Aktuelle politische Lage und Einschätzung

Welche Partei bekommt deine (Zweit-)Stimme zur BTW 2017?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 4 2,7%
  • SPD

    Stimmen: 14 9,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 5 3,4%
  • Die Linke

    Stimmen: 30 20,5%
  • FDP

    Stimmen: 16 11,0%
  • AfD

    Stimmen: 63 43,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 14 9,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo

Marto schrieb:
Inwiefern haben sie beschissen? Fahren die Autos schlechter? Sind die Autos defekt? Sind die Autos unsicherer? Inwiefern leidet der Fahrer darunter?
Ist die Frage ernst gemeint oder möchtest du nur etwas trollen ?
Die Autos blasen mehr Schadstoffe in die Luft als gesetzlich vorgeschrieben und in der Typenzulassung ausgewiesen, demnach entsprechen die Autos nicht Ihrer Typenzulassung und müssten eigentlich stillgelegt werden.
Wenn evtl. bald Fahrverbote in Großstädten kommen dann haben die Fahrer in den betreffenden Gebieten ein Problem, ganz abgesehen vom Wertverlust der Autos.

Marto schrieb:
Umsatz ungleich Gewinn.
Ach echt, bist du da ganz alleine drauf gekommen ?
VW hat 2016 über 5 Milliarden Euro Gewinn gemacht http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vw-viel-umsatz-viele-probleme-1.3393736
VW hat im ersten Quartal 2017 schon über 4 Milliarden Euro Gewinn gemacht http://www.manager-magazin.de/unter...er-gewinn-im-ersten-quartal-q1-a-1143742.html
Bei 5 Millionen betroffenen Autos und ca. 1000 Euro Umrüstkosten pro Auto sind das 5 Milliarden Euro, da würde VW lediglich etwas Gewinn verlieren, VW würde dabei nicht einmal leicht schwanken geschweige denn umfallen.
Aber so wie es aussieht möchte der deutsche Autokäufer beschissen werden, je mehr beschissen wird desto mehr Autos werden verkauft.

Marto schrieb:
Weil die Autoindustrie systemrelevant ist.
Gut erkannt, trotzdem dürfen die nicht machen was sie wollen und müssen sich an gewisse Regeln halten, zumindest sollte es so sein.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Ist die Frage ernst gemeint oder möchtest du nur etwas trollen ?
Die Autos blasen mehr Schadstoffe in die Luft als gesetzlich vorgeschrieben und in der Typenzulassung ausgewiesen, demnach entsprechen die Autos nicht Ihrer Typenzulassung und müssten eigentlich stillgelegt werden.
Wenn evtl. bald Fahrverbote in Großstädten kommen dann haben die Fahrer in den betreffenden Gebieten ein Problem, ganz abgesehen vom Wertverlust der Autos.
Genau reden wir Willkür auf Seiten des Staates schön. Der Staat hat das Papier ausgestellt, mit der Zulassung. Der Staat ist es, der es nun wieder wegnimmt. Der Staat wurde beschissen, aber er reicht das Problem 1 zu 1 weiter, weil er so bürgerfreundlich ist. Tatsächlich bedeutet dies: Es gibt in Deutschland keine Rechtssicherheit! Und das ist wirklich ein Problem. Als Unternehmer würde ich mir gut überlegen in so einem Land zu investieren, wo man nicht sicher bin, ob die ausgestellten Papiere morgen noch gültig sind.

Der Kunde wurde vom Verbrauch beschissen und wird es immer noch durchgängig durch alle Marken.

VW hat 2016 über 7 Milliarden Euro Gewinn gemacht, das reicht locker für die Umrüstungen: http://www.manager-magazin.de/untern...a-1136264.html
Weil VWs einziger Gedanke auch die Umrüstung ist. Da fragt man sich in welcher Welt Manche leben.
 
