AIO ausgelaufen, Kühlmittel im Netzteil!

Der Vorschlag mit dem reinen Alkohol ist gut und sollte zeitnah umgesetzt werden (Korrosion).
Öffne das Netzteil, lege es in einem 10 l, gefüllt mit Alkohol, so dass sämtliche Teile bedeckt sind. Lasse es dort für eine Stunde. Solltest Du Druckluft zur verfügung haben, mit Abstand ausblasen, dann bei 70 Grad in den Backofen für 2 h (Umluft auf nem Grillrost).
Dann sollte jegliche Form der Testfeuchtigkeit draussen sein.
 
So wertvoll das netzteiö auch sein mag, ich würde es egal was auch passiert nicht mehr nutzen. Selbst wenns jetzt noch funktioniert, es wird früher oder später korodieren und wenn dann was passiert zahlt keine versicherung, da fahrlässig
 
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3 Seiten ohne Hardware Angaben, wie willst da auch helfen. Weder AIO noch Netzteil genannt.
Geschweige wieso man einen Transport gemacht hat ohne vorher zu klären ob das mit der nicht genannten AIO überhaupt geht.
 
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wer wettet dass jetzt keine antwort mehr vom TE kommt 😂 ?
 
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Demon_666 schrieb:
während eines Transports, der wahrscheinlich nicht sachgemäß war ...
Das habe ich mir auch überlegt, aber mir fällt gerade nichts ein, was die AIO undicht machen würde, aber allen anderen Komponenten keinen Schaden zufügen würde. Oder bin ich da jetzt zu phantasielos?
 
satom schrieb:
Das ist Iso und alles andere als sauber genug für den Anwendungszweck.

Das ist völliger Blödsinn. Isopropanol ist der Industriestandard für die Reinigung von Elektronik. Jede Reparaturwerkstatt benutzt reines Isopropanol.

satom schrieb:
Ethanol - wie von Dir mit >99.9% unvergällt (rein ...) als Lösung vorgeschlagen

Ich habe Ethanol nicht als Lösung vorgeschlagen. Mein Vorschlag lautete "reiner Alkohol". Ich habe lediglich erwähnt, dass Ethanol genau so gut geeignet wäre.

satom schrieb:
Das Problem Lösungsmittel im unbekannten Gefilden hast Du dann immer noch nicht gelöst, ob der mögliche Zusatz im Kühlwasser wirklich löslich und damit vielleicht abwaschbar mit/in irgendeinem Alkohol ist, ist bestenfalls möglich.

Der primäre Zweck des Alkoholbades ist erst mal die Verdrängung von Wasser, um Korrosion zu vermeiden. Wenn dann irgendwelche ungelösten Stoffe übrig bleiben, kann man sich weiter Gedanken machen. Im Falle eines Netzteils würde ich dann aber aus Sicherheitsgründen keine weiteren Experimente vornehmen, erst recht nicht ohne Elektrotechnik-Fachkunde.
 
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Gib uns genauere Hardwareangaben und wir können dir sagen, ob man nicht doch für weniger als 800€ Ersatz bekommt. Die Summe scheint mir schon abenteuerlich.

Dass ne AiO in einem professionellen System nichts verloren hat, wurde ja bereits erwähnt.
 
CoMo schrieb:
Das ist völliger Blödsinn. Isopropanol ist der Industriestandard für die Reinigung von Elektronik. Jede Reparaturwerkstatt benutzt reines Isopropanol.

Natürlich auch wenn das zu lösende nicht löslich in Alkohlen ist? Es geht ja nicht nur ums trocken, sondern auch um die vermuteten Rückstände.

CoMo schrieb:
Ich habe Ethanol nicht als Lösung vorgeschlagen. Mein Vorschlag lautete "reiner Alkohol". Ich habe lediglich erwähnt, dass Ethanol genau so gut geeignet wäre.

Sorry, dann ist wohl jemand anders auf diese Idee gekommen. Iso ist allerdings keinen Deut besser, insofern
also egal.

Da wird nichts "verdrängt", sondern hoffentlich ausreichend gelöst, dazu kommt die leichtere Verdunstung.
Nur - Wenn es blöd läuft, bleiben die Rückstände. Und schlimmer: Bei Ethanol bleiben Wasserspuren übrig, bei Isopropanol auch. Unpolare Lösungsmittel taugen für diesen Zweck, sicheres trocknen von Wasser irgendwo in einem Elektrogerät einfach nicht.
 
satom schrieb:
Es geht ja nicht nur ums trocken, sondern auch um die vermuteten Rückstände.

Ja, wenn man Kram löst, der nicht verdunsten kann, muss man den halt mit einem Papiertuch aufnehmen. Die Transferleistung bekommt doch jeder hin (pun intended).

satom schrieb:
Unpolare Lösungsmittel taugen für diesen Zweck, sicheres trocknen von Wasser irgendwo in einem Elektrogerät einfach nicht.

Alkohol ist ein polares Lösungsmittel. Es vermischt sich mit dem Wasser, verdrängt es dadurch aus allen Ritzen und verdunstet dann zusammen mit dem Wasser. Das ist genau das Ziel, das wir erreichen wollen.

