Absturz bei Datenübertragung

Dshing

Lt. Commander
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Hallo,

ich habe ein sehr merkwürdiges Problem.

Mein Rechner (Win 7 Ultimate) stürzt immer ab, wenn ich über das LAN (1GBit) mehr als 10 GB gesendet habe. Dabei gibt es kein Bluescreen, sondern der Rechner startet sofort neu. 10 GB bekomme ich verschoben meist so bei 13 GB ist dann Sense.
Zwei andere Rechner (Win 7 Prof) im Netzwerk können problemlos Daten austauschen, auch mehr als 200 GB in einem Rutsch (~100 MB/s).

Das Netzwerk sieht wie im Anhang aus. Das Problem ist das LAN von PC1.
Auch ohne WLAN hab ich es versucht, so dass nur das LAN in Benutzung ist.
Das TCI/IP Protokoll hab ich schon zurückgesetzt und im Abgesicherten Modus mit Netzwerk Unterstüzung hab ich es versucht.
Auch mit einem anderen OS (Win 7 Prof) hab ich es versucht mit und ohne WLAN.

Habt Ihr so was schon mal erlebt? Oder habt ihr Ideen was das sein könnte?

Netzwerk.png




Edit:
Also ich hab es jetzt auch mal versucht zig GB zu Empfangen, da passiert das gleiche.
Dann hab ich auch versucht die Übertragungsrate zu Drosseln auf ca. die Hälfte, da ist auch nach ca. 13GB der Rechner abgestürzt.

Hat jemand Ideen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Könntest du den Test mal mit einer Linux live Distribution machen? Z.b. Knoppix? Könnte evtl ein Problem mit dem Windows Treiber sein.
 
Hallo,

ich hab deinen Pst wegen der Werbung gar nicht wahrgenommen.

Also ich hab es jetzt mit der Knoppix Live Variante versucht, bin mir aber nicht sicher ob ich das richtig gemacht habe, da ich mich nicht mit Linux auskennt.

Ich hab jetzt nur zugriff auf den Public User Ordner von einem PC bekommen. Ich hab dann ein Daten Block Kopiert und nach ein paar Sekunden kam bei Knoppix die Meldung, dass kein Platz mehr auf dem Zielverzeichnis ist. Nach dem ich dann erneut versucht habe einen PC im Netzwerk zu finden, ht er zwar die PCs gefunden, aber beim Doppelklick auf einen bliebt das Fenster leer, wo sonst die Freigegebenen Verzeichnisse standen und die Fenster gingen auch nicht mehr zu schließen egal ob "ok" "Abbrechen" oder "x".
Ich weiß jetzt aber nicht was ich da von halten soll, da ich sowieso nicht auf alle Netzmerkordner zugriff bekommen hatte.
 
Also mit Knoppix solltest du grundsätzlich erstmal Zugriff auf alle lokalen Festplatten haben. Wenn du also Daten von einem PC im Netzwerk ins Knoppix kopierst wäre es sinnvoll als Ziel eine der lokalen Festplatten zu nutzen. Sonst kann es sein, dass er eben anzeigt, dass kein Platz mehr im Zielverzeichnis ist. Das Knoppix legt sich ein so genanntes RAM-Drive an, d.h. er hat nicht sehr viel Speicherplatz zur Verfügung.

Trotzdem klingt das was du beschreibst etwas merkwürdig. Weil aufhängen sollte sich das System nicht dabei.
Folgende Möglichkeiten sehe ich im Moment:
1.) Andere Netzwerkkarte einbauen (falls vorhanden) und dann nochmal testen
2.) aktuelle Treiber für die Netzwerkkarte installieren - manuell beim Chipsatzhersteller herunterladen (Auto-Update bringt nichts)
3.) evtl. mal sämtliches Overclocking deaktivieren
 
Hi,

ich hab gerade bemerkt, dass es nicht ausschließlich bei LAN-Transfer passiert. :eek:

Sondern immer, egal von wo und wohin (SSD HDD USB). Die Größe variiert an scheinend je nach Einzeldateigrößen, ist jedoch bei den selben Daten immer ziemlich exakt der selbe Moment bei dem es passiert.

System hatte ich schon auf Standard-Takt laufen. Ich hab jetzt auch mal mehr Spannung auf die PCH gegeben, weil da ja eigentlich alle Daten einmal dran vorbei müssen, die auf den Festplatten oder USB Sticks liegen.

Beim Kopieren auf einem Linux OS ist bisher nichts abgestürzt, da kann ich sogar auf mehreren Platten gleichzeitig kopieren ohne Probleme.
Darauf hin hab ich jetzt mal ein Windows 7 OS frisch aufgesetzt, aber ohne Erfolg.

Die Hardware kann es ja eigentlich nicht mehr sein, wenn Linux da keine Probleme macht ... oder?


Ist vielleicht klüger einen Post auf zumachen, da es ja mit dem Netzwerk nichts mehr zu tun hat oder?
 
Hallo,

ja oder du kannst den Thread in einen anderen Forenteil verschieben.

