Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Nutze den Freibetrag für Dividendenzahlungen, den FTSE All World habe ich in der ausschüttenden Variante, ansonsten ist das Depot halt auf Dividenden-Titel ausgelegt querbeet halt, UK, Deutschland, Europa und Großteil USA.
jo die gehen flott über Divis weg.
Manchmal schaff ich mir neuen Freibetrag indem ich nen Reit der rot ist verkaufe und neukaufe, der Verlusttopf ist dann der, der auch mit Divis verrechnet werden kann, ist ganz nett.
Und das ist nicht relevant?
Der Freibetrag gilt nur für das jeweilige Jahr und wird nicht akkumuliert über die Zeit. Kann also z.B. beim Entsparen nicht genutzt werden.
Also sollte man durch geeignete Strategien dafür sorgen, zeitnah (= im selben Jahr) den Freibetrag auszunutzen.
Vielleicht mal ganz erhellend für die Diskussion inklusive Überraschung^^
YouTube
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Vielleicht mal ganz erhellend für die Diskussion inklusive Überraschung^^
YouTube
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Gerne, hier ist eine Zusammenfassung der Strategien und Ergebnisse der vier Charaktere aus dem Video:
* Chris (Thesaurierender ETF ohne Steueroptimierung):
* Strategie: Wählt einen thesaurierenden ETF und kümmert sich nicht um Steueroptimierung, lässt den Sparerpauschbetrag ungenutzt. Alle Gewinne werden erst beim Verkauf nach 30 Jahren versteuert.
* Ergebnis: Nach 30 Jahren hat Chris 267.900 Euro nach Steuern zur Verfügung. Er trägt am Ende eine hohe Steuerlast, zahlt aber über die Jahre keine Steuern [11:09].
* David (Ausschüttender ETF ohne Reinvestition):
* Strategie: Entscheidet sich für einen ausschüttenden ETF und gibt die regelmäßigen Dividendenzahlungen aus, anstatt sie zu reinvestieren. Nutzt seinen Freistellungsauftrag, zahlt aber ab einem bestimmten Punkt Steuern auf die Ausschüttungen.
* Ergebnis: Nach 30 Jahren hat David 228.600 Euro nach Steuern. Seine Strategie führt zu einem deutlich geringeren Nettoergebnis, da der Zinseszinseffekt durch die nicht reinvestierten Ausschüttungen nicht genutzt wird [08:05].
* Emre (Ausschüttender ETF mit Reinvestition):
* Strategie: Nutzt einen ausschüttenden ETF und reinvestiert die erhaltenen Ausschüttungen aktiv, um den Zinseszinseffekt zu maximieren.
* Ergebnis: Emre erzielt nach 30 Jahren 268.900 Euro nach Steuern. Er liegt nur geringfügig (ca. 1.000 Euro) vor Chris [10:23].
* Francesco (Thesaurierender ETF mit aktiver Ausnutzung des Sparerpauschbetrags):
* Strategie: Verwendet einen thesaurierenden ETF und versucht, seinen Freistellungsauftrag von 750 Euro jedes Jahr exakt auszunutzen, indem er Gewinne verkauft und sofort wieder reinvestiert. Dies ist in der Praxis sehr aufwändig [12:20].
* Ergebnis: Francesco erreicht nach 30 Jahren 270.800 Euro netto. Der Vorteil gegenüber Chris und Emre ist mit 2.000 bis 3.000 Euro minimal im Verhältnis zum hohen Aufwand [13:59]. Fazit der Analyse:
Die aktive Steueroptimierung, wie sie Francesco betreibt, bringt im Verhältnis zum Aufwand nur einen geringen Vorteil (etwa 1% mehr über 30 Jahre) [14:07]. Die Strategie von Chris, einfach einen thesaurierenden ETF zu wählen und sich nicht um die Steuern zu kümmern, ist nahezu genauso effektiv [15:14]. David, der seine Ausschüttungen ausgibt, hat das schlechteste Ergebnis [14:17].
