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Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen
- Ersteller TardBase
- Erstellt am
Du musst das im Verhältnis zu der erwarteten Rendite sehen.Ripperz schrieb:laufenden Kosten ter. Zb. 1.5%. Macht am Anfang nicht so viel aus,
realistisch macht man mit Aktien im Schnitt 6,5-7% Rendite.
1,5% von 7% sind ~20%
0,15% von 7% sind ~2%
Beim Fond gehen also ~20% der zu erwarteten Rendite an Kosten drauf.
Beim ETF nur ~2%
Das ist ein massiver Unterschied.
Einen Ausgabeaufschlag gibt es bei ETFs nicht.
Der schlägt sich immer 1:1 auf den Depot Wert aus.
anstatt 100.000€ hast du bei 4% Ausgabeaufschlag am Ende nur 96.000€ im Depot.
Bei Anleihen liegt die Rendite ehr bei ~5%
hier sieht die Rechnung also noch schlimmer aus.
Viele Fonds sind Mischfonds, jeh nach Risiko-Profil des Kunden sind da kaum Aktien enthalten.
Da gehen dann ~30% der zu erwarteten Rendite an die Bank.
Dein Bankberater (Verkäufer) freut das.
Zuletzt bearbeitet:
Ratterkiste
Commander
- Registriert
- Dez. 2004
- Beiträge
- 2.936
Deshalb merken: in einer Bank arbeiten Verkäufer, keine Berater. Zumindest diejenigen, die sich mit Kleinvieh abgeben verkaufen nur.
Aber nur um das hier nochmal klarzustellen: die laufenden Kosten fallen für dich gar nicht direkt an. Mal ein kleines (fiktives Bsp.):
Fonds: 4% laufende Kosten (TER): Wertentwicklung: 6% p.a.
ETF: 0,15% laufende Kosten (TER): Wertentwicklung: 6% p.a.
Da kommt hinterher für dich exakt der gleiche Wert raus. In meinem Beispiel hätte der ETF dann entsprechend vor Abzug der Gebühren 6,15% gemacht und der Fonds hätte vor den Gebühren 10% gemacht. Schaust du nur nach der Wertentwicklung der Fonds/ETFs, sind die Gebühren egal, da die dort bereits mit reingerechnet wurden.
Dennoch kann man pauschal sagen, dass ein ETF sinnvoller ist, weil er geringere Gebühren hat und somit oftmals eine höhere Rendite.
Fonds: 4% laufende Kosten (TER): Wertentwicklung: 6% p.a.
ETF: 0,15% laufende Kosten (TER): Wertentwicklung: 6% p.a.
Da kommt hinterher für dich exakt der gleiche Wert raus. In meinem Beispiel hätte der ETF dann entsprechend vor Abzug der Gebühren 6,15% gemacht und der Fonds hätte vor den Gebühren 10% gemacht. Schaust du nur nach der Wertentwicklung der Fonds/ETFs, sind die Gebühren egal, da die dort bereits mit reingerechnet wurden.
Dennoch kann man pauschal sagen, dass ein ETF sinnvoller ist, weil er geringere Gebühren hat und somit oftmals eine höhere Rendite.
Können wir uns bitte bei der nomenklatur einigen: Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Dieser ist meist passive und folgt einem von vielen Indizes. Ein ETF kann aber auch aktive gemenagt sein.
Das synonym "Fonds" = aktiver Fonds (ausserhalb der Börse) ist einfach falsch.
Das synonym "Fonds" = aktiver Fonds (ausserhalb der Börse) ist einfach falsch.
Die gängige Konvention, die 99% verwenden, ist, dass man mit "ETF" einen börsengehandelten, einem Index folgenden Fonds ohne Management und ohne Ausgabeaufschlag meint. Aber manchmal kommt halt ein Korinthenkacker um die Ecke
Zumal hier aus dem Kontext ja auch sonnenklar ist, dass mit "Fonds" eben ein klassischer Fonds mit aktivem Management und Ausgabeaufschlag gemeint ist und eher keine Verwechslungsgefahr besteht...