Unyu schrieb:
Das ist das Problem. Sieht man an fehlenden Gedenken an den 2. Weltkrieg, man sieht sich immer als Schuldig und veranstaltet lieber Lichterketten gegen Rechts. Oder an Merkels Migrationspolitik. Oder eben bei der Wirtschaft, statt sich hinter VW zu stellen, wird das Unternehmen an die Wand gefahren.
Ich bin beileibe kein Freund von VW (Golf IV Frostgeschichte), aber diese Selbstzerfleischung in Deutschland erstaunt mich jedes mal aufs Neue. Jede andere Nation würde sich beschützend vor ihre Industrie stellen. Nur die blöden Deutschen wollen sich die eigene Lebensgrundlage zunichte machen. Die Amis freut's. Das gleiche mit den US Sanktionen gegen Russland und Deutschland. Jetzt schreien die Deutschen zwar auf, aber im Nachhinein werden sie die Sanktionen wieder mitgetragen und sich ins eigene Fleisch schneiden. Die Amis freut's. Ist schon geil wenn man so dumme Vasallen als "Verbündete" hat :D

Unyu schrieb:
Sie haben bei dem für den Kunden wichtigen Aspekt des Verbrauchs beschissen. Aber das haben Alle und davon redet lieber Niemand, obwohl das wirklich Jeden betrifft. Aber durch den NEFZ politisch gewollter Beschiss.

Der Schadstoff interessiert den Kunden erst dann, wenn der Staat nachträglich handelt. Sprich nachträglich die Lizenz zum freien Fahren wieder zurück nimmt. Die Frage ist, wer hat den hier in Wirklichkeit beschissen? Nicht etwa der Staat, der dem Bürger nachträglich bestraft?
So schaut es aus. Vor allem da so ein Containerschiff @ Hamburg mehr Scheiße raushaut als alle Autos zusammen. Genauso die Landwirtschaft. Aber die pösen pösen Autos. Naja....

Und wieviel Schadgase entstehen gar bei der Massenproduktion von Batterien? *hmm*

btw.: hab gehört, dass das PoWi wieder aufmacht? :lol:
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Ach echt, bist du da ganz alleine drauf gekommen ?
VW hat 2016 über 5 Milliarden Euro Gewinn gemacht http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vw-viel-umsatz-viele-probleme-1.3393736
Wen interessiert der absolute Gewinn? In Relation zum Umsatz ist der Gewinn recht niedrig. Oder sind 2,5% Umsatzrendite für dich viel?

Tomislav2007 schrieb:
Aber so wie es aussieht möchte der deutsche Autokäufer beschissen werden, je mehr beschissen wird desto mehr Autos werden verkauft.
Der Deutsche möchte eben seine eigene Industrie erhalten.

Tomislav2007 schrieb:
Gut erkannt, trotzdem dürfen die nicht machen was sie wollen und müssen sich an gewisse Regeln halten, zumindest sollte es so sein.
In der Theorie stimme ich dir zu und mir geht diesbezüglich auch vieles auf den Keks, insbesondere die politische Verbandelung zwischen VW und Politik. Andererseits regt es mich auch auf, dass die Amis dies als Gelegenheit nutzen um den TOTALEN Wirtschaftskrieg gegen Deutschland loszubrechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Unyu schrieb:
Genau reden wir Willkür auf Seiten des Staates schön.
Ja Merkel und die CDU sind doof, du wiederholst dich.
Zum Glück ist der Großteil der Wähler nicht dumm genug um mit der AfD aus Deutschland noch etwas viel schlechteres zu machen.
Der AfD im Saarland scheint der Wirtschaftsstandort Saarland auch wichtiger zu sein als die Gesundheit der Menschen, was macht die AfD da besser als die CDU ? http://homburg1.de/saarland-afd-der...det-auch-ueber-die-autoregion-saarland-37569/

Unyu schrieb:
Weil VWs einziger Gedanke auch die Umrüstung ist. Da fragt man sich in welcher Welt Manche leben.
Richtig VW's einziger Gedanke sollte aktuell die Umrüstung sein, zumindest wäre das so in meiner Welt, das Hersteller mangelbehaftete Produkte nachbessern.
Du hast natürlich Recht damit, das die Politik Ihren Teil dazu beiträgt, aber es ist schade das VW nicht von selber drauf kommt seinen Kunden angemessen zu helfen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Du hast natürlich Recht damit, das die Politik Ihren Teil dazu beiträgt, aber es ist schade das VW nicht von selber drauf kommt seinen Kunden angemessen zu helfen.

