AA aufladbare lithium Akkus - Welche Firma am zuverlässigsten

Khorneflakes schrieb:
Da entlädt sich nix. LSD-NiMh kannst du jahrelang lagern und plötzlich aus dem Schrank holen und einfach verwenden.

Das ist aber ja auch eine speziellere Art von NiMh Akkus. Eneloop und co - die entladen sich kaum, ja.

Die "Standard"-NiMh Akkus entladen sich aber ja eher in wenigen Wochen (gefühlt - die waren immer leer, wenn ich sie mal gebraucht habe). ;) - auf die habe ich mich bezogen.
Benutze ich aber schon ewig nicht mehr. Aktuell normale Batterien oder Eneloop.

Wäre natürlich interessant zu wissen wie viel sich Lithium-Akkus von alleine entladen. 15-40 % pro Jahr werden hier als Beispiele je nach Typ genannt:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/neue-deutlich-verbesserte-messwerte-für-die-selbstentladung-nach-einem-jahr-bei-1-5-volt-li-ion-akkus.96720/
15-20 % wäre ja nicht schlimm bei Nutzung. Da muss man halt etwas früher laden. Nutzungsbereit rumliegen lassen wird schwierig über längere Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe schon länger eine Box von Zepath im Einsatz und bin eigentlich mehr als zufrieden. Ich überlege mir noch eine zu holen und langsam alle 1,2V Akkus durch 1,5V Akkus zu ersetzen.

Ich nutze die Akkus in einem Barttrimmer, da sind 1,2V Akkus hoffnungslos verloren, weil die Leistung einfach fehlt. Das Gerät immer wieder Batterien fressen zu lassen, ist auch keine Option. Da kamen mir die Akkus im Angebot ganz gelegen und ich hatte mich entschieden denen eine Chance zu geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Laufleistung ist erstaunlich, sowohl im Barttrimmer als auch in anderen Geräten wie einem Microsoft Wireless Desktop 3050 Kit und unzähligen Controllern und älteren Handhelds.
Jegliche 1,2V Akkus werden da übertroffen, weil die Kapazität von den Akkus bis fast zum Schluss genutzt werden kann, bevor die Spannung bereits einen zu niedrigen Wert erreicht hat und das Gerät deswegen den Dienst quittiert. Außerdem bin ich glaube auch an dem Punkt zu behaupten, dass die Selbstentladung bei Nichtbenutzung kaum vorhanden ist. Bei 1,2V Akkus waren meine Geräte immer leer, wenn ich sie mal nach längerer Zeit nutzen wollte und die Akkus halt noch drinnen waren. Das habe ich mit den 1,5V Lithium Akkus halt nicht.

Der einzige Negativpunkt ist, dass die Box etwas wählerisch beim Ladekabel ist und nicht jedes Kabel funktioniert, obwohl das gleiche USB Netzteil genutzt wird.


Zum Schluss will ich hier anmerken, dass das eine persönliche Meinung ist und nicht auf technischen Hintergrundwissen basiert, sondern auf gesammelten Erfahrungen mit den Akkus.

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INe5xIlium schrieb:
Der Nachteil der klassischen Zellen ist Tiefenentladung, oder? Ich bin nur mit NiMh aufgewachsen, die ständig kaputt waren.
Kommt drauf an, was du mit "klassisch" meinst. Für mich sind NiCd die klassischen Akkus, die dauernd kaputt gingen.
NiMH sind da schon eine Ecke besser. Und Eneloops sind ja nochmals spezielle NiMHs.
 
habichtfreak schrieb:
Wenn du 1,5V Akkus gekauft hast, dann sicherlich weil die echte Spannung von NiMH Akkus zu gering ist. In dem Fall nützt dir eine abrupte Spannungsabsenkung auf 1,1V gar nichts, denn dann bricht die Leistung in Verbrauchern die die 1,5V brauchen um anständig zu funktionieren extrem ein (zB LED Beleuchtung)

Anhang anzeigen 1690457

Da braucht man doch keine "Vorwarnung" wenn 90% der Leistung plötzlich weg ist. So lange 1,1V Phasen sind in der Praxis nicht nutzbare Energie. Und falls sie in deinen Augen doch nutzbar ist, hättest du keine 1,5V Akkus gebraucht.
Ich nutze die Akkus in vielen Geräten, die mit 1,2V zwar noch funktionieren, aber nicht mehr so gut wie mit 1,5V und in Geräten, die hohe Ströme trotz AA brauchen.
Funkgeräte, ungeregelte Taschenlampen, Funkfernbedienungen, Melder, ...
Bei niedrigerer Spannung sinkt die Reichweite oder die Helligkeit nimmt ab, was aber nur ein QoL Problem ist.