Zuletzt bearbeitet:
Quelle für deine gängige Konvention? Nur weil ich falsche Aussagen tausendfacvh wiederhole werden diese dadurch nicht richtig: https://de.wikipedia.org/wiki/Börsengehandelter_Fonds
Wenn ich dem Börsenneulig Begriffe falsch vermittle, ist keinem geholfen.
Aus Bequemlichlkeit im Alltag nicht auf präzise Sprache zu achten hilft keinem, das hat mit "Korinthenkacker" nichts zu tun.
Wenn ich dem Börsenneulig Begriffe falsch vermittle, ist keinem geholfen.
Aus Bequemlichlkeit im Alltag nicht auf präzise Sprache zu achten hilft keinem, das hat mit "Korinthenkacker" nichts zu tun.
Ich nehme das auch so wahr, dass man unter "Fonds" oder "klassischen Fonds" landläufig aktiv gemanagte Produkte mit vergleichsweise hohen Kosten meint, unabhängig davon ob die jetzt börsengehandelt sind oder nicht.
Technisch gesehen hat T00l recht, im Sinne der hier geführten Argumentation, d.h. "günstig&passiv vs. aktiv&teuer" halte ich es auch für ein vernachlässigbares Problem.
(Als heutzutage fast vergessenes "Zwischending" gibt es es auch noch Indexfonds. Nicht börsengehandelt, trotzdem passiv und i.d.R. günstig).
Technisch gesehen hat T00l recht, im Sinne der hier geführten Argumentation, d.h. "günstig&passiv vs. aktiv&teuer" halte ich es auch für ein vernachlässigbares Problem.
(Als heutzutage fast vergessenes "Zwischending" gibt es es auch noch Indexfonds. Nicht börsengehandelt, trotzdem passiv und i.d.R. günstig).
Erkekjetter
Vice Admiral
- Registriert
- Sep. 2021
- Beiträge
- 6.590
Wenn dann richtig: ein börsengehandelter OFFENER INVESTMENTfonds.T00L schrieb:Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds.
Zwar verkürzt Wikipedia im verlinkten Beitrag das zu Beginn auch direkt, aber ein Fonds ist nun mal eben ein Geldmittelbestand oder Bestand an Vermögenswerten, die für einen bestimmten Verwendungszweck vorgesehen sind. Und davon gibts ne ganze Menge neben dem offenen Investmentfonds. Präzise Sprache und so...
Quelle?
In ETF steckt ja schon verkürzt nur "Fonds", sonst wäre das Kürzel ja ETIF.
Ein ETF ist von Natur aus "offen" wenn mein Verständnis nicht ganz falsch ist.
Dein Beitrag ist eher sinnfrei und trägt nichts nennenswertes bei. Er dient nur dazu querzuschießen weil ich einfach nur einen Begriff fachlich geradeziehen wollte so wie er eben definiert ist. Aber eben gerade hab ich auch gesehen, daß nichtmal das Portal justETF eine richtige Definition zu Stande bekommt.
Dann eben noch das als Quelle: https://www.test.de/ETF-erklaert-Boersengehandelte-Fonds-was-bedeutet-das-genau-6195629-0/
In ETF steckt ja schon verkürzt nur "Fonds", sonst wäre das Kürzel ja ETIF.
Ein ETF ist von Natur aus "offen" wenn mein Verständnis nicht ganz falsch ist.
Dein Beitrag ist eher sinnfrei und trägt nichts nennenswertes bei. Er dient nur dazu querzuschießen weil ich einfach nur einen Begriff fachlich geradeziehen wollte so wie er eben definiert ist. Aber eben gerade hab ich auch gesehen, daß nichtmal das Portal justETF eine richtige Definition zu Stande bekommt.