Ist das in Deutschland üblich? Nein. Auch wenn es merkwürdig ist, dass man bei Wirtschaftsthemen gerne in die USA schaut, nur wenn es um Verbraucherschutz, Verbraucherrechte bzw. Anliegen der Bürger geht, interessiert es nicht was die Amis da veranstalten. Da werden einfach hemmungslos mögliche Verluste von ausländischen Investoren oder dt. Familienclans sozialisiert was der Sozialstaat hergibt. Wer trägt wohl die Kosten für die Gesundheitsschäden? Wertverluste von Autos sind eine Sache, ernsthafte Krankheiten (in dem Fall schon bei Kindern und Jugendlichen) und verfrühter Tod eine andere, mMn deutlich schwerere.
 
Hallo

Schrammler schrieb:
Ist das in Deutschland üblich?
In meinem bisherigen Leben als Kunde Ja, ganz egal was es war (Haushaltsgeräte/HiFi/PC/etc.), wenn ich ein mangelbehaftetes Gerät hatte dann wurde entweder nachgebessert oder umgetauscht.
Bei den deutschen Autoherstellern schein das leider nicht üblich zu sein.

Schrammler schrieb:
Wertverluste von Autos sind eine Sache, ernsthafte Krankheiten (in dem Fall schon bei Kindern und Jugendlichen) und verfrühter Tod eine andere, mMn deutlich schwerere.
Eben und genau deswegen sollten die Autos vernünftig nachgerüstet werden (Neuer Kat oder was auch immer), die Software alleine wird es nicht richten.

Grüße Tomi
 
Der deutsche Verbraucherschutz ist in aller Regel deutlich besser als in den USA - Widerruf, Gewährleistung etc.

Was es in den USA gibt, nicht jedoch in Deutschland, sind punitive damages - und daraus resultierende exorbitante Strafzahlungen.
 
hotzenplot schrieb:
nur was hat dies alles mit soziokulturelle Existenzminimum (ein Begriff der nur im Sozialrecht Verwendung findet ) und mit das man davon leben kann zutun?
Wir leben in einer "Konsumgesellschaft", damit ist erstmal nur ausgedrückt, dass unser Wirtschaftskreislauf (Waren und Geld) auf Konsum beruht ... Konsum ist im Grunde nicht wirklich notwendig (d.h. der Mensch überlebt auch ohne reine Konsumgüter) ... die Befriedigung der Grundbedürfnisse nach Kleidung, Nahrung und Wohnung zähle ich nicht zum Konsum ... denn diese "Handelselemente" hatten auch Gesellschaften, die wir beim besten Willen nicht als Konsumgesellschaften bezeichnen können.
Langer Rede kurzer Sinn ... Konsumgesellschaften leben vom Überfluss, also davon, dass die Menschen NACH Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse noch Geld für im Grunde unnötigen Konsum haben.
Was passiert wohl mit einer Gesellschaft wie dieser, wenn ein signifikanter Teil der Bevölkerung nicht mehr konsumieren kann, weil schon die Deckung der Grundbedürfnisse MEHR kostet, als sie durch eine Vollzeit-Arbeitsstelle verdienen?
Deswegen ist es wichtig, dass man von seiner Arbeit (mindestens) leben kann ... eigentlich muss die Wirtschaft dafür sorgen, dass die Arbeiter auch Konsumenten sind ("Fordismus" nannte man das glaube ich mal), denn dadurch geht es letztlich den Unternehmen UND den Arbeitern besser.

