AKWs reaktivieren sinnvoll?

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---Daniel--- schrieb:
Ich hatte gelesen, dass der Kohleenergiegrenzpreis sogar um ein vielfaches höher gewesen wäre/ist als der Atompreis.

... du hast dich ja belesen mal ein Blick auf den Kontinent mit einer florierenden Wirtschaft

In den Staaten - wie liefen dort so die Projekte (mal Langfristig - aber ja Rosinenpickerig)

Zum Einstieg Westinghouse/Toshiba gingen darüber in Insolvenz

vgl. Dresden

Eine Betriebsbewilligung für den Block 2 wurde dem Betreiber Exelon Generation Co., LLC am 20. Februar 1991 durch die NRC erteilt, der Reaktor wurde bis dahin seit dem 22. Dezember 1969 mit einer provisorischen Bewilligung betrieben.
.. sind ja nur 22 Jahre ... ist keine wirklich Vertrauensbildende Maßnahme


https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Mühleberg

1996: Aufgrund kontinuierlich grösser werdender Risse im Kernmantel wurden für dessen Verstärkung vier Zuganker angebracht. Das ENSI akzeptiert die Zuganker allerdings nicht für den Langzeitbetrieb.
Ach .. da denkt man an Weihnachten bei Fam. Hoppenstedt

Ja, nicht die gut(?) geführten KKWs sind von Interesse sondern genau die anderen

Ahoi D.
 
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ThomasK_7 schrieb:
@TE
1. Die Gaskrise ist vorbei.
Der Gaspreis ist immer noch fast 3x so hoch wie vor einem Jahr. Die Grafik bezieht sich natürlich auf 2022.
ThomasK_7 schrieb:
2. Deine Grafiken strotzen vor Rechtschreibfehlern und falschen %-Mengenangaben/Balkendarstellungen. Wirf die + Quelle weg!
Deshalb hatte ich ja geschrieben, ka wie seriös die Quelle ist. Wobei ich jetzt wegen den zwei Rechtschreibfehlern nicht großartig ein Fass aufmachen würde.
Hier lesen ja nicht nur Leute mit, die Merit-Order aus dem Stegreif kennen. Und in der Grafik sieht man recht gut exemplarisch verdeutlicht, was in der Krise die Problematik war bzw. was generell bei Merit-Order in "Krisenzeiten" nicht unproblematisch ist bzw. warum es überhaupt diese teils absurd hohen Einheitspreise gibt.
Für die meisten ist das eben nicht logisch, da EE "eigentlich" grenzkostentechnisch fast nichts kostet.
Falls du eine bessere Vergleichsgrafik hast nur her damit ;-)
ThomasK_7 schrieb:
3. Du kannst nicht lesen.
Wenn ich schreibe, das Langfristverträge aktuell (seit Trendwende) deutlich billiger sind brauchst Du (mich) nicht noch einmal fragen, ob denn Langfristverträge nicht viel teurer sind?
Mea culpa, hatte nur das vom Gas gelesen. Du schreibst hier von 30% bei Strom, bist aber für 48 Monate gebunden. Woher willst du wissen, dass das tatsächlich so ist? Was ist, wenn es bspw. eine Art Gaspreisdeckel oder andere Mechanismen gibt - dann zahlen die Unternehmen ggf. drauf?
IdR haben Unternehmen auch ihre strategischen Berater. Mag sein, dass du recht hast und das besser weißt, was betriebswirtschaftlich sinnvoller ist, ich würde aber eben nicht 100% drauf wetten, da es da viele Einflussfaktoren innerhalb von 4 Jahren gibt. Stand heute 30% günstiger heißt nicht, dass das in einem Jahr immer noch der Fall ist oder ist der Markt tatsächlich so gut prognostizierbar?
ThomasK_7 schrieb:
Wenn der aktuelle Wirtschaftsminister von Bayern aktuell sagt (siehe gebrachter link von garfield121)), dass die Wiederinbetriebnahme von ISAR 2 rund 3-4 Jahre dauert und Milliarden kostet, darf man ihm auch ruhig einmal glauben.
Hmm auf was willst du hinaus? Genau das hatte ich doch auch gepostet 3-4 Jahre und 1-3 Mrd. € pro Reaktor. Wieso sollten wir das nicht glauben?
ThomasK_7 schrieb:
4. Machen wir es doch jetzt einmal anders herum!
Bitte rechne Du uns vor, wann sich wie die Wiederinbetriebnahme der 3 AKW auf den Strompreis senkend auswirken wird!
Das ist doch genau das Thema: Wir hatten ja jetzt verschiedene Meinungen, u.a. dass AKWs in den Merit-Order-Preis gar nicht mit einfließen können. Da hatte ich ja gesagt, dass ich das im Modell nicht nachvollziehen kann. Du vertrittst ja anscheinend als eine der wenigen die selbe Meinung, sagst aber, dass das keinen Unterschied macht, weil Kohlestrom und Atomstrom gleich teuer sind.