Zusätzlich haben die XTAR 1,5V mit 2500mAh eine deutlich längere Laufzeit als meine eneloops mit 1,2V und 1900mAh.

Ohne die Absenkung am Ende funktioniert die Akkustandsanzeige nur kurz und fällt am Ende von 100% sehr schnell auf 0%. Die 1,1V warnen mich in dem Fall früh genug.

Die schnelle Ladegeschwindigkeit ist auch ein Bonus.

Gerade, wenn Geräte unter 1,5V unberechenbar werden, ist ein direkter Wechsel auf 1,1V besser als ein Absinken.
Falls das für die genutzten Geräte nicht wichtig ist kann aber ein Akku ohne diese Funktion sinnvoller sein.
 
Mosed schrieb:
Wäre natürlich interessant zu wissen wie viel sich Lithium-Akkus von alleine entladen.
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Unter 5% bei AA und ca. 20% bei AAA in 3 Monaten als grober Richtwert, für aktuelle Modelle. Die Selbstentladung dieser Akkus wird immer besser und ist auch heute schon deutlich besser als LSD-NiMH Akkus. Davon habe ich nur ein paar vermessen und auch Laddas (die bekanntermaßen Eneloops der ersten Generation sind) hatten nach 3 Monaten 20% verloren und waren damit auch nicht besser als die Akkus von Lidl.
 
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@habichtfreak : Ich merke jetzt erst, dass es auch deine Bilder sind, die du zeigst. Das "Gefällt Mir" hätte ich dir schon beim Reposten gegeben. Das sind teilweise heftig viele Daten.

Das mit der Selbstentladung ist verflucht interessant, besonders wo es so große Unterschiede gibt. 5% vs 25% sind ja Welten.

Wofür ich mich wirklich interessieren würde und wo mir schon ein einzelner Akku reichen würde, wenn man mal testet wie viel Verlust die Schaltung bei kleinen Verbrauchern erzeugt.
Wie blöd wäre es so einen Akku in einer Uhr einzusetzen?
Wenn gar keine Last vorhanden ist, könnte ich mir vorstellen, dass die intelligenten Schaltungen einen Mechanismus haben, um sich selbst auszuschalten und erst bei Anschluss einer Last irgendwie zu reaktivieren.
Wenn kontinuierlich eine minimale Last vorhanden ist, könnte sich das BMS aber nie komplett ausschalten.

Die Überlegung ist, dass einige der getesteten Akkus mit deutlich unter 5% Selbstentladung in 3 Monaten entgegen der Befürchtungen ebend doch gar nicht so schlecht als Uhrenbatterie wäre, wenn die Selbstentladung das einzige Problem ist. Das wären selbst über 2 Jahre verkraftbare Verluste und der Vorteil nicht auszulaufen wie Alkaline. Spätestens bei anderen Verbrauchern, die dafür sorgen, dass man ohnehin regelmäßig geladene Akkus vorrätig hat, würde ich dann möglicherweise doch einen LiIon nehmen.

@habichtfreak : Alleine durch deine Tests habe ich dich als Vielnutzer identifiziert. Ist dir irgendwo mit den Lithium AA Akkus eine gefährliche Situation aufgefallen?

Im Gegensatz zu den NiMh Zellen ist vielleicht die Stromfestigkeit ein Problem. Ich habe mir ein Blitzlicht für die Kamera gekauft und könnte mir vorstellen, dass dieses Blitzlicht vielleicht brutal mit den Batterien umgeht.
Ergänzung ()

