Sollte das stimmen, wäre das mich mich schon arg gemogelt (wenn auch nicht offiziell gelogen).Ray519 schrieb:Wenn Club3D also ganz vorsichtig überall vermeidet von Zertifizierung und "USB 20Gbps" oder USB3 mit 20 Gbit/s zu sprechen handelt es sich vllt wirklich nur um ein USB 5Gbps Kabel. Zwar immer noch eindrucksvoll die Länge. Aber wesentlich weniger als ein "USB 20Gbps" Kabel. Und dass USB4 mehr als USB3 herausholen kann, ist einfach Teil von USB4 und geht mit allen passenden Kabeln.
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News 9-Meter-USB4-Kabel: Club 3D schafft passiv, was sonst keiner schafft
- Ersteller nlr
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Bei den Specs bleiben Fragen offen
100W klingt zwar gut, wenn man aber PD-3.1 Marker spendiert hätte statt PD-3.0 Markern wären dann auch 240W möglich gewesen ohne sonst etwas zu ändern .
Für die Videoübertragung wird 8K60Hz versprochen. Wenn dafür DP-Alt mode verwendet wird: Mit DSC oder unkomprimiert ? Oder geht das nur wenn DP getunnelt in USB4/Thunderbolt benutzt wird ?
PS : Man könnte auch mal versuchen 2 CAC-2509 mit einem CAC-2507 zusammen zu stecken und schauen was noch geht
100W klingt zwar gut, wenn man aber PD-3.1 Marker spendiert hätte statt PD-3.0 Markern wären dann auch 240W möglich gewesen ohne sonst etwas zu ändern .
Für die Videoübertragung wird 8K60Hz versprochen. Wenn dafür DP-Alt mode verwendet wird: Mit DSC oder unkomprimiert ? Oder geht das nur wenn DP getunnelt in USB4/Thunderbolt benutzt wird ?
PS : Man könnte auch mal versuchen 2 CAC-2509 mit einem CAC-2507 zusammen zu stecken und schauen was noch geht
Apropos "falscher" Abschlusswiderstand: Bei USB3 werden 90 Ohm +/-7 Ohm gefordert (45 Ohm pro Leitung), bei USB4 werden 85 Ohm gefordert (42,5 Ohm pro Leitung). Je nach "Interpretation" kann das schon zu Diskrepanzen führen, wenn das USB4-Kabel plötzlich an einen USB3-Host angeschlossen wird. Weiß der Geier, warum, man nicht die Terminierung beibehalten hat. Bei Ethernet sind es dagegen 100 Ohm (49,9 Ohm pro Leitung) ohne große Scheunentore bei "+/-".wuselsurfer schrieb:Und Störungen von innen sind wohl meist Reflexionen bei falschem Abschlußwiderstand des angeschlossenen Gerätes.
Oder deutlich hochfrequenter...wuselsurfer schrieb:Aber die HF-Sachen sind da ziemlich komplex bei den hunderten Megahertz.
Ergänzung ()
Das wäre dann allerdings würdig, bei "quer" im BR oder bei extra 3 in der ARD "gelobt" zu werden.Yosup schrieb:Interessant ist dann ja die Frage, wo der Widerspruch sitzt - eventuell ja gar nicht bei Club3D? Die behaupten, dass das Kabel entsprechend zertifiziert werden konnte/wurde. Und es könnte ja sein, dass das auch stimmt - das Kabel aber trotzdem nicht für USB4 taugt. Diese scheinbar widersprüchliche Situation kann auftreten, wenn das USB-IF untaugliche Zertifizierungskriterien vorgibt. Wäre nicht das erste Mal, dass solche Organisationen sowas verbocken.
Man kann den Querschnitt so lange erhöhen, bis die Supply-Leitung nicht mehr in den USB-C-Stecker passt. Die Frage ist, bis wohin kann man gehen...Yosup schrieb:Den Punkt halte ich allerdings für fraglich. Erstens liesse sich das durch entsprechenden Querschnitt komplett eliminieren (und ich gehe davon aus, dass Club3D genau den erhöht hat), und zweitens muss ein erheblicher Mehrverbrauch weder ein Problem noch eine Standardverletzung darstellen.