Das ist aber eben, wie in dem Video von Kassenwart dargestellt überhaupt nicht klar. Laut Fraunhofer liegen Braunkohle Stromgestehungskosten ungefähr zwischen 15-26 Cent / kWh, Atomkraft von einem NEUEN AKW liegt bei ca 14-50 ct / kWh.
Dahingegen liegt der Preis von Atomkraft bei einem abgeschriebenen AKW bei ca. 2,36 ct/kWh und letzteres war 2022 und das waren nicht mal Grenzkosten, sondern eben LCOE.
Da wäre dann wieder die Frage, wie da ggf. die Wiederaufbaukosten mit einzupreisen sind usw. Du merkst aber schon hier, dass das nicht ganz unkompliziert wird, auch mit unterschiedlichen AfA Dauern etc.

Niemals würden die wieder in Betrieb zu nehmenden restlichen AKW aber den Grundlast- und Reservebedarf dieses Landes komplett decken können und somit werden auch in diesem Szenario zwangsläufig die Gas-, Öl- und Importstrompreise den Spot-Strom-Energiepreis bestimmen, genau so wie bisher auch.
So und das ist eben ein weiterer Teil meiner Frage, sofern die Annahmen soweit korrekt sind, da müssten wir eben mMn verschiedene Cases, wie Dunkelheit (-> aber Windenergie läuft noch), Flaute (-> aber Solarenergie läuft noch) etc. betrachten und dann jeweils schauen, was bei Windenergie/Solarenergie etc. + Atomkraft + Pumpspeicher etc. an wie vielen Tagen, Stunden etc. das jeweilige Grenzkraftwerk ist.
Dazu kommt dann noch die Problematik, die hier ein anderer gepostet hat, dass auch die ungleichverteilte Energieversorgung + fehlende Trassen ggf. ein Treiber ist. Sprich, ggf. müsste man sogar lokal berechnen, was ein AKW bspw. in Bayern für einen Unterschied macht, da die eben extrem von Atomkraft abhängig waren und da im Vergleich zu bspw. 2021 knapp 23% der Energieerzeugung fehlen.

Im Prinzip ist das ein klassischer Business Case aber mit vermutlich sehr ausführlichem Baumdiagramm etc., bei dem, wie gesagt, ggf. auch rauskommen könnte, dass es überhaupt keinen Unterschied macht. Aber mich wunderte es eben, dass da größtenteils in der Debatte ideologisch oder mit irgendwelchen Ankern statt mit realistischen Zahlen argumentiert wurde (wobei diese Problematik ja auch im Video von Kassenwart verdeutlicht wird). Dann wäre für jeden klar, was mit Wahrscheinlichkeit x am Ende bei rauskommen würde und ob das überhaupt den Strompreis (durchschnittlich vermutlich eh nicht) oder zumindest die Spitzen signifikant beeinflusst. Das würde vermutlich viele ideologisch aufgeheizte Diskussionen abkürzen, aber so weiß eben kaum jemand etwas konkretes. Im Unternehmen würde man so eher keine Entscheidungen treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Thema AKW, möchte ich noch kurz erinnern.
Es ist nicht lange her.
Da musste Frankreich im Hochsommer, wegen Wassermangel in den Flüssen AKWs abschalten oder herunterfahren.
Und was die Heißphasen angeht.
Das wird in Zukunft sicher nicht besser werden.

Ein AKW ohne genügend und kaltem Wasser kann nicht betrieben werden.
 
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---Daniel--- schrieb:
Der Gaspreis ist immer noch fast 3x so hoch wie vor einem Jahr. Die Grafik bezieht sich natürlich auf 2022.