Carrera124 schrieb:
Kommt drauf an, was du mit "klassisch" meinst. Für mich sind NiCd die klassischen Akkus,
Das ist vielleicht auch das Problem gewesen. Vor meiner Teenagerzeit hatte ich keine Ahnung von Akkus, dazu kam, dass die Ladegeräte in den 90ern wirklisch schlecht waren und die Verbraucher potentiell auch. Da kam also alles zusammen: Schlechter Akku, schlechtes Ladegerät, Tiefenentladung, Überladung.
Erst mit speziellen Akkupacks und besonders seit LiIon-Technik habe ich gute Erfahrungen mit Akkus gemacht. Vorher hatten die bei mir immer nur einen der Zustände: Leer, defekt, kraftlos.
Noch heute habe ich etwas den Drang selbst Uhren mit einem USB-Ladegerät zu versorgen. Vermutlich Stromverschwendung (aber auch nur ein wenig) und man müsste nie wieder die Batterien für ein stationäres Objekt wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Carrera124 schrieb:
Für mich sind NiCd die klassischen Akkus, die dauernd kaputt gingen.
NiMH sind da schon eine Ecke besser.
Lustig, bei mir sind NiCd als "unkaputtbar" abgespeichert (tausende Ladezyklen, Überladeschäden reversibel, Tiefentladung bis auf 0 V möglich und sogar empfehlenswert) und NiMh unter "ständig leer" und "einmal überladen = Schrott" und "gefühlt 10 % der Zyklen" (100 statt 1000).
 
INe5xIlium schrieb:
Alleine durch deine Tests habe ich dich als Vielnutzer identifiziert.
ich nutze sie gar nicht mal so viel. ich teste sie mehr. und dann liegen sie meist 3+12 Monate im Schrank zur Ermittlung der Selbstentladung

INe5xIlium schrieb:
Ist dir irgendwo mit den Lithium AA Akkus eine gefährliche Situation aufgefallen?
Ja. Die Hixon 1100 mWh kamen teilweise mit 0V bei mir an. Habe erstmal alle geladen, der mit 0V ankam wurde extrem heiß

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Im schlimmsten Fall wird daraus ein Wohnungsbrand. Händler diskutieren gerne, dass das ja nur das BMS ist, was ausgelöst hast und deswegen haben die 0V. Das stimmt, aber ob das gestern ausgelöst hat oder vor 2 Jahren und die Zelle im Inneren wirklich tiefentladen ist, lässt sich von außen nicht feststellen. Daher mein Tipp: Wenn gekaufte 1,5V Akkus mit 0V ankommen bei euch, zurückschicken. Und mit Händler gar nicht rumdiskutieren. Soll doch deren Lager in flammen aufgehen
INe5xIlium schrieb:
Wofür ich mich wirklich interessieren würde und wo mir schon ein einzelner Akku reichen würde, wenn man mal testet wie viel Verlust die Schaltung bei kleinen Verbrauchern erzeugt.
Wie blöd wäre es so einen Akku in einer Uhr einzusetzen?
Ich habe zwei BATZONE 3600 mWh in jeweils einer Uhr. Der eine Akku ist nach wenigen Monaten in der Uhr gestorben. Hatte noch etwa 1,1V, war aber gefühlt viel zu schnell leer. Laden ließ er sich kurz darauf nicht mehr. Ist ein Einzelfall, sagt erstmal nichts über die generelle Eignung in Uhren auch.

Der zweite Akku steckt seit ... 6-9 Monaten in einer Uhr, sogar im Außenbereich. Bekommt also auch immer mal wieder Frost ab und läuft bisher. Positiver Nebeneffekt: dank der konstanten 1,5V geht die Uhr nicht mehr ständig nach.
INe5xIlium schrieb:
Ich habe mir ein Blitzlicht für die Kamera gekauft und könnte mir vorstellen, dass dieses Blitzlicht vielleicht brutal mit den Batterien umgeht.
für sehr hohe Ströme (mehr als 2A) sind die wenigsten Akkus eignet. Über 3A sind mir nur 2 Modelle bekannt die das zumindest sehr kurz schaffen. Was für ein Blitz ja reichen sollte.
 
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habichtfreak schrieb:
Ja. Die Hixon 1100 mWh kamen teilweise mit 0V bei mir an. Habe erstmal alle geladen, der mit 0V ankam wurde extrem heiß
Solange die das nicht unbeaufsichtigt in einer Schublade machen, klingt es noch halbwegs OK. Dann braucht man nur einen sicheren Ort zum Laden. In einem unbeaufsichtigten, vergessenen Gerät alleine, das wäre gruselig. Ich habe überall Waagen, Schiebelehren, Multimeter. Da gibt es zu 100% auch eins, was ich mal 2-3 Jahre vergesse. Das ist mir mit einem Presenter mit Maus und Laserpointer von Equip passiert. Die Kristalle der Alkaline Batterien kamen schon aus dem Batteriefach raus. Diesen Zustand würde ich gerne ersetzen (deshalb schiele ich dafür auf die Lithium Batterien), für andere Sachen könnten Lithium Akkus gut sein, aber Feuer will ich unter allen Umständen vermeiden (zumindest innerhalb der Wohnung, sollte ein RC Auto auf der Straße abbrennen, wäre es mir fast egal ^^)
habichtfreak schrieb:
Ich habe zwei BATZONE 3600 mWh in jeweils einer Uhr. Der eine Akku ist nach wenigen Monaten in der Uhr gestorben.
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die Uhr daran schuld ist. Eigentlich müsste es für das BMS kein angenehmeres Szenario geben. Abschalten, ausbleiben, alles OK.
Ich dachte, entweder funktioniert es oder es funktioniert nur sehr kurz. Defekt war nicht auf der Liste meiner Erwartungen.

habichtfreak schrieb:
für sehr hohe Ströme (mehr als 2A) sind die wenigsten Akkus eignet. Über 3A sind mir nur 2 Modelle bekannt die das zumindest sehr kurz schaffen. Was für ein Blitz ja reichen sollte.
Ich muss zugeben, den Eneloops hätte ich das ohne zu zögern angetan. Du meinst, dass man da ohnehin Batterien nutzen sollte?
Weil der Blitz nicht super günstig ist, ich den aber auch mal über Monate nicht nutze, würde ich da gerne den Zustand vermeiden, dass Alkaline-Batterie-Kristalle aus dem Batteriefach wachsen ^^. Im Zweifel versuche ich da dann die Lithium Batterien (oder nehme die Batterien aus dem Fach raus. Billige Batterien sind inzwischen echt ziemlich günstig und 10 Batterien, statt einem Akku reicht auch schon für eine ziemlich lange Nutzung. Fühlt sich nur umwelttechnisch nicht so gut an).

P.S.: Danke für deine Arbeit.
 
habichtfreak schrieb:
Sonderlösungen wie bei Kentli mit zwei Pluspolen, aber die waren nie für den Europäischen Markt gedacht
Ist off topic, aber weil ich das noch nie gehört habe und neugierig bin will ich doch mal nach den Anwendungen dafür fragen. Das hat bestimmt seine Gründe, aber ich kann sie mir nicht vorstellen.
 
Geräte die ich nur sehr selten nutze, lege ich mittlerweile ohne Akkus/batterien weg

Alkaline: können auslaufen (Batteriefach sauber machen fetzt auch nicht sonderlich)
1,2V Akkus: sind nach Monaten eh fast leer, sodass ich dann zu frisch geladenen greife, dann brauche ich sie auch nicht drin lassen
1,5V Akkus: lasse ich in keinem Gerät für Monate drin

Zugegeben, derzeit liegen der Großteil meiner 1,5V Akkus in einer Tasche und ich kann sie eh nicht benutzen (weil ich ja die Selbstentladung bestimmen will). Was ich mit denen danach mache weiß ich auch noch nicht. Da sind ja auch einige Mogelpackungen bei, die werde ich nur entsorgen. Die sind so schlecht, die kann ich guten Gewissens nicht mal verschenken. Was ich mit den anderen mache weiß ich auch noch nicht. privat brauche ich so viele nicht und es werden ja jeden Monat mehr (zugegeben, ein Luxusproblem)

Ich denke man sollte nur so viele 1,5V Akkus kaufen wie man wirklich braucht. Bei Nichtbenutzung zentral lagern und im Kalender einen jährlichen Termin eintragen, sie zu laden.
Looniversity schrieb:
Ist off topic, aber weil ich das noch nie gehört habe und neugierig bin will ich doch mal nach den Anwendungen dafür fragen. Das hat bestimmt seine Gründe, aber ich kann sie mir nicht vorstellen.
Dieses Modell hatte zwei Pluspole um die 3,6V Zelle laden zu können. Über den zentralen Pluspol kommen 1,5V raus. Über den zweiten Pluspol wurde die Zelle im Inneren geladen wie jeder normale 3,6V Li-Ionen Akku auch (damals war die Ladeeletronik noch nicht im Akku selbst, sondern in einem externen Ladegerät, dass tatsächlich noch ein Ladegerät war)

https://lygte-info.dk/review/batteries2012/Kentli AA 2800mWh (Blue) UK.html
 
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habichtfreak schrieb:
Über den zweiten Pluspol wurde die Zelle im Inneren geladen wie jeder normale 3,6V Li-Ionen Akku auch
Wild! Aber eigentlich total logisches Design. Da habe ich was gelernt, vielen Dank :)
 
habichtfreak schrieb:
1,5V Akkus: lasse ich in keinem Gerät für Monate drin
Warum eigentlich nicht? Bei den besten LiIon Akkus könnte man die ja eigentlich 2 Jahre im Gerät lassen und hätte noch nutzbare Energie.
 
weil das nicht auf alle Modelle zutrifft. Ja, neuer Modelle haben tendenziell eine geringe Selbstentladung. Aber
a) sind die Messungen nach einem Jahr noch in Arbeit (bisher ist es ja nur eine Hochrechnung)
b) gibt es ja auch Modelle die etwas schlechter sind

Modelle wie Keeppower P1450TC2 (3,2% Selbstentladung in 3M) oder XTAR LR 3000 mAh (2,5% Selbstentladung in 3M) liefern die meiste Energie. Diese Akkus sind aber auch nicht ganz günstig. Die meisten Menschen werden nicht die besten Akkus kaufen, sie machen Amazon auf und kaufen EBL oder was auch immer auf Seite 1 angezeigt wird. Oder sie kaufen bei Aliexpress/temu und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Pujimax landen.

Eine generelle Aussage ist daher schwierig. 1x pro Jahr ist schon vorsichtig formuliert. Ja, gewisse Modelle kann man wahrscheinlich 2 Jahre liegen lassen und sie funktionieren noch immer. Aber wenn die Akkus in einem Gerät stecken das ich 2 Jahre vergessen habe, ist es wahrscheinlich, dass ich das Gerät erst bei nächsten Umzug wiederfinde. Und dann sind 3,4 oder 10 Jahre vergangen. Daher: Akkus raus, dann kann man sie ggf. auch in einem anderen Gerät verwenden.
 
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habichtfreak schrieb:
Daher: Akkus raus, dann kann man sie ggf. auch in einem anderen Gerät verwenden.
Mach Sinn. Die Bedenken waren also Tod durch Tiefentladung, besonders wenn das Gerät minimal Strom braucht und es dadurch vielleicht nicht bei 2.5% Tiefentladung bleibt.

😅 Fänd ich trotzdem spannend. Aber die anderen Messungen sind natürlich noch spannender. Bin mal gespannt, was aus der noch funktionierenden Uhr wird. Wenn die Selbstendladung auch unter 4% pro Quartal bleibt trotz Minimalverbraucher, das fände ich perfekt. Vermutlich bleibt es Wunschdenken.
 
@habichtfreak : https://akkutests.de/akkus15.html#marktuebersicht
Dracutum und Batzone sind gar nicht identisch, wie ich beim Start des Threads vermutet habe, sondern Dracutum hat sogar einen wirksamen Schutz gegen Tiefentladung in der Zelle? Dafür ist Batzone raltiv effizient.

Hätte ich gar nicht gedacht, das unterstreicht noch einmal wie wichtig deine Seite ist. Nur vom Amazon-Angebot geurteilt sehen die nämlich identisch aus. (falls du das so bestätigen kannst, würde ich es oben anmerken, damit ich da niemanden auf falsche Gedanken bringe)
 
Die Batzone die ich anfang 2025 getestet habe, haben eine konstante 1,5V Phase und eine 1,1V Phase

Dracutum Akkus hingegen haben keine konstanten 1,5V mehr.