Hardware würde ich auch erstmal ausschließen obwohl ich das noch nicht als endgültig bewiesen ansehen würde. Es könnte auch sein, dass unter Linux der Fehler nicht auftritt, weil nicht alle Features der Hardware genutzt werden.

Und auch wenn ich mich wiederhole. Ich würde als erstes mal sehen, dass ich alle Treiber für das Motherboard / den Chipsatz aktualisiere. Unter Umständen gibt es da separate Treiber fürs Speicherinterface etc. Das klingt für mich alles nach einem Bug im Treiber. Tritt der Fehler übrigens auch auf wenn du von USB auf USB kopierst??? Dann könnte man das SATA schon mal ausschließen.
 
Hi,

ich hab es jetzt auf den Arbeitsspeicher und die DRAM-Spannung eingegrenzt.
Treiber hatte ich alle die aktuellsten drauf, hab es sogar mit den älteren von der ASRock Homepage versucht.

wenn ich nur RAM verwende funktioniert alles super, bei zweien will er irgendwie die nötigen 1.6V DRAM-Spannung nicht mehr.
Das paradoxe ist, das Prime 95 LinX und Konsorten alle mit 1.6V wunderbar durchlaufen, aber eben beim kopieren der PC die Hufe hebt. Stelle ich die Spannung auf 1.5V, läuft das kopieren super, aber der Rest wird instabil :/
Schöne Sache, was macht man da jetzt nur. Außer RAM untertakten damit es bei 1.5V auch stabil läuft fällt mir nichts ein.

Komisch das es bei Linux aber funktioniert? Was macht Winwows da anders?
 
Hmm. Was heißt das genau "der Rest wird instabil"?

Prinizipiell würde ich mal vermuten, dass dein Netzteil nicht genug Power hat wenn er die 1.6V mit 2 RAMs nicht mehr schafft. Wäre zwar eigenartig, weil die DRAM Spannung über einen Schaltregler aus den 12V erzeugt wird aber möglich ist alles. Selbst wenn sie aus den 5V erzeugt wird müssten diese schon auf unter 4V einbrechen damit es so einen Effekt gibt. Hast du deine Systemspannungen mal ausgelesen?

Oder es ist ein Kompatibilitätsproblem von RAM und MB. Schon mal in die Kompatibilitätsliste bei ASRock geschaut?

Übertaktet hast du in deinem System aber nichts - oder?

Was Linux da anders macht weiß ich auch nicht.
 
Also an sich lief das System wie in meiner Signatur. Nach dem ich die Probleme mit dem "LAN" bemerkt hatte, hab ich es auf normale Takteinstellungen runter gesetzt um das auszuschließen. Jetzt ist der RAM aber "normal" mit XMP-Profil. Also Intel sagt ja eigentlich die Sandys können nur 1333MHz. Nun laufen aber doch etliche System auch mit schnelleren Speichern ohne Probleme.
Wenigstens die 1600MHz würde noch gerne schaffen, zumal die laut SPD auch nur 1.5V brauchen sollen :/

Also Die Spannungen liegen unter Last bei 12.144 V, 5.040 V, 3.280 V. Eigentlich alles in Ordnung. Auf der 12 V Leitung für die CPU hab ich allerdings mal das Rauschen gemessen, das lag bei 320mV Vpp, ob das jetzt schon kritisch ist weiß ich nicht hatte bis her noch nie nachgemessen.

Ein anderes Netzteil kann ich mal versuchen, muss aber erst mal ein ordentliches auftreiben.

Vielleicht hebt die Hardware tatsächlich langsam die Hufe, rennt ja immerhin schon seit fast 5 Jahren. Wäre schade drum, da es immer noch keine wirklichen besseren alternativen gibt :(

Auf der Asrock-Liste stehen die Speicher nicht drauf, aber die Vorgänger, was auch so ziemlich die letzten waren, die da eingepflegt worden sind.
 
Dshing schrieb:
Also Intel sagt ja eigentlich die Sandys können nur 1333MHz. Nun laufen aber doch etliche System auch mit schnelleren Speichern ohne Probleme.
Wenigstens die 1600MHz würde noch gerne schaffen, zumal die laut SPD auch nur 1.5V brauchen sollen :/

Naja nur weil viele Systeme auch mit 1600 laufen muss es deins nicht auch tun. Das Intel das nicht freigibt hängt ja eben damit zusammen, dass es nicht alle Sandys schaffen. Also Takt auf 1333 und dann nochmal testen. Wenn es dann geht = Fehler gefunden.
 
Also ich hab jetzt 1600MHz DDR mit 4.9GHz CPU stabil bekommen.

Komisch ist aber, dass auch bei 1333MHz und 3.3GHz, oder sogar 1066 MHz und 2.4GHz nicht die Frequenzen entscheidend für die Stabilität sind, sonder "zu hohe" Spannungen. Also bis 1.5V DRAM alles läuft und bei 1.52V dieser Kopierfehler auftritt.
Ein anderes NT hab ich auch mal getestet, das hat auch nichts verändert. Auch bei einem frischen Win10 tritt der Fehler dann noch auf.

Naja ... C'est la vie
 
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