Ergänzung ()
Ich finde es nicht so überraschend. Überraschend ist vielleicht, dass das Bauch Gefühl richtig liegt.
Finde das gar nicht so überraschend. Aber je nach Anlagesumme etc. kann ja der Freibetrag auch ausgenutzt werden im Fall, dass man einfach ein Thesaurierer laufen lässt. Oder alternativ die restliche Summe des Betrags anders nutzen.
Deswegen ja die Frage ursprünglich von mir. Im Prinzip kann man ja auch Einzelaktien mit Dividenden nutzen oder sonst irgendwas. Ich finde es nur dumm, den Freibetrag nicht voll auszunutzen. Also im Video Fall 1, wo dann im ersten Jahr 20€ anfallen und der Rest des Freibetrags nicht genutzt wird, fände ich jetzt irgendwie Mist.
Aber das Video erklärt das echt ziemlich gut. Selten dazu ein Video gesehen, wo jeder Fall so im Detail erklärt wird und man es auch verstanden hat danach.
Ich hab beide Etf Varianten, nutze die Divis aber für gezielte Nachkäufe (Aktien) und performe so zumindest die Etfs aus. Dazu sind Divis ne verdammt starke Motivation für mich.
Dividenden reinvestiere ich auch aber nicht unbedingt wieder in die dieselbe Aktie oder den ETF. Wenn Geld auf dem Verrechnungskonto über ist nach Dividendenzahlungen und Sparplanausführungen kaufe ich einfach wenn mir danach ist, ich folge dabei keinem besonderen Muster und bin da tiefenentspannt, weil investieren ist eben ein Marathon, kein Sprint.
Moin
Ich investiere seit geraumer Zeit in den msci world. Der aber nun seit langem auf der Stelle tritt. Würdet ihr die sparsame weiter laufen lassen oder anderweitig investieren?
Ich meine trotz trumps hin und her hält sich der msci word solide. Man könnte es natürlich auch als kaufgelegenheit sehen.
Schaut man auf den dax, der vor corona bei 16.000 sein Höchststand hat, ist jetzt bei 23k. Obwohl wir massive Höhen und Tiefen hatten.
Gegen den MSCI World spricht grundsätzlich nichts. Dessen aktuell starke US-Gewichtung spiegelt die zuletzt starke Performance von Tech-Aktien in den vergangenen Jahren wieder, die nun einmal sehr US-lastig sind. Die Verteilung kann sich auch wieder ändern, wenn auch eher langsam. Darin kann ein höheres Risiko liegen, wenn der (US)-Tech-Bereich signifikant einbrechen sollte. Viel Konjunktiv, aber meine Glaskugel zeigt mir für diese Frage aktuell den Mittelfinger 😅.
Wer sich globaler aufstellen will, nimmt einen ETF, der die Verteilung hinsichtlich Länder stärker gewichtet. Oder wie @Micha- schreibt, "regionale" ETF für Europa, Asien, Japan etc.
Ob dabei am Ende insgesamt ein besseres Performance/Risiko-Verhältnis herauskommt, würde ich als offen betrachten.
Grundsätzlich halte ich das Satelliten-System für die Gewichtung in einem Depot weiterhin für eine gute Idee.
@Ripperz bleib bei der 1 ETF Lösung und stumpf weiter investiere und zukaufen, von Geschrei und Geschwätz (Medien, Investment Porn Videos etc.) nicht beeinflussen lassen. B&H weiter fahren.
Wäre mein Tipp, beobachte seit Trump das viele „Passiv“ Anleger plötzlich gar nicht mehr passiv sind und aktiv am ruder drehen. Darin sehe ich mehr Gefahr für Rendite und Depot als durch noch paar Jahre Trumpel.