die Arbeitsleistung ansich hat garnix damit zutun, wie lange man nun arbeitet, schließlich wird man fürs arbeiten bezahlt und nicht durch seine reine anwesenheit
Da kann man anderer Meinung sein. Im Bundestag wird man sogar ganz ohne Anwesenheit fürstlich entlohnt ;)

Vergleich zweier Akkordarbeiter ... beide haben 20 Stk (irgendwas) gefertigt, der eine brauchte dafür 2, der andere 3 Stunden -> beide haben die gleiche Arbeit in unterschiedlicher Zeit erledigt, und bekommen dementsprechend den selben Lohn.
Bei Stundenlohn sieht das ganze etwas fies aus. Selbes Szenario. Beide Arbeiter haben wieder das gleiche geleistet (Stückzahl) und dafür unterschiedlich lange gebraucht. Der eine erhält dafür allerdings mehr Geld, da er ja nach Stunden bezahlt wird ... das einzelne Produkt (repräsentativ für die darinsteckende Arbeit) ist also "mehr wert", wenn der Arbeiter langsamer gearbeitet hat.
So läuft es nicht, allerdings ist es eben gerade durch den Stundenlohn so, dass gebrauchte Zeit und gezahlter Lohn in einem direkten Zusammenhang stehen, die erbrachte Leistung (Stückzahl) für den Lohn allerdings nur in so weit eine Rolle spielt, dass der langsamere Arbeiter irgendwann gefeuert werden wird, wenn er nicht mal ein bisschen mehr Gas gibt. Feierabend ist eben, wenn die Uhr das sagt ... und NICHT wenn die Arbeit erledigt ist (es gibt natürlich Arbeiten, die man nicht liegen lassen kann ... es gibt sogar Branchen, in denen das allgemein garnicht geht).

Da z.B. Handwerker nach Stunden bezahlt werden, "überwache" ich Handwerker, die ich bezahlen muss durchgängig ... und ich sage auch was, wenn ich Schneckentempo sehe ... ist ja nicht so, dass ich die Arbeiten nicht auch selbst ausführen könnte ... nur dann meckert ja der Vermieter ... das muss schon fachmännisch gepfuscht werden.

Tatsächlich WIRST du für die Zeit auf deinem Arbeitsplatz bezahlt ... du bekommst deinen Lohn, weil du wahrschenlich ca. 40 Stunden pro Woche die Verfügungsgewalt über deine Arbeitskraft einem Unternehmen abgetreten hast ... genaugenommen ist es nichtmal dein Problem, wenn du die ganze Zeit nur faul rumlungerst, und die Frma dich trotzdem nicht abmahnt oder rauswirft.

Gerade mit der geleisteten Arbeit hat der Lohn nur wenig zu tun ... wäre die geleistete Arbeit die entscheidene Größe, wären die krassen unterschiede innerhalb einzelner Berufe logisch nicht erklärbar, diese lassen sich viel mehr über Erfolg und Gewinn des Unternehmens erklären ... der ist aber nicht wirklich von der Quanti- oder Qualität der in der Firma geleisteten Arbeit abhängig.
Wer gut verkaufen kann, der verkauft auch Scheiße zu Mondpreisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Richtig VW's einziger Gedanke sollte aktuell die Umrüstung sein, zumindest wäre das so in meiner Welt, das Hersteller mangelbehaftete Produkte nachbessern.
Warum bessern Mercedes Benz und Toyota ihre Produkte nicht nach? Der Verbrauch stimmt nicht mit der Werksangabe überein. Beschiss.
Der Schadstoffaustoss stimmt nicht mit der Angabe überein.
Die Ad Blue Technik ist nur Ballast an Bord.

