen Arbeit zu 100% bei einem selbst landet. Damit umgeht man defacto den Wachstumszwang, weil kein Überschusswert durch dritte abgesaugt wird, und alle Menschen stets in der Lage sind alles was produziert wird zu erstehen. Im Kapitalismus ist das eben nicht der Fall, weil vereinfacht gesagt jemand eine 10€ Tasse produziert, dafür vom Chef 8€ bekommt, und sich dann die 2€ vom Chef leihen muss um die eigene Tasse zu kaufen. Um diese Lücke zwischen produziertem Warenwert und Einkommen zu schließen ist im Kapitalismus Wachstum nötig.
Es hindert Dich übrigens niemand daran sich selbstständig zu machen und den Gewinn an Deinem Produkt selbst einzustecken. Aber das machst Du nicht weil es nur eine billige Ausrede ist. Weil Du kein Risiko eingehen willst und weil die ein 35h Job mit Work-Life Balance wichtiger ist als etwas aufzubauen.
Wenn alle die Sozialismus schreiben zusammenlegen könnten sie genügend Produktionsmittel besitzen aber auch dass wollen sie nicht.. Sie wollen nur eine billige Ausrede sich ohne Leistung etwas nehmen zu können.
Ganz nebenbei kümmert sich niemand um etwas wenn es allen gehört und lässt es verkommen oder nutzt es übermäßig: Allmendeproblematik...

Und nein Du brauchst kein Wachstum der Sozialismus erzeugt garnichts und lässt alles langsam verkommen bis nichts mehr da ist. Keine Innovation, keine Wertschöpfung weil es sich ja nicht lohnt und angeblich auch nicht nötig ist.

Deshalb war die Lebenserwartung im Ostblock auch deutlich unter der Lebenserwartung im Westen?
Zornica schrieb:
Das hat rein gar nichts mit Sozialsystemen an sich zu tun. Ganz im Gegenteil, Sozialsysteme wurden erst Jahrhunderte später in dieses bestehende System integriert und dadurch Wachstumsabhängig gestaltet. Genauso wurden Sozialsysteme überhaupt erst in dem Umfang nötig, um diese Extraktion von Werten durch dritte zu kompensieren, weil ohne dieser Kompensation die moderne kapitalistische Konsumgesellschaft kollabieren würde; weil die meisten Leute statt zu konsumieren all ihr Geld in die lebensnotwendigen Dinge stecken müssten, Medizin etc. Sieht man in den USA und Co recht schön, wo Konsum nur noch über Schulden läuft.
Die Wirtschaft wird auch nicht durch Umverteilung steigen sondern man konnte mehr umverteilen weil man mehr verdient hatte.

Und auch Konsumgesellschaft kollabiert nicht denn auch die Nutzung von Dienstleistungen wie Gesundheit ist Konsum. Der Konsum verschiebt sich nur in andere Gewichtungen.

Deine Logik folgt dem dümmsten System: Der Staat gibt dir Geld um es zu konsumieren und bekommt auf jeden Euro den er dir gibt ein paar Cent zurück. Genau das machen Staaten vor dem Kollaps.

Die Problematik der Schulden ist also nichts dass dem Kapitalismus eigen ist sondern aus fehlender Disziplin der Menschen entsteht.
Zornica schrieb:
Es ist mir schon klar, dass nach 100 Jahrem Chinesischer und Sovietischer Begriffsaneignung die Worte "Sozialismus" und "Kommunismus" komplett ihre eigentliche Bedeutung verloren haben und durch Propaganda ein komplett verzerrtes Bild davon gezeichnet wurde was Marx und Co eigentlich geschrieben hatten. Ich würde darum jedem wirklich ans Herz legen das mal zu lesen, gern auch kritisch. Ich wette 90% wären zutiefst überrascht, denn es ist nichtmal ansatzweise das, was man zunächst erwartet.

Die immer selbe billige Ausrede: Es war der falsche Sozialismus. Der Sozialismus wurde nicht verstanden. Ob Südamerika, Europa oder Asien wann immer der Sozialismus gescheitert ist belügt man sich selbst und findet eine Geschichte...

Die Definition von Wahnsinn ist immer wieder das selbe zu versuchen und ein anderes Ergebnis zu erwarten...

Der Sozialismus kann nicht funktionieren da es an Verantwortung und Leistungsprinzip mangelt. Es gibt keine Funktion die Risiken bepreist oder Anreize schafft diese einzugehen. Es gibt keine Funktion die Mehrleistung belohnt.

Dazu kommt der immer gleiche Opfermythos in dem Das Individuum das Opfer des Systems ist. Dies führt zu Passivität denn man ist ja nicht selbst an den Problemen schuld sondern das System. Als Ausrede: Rassismus, Kapitalismus, etc. es sind immer die Anderen man selbst kann nie das Problem sein.

Auch setzt man voraus dass alle gleich sind: Nur ist auch dies nicht korrekt denn nur wenn ideologisch gesehen jeder Mensch gleich ist sind nicht alle Menschen gleich: Manche sind fleißiger, manche intelligenter, manche schneller und manche hübscher. Manche sind Alles und manche Nichts. Und damit weichen eben auch die Resultate ab. Und der Versuch Ergebnisgleichheit zu erzeugen führt zu einem kompletten Versagen der Gesellschaft da die Leistungsträger resignieren.

Lustig übrigens dass Marx selbst ein Schmarotzer war der auf Erbschafften und Almosen hoffte und das Geld anderer Leute verprasste. Er schrieb von der Arbeiterklasse aber verachtete die Arbeit. Scheinheilig wie die komplette Ideologie.
 
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Matthias B. V. schrieb:
Ja klar billiger gehen die Ausreden nicht mehr? Wann immer der Sozialismus scheitert war es nicht der Sozialismus...
Ausreden? :freak:
Die DDR war eine bonafide Diktatur. Der Staat wurde von einer quasi unantastbaren Elite regiert. Unerwünschte Personen kamen ins Gefängnis, und wurden anschließend zu Zwangsarbeit verurteilt. Wer zu unangenehm war, wurde ausgewiesen, geköpft oder erschossen. Der Rest wurde unter Drohungen und Einschüchterung gefügig gemacht. Eigentlich ist es genau das gleiche, was gerade in Russland praktiziert wird.

Ich weiß noch, wie erschüttert meine Eltern waren, als '87 die Zeitung berichtet hatte, dass die Todesstrafe abgeschafft wurde. Bis dahin wussten sie nicht, dass sie überhaupt existierte.

Glaubst du etwa, die SED hatte 2 Mio. Mitglieder, weil die so davon überzeugt waren? Nein, damit hat man die Leute unter Kontrolle gehalten. Entweder hat man das rote Spiel mitgespielt und hatte dann zumindest ein Chance ein etwas besseres Leben zu führen oder man wurde unterdrückt und durfte an vielen Stellen nur 2. Geige spielen wenn überhaupt.

Wusstest du eigentlich, dass die Abschnittsbevollmächtigten heimlich die Wohnungen der unangenehmen Leute durchsucht haben? Natürlich ohne Gerichtsurteil.

Toller "Sozialismus"! Genauso hatte ihn sich Marx sicher vorgestellt. /s
 
@Krik Überraschung der Sozialismus endet immer in einer Diktatur weil die „Gleichmacherei“ und Enteignung nur unter Zwang möglich ist…

Es gibt keinen Sozialismus der langfristig nicht in autoritären Regimen endet. Das sehen wir auch jetzt wieder wenn durch Wegzugsbesteuerung erste Mauern errichtet werden und die Meinungsfreiheit mit Zensur und dem Vorwand „Political Correctness“ eingeschränkt wird.

Wie viele Menschen fliehen vor Kapitalismus in sozialistische Länder und wie viele umgekehrt?

Wie gesagt wer glaubt Sozialismus würde jemals funktionieren belügt sich selbst weil er es gerne so hätte.
 
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