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"60 Euro sind nicht genug für ein Spiel" - Ach...

ist irgendwie ein teufelskreis. zu dem eigentlichen spiel kommt ja noch...na, was wohl.....der kopierschutz, denn der hersteller auch erst noch erwerben muss, um seine spiele damit zu schützen. diese kosten werden eben auch noch auf den kunden abgewälzt, ergo - das spiel wird nochmal teurer.
würde man nun hingehen, die gewinnspanne nicht so hoch ansetzen und den kopierschutz weglasse, käme man wieder in preisregionen, wo wesentlich mehr leute (eben auch welche, die sich eigentlich eher raubkopien besorgen), eher über einen kauf nachdenken, da die preise nichtmehr so extrem sind und man sich mit dem kauf, doch einige arbeit ala crack suchen, nach jedem update, dann noch den kopierschutz umgehen und was weiß ich nicht noch alles, erspart und sich auf der legalen seite befindet.
für mich ist eigentlich bei 30euro die obergrenze. je nach titel, wenns sich wirklich lohnt auch 40euro, aber das ist in letzter zeit verdammt selten geworden.

blade
 
Bei 60€kaufen sich nur noch die "geldigen" die spiele. Ich würde mir dann ehrlich gesagt kei einziges mehr leisten können - nicht zum vollen preis.

Ach ja, wie war das mit dem CD - Rohling? 50er spindel für 6€ = 8,33cent pro rohling. Damit bleibt man - selbst wenn 5 kaputt gehen noch unter 1nem €

Aber was regen wir uns auf - wir sind die kleinen leute und haben wie immer und überall rein GARNICHTS zu sagen :freak:
 
UTM schrieb:
Bei 60€kaufen sich nur noch die "geldigen" die spiele. Ich würde mir dann ehrlich gesagt kei einziges mehr leisten können - nicht zum vollen preis.

Ach ja, wie war das mit dem CD - Rohling? 50er spindel für 6€ = 8,33cent pro rohling. Damit bleibt man - selbst wenn 5 kaputt gehen noch unter 1nem €

Aber was regen wir uns auf - wir sind die kleinen leute und haben wie immer und überall rein GARNICHTS zu sagen :freak:

Ich als Schüler, kaufe keine Spiele über 60€ ausser Spiele à la GTA San Andreas!
(habe ich mich jetzt festgelegt!), denn nach Enttäuschungen wie Boiling Point usw. gebe ich mein Geld lieber für Hardware aus!
Ich habe Glück, das ich nicht so DER heavy Zocker bin.
 
Naja bis dahin isses mir eigentlich egal...hab nämlich nen Freund in Amerika der besorgt mir immer die Spieletitel für knapp die Hälfte vom Kaufpreis von uns.
 
"Die Entwicklung eines Spiels kostet Millionen"

Das stimmt nicht !

Die Entwicklung eines wirklich NEUEN Spiels kostet soviel, daß ist richtig. Aber 90% der Titel sind Verschnitte mit zugekaufter Grafikengine, zugekaufter Physikengine, zugekauftem Sound und einer Story, die in 2 Stunden fertig ist. Dazu kommen dann noch einfaltslose Features, die schon 100mal umgesetzt wurden.

Bestes Beispiel: 2. Weltkriegs Shooter. In der Zwischenzeit verzeifeln sogar schon die Testmagazine, weil sie jeden Monat 2-3 "neue, innovative und noch nie dagewesene Shooter" testen müssen.

Und wirklich innovative Spiele gibts vielleicht noch 3-4mal im Jahr. Die bezahl ich dann auch gerne mit EUR 50.-, alles übrige ist nicht mal den Rohling wert.
 
powerhawk schrieb:
"Die Entwicklung eines Spiels kostet Millionen"

Das stimmt nicht !

Die Entwicklung eines wirklich NEUEN Spiels kostet soviel, daß ist richtig. Aber 90% der Titel sind Verschnitte mit zugekaufter Grafikengine, zugekaufter Physikengine, zugekauftem Sound und einer Story, die in 2 Stunden fertig ist. Dazu kommen dann noch einfaltslose Features, die schon 100mal umgesetzt wurden.

Bestes Beispiel: 2. Weltkriegs Shooter. In der Zwischenzeit verzeifeln sogar schon die Testmagazine, weil sie jeden Monat 2-3 "neue, innovative und noch nie dagewesene Shooter" testen müssen.