Du schreibst hier von 30% bei Strom, bist aber für 48 Monate gebunden. Woher willst du wissen, dass das tatsächlich so ist? Was ist, wenn es bspw. eine Art Gaspreisdeckel oder andere Mechanismen gibt - dann zahlen die Unternehmen ggf. drauf?
IdR haben Unternehmen auch ihre strategischen Berater. Mag sein, dass du recht hast und das besser weißt, was betriebswirtschaftlich sinnvoller ist, ich würde aber eben nicht 100% drauf wetten, da es da viele Einflussfaktoren innerhalb von 4 Jahren gibt. Stand heute 30% günstiger heißt nicht, dass das in einem Jahr immer noch der Fall ist oder ist der Markt tatsächlich so gut prognostizierbar?

Das ist doch genau das Thema: Wir hatten ja jetzt verschiedene Meinungen, u.a. dass AKWs in den Merit-Order-Preis gar nicht mit einfließen können. Da hatte ich ja gesagt, dass ich das im Modell nicht nachvollziehen kann.

Dahingegen liegt der Preis von Atomkraft bei einem abgeschriebenen AKW bei ca. 2,36 ct/kWh und letzteres war 2022 und das waren nicht mal Grenzkosten, sondern eben LCOE.
Da wäre dann wieder die Frage, wie da ggf. die Wiederaufbaukosten mit einzupreisen sind usw. Du merkst aber schon hier, dass das nicht ganz unkompliziert wird, auch mit unterschiedlichen AfA Dauern etc.
Die Gaspreise sind aktuell nicht fast 3x so hoch wie vor einem Jahr. Siehe die nachfolgenden Grafiken aus der letzten Woche.

Mein Gott. hast Du überhaupt eine Ahnung vom deutschen Energiemarkt?
Anscheinend überhaupt nicht.
Wie soll man da auf einer fachlichen Ebene mit Dir diskutieren?
Wenn Du jetzt einen Liefervertrag über 48 Monate zum Preis X (siehe Grafiken) eingehst, dann garantiert Dir der Lieferant diesen reinen Energiepreis auch für 48 Monate. Alles immer zuzüglich der Netzentgelte, Umlagen und Steuern. Die können sich natürlich ändern. Das sind keine Prognosen, das sind verhandelte und abgeschlossene Marktpreise!

Du schreibst, Du kannst das Merrit-Order-Preismodell nicht nachvollziehen.
Ok, wie wäre es denn einmal mit eigener Weiterbildung auf seriösen Webseiten?
Auch wenn die von gebrachten Grafiken aus dem Video meiner Meinung nach nicht ganz korrekt sind, kann man doch eindeutig erkennen, dass der Grenzkostenpreis nie bei Kernkraftenergie (weil Grundlastenergie) enden wird. Das kommt deswegen, weil wir im jetzigen/zukünftigen Energiemix niemals 100% Energieabdeckung durch Grundlastkraftwerke haben werden. Dafür gibt es mittlerweile einfach zu wenige und auch mit Wiederinbetriebnahme von 5-6 alten AKW würde sich das nicht mehr ändern.

2,36 ct/kWh Stromgestehungskosten aus abgeschriebenen AKW
.Schöner Wert. Erbitte eine Quellenangabe!

KW48Strom.png
Strom5Jahre.png
KW48Gas.png
Gas5Jahre.png
 
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---Daniel--- schrieb:
Der Gaspreis ist immer noch fast 3x so hoch wie vor einem Jahr.
Äh, nein. Der Gaspreis an der Börse ist fast halb so hoch wie Ende 2021.

IMG_2148.jpegIMG_2149.jpeg

Der Hauptgrund hier ist eher, das die Konzerne sich die Taschen voll machen. Der Gaspreis ist hier eher nicht der Kostentreiber.

Und die billigen AKW sind Märchen, waren es schon immer und werden es auch immer bleiben.
 
