aktueller Stand MS Storage Spaces

qiller

Commodore
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Hu zusammen,

will nochmal das Forenwissen anzapfen. Bei nem betreuten Kunden steht evt. eine Serveranschaffung an. Da die Preise ja durch die Decke gehen, wird der Server also abgespeckt. Ergo kein RAID-Controller. System wird basierend auf nem Asrock Barebone-System mit nem AMD EPYC 4585PX laufen. Da ich in der Anleitung nichts zu nem Firmware-/Fake-Raid gefunden habe, geh ich davon aus, dass irgendwelche Storage-Redundanzen dann softwareseitig implementiert werden dürfen. Bei nem Windows Server OS also über Storage-Spaces (außer hier sagt gleich einer, benutze lieber "dynamische Datenträger" über die Datenträgerverwaltung^^).

Mich würden da mal eure aktuellen Erfahrungen interessieren. Denn das eine Mal, wo ich damit in Berührung kam (ist aber schon über 10 Jahre her), war das ne mittlere Katastrophe und man hatte Angst um den Datenbestand. Seitdem hab ich das nie wieder angefasst, aber vlt. sagt hier ja jetzt wer, dass er das seit Jahren problemlos produktiv im Einsatz hat und alles wunderbar läuft. Außerdem täte mich noch interessieren, wie gut Storage Spaces dann mit dem Hotswapping von z.B. defekten U.2 Laufwerken klarkommt.

Danke schonmal im Voraus!
 
Storage Spaces ist the way to go. Es ist stabil und erprobt und Grundlage für eine Vielzahl von Diensten wie: storage Spaces Direct, Azure Stack HCIs, cale-Out File Server, moderne Hyper-V- und Cluster-Architekturen.

Klassische Raidcontroller haben imho ausgedient. HBA+OS ist hier überlegen. Transparent, standardisiert, kein Hardware Lock In, bessere Skalierung, wesentlich performanter.

Wenn ihr also auf Storage Spaces statt Raidcontroller setzt, ist das kein Down- sondern ein Upgrade.

Edit: Wenn der HBA das kann, ist Hotswap kein Problem.
 
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Da müsste ich bei der Kiste oben dann nachfragen. Ich hatte jetzt vor, einfach eine Single Sata-SSD fürs VM-Hostsystem zu nehmen und für die VM dann das Software RAID1 aus 2x U.2/3 SSDs über Storage Spaces. Aber wenn man da son einfaches Firmware-Raid mit Sata hinfriemeln kann, könnte man auch das Hostsystem auf nem redundanten RAID1 installieren (kenne das nur von Intel-Controllern, dass ein Sata-RAID problemlos über RST geht, aber ein PCIe-/NVMe-Raid extra Lizenzkosten benötigt). Macht halt nur kein Sinn, 2x Sata SSDs fürs VM-Hostsystem zu ordern, wenn man so ein Firmware-RAID nicht einstellen kann. Und soweit mein letzter Kenntnisstand ist, funktioniert ja Storage Spaces nicht fürs Bootsystem. Oder gibts an der Front auch Neuigkeiten, die ich verpasst habe?
 
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