Luxuspur schrieb:
64 bit wurde bereits von PowerPC; Athlon XP; selbst nen IBM7030 von 1961 unterstützt.
AMD & intel so ab 2000. Die Hardware konnte das schon sehr viel früher ... nur M$ brauchte länger ;p
1.) AthlonXP war eine 32Bit-CPU. Das war die letzte Serie (TBred, Barton,...) vor dem Aufkommen der ersten 64Bit-CPUs, wie wir sie heute kennen
2.) 64Bit != 64Bit. Es gab, lange bevor AMD den ersten Opteron mit x86-64 - Struktur raus brachte, bereits andere 64Bit-CPUs, z.B. die alten Intel Itaniums. Deren 64Bit-Implementierung war aber VOLLKOMMEN anders als das heutige x86-64. Die Dinger konnten ausschließlich mit speziell angepassten 64Bit-Betriebssystemen und der passenden Software laufen.
3.) Microsoft hat NICHT "länger" gebraucht. Deren Ansage war "Wer zuerst eine 32/64Bit-Hybridstruktur hin bekommt, für den bauen wir das OS"... und genau das haben sie gemacht. Daher ist AMDs x86-64 - Struktur auch heute der Standard. Es gab aber auch vorher schon Windows-Versionen für Itaniums.
Luxuspur schrieb:
sollte irrelevant sein, da du auf alter Hardware wohl kaum die neuesten Blockbuster etc. zocken wirst, also für Altagsaufgaben wie surfen etwas Office usw. spielt das keine Rolle ...
Falsch. Browser sind z.B. notorische RAM-Fresser, und auch moderne Office-Suiten wie Open/LibreOffice gönnen sich gern mal etwas mehr.
Du kannst den Speicherverbauch von Software anno 2000 nicht mit heutiger Software vergleichen.
Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man jetzt von den 2GB RAM 1,5 oder nur 1,2GB für Anwendungen nutzen kann, weil ein 64Bit-OS sich eben etwas mehr gönnt. Einen tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteil durch 64Bit-Anwendungen durch die breiteren Register gibt es in der Praxis sehr selten, meist wird dieser durch den höheren Overhead kompensiert.
64Bit-OS haben, unterhalb von 4GB RAM, nur einen Vorteil: Sie bieten mehr Entropie.