Der Hersteller meines Fahrzeugs hat auch massiv gelogen. Der Verbrauch liegt normal 50% über der Werksangabe. Wenn man's krachen lässt mehr. Aber darum macht man keinen Zirkus, man wundert sich nur über die neuen SUVs auf der Messe mit Verbräuchen um die 4-5l. Doch zumindest kommt da der Staat nicht daher und entzieht hinterher die Lizenz, die er selbst ausgestellt hat. VW hat die Fahrzeuge in Deutschland nicht als Euro 6 zugelassen. Das waren die Ämter.

Ja Merkel und die CDU sind doof, du wiederholst dich.
Der Lizenz Entzug für die bestehende Flotte ist nichts anderes als fehlende Rechtssicherheit in Deutschland. Als Unternehmer kann man in so einen System nicht sicher investieren. Man kann investieren, aber das Risiko ist hoch. Normalerweise sind das solche Anlageformen, die hohe Gewinne abwerfen müssen, weil sie derart riskant sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du scheinst nicht zu wissen, dass die diversen Test-Verbrauchs-Zyklen die Fahrzeuge untereinander vergleichbar machen sollen, nicht etwa die jeweilige Realität abbilden. Das ist auch sinnvoll, denn im bergigen Schwarzwald verbraucht ein Fahrzeug deutlich mehr Sprit als im flachen Norddeutschland.
 
Die Vergleichbarkeit ist nicht gegeben, wenn der Hybrid mit vollem Akku startet. Ach ich hab vergessen, der Strom kommt aus der Steckdose. Aka den ostdeutschen Braunkohlekraftwerken, der Grün Schwarzen Zukunftstechnologie.

Keine Sau interessiert wie der SUV mit Asphaltschneidern ohne Luftwiederstand auf dem Rollstand bei lahmer Beschleunigung abschneidet. Niemand fährt so. Doch der geringe angegebene Verbrauch beruhigt das Gewissen.

Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, das ein neuer 500 PS SUV in irgendeiner Form sparsamer und nicht wesentlich schädlicher als ein Kleinwagen wäre. Oder doch, weils auf dem Prospekt so aussieht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
[...]Zum Glück ist der Großteil der Wähler nicht dumm genug um mit der AfD aus Deutschland noch etwas viel schlechteres zu machen.[...]

Das maurerisch-neomarxistische System hat Dir mit Erfolg eingebläut, wie die Welt gemäß seinen Dogmen angeblich funktionieren soll. Unkritische Geister glauben tatsächlich, sie befänden sich in der "besten aller möglichen Welten". Siehe Wikipedia-Artikel dazu (1), sowie die kritische Anmerkung über Menschen mit dem Weltbild einer Käsemilbe (2). (Das ist natürlich nicht gegen Dich persönlich gemeint, sondern gegen das System aus Lügen und Nebelkerzen).

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Die_beste_aller_möglichen_Welten

(2) http://philosophischer-nacht-und-sonntagsdienst.de/070328.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

760_Torr schrieb:
Das maurerisch-neomarxistische System hat Dir mit Erfolg eingebläut, wie die Welt gemäß seinen Dogmen angeblich funktionieren soll.
Das ist in meinem Fall viel einfacher, ich als gebürtiger Jugoslawe habe einfach nur keine Lust auf eine rechte rassistische Partei wie die AfD/NPD.

760_Torr schrieb:
Unkritische Geister glauben tatsächlich, sie befänden sich in der "besten aller möglichen Welten".
Ich weiß nicht wie dein Leben in Deutschland verlaufen ist, ich will es auch gar nicht wissen, für mich ist Deutschland tatsächlich eine der besten aller möglichen Welten (Abgesehen vom Wetter und den wenigen besorgten Bürgern).
Deutschland hat mich aufgenommen, mir eine Umschulung und anschliessend die Meisterschule bezahlt, Deutschland hat an mich geglaubt, mich unterstützt, mir geholfen und unter die Arme gegriffen, viel besser geht es nicht.