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DerOlf schrieb:
Ich denke, ich weiß, wie der Markus auf den Holzweg geraten ist.
Irgendwer hat gesagt (wahrscheinlich in Bierlaune), dass man die AKWs natürlich wieder reaktivieren könne, dass dafür aber Bedingungen A, B, C, D bis Z erfüllt sein müssen.
Die Bedingungen hat der Markus dann lieber verschwiegen ... ist halt ein Populist reinster Güte, der vor allem daran interessiert ist, den Leuten das zu sagen, was sie gerne hören möchten.
Ich glaube es wurde da auf beiden Seiten viel Vertrauen verspielt, weil einfach zu sehr ideologisch und nicht vor Allem basierend auf Zahlen argumentiert wurde.

Habe jetzt noch mal gegoogelt, weil ich eigentlich nicht glauben konnte, dass es entsprechende forecast Modelle etc. nicht gibt und bin auf den Prüfvermerk bzgl. Laufzeitverlängerung von 2022 gestoßen.
Da ist kein einziges Modell drin, es wird auch nicht erwähnt, wie sich die Nicht-Verlängerung aufs Klima (eingesparte Mengen CO2 sind ja laut dem Video nicht ganz unerheblich) auswirkt usw.

Da steht bspw:
1741103514639.png

Wenn man sowas als Analyst dem Top Management Team (TMT) präsentieren würde, würde natürlich jeder erstmal fragen, was heißt denn "begrenzter Beitrag". Dazu steht aber einfach nichts - außer der Anhang ist geheim und kann nicht eingesehen werden.

Auch sowas hier:

1741103514578.png

Was heißt "kaum zum Einsatz kommen"? In dem einen Artikel, der hier gepostet wurde, hat der Wissenschaftler die Tage abgezählt. Dann kann man Durchschnittswerte vergangenheitsbasiert bilden und mithilfe von Wettermodellen, Marktentwicklung etc. Werte für die Zukunft. Davon lese ich aber überhaupt nichts.

Auch generell nur 5 Seiten sehr grobe Analyse mit kaum quantitativem Anteil für solch eine wichtige Entscheidung, erscheint mir doch etwas unangebracht - aber wie gesagt, vll ist ja noch irgendwo ein riesiger Anhang. Einige Formulierungen klingen aber nicht danach.
Ich denke, wenn wir hier wirklich "ergebnisoffen" alle Zahlen vorliegen würden, wäre auch nicht so viel Groll in dieser Diskussion. Aber in der Form kann das natürlich bei der Gegenseite für Unverständnis sorgen -> ich denke daher kommt viel von dieser Problematik (insbesondere, wenn wir dabei im Hinterkopf behalten, dass gerade Bayern sehr auf Kernenergie angewiesen war).

DerOlf schrieb:
Und es existiert noch immer der Irrglaube, dass Atomstrom "günstig" zu haben sei ... deswegen glauben auch viele einem Markus Söder, wenn der mal wieder dampfplaudert.
Das, was Atomstrom "günstig" hat erscheinen lassen, waren massive Subventionen. Das, was wir für den Atomstrom NICHT bezahlt haben, haben wir über Steuern an anderer Stelle bezahlt.

Warum wohl argumentiert niemand in der pro-AKW Szene mit den tatsächlichen Kosten eines AKW? Weil das eben alles andere als "billig" ist und "billig" leider das einzige ist, was den deutschen Michel noch interessiert.
Da verschweigt man lieber die tatsächlichen Kosten oder betitelt sie maximalschwammig als "nicht allzu groß".
Das wird in dem Video ja recht gut erklärt. Dass es diesbezüglich eben zwei Wahrheiten gibt und sich deshalb auch viele so unvereinbar gegenüber stehen. Von neuen AKWs sind die LCOE recht teuer und ca. auf Braunkohleniveau bzw. in pessimistischen Modellen noch darüber hinausgehend (Achtung: das sind aber so wie ich das verstanden habe wiederum nicht die Grenzkosten aus der Merit-Order. Daher kommt vermutlich noch zusätzliche Verwirrung). Wenn man jedoch von komplett oder teilweise abgeschriebenen AKWs ausgeht, sind die LCOE ggf. sogar günstiger als EE.

