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Akkuleistung bei Nicht-Austauschbarem Akku nimmt ab. Was tun?
- Ersteller ComputerWolf89
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SpyderHead
Lt. Junior Grade Pro
- Registriert
- Mai 2006
- Beiträge
- 433
Also ich habe noch nie sonderlich auf den Akku geachtet. Ich lade das Handy grundsätzlich über Nacht, sprich Abends an die Steckdose (bzw. auf das Ladepad) und morgens dann wieder weg.
Mein Nexus 4, das ich nachdem ich es nicht mehr brauchte weitergegeben habe und dessen nachfolgender Besitzer auch nicht auf den Akku achtete (es wurde geladen, wenn es leer war und immer wieder zwischengeladen, wie es grade rein lief), wurde vor ca. 1 Monat in Rente geschickt. Aber nicht, weil der Akku keinen Saft mehr hatte, sondern weil den Micro-USB Anschluss das Zeitliche gesegnet hat. Der Akku war also fast 4,5 Jahre in Betrieb und er hat noch nach wie vor seinen Dienst getan.
Mein letztes Handy, ein LG G3, wurde diese Woche nach nun 3 Jahren in Rente geschickt. Es wurde jeden Abend auf das Ladepad gelegt und morgens wieder weg genommen. Zwischengeladen wurde es manchmal, aber nicht sehr oft, wenn ich es als Navi im Auto verwendete. Es lief bis zuletzt mit dem ersten Akku und er war nicht der Grund für den Rentenbescheid
.
Überhaupt habe ich bei meinen Handys/Smartphones noch nie einen Akku getauscht. Bei meinen Eltern habe ich das zwei mal getan, allerdings hatte der Akku beide male (weit) über 5 Jahre auf dem Buckel. Sie laden ihre Handys (ja Handys, nicht Smartphones) grundsätzlich immer, wenn sie leer sind (also Akku < 10%) oder eine Reise ansteht. Und sie tauschen die Handys nur aus, wenn es nicht mehr anders geht
Fazit für mich: Ich lasse mich nicht durch die Panikmache manch anderer in Sachen Akku anstecken und lade ihn wie es mir passt. Natürlich kann es passieren, dass ein Akku kaputt geht und irgendwann wird er das auch und da ist dann ein wechselbarer Akku sehr schön zu haben. Es kann aber auch jedes andere Bauteil am Smartphone (frühzeitig) kaputt gehen und die kann man auch nicht (ohne weiteres) austauschen.
Mein Nexus 4, das ich nachdem ich es nicht mehr brauchte weitergegeben habe und dessen nachfolgender Besitzer auch nicht auf den Akku achtete (es wurde geladen, wenn es leer war und immer wieder zwischengeladen, wie es grade rein lief), wurde vor ca. 1 Monat in Rente geschickt. Aber nicht, weil der Akku keinen Saft mehr hatte, sondern weil den Micro-USB Anschluss das Zeitliche gesegnet hat. Der Akku war also fast 4,5 Jahre in Betrieb und er hat noch nach wie vor seinen Dienst getan.
Mein letztes Handy, ein LG G3, wurde diese Woche nach nun 3 Jahren in Rente geschickt. Es wurde jeden Abend auf das Ladepad gelegt und morgens wieder weg genommen. Zwischengeladen wurde es manchmal, aber nicht sehr oft, wenn ich es als Navi im Auto verwendete. Es lief bis zuletzt mit dem ersten Akku und er war nicht der Grund für den Rentenbescheid
Überhaupt habe ich bei meinen Handys/Smartphones noch nie einen Akku getauscht. Bei meinen Eltern habe ich das zwei mal getan, allerdings hatte der Akku beide male (weit) über 5 Jahre auf dem Buckel. Sie laden ihre Handys (ja Handys, nicht Smartphones) grundsätzlich immer, wenn sie leer sind (also Akku < 10%) oder eine Reise ansteht. Und sie tauschen die Handys nur aus, wenn es nicht mehr anders geht
Fazit für mich: Ich lasse mich nicht durch die Panikmache manch anderer in Sachen Akku anstecken und lade ihn wie es mir passt. Natürlich kann es passieren, dass ein Akku kaputt geht und irgendwann wird er das auch und da ist dann ein wechselbarer Akku sehr schön zu haben. Es kann aber auch jedes andere Bauteil am Smartphone (frühzeitig) kaputt gehen und die kann man auch nicht (ohne weiteres) austauschen.