Dann eben noch das als Quelle: https://www.test.de/ETF-erklaert-Boersengehandelte-Fonds-was-bedeutet-das-genau-6195629-0/
Erkekjetter
Vice Admiral
- Registriert
- Sep. 2021
- Beiträge
- 6.590
Lol genau... Aber dein Post war es. Und sich dann noch so ernst nehmen, den Seitenhieb nicht wegstecken zu können. Grandioses Kino.T00L schrieb:Dein Beitrag ist eher sinnfrei und trägt nichts nennenswertes bei.
Du warst jetzt nicht in der Lage, bei Wiki, wo du deinen Link her hattest, noch Fonds einzugeben?T00L schrieb:Quelle?
https://de.wikipedia.org/wiki/Fonds
Zumal schon in deinem Artikel direkt das steht und das nicht ohne Grund: "Ein börsengehandelter Fonds (englisch exchange-traded fund, ETF) ist ein Investmentfonds" was schon nahe legt, dass es wohl mehr als nur eine Art Fonds gibt...
Der Punkt ist, dein Einwurf ist wenig zielführend, sondern Korinthenkackerei. Wie gesagt, formell deutsch hast du Recht, das ändert eben nichts daran, dass synonym ETF für passive börsengehandelte Fonds verwendet wird und Fonds für aktive gemanagte. Das steht sogar so in deiner 2. Quelle. Daher der Seitenhieb. Wenn man schon meint, dass man formal deutsch das jetzt korrigieren muss und so tun muss, als wäre die synonyme Verwendung "falsch", was sie eben schon nicht sein kann, denn synonym drückt ja bereits aus, dass es so verwendet wird, obwohl es eben formell deutsch nicht ganz korrekt ist, dann kann man es auch komplett richtig machen. Ein börsengehandelter Fonds ist ein Investmentfonds, da er einem Invest dient. Im Gegensatz zu anderen Fondsarten wie in der Quelle genannt. Auch im englischen heißt es Investment funds. https://en.wikipedia.org/wiki/Investment_fund wird trotzdem ETF abgekürzt. Ich denke mal, damit es einheitlich dazu ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Exchange-traded_Product
Zuletzt bearbeitet:
Moin
Ich überlege mein Portfolio anzupassen.
Derzeit besprare ich nur den msci world
Jetzt überle ich zu erweitern. 60% Msci world, 25% Emergin markets und 15% stock Euro 600.
Ich denke damit ist man relativ gut abgedeckt und könnte je nach Entwicklung die Regionen anpassen.
Was meint ihr?
Ich überlege mein Portfolio anzupassen.
Derzeit besprare ich nur den msci world
Jetzt überle ich zu erweitern. 60% Msci world, 25% Emergin markets und 15% stock Euro 600.
Ich denke damit ist man relativ gut abgedeckt und könnte je nach Entwicklung die Regionen anpassen.
Was meint ihr?
Micha-
Commodore
- Registriert
- Aug. 2023
- Beiträge
- 4.351
Das ist eine Wette darauf, das sich der Markt in den nächsten 30 Jahren nicht verändert oder du bist ständig mit steuerschädlichem Re-Balancing beschäftigt. Mit anderen Worten : reiner Aktionismus. Wenn man unbedingt den gesamten Markt mitnehmen will, dann zum Beispiel mit dem SPDR ACWI IMI.
Der acwi im hat eine etwas andere Gewichtung. Nur ca 10% Schwellenländer. In meinem Beispiel wäre etwas mehr europa und etwas mehr Schwellenländer. Ich würde sagen da ist nicht viel unterschied bis auf das man die Gewichtung in meinem Beispiel anpassen kann
Micha-
Commodore
- Registriert
- Aug. 2023
- Beiträge
- 4.351
25% EM ist eh viel zu viel. Glaubst du wirklich, die werden jemals die Industrie Länder auf breiter Front überholen? Eher werden einzelne Länder wie Süd Korea in den MSCI World wandern. Oder es sind eben einzelne Konzerne aus EM erfolgreich. Nichts davon wird dein 25% EM Anteil richtig abbilden. Der IMI aber automatisch.
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