Vermutlich führt dann u.a. das dazu, dass vereinzelte EE Betreiber laut dem Bundesverband für Erneuerbare Energien im Worst Case sogar hätten pleite gehen können beim Weiterbetrieb der AKWs:
1741104003999.png

1741103979674.png


Einspeisungseffekte der damals verbliebenen AKWs auf den EE Marktwert -> ganz erheblich:
1741104337967.png


_killy_ schrieb:
Die Spekulationen rund um die AKW Reaktivierung hat doch eher immer damit was zu tun, dass die Preise für Strom in Deutschland einfach sehr hoch ist. (im Vergleich zu USA, China oder anderen Staaten in Europa)
Die Hoffnung ist halt, dass wir mit AKWs dann wieder massiv günstigen Strom produzieren können. Weil diese Kraftwerke nun mal in der Nähe der Großstädte/Groß-Verbraucher sind.
Ja, da sehe ich leider auch nicht, ob im Prüfvermerk der aktuelle Stand des Trassenausbaus berücksichtigt wurde - es bringt ja nichts, wenn wir jährlich ne riesige Erzeugungsmenge bspw. im Norden haben aber die nicht Richtung Süden bekommen.

Wobei bzgl. Prognosen wohl selbst die produzierte Gesamtmenge ein Problem ist:
1741104176573.png


_killy_ schrieb:
Technologie-offen meint nicht nur die Produktion (1), sondern auch Speicherung (2) und Transport (3).

Wenn Wind- und PV Energie die beste Lösung für die Erzeugung sind - super, fertig für Problem Nummer 1. ABER:

2) Wir brauchen auch Lösungen für die Speicherung und für den Transport des Stroms. Bisherige Batteriespeicher sind brutal schlecht. Du hast sehr viel Ressourcen-Verbrauch um nur ein sehr knappen Zeitraum von wenigen Tagen zu überbrücken ... auch nur für ein begrenzten Verbrauch.

3) Beim Transport fehlt ebenfalls der Netzausbau. Wir schaffen es nicht, den Strom von Wind- und PV Parks innerhalb von Deutschlands gut zu verteilen.

Bei Problemen 2 und 3 sollten wir m.E. weiterhin Technologie-offen mit umgehen. Zu günstigen Zeiten wird nämlich immer noch deutlich mehr EE Strom produziert (1) als wir speichern (2) oder transportieren (3) können. Deshalb stellen wir die Produktion des EE Stroms ab - gerade dann, wann die Anlagen eigentlich perfekt laufen würden!
Ja, das scheinen echt die Hauptthemen zu sein - der Bundesverband für Erneuerbare Energien macht da auch paar gute Vorschläge. Müsste halt gerade bzgl. Transport noch umgesetzt werden...

wuselsurfer schrieb:
Ja, man kann die genaue Aktivitätsverteilung im laufenden Betrieb messen.
Dazu bedarf es aber Umbauten während der Revision und die Messung geht nur nachträglich mit zeitlicher Verzögerung,
...
Juristisch ist nicht der springende Punkt sondern die techische Realisierung.
Das war kompliziert und dafür gab es hohes Lob für das Verfahren.

Der TÜV steht Dir so wie so jeden Tag auf den Zehen und mal schnell etwas "übersehen", wie zwei gebrochene Federn beim Auto, ist da nicht drin.
Da sind sie knallhart und wenn Du nicht nachweisen kannst, welche Zugfestigkeit der Stahl der Schraube hat, wird sie nicht eingebaut.
...
Jep, kann ich mir gut vorstellen. Wobei bei solchen Dingen ja immer jemand auf höherer Ebene "verantwortlich" ist und eine Unterschrift setzen muss -> der passt dann idR sehr genau auf, dass er im Zweifelsfall juristisch fein raus ist, gerade bei AKWs.
Das Haftungsproblem ist in Deutschland leider ein riesen Thema, einerseits gut, andererseits müssen Leute ggf. teilweise Haftung übernehmen, obwohl sie gar nichts dafür können.
Anscheinend sollte hier vor Allem dann auch der Staat in die Haftung gehen.

ThomasK_7 schrieb:
Eine Wiederinbetriebnahme von AKW wird daran nichts ändern, außer das die AKW die Kohlekraftwerke als Grundlast- und Reservekraftwerke ersetzen würden/können. Preislich wird sich es nichts nehmen, ob statt Kohlestrompreis dann AKW-Strompreis bezahlt werden muss, weil der in etwa gleich hoch ist.
Das Klima würde profitieren, weil deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird.

...