Und wirklich innovative Spiele gibts vielleicht noch 3-4mal im Jahr. Die bezahl ich dann auch gerne mit EUR 50.-, alles übrige ist nicht mal den Rohling wert.

richtig, sowas ist nicht mal nen rohling wert

gute spiele, die einen wirklich fesseln, die man monate lang zocken kann gibt es nur noch selten, letztens noch guild wars....da bekommt man viel für seine kohlen
 
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, wenn der Händler/Entwickler meint er kann 60 Euro verlangen, dann kann er das tun. Wenn er der Entwickler der Meinung ist, er muß 100 Euro verlangen, dann ist das auch seine Sache.

Hier kommt jetzt aber dann der Kunde ins Spiel, wenn der Kunde der Meinung ist, das Spiel ist nicht 60 Euro Wert, dann hat er die Möglichkeit das Spiel NICHT zu kaufen. Wobei hier gesagt sei jeglicher Versuch das Raubkopieren mit dem Preis zu erklären ist Schwachsinn-es gibt keinem das Recht etwas zu stehlen nur weil IHM der Preis zu hoch erscheint.

Wenn jetzt eine breite Front den Kauf des Spiels verweigert, muß der Hersteller reagieren. Das der Hersteller reagiert sieht man an Projekt Snowblind, innerhalb von 8 Wochen ist der Preis von 50 Euro auf 19,99 Euro gefallen. Der Kunde hat die Macht, den Preis auch mit zu gestallten-nur wird dies nur in Ausnahmefällen passieren.

Siehe Battlefield2, jeder will das Spiel und so würde das Spiel auch gekauft wenn es 55 Euro oder 60 Euro kosten würde. Doch dieses Spiel zeigt wieder wie idiotisch der Markt ist. Nachdem dieses Spiel jeder will, würde bereits bei einem geringeren Preis der Break Even Punkt relativ schnell erreicht, somit könnte der Hersteller bereits früher Gewinn einfahren, bzw würde durch gesenkten Preis mehr verkaufen und höhere Gewinne einfahren. Jetzt wird der Hersteller aber auch überlegen, wo ist die Schmerzgrenze bei diesem Spiel, wieviel Spiele mehr würde ich verkaufen, wenn ich es um 5 Euro billiger mache. Tja und da der Hersteller zu dem Entschluß kommt, daß der Kunde auch den höheren Preis bezahlt, würde er ja doof sein wenn er diesen nicht verlangen würde.

Oder würde einer von euch eine Ebay Auktion abbrechen, wenn ein gewisser Preis erreicht wurde, mit der Begründung, daß er ja jetzt 20 Euro Gewinn gemacht hat? Wohl kaum, jeder würde die Auktion weiter laufen lassen in der Hoffnung noch mehr Gewinn zu machen.
 
45 euro finde ich schon sehr happig. würden man die preise auf 30€ senken würden sich bestimmt mehr käufer finden lassen, aber bei 60€ greift doch die mehrheit zu einer guten raubkopie zurück. die schneiden sich IMHO nur ins eigene fleisch.
 
Und du glaubst das die Leute die sich Raubkopien zulegen sich bei 30 Euro das Spiel kaufen? Dann beginnt wieder die selbe Runde von vorne. 30 Euro sind zuviel bei 15 Euro würden weniger Raubkopien im Umlauf sein.............

Ob das Spiel jetzt 45 oder 60 Euro kostet dürfte diesen Leuten wurst sein. Meines erachtens ist die beste Lösung, einen guten Multiplayer zu jedem spiel packen wo die Spieler sich registrieren müssen oder halt die methode von Half Life 2. Und der Kunde muß halt kritischer sein, ich hab ja selbst 8-9 Spiele rumstehen, die ich nur 1-2 mal gespielt habe-wenn ich mich vorher informiert hätte dann hätte ich mir das Geld sparen können. Wenn das Spiel Spaß macht dann hab ich auch gegen 50 Euro nix einzuwenden.

Nur mal zum vergleich-Joint OP hat mit Add ON 70 Euro gekostet. Ich spiele diese Spiel jetzt sicher schon 7 Monate mehrmals pro Woche. Wenn ich das auf Stunden umrechne dann ist das im Vergleich zum Kino zum Beispiel ein echtes Schnäppchen. Kino kostet 6-8 Euro für 1 1/2 Stunden. Wenn ich jetzt rechne das ein gutes Spiel mal 30-40 Std. Spielspaß bringt dann ist das doch wesentlich günstiger als Kino.
 
@Dope4You

Sorry, aber der Vergleich mit Kino ist so nicht zulässig - wie schon oft besprochen. Dazu müßtest du nämlich fairerweise ALLE Kosten einrechnen. Also die gesamte Hardware, den Stromverbrauch, das Spiel, das OS,...und glaub mir, dann schaut es sehr schlecht aus für das Preisniveau beim PC-Spiel.
Du kannst ja beim Auto auch nicht sagen: "Kostet ja nur Benzin". Du hast Anschaffung, Versicherung, Reparatur, Service,...