Zuletzt bearbeitet:
Weyoun schrieb:Man kann den Querschnitt so lange erhöhen, bis die Supply-Leitung nicht mehr in den USB-C-Stecker passt. Die Frage ist, bis wohin kann man gehen...
Hmm... was spräche dagegen, den Querschnitt nur außerhalb des Steckers aufzublasen?
@Araska Das ginge schon, nur wäre dann der "Übergangspunkt" zwischen großem Querschnitt und kleinem Stecker-Pin die Achillesferse. Zum einen aufgrund eines erhöhten Übergangswiderstandes (elektrische Verluste), zum anderen weil solche Übergänge immer auch nicht gewollte Reflexionen bei HF-Signalen im GHz-Bereich auf dem Kabel verursachen.
BloodReaver87 schrieb:Wenn das wirklich problemlos funktionieren sollte wäre das ja super für alle die so etwas benötigen Da überrascht mich der relativ günstige Preis.
Preis - niedrig? Die müssen ja mittelfristig mit solchen aktiv optischen Kabel konkurrieren:
https://www.owc.com/solutions/usb4-cables?sku=OWCCBLUS4A04.5M
*)
die ja potentiell auch (beliebig) länger werden könnten. Die eigentlich Kosten stecken schließlich in den elektrooptischen Transceivern in den dicken länglichen Steckergehäusen. Die Glasfaser wär wohl geduldig hinsichtlich Länge (technisch und preislich).
Allerdings mag die Kabellänge die übertragene Leistung (bis zu 48Vx5A=240W) beeinflussen - der Spannungsabfall längs der Leitung (da unterstell ich mal weiterhin Kupfer, mit dem Leistungslaser gehen sicher auch größere Entfernungen aber dann wären die Steckergehäuse beiderseits wohl "etwas" dicker..) hängt halt von der Länge ab. Und was die heute gängigen Power Delivery Chips da noch wegstecken können mag im Augenblick längenbegrenzend wirken. Oder eben Leistungs/Strombegrenzend.
*) bislang tatsächlich die einzigen aktiv optischen (AOC) USB4/TB4 Kabel die ich auf dem Markt finden konnte, was anderes als 3m und 4.5m Versionen scheint bislang nicht auf dem Markt zu sein - obwohl diese Kabel schon einige Zeit zu kaufen sind. Bislang auch nur 40Gbps(TB4) und keine 80G. Das große Warten auf ein USB5 mit endlich rein passiv optischen Kabeln (+Kupfer für Power Over natürlich) würd ich mal sagen. Bin halt Optimist.
Der einzige andere Hersteller der sogar noch länger AOC 40G Kabel im Hochpreisbereich anbietet scheint Corning zu sein - das ist aber kein vollwertiges USB4 und TB4 Kabel sondern ein reines TB3 Kabel ohne Power Over.
Zuletzt bearbeitet:
Biedermeyer
Commander
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Naja,
zwischen 'herstellen' und 'funktionieren' gibst schon einen Unterschied...
zwischen 'herstellen' und 'funktionieren' gibst schon einen Unterschied...
@Weyoun: Da ist kein Unterschied zu einem kurzen Kabel, ich kann einfach den Kabelteil dick machen und gut ist. Und unterschiedliche Aderdurchmesser sind absolut standard. Der ohmsche Teil der SuperSpeed Adern ist vernachlässigbar.
Die aktiven optischen Kabel sind je nach Ausführung halt auch für 40G tauglich (z.B. Apple 3 m Kabel). Und aktive und/oder optische Kabel skalieren bei höherer Bandbreite halt einfacher.
Die aktiven optischen Kabel sind je nach Ausführung halt auch für 40G tauglich (z.B. Apple 3 m Kabel). Und aktive und/oder optische Kabel skalieren bei höherer Bandbreite halt einfacher.