Mein Gott. hast Du überhaupt eine Ahnung vom deutschen Energiemarkt?
Anscheinend überhaupt nicht.
Wie soll man da auf einer fachlichen Ebene mit Dir diskutieren?
1741105345972.png

Quelle vom letzten Jahr mit Merit-Order für 2023 -> Da ist das günstigste Kernenergiegrenzkraftwerk zig mal günstiger als das günstigste Braunkohlegrenzkraftwerk.

Bitte mal deine Quelle, dass die genau gleich teuer sind - sonst ist das schwer mit dir fachlich zu diskutieren. Vielleicht trifft das tatsächlich in diesem Jahr mit den Grenzpreisen zu, ich bezweifle es aber stark.

Hier noch eine andere Merit-Order für 2024:
1741105652012.png

Hier ist ebenfalls Kernkraft zig mal günstiger.

Die haben übrigens auch für verschiedene Szenarien die Handlungsoptionen und die damit verbundenen Preiseffekte der 3 AKWs berechnet (also ein Teil der Berechnungen, die mich interessiert hatten - sind eben hier die Durchschnittspreise und nicht nochmal explizit Berücksichtigung der Peak Problematik):
1741105777981.png

Tatsächlich ganz erheblich je nach Annahme - teilweise über 10%. Gibt auch andere Modelle, die mit maximal 8% gerechnet haben. Wobei das hier für den Weiterbetrieb galt, jetzt wurden eben Fakten geschaffen, die glaube ich noch schwerer modelltheoretisch einzupreisen sind.
Und hier geht es, wie gesagt, natürlich um Durchschnittspreise, der Effekt auf die peaks wäre natürlich sehr interessant gewesen.
Wobei bei dem Szenario ggf. aber natürlich auch wieder eingepreist werden müsste, wie sich das auf die EE Betreiber auswirken würde (siehe die Besorgnis beim Bundesverband Erneuerbare Energien bzgl. Pleiten etc.) und diverse andere Dinge.
 

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Du hast diesmal viel seriöses Material gepostet, sogar mit Quellenangabe. :)
Dazu hast Du noch gegoogelt und Googlewissen abgeschrieben.

Meine Fragen hast Du bis auf eine (Grenzkosten abgeschriebene AKW) nicht beantwortet.
Deine seriösen Quellen bestätigen voll meine optimistische Preissenkungsschätzung von 10-20% durch den Weiterbetrieb von den 3 AKW.

Du hast bis heute nicht recherchiert, was der Gaspreisdeckel für Deutschland den Staat gekostet hat.
Mach das einmal!
Dann wirst Du vielleicht nicht mehr fragen, warum es keinen mehr gibt.
Der Gaspreisdeckel wäre nämlich nicht nur für die Stromversorgung, sondern für alle gasverbrauchenden Abnehmer und das sind grob geschätzt mind. 10x mehr wie für nötige Verstromung.

Im Moment weis ich nicht, worauf Du noch hinaus willst.
Fast alle Deine Fragen aus dem Eingangspost sind mittlerweile beantwortet.
Du musst entscheiden, ob 10-20% Strompreissenkung zum heutigen Niveau für unsere Industrie wettbewerbsmäßig ausreichend wäre, um die Reaktivierung der 3 AKW zu rechtfertigen. Einmal für die fixen Vertragspreise und einmal für die Spotmarktpreise.

Außerdem geht es heutzutage ja auch um das Thema Energieunabhängigkeit.
Uranbrennstoff können wir wohl hauptsächlich nur von Ländern beziehen, welche uns im Zweifelsfall vielleicht auch hängen lassen würden. Die Sonne, das Wasser und den Wind kann man uns aber nicht wegnehmen.
Auch in Zukunft wird laut seriösen Quellen unser Land immer zu 40% von Energieimporten abhängig sein.
Da ist es besser, Energie aus Märkten zu beziehen, welche weltoffen und transparent sind.
Den Uranbrennstoffhandel würde ich z. Bsp. jetzt + zukünftig nicht dazu zählen wollen.
Auch nicht Gas allein aus Pipelines aus Russland.
Russland hat uns jahrzehntelang deutlich verbilligtes Gas geliefert, also unter Welthandelspreis.
Das ist jetzt vorbei und deswegen wird der Gaspreis auch nie wieder so günstig werden wie z. Bsp. vor 10 Jahren. Und das in jedem Szenario!
 