760_Torr schrieb:
gegen das System aus Lügen und Nebelkerzen
Ja genau, ich hoffe nur das hier nicht das gleiche passiert wie mit dem 3DCenter PoWi.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Wir leben in einer "Konsumgesellschaft", damit ist erstmal nur ausgedrückt, dass unser Wirtschaftskreislauf (Waren und Geld) auf Konsum beruht ... Konsum ist im Grunde nicht wirklich notwendig (d.h. der Mensch überlebt auch ohne reine Konsumgüter) ... die Befriedigung der Grundbedürfnisse nach Kleidung, Nahrung und Wohnung zähle ich nicht zum Konsum ... denn diese "Handelselemente" hatten auch Gesellschaften, die wir beim besten Willen nicht als Konsumgesellschaften bezeichnen können.
Langer Rede kurzer Sinn ... Konsumgesellschaften leben vom Überfluss, also davon, dass die Menschen NACH Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse noch Geld für im Grunde unnötigen Konsum haben.
Was passiert wohl mit einer Gesellschaft wie dieser, wenn ein signifikanter Teil der Bevölkerung nicht mehr konsumieren kann, weil schon die Deckung der Grundbedürfnisse MEHR kostet, als sie durch eine Vollzeit-Arbeitsstelle verdienen?
Deswegen ist es wichtig, dass man von seiner Arbeit (mindestens) leben kann ... eigentlich muss die Wirtschaft dafür sorgen, dass die Arbeiter auch Konsumenten sind ("Fordismus" nannte man das glaube ich mal), denn dadurch geht es letztlich den Unternehmen UND den Arbeitern besser..

das ist ja alles gut und schön, nur hat das nichts im geringsten mit dem Thema Mindestlohn zutun, geschweige denn mit lohnwucher


Vergleich zweier Akkordarbeiter ... beide haben 20 Stk (irgendwas) gefertigt, der eine brauchte dafür 2, der andere 3 Stunden -> beide haben die gleiche Arbeit in unterschiedlicher Zeit erledigt, und bekommen dementsprechend den selben Lohn..
das ist nicht richtig. jemand der Akkord arbeit verrichtet, bekommt Akkordlohn ausgezahlt, in deinem fall bekommt der Akkordarbeiter die Stückzahl bezahlt

das heisst wenn jemand alle 2 stunden 20 stück schafft, schafft somit in 8 stunden 80 stück und er bekommt die 80 stück bezahlt

der andere der alle 3 stunden 20 stück schafft, schafft somit in 8 stunden ca 50 stück und somit bekommt er die 50 stück bezahlt

das heisst derjenige der schneller ist, hat mehr lohn in der tasche als der langsame

auf dem strassenbau nicht unüblich, das jemand nachdem ausgezahlt wird, wieviel Kubikmeter er geschippt hat bzw wieviel Quadratmeter er gepflastert hat

wiegesagt es geht um Akkordarbeit


Bei Stundenlohn sieht das ganze etwas fies aus. Selbes Szenario. Beide Arbeiter haben wieder das gleiche geleistet (Stückzahl) und dafür unterschiedlich lange gebraucht. Der eine erhält dafür allerdings mehr Geld, da er ja nach Stunden bezahlt wird ... das einzelne Produkt (repräsentativ für die darinsteckende Arbeit) ist also "mehr wert", wenn der Arbeiter langsamer gearbeitet hat..

bei Stundenlohn hast du nicht dieses Pensum, aber wenn du den ganzen tag nur rumsitzt oder ständig eine pause nach der anderen machst, hast du ne Kündigung am hals, wegen Vertragsbruch, denn mit dem Arbeitsvertrag gehst du ja die Vereinbarung ein, das du deine Arbeitskraft dem Arbeitgeber gibst und er dich dafür entlohnt

du vermischt hier gehalt ( umgangsprachlich Festgehalt ) und Lohn


Feierabend ist eben, wenn die Uhr das sagt ... .
Feierabend ist nicht was die Uhr sagt, sondern Feierabend ist das was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, Stichwort Mehrarbeit und so

man sollte mal von den Gedanken weg kommen, das der Arbeitgeber sowas wie ein Sozialamt ist.