Deine Aussage ist korrekt, aber sowas hat doch auch niemand hier empfohlen. Benzin wäre ein unpolares Lösungsmittel. Ungeeignet. Deshalb nicht empfohlen. Eigentlich ganz einfach.
 
djducky schrieb:
Dass ne AiO in einem professionellen System nichts verloren hat, wurde ja bereits erwähnt.
Das ist Blödsinn. Asetek beliefert eine Menge an groß Kunden. Es gibt riesige Server die mit AIO bestückt sind. Die halten auch wenn man die richtigen kauft.
 
Sats schrieb:
Die AIO habe ich beim Upgrade übernommen, da sie noch lief.

Ich kaufe mir doch nicht jedes Jahr eine neue AIO, wenn die alte noch läuft und mit dem Sockel kompatibel ist. Das ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Eine AIO ist technisch betrachtet Spielzeug mit den allereinfachsten technischen Mitteln. Das Zeug kauft man gar nicht, wenn es keinen guten Grund dafür gibt. Schon gleich gar nicht, wenn man Sicherheit haben will. Da gehört ein anständiger Luftkühler drauf.
Wirtschaftlich sinnvoll bin ich mal gespannt, auf das System, wenn das Netzteil 800€ kostet.
 
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#1 Der PC war Stromlos. Dann entstand der Schaden.

Das Netztil vom Gehäuse befreien und mit Druckluft ausblasen. Das sollte reichen. Kondensatoren können Ladung speichern! Mit DUSPOL oder Mehrzweg Messgerät Spannungsfreiheit nachweisen! Mit dem DUSPOL lassen sich aufgeladene Kondensatoren entladen. Der hat eine Taste die den Kondensator ´belastet´, wodurch er seine Ladung verliert.

(Ex Betriebselektriker im Lebensmittbetrieb. Das ist bei Spannungsfrei entstandenen Wasserschäden gängige Praxis. Im Betrieb, unter Spannung, wenn es schmorte und knistrte, ist es zuspät.)
 
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@Portal501
Ich gehe hier nicht von einer speziellen Industrielösung aus (Achtung, Wortwitz!), zumal es dann auch entsprechend technischen Support gäbe und kein hardwareforum bemüht werden müsste.

Fakt ist, dass sämtliche brauchbaren Angaben zur Hardware fehlen. Vorher ist das alles Stochern im Nebel. Ich würde ein Netzteil mit Wasserschaden jedenfalls nicht weiter betreiben. Selbst wenn man das getrocknet bekommt, kann sich da Kalk abgelagert haben und leitend wirken.

Irgendwelche Reparaturversuche würde ich Fachleuten überlassen und garantiert nichts selbst machen.
 
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CoMo schrieb:
Alkohol ist ein polares Lösungsmittel. Es vermischt sich mit dem Wasser, verdrängt es dadurch aus allen Ritzen und verdunstet dann zusammen mit dem Wasser. Das ist genau das Ziel, das wir erreichen wollen.

Siedepunkt Ethanol etwa 78, Iso etwa 82 Grad Celcius. Wasser um die hundert, jeweils je nach Reinheit.
Einer der Gründe, warum "reines" oder zumindest wasserfreies Ethanol (oder auch Iso) eben nicht nur
paar Euro pro Liter kosten. Es ist einfach keine brauchbare Methode. Auch nicht mit dem Taschentuch.
 
@satom Naja, da ist noch die Sache mit dem Azeotrop und "Feuchtigkeit" hast du immer.
Die Kühlmittel in AIO bestehen in aller Regel auch nur aus Wasser, Glykol und nen Korrosionsschutz.
Prinzipiell kannst du stromlose Elektronik problemlos erst mit dest. Wasser und dann eben Ethanol oder Isopropanol spülen und anschliessend trocknen im Ofen bei 80°C. Wenn man dann noch will packt man das Ding halt in ne Box mit Silica Gel und wartet auch noch ein paar Tage.
Mein Laptop mit nem Intel 8700-irgendwas ist mir in die Badewanne gefallen. Danach mit Dest Wasser gebadet, dann mit Isoprop und das Ding rennt bei dem Sohn von nem Kumpel immer noch.

Spiritus hat den Nachteil, dass zum vergällen eben Stoffe verwendet werden die gern zurückbleiben oder die Kunststoffe angreifen.

Und wieso soll ich ein Netzteil nicht öffnen? Mit nem Multimeter kann ich ja die Spannung gegenchecken und beim Anschliessen meiners Herds hat mich auch jeder gewarnt "LEBENSGEFAHR" und als ich die Stromleitung in Garten mit dem Spaten durchtrennt haben und das ganze mit ner Klemme und Epoxhyharz geflickt habe auch.
 
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Deine Strom Leitung hat nen FI und ist deutlich weniger gefährlich
 
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Sorry Jungs, aber mich würde eher interessieren wie es mit dem Problem von @Sats weiter geht.
 
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Ich Trottel hab einmal aus Versehen "Netzteil-Garantie" geschrieben, obwohl ich die AIO gemeint hab. Sorry, mein Fehler. Hab ich erst jetzt gesehen. Freudscher Vertipper.

Es gibt doch Elektriker, die sowas können. Ich würde vielleicht mit der ganzen Kiste und ner ausführlichen Beschreibung, was passiert ist, bei nem fachkundigen Betrieb vorstellig werden. Dann muss man nicht rumrätseln und hat ne (hoffentlich?) belastbare Aussage, ob das Ding flickbar ist und danach wieder sicher (oder auch nicht).
 

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