Moin
Ich investiere seit geraumer Zeit in den msci world. Der aber nun seit langem auf der Stelle tritt. Würdet ihr die sparsame weiter laufen lassen oder anderweitig investieren?
von Anfang 2022 bis ende 2023 war der Index auch knapp 2 Jahre bei +-0% mit zwischenzeitlich -15%
Und dann macht der Index auf einmal +30%
und jetzt kam eben ne kleine Korrektur.
Das ist alles völlig normal bei Aktien.
Wer ständig sein Portfolio auf das umschichtet, was kurzfristig gut lief, macht letztendlich nur eines:
Immer hoch kaufen, und niedrig verkaufen.
Die Medien reden auch seit jeher den MSCI World schlecht.
Und das aus einem einfachen Grund; Klicks.
niemand generiert Klicks mit dem 500sten Artikel: "der MSCI World ist gut"
Panik verkauft sich einfach besser.
Wenn man breit aufgestellt sein will, bin ich mehr Fan vom MSCI ACWI, da sind auch Schwellenländer drin.
letztlich ist der Index aber aktuell zu ~90% Deckungsgleich mit dem MSCI-World, die Performance ist also nahezu Identisch. Wenn man glaubt, dass die Schwellenländer langfristig zum Westen aufholen, passt der Index besser.
Von Umschichten = verkaufen war ja nicht die Rede. Das wäre in der Tat Quatsch.
Und ich bleibe dabei (seit Jahren) das man als jemand der sein Geld in Euro verdient und ausgibt, gut daran tut auch 30-50% in einen EU ETF spart.
Auf lange Sicht mag sich das alles nivellieren. Aber dann ist es ja auch egal welche Strategie man fährt.
Nur wenn man ausgerechnet bei einer Dollar Schwäche seine ETF Anteile in $ verkaufen muss, ist es halt blöd. Es ist immer besser man hat eine Alternative. Und für die muss man eben auch früh genug anfangen.
Nur jetzt auf EU zu setzen, weil die gerade besser laufen, ist natürlich auch Quatsch. Das ganze sollte schon als langfristige Strategie laufen. In späteren Jahren würde ich auch ausschüttende ETF dazu nehmen. Und generell alle 10 Jahre den ETF wechseln (bei gleichen Anlage Ziel), damit man später nicht die Anteile mit den höchsten Gewinnen und Steuern zuerst verkaufen muss.
Da vertrete ich auch die Meinung vom Micha-
Müsste man jetzt seinen MSCI World ETF liquidieren bekäme man aufgrund der derzeitigen Dollarschwäche weniger ausbezahlt. Dann doch besser eine Portion Euro stoxx 50 oder 600 beimischen. Wobei ich unschlüssig bin ob es eher Diversifikation (600) oder mehr Performance (50) sein sollte.
Und hier noch eine Info von der KI: "Die längste Phase der Dollar-Schwäche in der jüngeren Geschichte trat nach der Finanzkrise 2008 auf und dauerte etwa 12 Jahre (von 2009 bis 2021), wenn man den US-Dollar-Index (DXY) betrachtet."
Die Gewichtung der All World ist aber tatsächlich immer sehr spannend. Ich habe letztens den Amundi meiner Frau und mein Vanguard angeschaut. Und da ist ein Unterschied von 10% bei Amerika drin. Also Amundi 75% Amerika und Vanguard 65%. Vanguard hat dann 10% mehr Asien drin.
Finde den von der Gewichtung schon ganz gut.
Habe aber auch irgendwie ganz stupide grob 70% World, 20% Emerging Markets und 10% AI bei mir drin. Der AI ist auch größtenteils Amerika performed aber im 5 Jahresvergleich deutlich besser als der World.
Würde da aber trotzdem nicht mehr investieren.
In Kombination mit Vanguard All World finde ich ein EU Stoxx jetzt gar nicht so spannend. Am Ende vom Tag nimmt sich das vermutlich aber alles nicht viel.