Abgesehen davon hab ich auch nicht behauptet, daß durch höhere Preise die Raubkopien gerechfertigt sind. Dadurch erklärt sich lediglich die immer mehr sinkende Nachfrage (wobei die hohen Preise in Kombination mit immer mehr Fehlern gesehen werden müssen). Und damit ist die wesentliche Aussage erreicht:

Genau wie bei der Musikindustrie sind nicht die Raubkopierer für schwache Umsätze verantwortlich, sondern idiotische Preise in Kombination mit äußerst mangelhafter Qualität! Von fehlenden Innovationen und Ideen ganz zu schweigen...

Ich spiel zB immer noch das jahrealte Alien Crossfire - es gab leider seit Jahren kein Spiel, das ihm auch nur annähernd das Wasser reichen konnte. Und glaub mir, für sowas würd ich auch EUR 80.- bezahlen. Meine einzige Hoffnung derzeit sind Civ4 und Sponk...eines soll heuer, eines nächstes Jahr kommen.
Im anderen Bereich vielleicht noch NFS-Most Wanted (weils mir einfach Spaß macht). Aber ansonsten werd ich heuer keinen Cent in PC Spiele investieren (und zwar nicht deswegen, weil ich kein Geld habe, sondern weil mich nix anspricht).
 
Ich finde es schon erschreckend, dass ich an einer Hand abzählen kann wieviele Spiele ich mir in den letzten zwei Jahre gekauft habe.
Ein gutes Spiel darf bei mir auch etwas kosten, aber dennoch warte ich meist bis es in den Budget Bereich gerutscht ist.
Es gibt leider nur sehr wenig gute Spieleserien, aber die haben es meist in sich.

Hier mal ein paar Spieleserien, die für mich definitv das Geld wert waren.

Earth 2140-2150-2160
Gothic-Gothic2
Unreal Tournament 99-2003-2004
Baldurs Gate1-Baldurs Gate2-Neverwinter Nights

Wenn es doch nur mehr Spiele gäbe wie diese, würde auch ich mir mehr kaufen, aber die ständigen stupiden Shooter nerven nur. ;)
 
Ich könnt mich dieses Jahr echt am meisten aufregen.
Dieses Jahr hab ich schon ne Menge Kohle in Spiele investiert,
die nich mehr als ne Betaversion waren :freak:
Das waren nämlich Driv3r und Bugging Point.
80 Euronen für die Kiste. Danke nochmal an Atari :mad:
Bis UT07 kauf ich kein Spiel mehr von den, Feierabend!
Verarschen kann ich mich auch alleine, da brauch ich keine Kohle für ausgeben...

Ich hoffe das sich die Quality der Spiele bald mal wieder ändert wird.
Sonst wird mein Hobby demnächst sehr traurig werden :freak:
 
Ich kauf mir vll einmal im Jahr ein Vollpreisspiel. Wenn's hochkommt! 2004 war das Burnout 3. Und auch nur, weil es das bei Amazon kurzzeitig günstiger gab (ca. 50 statt 60 Euro).

Ansonsten habe ich schon seit Jahren keine Vollpreisspiele mehr gekauft, nur Budget-Versionen. Ich seh das gar nicht ein.
 
@ powerhawk
Alpha Centauri spiele ich auch immer wieder, das waren noch Zeiten.....
Heute gibt es kaum noch ein Spiel, das mich so lange fesselt. (Hab mal nen ganzen Sommer lang Star Trek: Birth of Federation gespielt, weiß bis heute nich was mir daran gefallen hat :D ) Das letzte war WoW, was mir jetzt auch schon wieder reicht.

Ich denke auch, dass der Preis keine so große Rolle spielt wie immer behauptet wird. Ich hab damals für die SNES und N64 Spiele auch 120-140 DM ausgegeben und war noch wesentlich jünger. Da gab es aber auch noch gute Titel, die einen lange Zeit gefesselt haben.

Heute denke ich viel darüber nach meine Spiele lieber gebraucht zu kaufen oder auf die Budget Version zu warten. Wenn ein Spiel sein Geld wert ist zahle ich es auch gerne, aber für 10-15 std Spielzeit, bei immer wieder den gleichen aufgewärmten Sachen, spare ich mir das lieber.