I'm unknown
Rear Admiral
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Evtl. überlegen, ob das Smartphone nicht doch zu teuer war? Der Akku ist bei (fast) allen Geräten auch dann austauschbar, wenn er verklebt ist. Zwar nicht so einfach bzw. günstig (Werkzeug oder Werkstatt) - aber es ist möglich.ComputerWolf89 schrieb:Wenn ich schon viel Geld für ein Smartphone ausgebe, erwarte ich, dass ich es lange ohne große Einbüßen nutzen kann.
Mein Geld will ich auch für andere Dinge ausgeben.
Siehe oben: Wenn ein HighEnd-Gerät nur noch mit großen Einschränkungen genutzt wird, nur damit der Akku evtl. ein paar Monate länger hält, sollte man sich überlegen, ob es das richtige Gerät ist. Ein Akku war schon immer ein Verschleißteil und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben.ComputerWolf89 schrieb:Ergänzung ()
Entgegenwirken war velleicht unglücklich gewählt. Ich meinte er, was kann man tun, damit der Akku möglichst lange
hält und keine großen Einbußen entstehen.
Ergänzung ()
Ok, danke für den Tipp. Man sollte auch darauf achten, dass möglichst wenige Apps geöffnet sind. Dies schont auch den Akku.
Ergänzung ()
Ein Multimeter wird dir bei einem modernem Lithium-Akku nahezu gar nichts erzählen.ich_nicht schrieb:Der Ladestand wird durch Software angezeigt. Das ist kein analoger Multimeter. Die Software kann dir sonst was erzählen.
D
DunklerRabe
Gast
iamunknown schrieb:Ein Multimeter wird dir bei einem modernem Lithium-Akku nahezu gar nichts erzählen.
Hm? Es zeigt dir die Spannung an, egal ob der Akku modern ist oder nicht. Im Smartphone passiert das ähnlich, je nach dem wie gut und genau die Ladeelektronik ist, und die Software interpretiert dann aus der Spannung (und dem Verlauf der Spannung, wenn man Glück hat) den Ladezustand in Prozent. Mit einem richten Multimeter würde man das natürlich viel akkurater hinkriegen, daher stimmt es schon, im Zweifelsfall verlasse ich mich auch nie auf das was mir ein Gerät selbst zu seinem Akku sagt.
Was natürlich richtig ist: Das Entladeverhalten ist bei allen Zellen unterschiedlich, wenn du bei zwei verschiedenen Zellen mit gleicher Kapazität hast, dann sind die nicht unbedingt beide gleich voll, wenn du bei beiden 3,2V misst. Das hat aber nix damit zu tun, dass das Multimeter für den Job nicht geeignet ist oder damit, dass es sich um einen modernen Akku handelt. Das ist ein inherentes "Problem" bei Akkus, insbesondere wenn man "gute" mit "schlechten" vergleicht, und dann braucht man eben zusätzlich die Entladekurven als Referenz um einen richtigen Rückschluss auf den Ladezustand zu ziehen.
Zuletzt bearbeitet:
Doch denn bei LiIon kann man von der Spannung der Zelle 1:1 auf den Ladezustand schließen. Bei NiMH geht das nicht.Ein Multimeter wird dir bei einem modernem Lithium-Akku nahezu gar nichts erzählen.
ich_nicht
Captain
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- 3.268
@iamunknown
Das war ja mehr oder weniger eine Metapher.
Aber trotzdem ich konnte bis jetzt bei jeden Li-Io Akku mit dem Multi die Spannung messen. Ob die AP-Pro von Stihl (meiner Meinung nach die besten Akkupacks die ich kenne. Laden von Haus aus nur bis auf 3,6 V Nennspannung), iPhone Akku, SGS2 oder 16650er. Einzigen den ich nicht messen konnte war ein CR123a wo die curit protection zugeschlagen hat
Es kann sein das es Akkus gibt, die erst mit dem Gerät kommunizieren und sich dann erst einschalten. Hatte ich aber noch nicht auf meinem Tisch.
@Masamune2
Das kann man auch bei Ni-Mh Akkus. Aber da muss man aufwendiger messen. Weil die Entladekurve sich ungemein langsam, über die Zeit hinweg abflacht.
Das war ja mehr oder weniger eine Metapher.