Da sieht man bei den beiden Varianten schön den Einfluss des Kupfers. Das 60W/3A Kabel ist 50% länger wie das 240W/5A Kabel. Was gleichen Querschnitt des Kupfers vermuten lässt.senf.dazu schrieb:
Tja, das wird fast nie angegeben. Aber da HBR3 sonst sehr nahe an 5Gbps USB dran zu sein scheint (i.e. auch die Leitungen die bei USB3 10G versagen und wirklich nur USB3 5G stabil hinbekommen laufen meist mit 4xHBR3 stabil, würde ich mal HBR3 vermuten. Das ist ja auch das woher wir die 8K60 Angaben her gewohnt sind. Die offizielle Zertifizierung von der Vesa dafür (die das Kabel auch nicht hat) heißt ja auch "DP8K".mkossmann schrieb:Mit DSC oder unkomprimiert ? Oder geht das nur wenn DP getunnelt in USB4/Thunderbolt benutzt wird ?
Das trifft aber doch nur die Vcc/Gnd Leitungen und die machen nicht das hochfrequente.Weyoun schrieb:weil solche Übergänge immer auch nicht gewollte Reflexionen bei HF-Signalen im GHz-Bereich auf dem Kabel verursachen.
Yosup
Lieutenant
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Weiss nicht, hab schon öfter den Fall von "formalen Anforderungen genügend, aber dennoch untauglich für die Anwendung" erlebt.Weyoun schrieb:Das wäre dann allerdings würdig, bei "quer" im BR oder bei extra 3 in der ARD "gelobt" zu werden.
Denke nicht, dass der Stecker hier limitiert, denn den kann man ja auch entsprechend herstellen bzw bestellen. Mit 3,2mm² für GND und 1,6mm² für VBUS wäre man wohl dabei - wobei das zugegebenermassen mehr ist als ich jetzt gedacht hätte.Weyoun schrieb:Man kann den Querschnitt so lange erhöhen, bis die Supply-Leitung nicht mehr in den USB-C-Stecker passt. Die Frage ist, bis wohin kann man gehen...
Das hätte dann doch auch als Folge das alle Highspeed-Lanes für DP verbraucht sind und man nur noch USB2 übrig hat wenn man 8K60 im DP-Alt Mode überträgt.Ray519 schrieb:4xHBR3
7680^2x9/16x10bitx60Hz= 19,91 GBit/s.Laut Club 3D wurde das Kabel für anspruchsvolle Einsatzszenarien entwickelt und unterstützt Videoauflösungen von bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 240 Hz.
Jawoll paßt (ohne Kompression wie DSC) so gerade eben wenn's keine Netto-Abzug vom Brutto gibt (was unwahrscheinlich ist). Aber man kann ja statt HDR 10bit auch auf 8 bit wechseln und ein wenig an Bits sparen. Klappt also für das 8k@60 Video. Aber leider nur für ein (fast ziemlich hochqualitatives) Schwarzweißbild.
Aber ist letztlich egal, 8k Monitore sind weder in Farbe noch in Monochrom wirklich auf dem Markt angekommen.
Da UHD Monitore genau 1/4 der Datenmenge je Bild transportieren gilt die gleiche Aussage auch für ein UHD@240Hz. Schwarzweißbild mit (fast) 10 bit. Sicher toll für Gaming wenn man Schwarzweiß mag.
Ich bin begeistert von der Kreativität der Club3D Verkäufer hinsichtlich der Werbeversprechen(r). Das kriegt nur Amazon noch in breiterer Vielfalt hin.
Ohne dieses Geplänkel wär ja 9m bei 20 GBit/s für ein rein passives Kabel durchaus bemerkenswert - wenn auch noch dabei stehen würde welche Nutzungseinschränkungen wie Biegeradius&Co oder Anzahl der Biegeoperation bis Exitus damit einhergehen.