Die können von mir aus das Geld verlangen, nur will ich als Kunde auch gescheite Ware haben. Solange die Leute bei jedem Hype in den Landen rennen und das Geld bezahlen würde ich als Hersteller auch so weiter machen (Nur Nachfolger, keine Innovationen). Die interessiert in erster Linie schließlich der Gewinn.
 
gheed schrieb:
Die können von mir aus das Geld verlangen, nur will ich als Kunde auch gescheite Ware haben. Solange die Leute bei jedem Hype in den Landen rennen und das Geld bezahlen würde ich als Hersteller auch so weiter machen (Nur Nachfolger, keine Innovationen). Die interessiert in erster Linie schließlich der Gewinn.

genau
Ich rege mich auch oft über sowas auf ... aber am Ende sieht´s immer so aus, das der Kunde die Macht hat. Die Hersteller werden schon brav kotzen wenn keiner ihr Superdolles 60€ Game kauft und schwuppdiwupp, kostet es bald 40€.
Die Kunden sind nicht vom Hersteller abhängig, sondern andersrum.
 
Dope4you schrieb:
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, wenn der Händler/Entwickler meint er kann 60 Euro verlangen, dann kann er das tun. Wenn er der Entwickler der Meinung ist, er muß 100 Euro verlangen, dann ist das auch seine Sache.

Leider nicht ganz korrekt,wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft.

Bei uns gibt es z.B. den Tatbestand des Wuchers,in einer freien Marktwirtschaft ala USA gibt sowas (und einiges anderes) nicht.

Ab wann beginnt bei Software eigentlich Wucher?

;)

@powerhawk

Nein,Hardware muß ich nicht einrechnen wenn ich das Preis/Leistungsverhältnis eines Spieles bewerten will,schließlich kann ich noch tausende andere Sachen machen am Rechner die garnix mit Spielen zu tun haben.
In einem Kino kann ich das nicht,abgesehen von Popcorn kauen.
Hardware kaufe ich auch nur einmal (=und die hatte ich schon BEVOR Spiel xy erschien) und im Vergleich zur Kinohardware (welche wir dann auch mitberechnen müssten,schließlich könnte ich den Rechner ansich auch nur zum spielen mieten) wäre selbst die ein Schnäppchen.

:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
@akuji

Zum Arbeiten reicht dir auch noch ein 4-5 Jahre alter Rechner gemütlich aus.

Fürs Spielen mußt du aber permanent in die HW investieren. Beim Kino zahlst du die HW natürlich mit - das ist in der Kinokarte eingerechnet. Beim Spiel kriegst du nix dazu - also mußt du die HW (zumindest teilweise) mit einrechnen, um einen fairen Vergleich zu schaffen.

Aber es bleibt sowieso jedem selbst überlassen. Wenn einem die Sache das Geld wert ist, soll er es machen - is sein gutes Recht.

Was ich wirklich zum k.... finde sind nur die, die dauernd schreien "Es ist eine Frechheit, was das Spiel XY kostet - diese Schweine!" und dann natürlich immer sofort ins nächste Geschäft rennen, um sich das nächste Spiel zu holen (ohne das neuerliche Raunzen zu vergessen). Das kann man, wenn man sich nett ausdrückt, noch als Schizophrenie bezeichnen - mir fallen dazu allerdings auch wesentlich weniger nette Ausdrücke ein...
 
Tja, dann werden sich die Firmen genau die gleichenProbleme wie die Musikindustrie bekommen!!!

Macht nur weiter so!!!! ;) :p
 
powerhawk schrieb:
Zum Arbeiten reicht dir auch noch ein 4-5 Jahre alter Rechner gemütlich aus.

Fürs Spielen mußt du aber permanent in die HW investieren. Beim Kino zahlst du die HW natürlich mit - das ist in der Kinokarte eingerechnet. Beim Spiel kriegst du nix dazu - also mußt du die HW (zumindest teilweise) mit einrechnen, um einen fairen Vergleich zu schaffen.

Muß ich wiederrum auch nicht,ich kann ein paar Jahre die details runterdrehen und danach nur noch alte Spiele kaufen.
Beim Kino krieg ich doch auch nix dazu.
Genauso kann ich beim Kino sparen wenn ich mir nur Filmklassiker anschau,die sind bedeutend günstiger zu sehen als aktuelle Kinofilme.

Aber der Vergleich hinkt stark,es sind 2 ziemlich verschiedene paar Schuhe.

powerhawk schrieb:
Aber es bleibt sowieso jedem selbst überlassen. Wenn einem die Sache das Geld wert ist, soll er es machen - is sein gutes Recht.

So sehe ich das auch.
Hauptsache wir geben überhaupt noch geld aus für Sachen die Spaß machen,sonst gehts der Wirtschaft noch schlechter.

:)
 
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