Aber trotzdem ich konnte bis jetzt bei jeden Li-Io Akku mit dem Multi die Spannung messen. Ob die AP-Pro von Stihl (meiner Meinung nach die besten Akkupacks die ich kenne. Laden von Haus aus nur bis auf 3,6 V Nennspannung), iPhone Akku, SGS2 oder 16650er. Einzigen den ich nicht messen konnte war ein CR123a wo die curit protection zugeschlagen hat
Es kann sein das es Akkus gibt, die erst mit dem Gerät kommunizieren und sich dann erst einschalten. Hatte ich aber noch nicht auf meinem Tisch.
@Masamune2
Das kann man auch bei Ni-Mh Akkus. Aber da muss man aufwendiger messen. Weil die Entladekurve sich ungemein langsam, über die Zeit hinweg abflacht.
Zuletzt bearbeitet:
I'm unknown
Rear Admiral
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Und genau hier greift die Software ein: Durch "lernen" der Referenzwerte des angeschlossenen Akkus kann eine recht genaue Angabe berechnet werden. Gerade wenn mehr als eine Zelle in Reihe geschaltet sind.DunklerRabe schrieb:Das ist ein inherentes "Problem" bei Akkus, insbesondere wenn man "gute" mit "schlechten" vergleicht, und dann braucht man eben zusätzlich die Entladekurven als Referenz um einen richtigen Rückschluss auf den Ladezustand zu ziehen.
Nein, das geht eben genau nicht. Außer du meinst Voll, irgendwas dazwischen und leer.Masamune2 schrieb:Doch denn bei LiIon kann man von der Spannung der Zelle 1:1 auf den Ladezustand schließen. Bei NiMH geht das nicht.
Der Nachbar
Admiral
- Registriert
- Aug. 2007
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- 7.276
Die Ladelelektronik ist lange genug intelligent aufgebaut. Warum wohl hat Samsung es beim Note 7 geschafft erst eine Endladebegrenzung per Software einzupflegen um danach das Aufladen komplett zu sperren?
Besonders bei Schnelllaladetechniken muss der Akku vom Gerät ständig gut überprüft werden. Gibt es Alterunsgprozesse und einen Verlust von Kapazität, kann nicht wie bei einem jungen Akku auf 50% in 15 Minuten geladen und der Akku damit gleichzeitig über seine Grenzen hinaus belastet werden.
Die Ladelektronik kann schon lange Kapazität, Strom und Spannung regulieren und ordentlich auslesen. Sogar Temperaturen bei entsprechend verbauten Sensoren und damit wäre sogar eine Leistungsbegrenzung ab 45°C Akkutemepratur möglich. Ist sogar, ich nenne es mal ein Volumensensor (Umfangveränderung) und Gasometer in die Akkuzelle verbaut, kann ganz deutlich ein Verschleiss angezeigt werden, der Ent/Ladevorgang entweder unterbrochen werden oder reduziert. Was Drittsoftware macht, wenn sie die ICs nicht kennt, steht auf einem anderen Blatt.
Das heutige Problem ist Google und das allgemeine Smartphone Design ins einer ganzen, ausgereizten geistigen Flachheit. Die arbeiten noch heute an der Optimierung der androiden Akkuverwaltung und sowas hätte schon zu Gingerbread sitzen müssen. Aber wenn man jährlich seine ständig neu verbesserten Beta Törtchen und Waffeln verkaufen will. macht man sich keine wirklichen Gedanken über die tatsächliche Qualität.
Wie dem auch sei. Ladespannungen bis 4,3V und Entladungen bis 3,2V mit den damit verbundenen hohen Belastungen an die Zelle sind eine recht neue Entwicklung, besonders im Endkundenmarkt, die es nicht mal mit dem HTC Touch 2 pro gab. Der 1500mAh Akku war auf 3,5-4.15V ausgelegt und da ist massig Spielraum für viele, gesunde Ladezyklen. Der Erstakku ist seit 2010 noch heute gut in Schuss. Der NX1 Akku vom Q10 von 2013 bietet bei fast gleichem Volumen dafür schon 2100mAh, lädt aber bis 4,3V hoch. Akkutechnik auf Formel 1 Niveau ist halt anfälliger und hier tankt man auch unter Druck um in 5 Sekunden einen Minitank der nicht mal eine ganze Renndauer durchält. Technik mit vordefinierten Einschränkungen, damit die Autos nach Vorgaben so leicht und leistunsgoptimiert wie möglich sind. Die Formel 1 ist übrigens der edle Luxus an Ressourcenverschwendung aller beteiligten Autobauer bei diesen kurzfristigen, jährlichen Leistungsvorgaben, damit die Zuschauer immer aufs neue im wettkämpfen beglückt werden. Wenn das nicht an den Smartphone Markt erinnert.
