modena.ch schrieb:
Da kauf ich mir einfach kein Schrottboard mit schlechtem VRM oder ungekühlten VRM ob ich mir da jetzt 20-30€ sparen kann oder nicht.
Das ist doch das Thema, klar 20-30€ draufklatschen für ein Board mit gut gekühlten VRM´s.
Leider ist es dann doch nicht so einfach, wie zB. das ASRock B850M-X WiFi R2.0 beweist. Ist preislich eher günstig angesiedelt, erzielt aber eine bessere Kühlung als so manch teure Boards.
Wie man in diesem Video sieht (
PCGH Video), scheint die AM5 Reihe Herstellerseitig einiges einsparen/tricksen zu wollen, so eben mangelhafte VRM Kühlungen, getrickse mit den Front-/Onboard USB Standards, geteilte M.2 Lanes, ältere Audiochips, etc.
Bei den großen Prozessoren mit 130-170W TDP würde ich sowieso auf einen der X-Chipsätze setzen.
Ich würde die aktuelle Lage so zusammenfassen: Bei den Einsteiger-CPUs steht man vor der Problematik, dass man grundsätzlich ein günstiges Board für den Einsatz nehmen kann, (v.a. bei non k Varianten) falls man dann aber in Zukunft auf einen der größeren CPUs umrüsten möchte, auch ein neues Board mit einkalkulieren sollte.
Sollte man also das nötige Kleingeld haben, müsste man abwiegen wie wichtig einen die einzelnen Komponenten/Slots/Lanes etc. sind und gleich in ein vernünftiges Board investieren, damit man in Zukunft einfacher upgraden kann. Mit begrenzten Budgets wiegt man ab worauf man verzichten kann und was in Zukunft zusätzlich erneuert werden müsste.
Immerhin reden wir von einer Preisrange von € 100,- bis € 500,-und mehr für AM5 Sockel Boards, also im Umkehrschluss ein X670 Board für ein 9600 non x ist dann auch Overkill. (ausser man möchte in Zukunft die großen Jungs einsetzen)