Zuletzt bearbeitet:
Auch wieder wahr, es sei denn, auf den Supply-Lines findet zusätzlich noch eine modulierte Datenkommunikation zum Aushandeln der Ladeleistung und Ladespannung statt (à la "Powerline"), wobei die dann eher niederfrequent wäre.Ray519 schrieb:Das trifft aber doch nur die Vcc/Gnd Leitungen und die machen nicht das hochfrequente.
Absolut. Ist ja auch typisch, das für Kabel so anzugeben. Und auch der einzige Weg wie du 8K60 hinkriegen würdest, wenn man nicht irgendwelche neuen UHBR10 Datenraten hat. Aber ich hab auch noch kein Dock das bewerben sehen, obwohl es mittlerweile Geräte gibt die das können.mkossmann schrieb:Das hätte dann doch auch als
@Kickaha42 Siehe meinen Post #68 für mehr Details.
Standardkonforme USB-C Kabel machen keinen Unterschied die gibt es nur in "USB 5Gbps" und "USB 20Gbps" und noch schneller. Mit der Idee, dass diese Kabel dann für jede USB-Familie mindestens diese Geschwindigkeit können. Also ein 20Gbps Kabel kann mindests 20Gbit/s mit USB3 und USB4.
Tatsächlich sind alle USB-C Kabel bis auf USB2 Kabel "Full-Featured". Und das alleine ist die Vorraussetzung für USB4. Selbst ein 5Gbps Kabel kann USB4 mit 20Gbit/s.
Nur bei optischen Kabeln gäbe es Kombinationen wo nur USB3 gekonnt wird und nicht USB4. Oder nur USB4.
Daher meine Vermutung dass das aggressive und exklusive USB4 20Gbit/s marketing hier heißen könnte, dass es tatsächlich nur ein "USB 5Gbps" Kabel ist, das USB3 nur mit 5 Gbit/s (oder technisch Gen 1 Geschwindigkeiten) kann. Und nur USB4 und DP gehen schneller als das. Etwas das USB nicht erlaubt in offiziellen USB Marketing, für bessere Abwärtskompatibilität.
Aber ganz unabhängig davon dass es offiziell keine USB4 Kabel gibt, weil kein anderer Kabeltyp, geben fast alle Hersteller das trotzdem explizit an.
Standardkonforme USB-C Kabel machen keinen Unterschied die gibt es nur in "USB 5Gbps" und "USB 20Gbps" und noch schneller. Mit der Idee, dass diese Kabel dann für jede USB-Familie mindestens diese Geschwindigkeit können. Also ein 20Gbps Kabel kann mindests 20Gbit/s mit USB3 und USB4.
Tatsächlich sind alle USB-C Kabel bis auf USB2 Kabel "Full-Featured". Und das alleine ist die Vorraussetzung für USB4. Selbst ein 5Gbps Kabel kann USB4 mit 20Gbit/s.
Nur bei optischen Kabeln gäbe es Kombinationen wo nur USB3 gekonnt wird und nicht USB4. Oder nur USB4.
Daher meine Vermutung dass das aggressive und exklusive USB4 20Gbit/s marketing hier heißen könnte, dass es tatsächlich nur ein "USB 5Gbps" Kabel ist, das USB3 nur mit 5 Gbit/s (oder technisch Gen 1 Geschwindigkeiten) kann. Und nur USB4 und DP gehen schneller als das. Etwas das USB nicht erlaubt in offiziellen USB Marketing, für bessere Abwärtskompatibilität.
Aber ganz unabhängig davon dass es offiziell keine USB4 Kabel gibt, weil kein anderer Kabeltyp, geben fast alle Hersteller das trotzdem explizit an.
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Artikel-Update: Das Kabel ist mittlerweile Bestpreis auch im ComputerBase-Preisvergleich zu finden, noch kann es aber kein Händler liefern. Außerhalb des Preisvergleichs hat unterdessen K&M Computer den Preis von anfangs 82 Euro auf jetzt 103 Euro angehoben. Der Artikel wurde an den entsprechenden Stellen aktualisiert.