Besonders bei Schnelllaladetechniken muss der Akku vom Gerät ständig gut überprüft werden. Gibt es Alterunsgprozesse und einen Verlust von Kapazität, kann nicht wie bei einem jungen Akku auf 50% in 15 Minuten geladen und der Akku damit gleichzeitig über seine Grenzen hinaus belastet werden.
Die Ladelektronik kann schon lange Kapazität, Strom und Spannung regulieren und ordentlich auslesen. Sogar Temperaturen bei entsprechend verbauten Sensoren und damit wäre sogar eine Leistungsbegrenzung ab 45°C Akkutemepratur möglich. Ist sogar, ich nenne es mal ein Volumensensor (Umfangveränderung) und Gasometer in die Akkuzelle verbaut, kann ganz deutlich ein Verschleiss angezeigt werden, der Ent/Ladevorgang entweder unterbrochen werden oder reduziert. Was Drittsoftware macht, wenn sie die ICs nicht kennt, steht auf einem anderen Blatt.
Das heutige Problem ist Google und das allgemeine Smartphone Design ins einer ganzen, ausgereizten geistigen Flachheit. Die arbeiten noch heute an der Optimierung der androiden Akkuverwaltung und sowas hätte schon zu Gingerbread sitzen müssen. Aber wenn man jährlich seine ständig neu verbesserten Beta Törtchen und Waffeln verkaufen will. macht man sich keine wirklichen Gedanken über die tatsächliche Qualität.
Wie dem auch sei. Ladespannungen bis 4,3V und Entladungen bis 3,2V mit den damit verbundenen hohen Belastungen an die Zelle sind eine recht neue Entwicklung, besonders im Endkundenmarkt, die es nicht mal mit dem HTC Touch 2 pro gab. Der 1500mAh Akku war auf 3,5-4.15V ausgelegt und da ist massig Spielraum für viele, gesunde Ladezyklen. Der Erstakku ist seit 2010 noch heute gut in Schuss. Der NX1 Akku vom Q10 von 2013 bietet bei fast gleichem Volumen dafür schon 2100mAh, lädt aber bis 4,3V hoch. Akkutechnik auf Formel 1 Niveau ist halt anfälliger und hier tankt man auch unter Druck um in 5 Sekunden einen Minitank der nicht mal eine ganze Renndauer durchält. Technik mit vordefinierten Einschränkungen, damit die Autos nach Vorgaben so leicht und leistunsgoptimiert wie möglich sind. Die Formel 1 ist übrigens der edle Luxus an Ressourcenverschwendung aller beteiligten Autobauer bei diesen kurzfristigen, jährlichen Leistungsvorgaben, damit die Zuschauer immer aufs neue im wettkämpfen beglückt werden. Wenn das nicht an den Smartphone Markt erinnert.
Was genau geht nicht? Kennt man die Entladekurve der verbauten Zelle (und ich gehe mal davon aus das der Hersteller die kennt) kann man genau sagen wie viel % Ladung noch im Akku steckt wenn er 3,87V hat.Nein, das geht eben genau nicht. Außer du meinst Voll, irgendwas dazwischen und leer.
D
DunklerRabe
Gast
Er meint den eindeutigen 1:1 Zusammenhang den du erwähnt hast, der existiert nicht. Außer, wie du sagst, man kennt die Entladekurve, aber das ist ja oft nicht der Fall. Der Hersteller kennt sie womöglich, aber ob das auch entsprechend ins System integriert ist weiß ich nicht, darauf verlassen würde ich mich jedenfalls nicht. Auch diese adaptive Geschichte mit anlernen der Verläufe finde ich zumindest zweifelhaft, weiß nicht ob das grundsätzlich passiert.
Das ist halt eine ordentliche Einschränkung bei dem 1:1 Zusammenhang und ich glaube iamunknown hätte den gerne verdeutlicht
Das ist halt eine ordentliche Einschränkung bei dem 1:1 Zusammenhang und ich glaube iamunknown hätte den gerne verdeutlicht
I'm unknown
Rear Admiral
- Registriert
- Feb. 2005
- Beiträge
- 5.508
Die Spannung bleibt auch bei Lithium-Akkus über einen längeren Zeitraum konstant, mit einem Multimeter kurz gemessen ist daher nicht zielführend. Erst Recht bei gealterten Zellen, die nicht mehr komplett geladen werden.
Zumindest wenn du es gerne auf ein Prozent genau hättest
.
Zumindest wenn du es gerne auf ein Prozent genau hättest
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