64bit auf alter hardware?

AMD_Rulez

Lieutenant
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Feb. 2010
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hallo,

mir ist bewusst dass ein 32 bit system eine schnelle hardware ausbremsen kann.

aber wie sieht das eigentlich aus wenn ich auf einer alten hardware mit weniger als 4 gb ram ein 64 bit system installiere? wird der rechner dadurch langsamer als mit einem 32bit windows?

danke
 
warum sollte er ? 64bit wird schon sehr sehr lange unterstütz. so alte Hardware kannst du gar nicht mehr haben das es nicht unterstützt wird ;p Zumal auf 64bit ja auch 32bit läuft ;p
 
wozu werden dann überhaupt noch 32bit betriebssysteme angeboten
 
Wozu werden Smart´s gebaut ...

weil es auch dafür einen Markt gibt.

Und weil einem kleinem Office Rechner auch das 32bit System genügt und Treiberfreundlicher ist.
 
Rückwärtskompatibilität.
Wenn man einen alten Rechner hat mit 2GB RAM usw. dann sind 32bit nicht schlechter als 64bit.
 
32bit betriebssystem brauchst du immer, denn 64bit programme zu programmieren geht erstmal nicht so einfach und zweitens wird dafür oft geld verlangt
 
naja 32bit Programme muss man auch programmieren können ... nen guter progger juckt das nicht ob 32bit oder 64bit. Nen Programmierer der daran scheitert sollte sich mal Gedanken über nen Berufswechsel machen.
 
Ja, auf weniger als 4GB ist 64bit langsamer, weil es mehr Speicher braucht. Speicher der den Programmen fehlt.
 
Überprüfe ob die CPU bereits mit einem 64bit Betriebssystem klar kommt oder nicht.

U.U. stellt sich dann auch nicht mehr die Frage ob nun ein 32bit oder 64bit Betriebssystem installiert werden könnte.
 
64 bit wurde bereits von PowerPC; Athlon XP; selbst nen IBM7030 von 1961 unterstützt.
AMD & intel so ab 2000. Die Hardware konnte das schon sehr viel früher ... nur M$ brauchte länger ;p

Ja, auf weniger als 4GB ist 64bit langsamer, weil es mehr Speicher braucht. Speicher der den Programmen fehlt.
das gleicht sich aber wieder aus da in einem Zyklus 2x32bit berechnet werden können auf nem 64bit System, nen wirklich relevanten Geschwindigkeitsunterschied wirst du nicht feststellen können auf so einem System! Messtechnisch ja, alltagsgebrauch Nein!
 
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64 bit ist etwas schneller, sofern das Programm mit 64 bit Datentypen arbeitet.
Im Gegenzug verbraucht ein 64 bit Integer mehr RAM, eben 64 bit ;) Ebenso ist eine 64 bit Binary größer, wobei man ja heute genug Speicherplatz hat..
 
Wenn der PC so alt ist, dass er weniger als 4GB RAM hat, ist ein 32bit Betriebssystem vorzuziehen, da es weniger RAM beansprucht. Bspw. braucht Win8.1 32bit auf einem Rechner mit 2GB deutlich weniger als 500MB im Idle, die 64bit Version auf einem mit 4GB RAM ca. 800MB, kann aber auch am Caching liegen.
64bit OS und Programme brauchen auch mehr Platz auf der Platte, was alte Rechner nicht ausreichend haben.

Zusammenfassend:

>=4GB RAM -> 64bit
<4GB RAM -> 32bit
 
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64bit OS und Programme brauchen auch mehr Platz auf der Platte, was alte Rechner nicht ausreichend haben.
sollte irrelevant sein, da du auf alter Hardware wohl kaum die neuesten Blockbuster etc. zocken wirst, also für Altagsaufgaben wie surfen etwas Office usw. spielt das keine Rolle ... du wirst da keinen Unterschied merken, da da die Hardware der limitierende Faktor sein wird, weitaus mehr als der Unterschied 32bit/64bit.
 
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promashup schrieb:
64bit OS und Programme brauchen auch mehr Platz auf der Platte, was alte Rechner nicht ausreichend haben.

Wer sagt denn das man einen "alten" Rechner nicht eine neue Festplatte spendieren kann ?
 
Luxuspur schrieb:
64 bit wurde bereits von PowerPC; Athlon XP; selbst nen IBM7030 von 1961 unterstützt.

Ein AthlonXP ist keine 64bit CPU. Der Nachfolger Athlon64 war eine.

Eine 64bit Windows Version braucht immer mehr RAM: Binaries sind größer und vor allem braucht WoW Platz im RAM. Cache hat damit nix zu tun.

PowerPC war eine 32bit CPU die erst 2003 zu PPC64 wurde, dem gleichen Jahr als der Athlon64 rauskam.
 
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cbtestarossa schrieb:
Hinzu kommt dass einige ältere Systeme gar nicht in der Lage sind mehr RAM als 3 GB anzusprechen weil PAE fehlt.

Huh? Den Zusammenhang musst du mir mal erklären...
PAE wird gebraucht um 4GB oder mehr unter Linux 32bit anzusprechen, aber mit 64bit oder einem 3GB Limit hat das nix zu tun. Jede mir bekannte 64bit CPU kann PAE.
 
Luxuspur schrieb:
64 bit wurde bereits von PowerPC; Athlon XP; selbst nen IBM7030 von 1961 unterstützt.
AMD & intel so ab 2000. Die Hardware konnte das schon sehr viel früher ... nur M$ brauchte länger ;p
1.) AthlonXP war eine 32Bit-CPU. Das war die letzte Serie (TBred, Barton,...) vor dem Aufkommen der ersten 64Bit-CPUs, wie wir sie heute kennen
2.) 64Bit != 64Bit. Es gab, lange bevor AMD den ersten Opteron mit x86-64 - Struktur raus brachte, bereits andere 64Bit-CPUs, z.B. die alten Intel Itaniums. Deren 64Bit-Implementierung war aber VOLLKOMMEN anders als das heutige x86-64. Die Dinger konnten ausschließlich mit speziell angepassten 64Bit-Betriebssystemen und der passenden Software laufen.
3.) Microsoft hat NICHT "länger" gebraucht. Deren Ansage war "Wer zuerst eine 32/64Bit-Hybridstruktur hin bekommt, für den bauen wir das OS"... und genau das haben sie gemacht. Daher ist AMDs x86-64 - Struktur auch heute der Standard. Es gab aber auch vorher schon Windows-Versionen für Itaniums.

Luxuspur schrieb:
sollte irrelevant sein, da du auf alter Hardware wohl kaum die neuesten Blockbuster etc. zocken wirst, also für Altagsaufgaben wie surfen etwas Office usw. spielt das keine Rolle ...
Falsch. Browser sind z.B. notorische RAM-Fresser, und auch moderne Office-Suiten wie Open/LibreOffice gönnen sich gern mal etwas mehr.
Du kannst den Speicherverbauch von Software anno 2000 nicht mit heutiger Software vergleichen.

Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man jetzt von den 2GB RAM 1,5 oder nur 1,2GB für Anwendungen nutzen kann, weil ein 64Bit-OS sich eben etwas mehr gönnt. Einen tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteil durch 64Bit-Anwendungen durch die breiteren Register gibt es in der Praxis sehr selten, meist wird dieser durch den höheren Overhead kompensiert.

64Bit-OS haben, unterhalb von 4GB RAM, nur einen Vorteil: Sie bieten mehr Entropie.
 
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