ja der Arbeitgeber hat gewisse soziale Verantwortung und ja auch für den Arbeitgeber sind einige abschnitte des sgb wichtig. aber da arbeitsrechtlich nicht das sgb zählt sondern andere gesetzbücher . hat der Arbeitgeber nunmal kein s ( wie Sozialamt ) auf der stirn
 
Zuletzt bearbeitet:
Unyu schrieb:
Die Vergleichbarkeit ist nicht gegeben, wenn der Hybrid mit vollem Akku startet. Ach ich hab vergessen, der Strom kommt aus der Steckdose. Aka den ostdeutschen Braunkohlekraftwerken, der Grün Schwarzen Zukunftstechnologie.

Keine Sau interessiert wie der SUV mit Asphaltschneidern ohne Luftwiederstand auf dem Rollstand bei lahmer Beschleunigung abschneidet. Niemand fährt so. Doch der geringe angegebene Verbrauch beruhigt das Gewissen.

Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, das ein neuer 500 PS SUV in irgendeiner Form sparsamer und nicht wesentlich schädlicher als ein Kleinwagen wäre. Oder doch, weils auf dem Prospekt so aussieht?

Nichts davon habe ich behauptet.

Das ist für meine und deine Ursprungsaussage auch völlig irrelevant. Du wusstest nicht, was diese Tests sollen und anstatt das einzugestehen, versuchst du vom Thema abzulenken.
 
Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Das ist in meinem Fall viel einfacher, ich als gebürtiger Jugoslawe habe einfach nur keine Lust auf eine rechte rassistische Partei wie die AfD.
Die ist nicht rassistisch. In Deutschland ist das Parteienspektrum sowieso stark nach links verzehrt. Die AfD ist z.B. vergleichbar mit den US-Demokraten oder der PO in Polen. Die Össis haben die FPÖ / BZÖ und sind trotzdem nicht untergegangen und haben auch keinen neuen Holocaust 2.0 veranstaltet.

Tomislav2007 schrieb:
Ja genau, ich hoffe nur das hier nicht das gleiche passiert wie mit dem 3DCenter PoWi.

Das PoWi eröffnet doch wieder:
https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=582148

(der Spaß geht weiter :D)
 
Idon schrieb:
Das ist für meine und deine Ursprungsaussage auch völlig irrelevant. Du wusstest nicht, was diese Tests sollen und anstatt das einzugestehen, versuchst du vom Thema abzulenken.
Natürlich ist mir der ursprüngliche Zweck bekannt. Drum habe ich dir dargelegt, das der Testzyklus dies nicht erfüllt. Statt darauf einzugehen musst du wieder einen auf Superschlau machen, statt darauf einzugehen.

Marto schrieb:
Die ist nicht rassistisch. In Deutschland ist das Parteienspektrum sowieso stark nach links verzehrt.
Wenn man sich Altersarmut der CDU ansieht ist das nicht sonderlich links. Das ist eher ein ganz spezielle Richtung, die andere Länder nicht kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Marto schrieb:
Die ist nicht rassistisch.
Wie man das persönlich bewertet hängt davon ab wo man selber steht, ob man von seinem eigenen Standpunkt aus gesehen nach links oder rechts zur AfD gucken muß.

Marto schrieb:
Dann könnt Ihr ja eure besorgte Bürger Spaß Weisheiten wieder dort abladen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja hoffentlich muss man hier nicht dann immer wieder die selben Leute aus dem ehemals PoWi lesen, die sich hier immer wieder neu anmelden nachdem se ne sperre kassiert haben (ne Marto?) und wegen denen bereits dort das PoWi geschlossen wurde. Und nehmt bitte Unyu mit. Wen man hier mitliest könnt man meinen, das der vermeintliche Rechtsruck in DE wirklich Tatsache ist und nicht nur daher herrührt, das dieser Personenkreis für sich permanent in Anspruch nimmt angeblich für das Deutsche Volk zu sprechen und einfach laut und penetrant krakelt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben