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5 TB sichern. Einige Fragen dazu...

LeChris schrieb:
Ansonsten steht noch die Frage der verfügbaren Schnittstellen, 2TB über USB2.0 kann schon mal 20h dauern...

Es handelt sich tatsächlich um USB, aber an der Dauer das Kopiervergangs solls nicht liegen. Hauptsache alle Daten werden zuverlässig kopiert.

SharenZ schrieb:
Über welchen Zeitraum sollen die Daten gesichert werden? Denn Festplatten eignen sich absolut nicht für einen Zeitraum über mehrere Jahre.

Eine Sicherung auf Band ist aber aus Kostengründen nicht zu Realisieren. Gibts sonst noch andere Möglichkeiten?

Mein Chef stellt sich das so vor: Für 500€ Platten kaufen > Daten auf HDDs sichern > HDDs in den Safe packen.
 
naja mit mehrere brauchst gar nicht anfangen weil es dann noch unübersichtlicher ist bzw teurer wird. wenn dann ein nas mit 6 TB und gut ist
 
Gepi87 schrieb:
Also das Raid 1 ist schon gesichert, und zwar auf der zweiten platte
Raids sichern keine Daten. Raid Systeme machen Daten nur verfügbarer. Das sollte schon klar sein wenn man da mitreden möchte.

@Buddy83
Das Problem ist offensichtlich. Dein Chef will riesige Datenmengen sichern aber dafür nix ausgeben.

Sag ihm einfach du hättest eine gute Methode (Jede Menge 1,5GB Platten an nem 8 Port Riad 5 Controller mit passendem drumherum) könntest das ganze aber nciht im Finanziellen Rahmen realisieren.

Er wird sich dann zweifelsfrei an sein örtliches Systemhaus wenden und von denen einen Vorschlag zur Sicherung derart großer Datenmengen haben wollen. Wenn die das überhaupt auf die Reihe bekommen kommen da mit ziemlicher Sicherheit 1-2 Server vollgestopft mit SAS Platten bei raus die den Gegenwert eines schicken Kleinwagens haben.

Dann wird das Geld für dein ursprüngliches Projekt vielleicht lockerer sitzen.

Allerdings sehe ich auch da noch viele Hürden.

1. Wie oft soll gesichert werden?
2. Welches Dateisystem soll benutzt werden? (NTFS kann bei über 2TB Partitionen ganz schön zicken wenn man ne falsche Blockgröße wählt, was dann für die 6TB Datei der Tod wäre)
 
Humptidumpti schrieb:
Das Problem ist offensichtlich. Dein Chef will riesige Datenmengen sichern aber dafür nix ausgeben.

Diesen Eindruck habe ich aber auch ganz stark! Daher mal eine Gegenfrage: wie wichtig/wertvoll sind denn die 6 TB Daten?

Die preiswerteste Lösung wäre wahrscheinlich folgende: externes NAS mit 4 Slots: ab 305,- Euro + Versand --> http://geizhals.at/deutschland/a352513.html

Dazu 3x 1,5-TB-Platten für 112,- Euro pro Stück + Versand --> http://geizhals.at/deutschland/a353918.html

Das macht alles in allem inkl. Versand gerade mal 577,09 Euro (rund 77 Euro über dem Budget) für 4,5 TB Speicherplatz! Das sollte doch wohl machbar sein, oder?

Sollten dir die Seagate-Platte nicht zusagen, kann man alternativ abwarten, bis auch andere Hersteller 1,5-TB-Platten anbieten, oder aber man invesitiert in 5x 1-TB-Platten (z.B. diese hier: http://geizhals.at/deutschland/a369604.html für insgesamt 388,40 Euro inkl. Versand). Endpreis für 5 TB Speicherplatz wäre dann statt 577,09 Euro (für 4,5 TB) eben 620,40 Euro (5 TB) - immer noch sehr im Rahmen wenn man von rund 500 Euro Budget ausgeht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenns billigst sein soll würd ich mit Acronis einfach ein backup in 1TB Stücken auf 5 USB-Platten verteilen.

Ich würde das bei mir mit einem "billigem" PC lösen der 5x 1TB eingebaut hat und das ganze über Netzwerk sich zieht.
 
Was ist es denn für Hardware? Bei professionellen Workstations wäre ggf. ein komplette RAID-1-Infrastruktur das einfachste, man benötigt halt nur 3x Platten (2x im RAID, 1x im Safe). Ausschalten, rausziehen, wieder einschalten, einstecken. Rebuild-Prio nach Geschmack.
 
Humptidumpti schrieb:
Das Problem ist offensichtlich. Dein Chef will riesige Datenmengen sichern aber dafür nix ausgeben.

Ja, genau das ist das Problem.

King_Rollo schrieb:
Diesen Eindruck habe ich aber auch ganz stark! Daher mal eine Gegenfrage: wie wichtig/wertvoll sind denn die 6 TB Daten?

Die Daten sind extrem Wichtig, darum erschreckt es mich auch immer wieder wie wenig Bereitschaft besteht, in gute Datensicherung zu investieren - liegt wohl aber auch daran, dass nicht wirklich Geld vorhanden ist.

Ein NAS macht in diesem Fall glaub ich keinen Sinn, weil die Daten einfach in einem Safe liegen sollen und vielleicht in einem Jahr, vielleicht aber auch erst in 3 Jahren wieder angerührt werden. Es handelt sich dabei um die Rohdaten eines abgeschlossenen Filmprojekts.

Auf lange Zeit gesehen ist eine Sicherung auf Band wohl das Vernünftigste.


IndianaX schrieb:
Also wenns billigst sein soll würd ich mit Acronis einfach ein backup in 1TB Stücken auf 5 USB-Platten verteilen.

Ich würde das bei mir mit einem "billigem" PC lösen der 5x 1TB eingebaut hat und das ganze über Netzwerk sich zieht.

So ähnlich werde ich das jetzt auch Lösen, allerdings mit dem Hinweis an meinen Chef, dass das nur eine Übergangslösung ist und er in nächster Zeit über eine professionelle Lösung Nachdenken sollte, sobald Geld dafür verfügbar ist.
 
Buddy83 schrieb:
weil die Daten einfach in einem Safe liegen sollen und vielleicht in einem Jahr, vielleicht aber auch erst in 3 Jahren wieder angerührt werden
Garnicht praktikabel mit Festplatten sofern diese Flüssigkeitsgelagert sind, was so ziemlich auf alle modernen Platten zutrifft.

Flüssigkeitslager sollten alle 3-6 Monate min. einmal bewegt werden da sonst die Gefahr besteht das sie fest gehen.

Für wichtige Daten nicht unbedingt der Knüller.
 
Die Variante mit dem Raid 1 wo man eine 3te Platte immer rotiert und im Safe hat machen wir in der Firma, ist wohl die schnellste und kostengünstigste Variante.

Also jeden Abend ziehen wir eine HDD raus (jedes mal eine andere), legen die in den Safe.
Die aus den Safe stecken wir wieder rein, der Raid-Controller fängt sofort mit dem Re-build an und ist nach 1 Stunde fertig (sind nur kleine Platten, glaub ~100GB)
Wenn sich die Daten nicht so oft ändern kann man das auch nach bedarf nur 1x die Woche machen.
 
Humptidumpti schrieb:
Garnicht praktikabel mit Festplatten sofern diese Flüssigkeitsgelagert sind, ...
Die Flüssigkeitslagerung ist nicht das einzige Problem. Die magnetische Ladung der "gespeicherten Bits" geht bei festplatten ziemlich schnell verloren - jede Festplatte prüft sich automatisch und schreibt, wenn grad keine Zugriffe drauf stattfinden, die nachlassenden Bits neu, dafür muss sie natürlich angeschlossen sein. Wenn man sie halbjährlich anschließt und einen tag laufen lässt, sollte man auf der sicheren Seite sein, aber wenn man sie in den Schrank schließt und erst nach püber einem Jahr wieder rausholt, enthält sie wahrscheinlich weniger Daten als vorher.

Für den Einsatzzweck Tape-Streamer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gute Straemer mit diesen Kapazitätsmöglichkeiten gibts natürlich.

Ich würde mich mal nach Quantum LTO Maschinen umgucken.

Bis zu 25,6TB ist wohl derzeit das Maximum was man so in einem Gerät packen kann. Da sind dann auch 2*8 Bänder drin.

Etwas über 4000€ sind nicht wirklich viel auf die zu speichernde Datenmenge umgerechnet. Die Bänder kosten zwar auchnochmal ein paar Kröten dfas Stück, aber mit 5000€ ist man mit allem drum und dran dabei.
 
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