Batzone wurde teilweise bei Amazon durch optisch sehr ähnliche Zepath ersetzt. Aber eben nur optisch. Technisch sind die von mir vor ein paar Tagen getesteten Zepath identisch mit den Dracutum Akkus:

Batzone:
batzone-3600.png


Dracutum:
dracutum-aa-3600.png


Zepath:
zepath-aa-3600.png


Ein etwas älterer Test (nicht von mir) besagt, Zepath und Batzone waren technisch identisch. Ich vermute imuto (das ist die Firma hinter all diesen Marken) stellt die Akkus (teilweise) auf den neuen Spannungsverlauf um. Beworben wird aber bis heute mit konstanten 1,5V. Einigermaßen verwirrend und intransparent für Kunden.

Und ja, die Batzone hatten noch keinen wirksamen Schutz vor Tiefentladung, Dracutum und die kürzlich gekaufen Zepath haben den (ältere Zepath haben ihn möglicherweise auch nicht)
 
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Das erklärt einiges.
Die sollten dich eigentlich bezahlen dafür, dass du deren Ruf reparierst. Mit dem ganzen Umgelabele machen die sich den eher kaputt.
Hätten die in deinen Tests nicht auch gute Seiten würde ich eher vermuten, dass die durch eine Flut an Marken versuchen die Unzulänglichkeiten zu verschleiern. Das klingt doch so, als würden die schon davon ausgehen, dass Marke X schlecht ist und mit der Marke Y die unzufriedenen Kunden wieder Einfangen, weil die nicht wissen, dass es die gleiche Marke ist.
Bei Marken wie VW wird es offen kommuniziert und es werden verschiedene Märkte angesprochen. Bei vielen Hausgerätemarken wird es irgendwie kommuniziert, ich sehe da aber schon fast eine Täuschung.
Und solche Angebote sorgen doch nur für Misstrauen: https://www.amazon.de/Lithium-Batterien-Ladegerät-Steckplätze-wiederaufladbare-Batterien/dp/B0DJQV5Z64
1767038980290.png

Ich bin einfach kein Freund von Firmen, die ihre Produkte unter verschiedenen Marken vertreiben.

Den Schutz gegen Tiefentladung finde ich aber genau so wichtig, wie die Warnung kurz vor der vollständigen Entladung, der kleinen Selbstentladung, der Effizienz und der Streuung.

Und wenn man nicht ganz stark sucht, wird kaum etwas davon kommuniziert. Das kenne ich fast alles nur von deiner Seite. Bei Amazon steht im Zweifel Gegensätzliches.

Ich behalte das auf alle Fälle mal im Blick. Die EBL, die ich jetzt gekauft habe, scheinen immerhin kein komplettes No-Go zu sein und eher eine Übergangslösung, bis ich auf deiner Seite welche gefunden habe, die alles vereinen.
Klingt ja fast, als wäre es nur eine Frage der Zeit.

Edit: Oh, fuck. Diese Rezension hat es in sich. Dem soll abseits vom Ladevorgang diese Box abgebrannt sein:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R6TM7VN0RKBLQ?ie=UTF8
 
Zuletzt bearbeitet:
INe5xIlium schrieb:
Die sollten dich eigentlich bezahlen dafür, dass du deren Ruf reparierst. Mit dem ganzen Umgelabele machen die sich den eher kaputt.
Mir würde es schon reichen wenn sie mal auf eine Mail von mir antworten würden. Denn wie du habe ich auch oft Fragezeichen überm Kopf, weil die ganzen Imuto Derivate sehr unübersichtlich sind. Und welche Akkus gehören überhaupt dazu und welche nicht? Auf den Bilder ist fast immer die Modellbezeichnung AA1000 zu lesen, obwohl sie beim 3000 mWh und 2500 mWh falsch ist. Die von denen ich denke das sie zu imuto gehören:

1767040365748.png


Mittlerweile scheint es aber auch andere Firmen zu geben die sich wohl gedacht haben "ein oder zwei weitere Namen bemerkt doch keiner"

Original:
1767040505482.png


Vermutlich eine Fälschung:
1767040531133.png


Schaut man ganz genau hin, heißt das AAA Modell nicht AAA361 sondern AAA281. Das wäre dann nur ein 1000 mWh statt beworbenen 1300 mWh Akku. Und das AA Modell heißt auch nicht AA1000 sondern AA801, was 2900 mWh statt der beworbenen 3700 mWh sind.

Aber das ist nur eine Vermutung. Ob das wirklich nur ein schlechter imuto-Clon ist, werde ich das nächstes Jahr mal untersuchen.
 
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