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---Daniel--- schrieb:
Wenn man jedoch von komplett oder teilweise abgeschriebenen AKWs ausgeht, sind die LCEO ggf. sogar günstiger als EE
Das Problem ist das die LCOE eine ganze Reihe an "externen Kosten" ausblendet. Es gibt da einige Kritik von allen Seiten auch für Strom aus EE.

Wasserverbrauch, Umweltbelastung, Endlagerung, Rohstoffabbau, Netzkosten (z.B. auch Re-Dispatch), Speicherkosten, gesellschaftlicher Schaden, usw...

Ich meine wie will man den Umweltschaden von z.B. Fukushima bemessen ? Oder die geschätzten 10000 Todesopfer durch Spätfolgen ?

Ich finde mit einer Kraft die die Menschheit auslöschen kann sollte man keinen Strom erzeugen.
 
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Da wurde nichts ausgeblendet.
Gewisse Kosten sind schon im Bezugspreis der Brennstäbe + Lagerung Brennstäbe nach Gebrauch einfach mit enthalten. Netzkosten wären generell fehl am Platze, da für alle Energiearten gleich. Speicherkosten entfallen bei AKW und gesellschaftlicher Schaden würde erst bei einem GAU anfallen. Man muss jetzt nicht jeden Blödsinn für die AKW mit reinrechnen, nur um die schlechter aussehen zu lassen.

Die deutschen AKW waren sicher, würden weiterhin sicher sein (oder abgeschaltet werden) und machen konkurrenzlos billigen CO2-armen Strom. Das ist nun einmal die Wahrheit.

Die politische Entscheidung ist aber gegen die AKW gefallen. Nur die AfD sieht das anders.
Alle anderen Parteien sind für die Beibehaltung des Atomausstiegs.
Ich bezweifle, das Markus Söder seine Meinung durch sein eigenes Parlament bringen würde, von den technischen Schwierigkeiten abgesehen.
Die Netze würden durch die 3 AKW auch nicht so weit entlastet, dass der Netzausbau obsolet würde.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Die Netze würden durch die 3 AKW auch nicht so weit entlastet, dass der Netzausbau obsolet würde.
Steht doch sogar im Prüfbericht.

Der Weiterbetrieb der 3 AKWs hätte in Spitzenzeiten der EE dafür gesorgt, dass EE vom Netz genommen werden müssen, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Der Weiterbetrieb der AKWs hätte sogar zu größeren Belastungen im Netz geführt.
So ein AKW fährste nicht "mal eben" runter oder trennst es vom Netz ... das geht mit den EE-Anlagen bedeutend besser. Also würde über die geregelt.

Dass AKWs auf das merit order System mMn kaum Auswirkungen hätten, liegt ebenfalls daran, dass die in DE eher "starr gefahren" werden.
Die laufen durch, und sind damit gerade nicht die Kraftwerke, die für den letzten Rest an benötigter Leistung noch zugeschaltet werden mussten.
Der Strompreis wird im merit order System am teuersten noch zugeschalteten Kraftwerk bemessen. Deswegen kommen da (hoffentlich) auch die Teuersten als letztes dran (zuerst Braun- dann Steinkohle, dann Gas, und erst wenn es garnicht anders geht, dann Öl).

Gerade, wenn Atomstrom billig wäre, würde er als erstes und sicherlich nicht als preisbestimmendes letztes Glied im MO auftauchen. Hätte also nur eine sehr geringe Preisbildende Wirkung, weil dieser Preis nur so lange gilt, wie ausschließlich Atomkraftwerke zugeschaltet sind ... kommt das erste Kohlekraftwerk dazu, bestimmen dessen Grenzkosten den Strompreis.
Die 3 letzten deutschen AKWs lieferten zusammen 5% der Gesamtproduktion ... kein besonders großer Puffer. Da muss die Nachrage nur mal 10% über die EE-Produktion steigen, und die preisliche Orientierung an den Grenzkosten der AKWs ist sofort vorbei.
Wenn AKWs durchlaufen, sind ihre Grenzkosten im MO lediglich eine untere Schranke für den Strompreis. Billiger als AKW wirds dann nicht.

Zur Orientierung im Prüftext noch eine Zahl.
Ein Jahr hat ungefähr 24x365=8.760 Stunden.
"7.000 bis 8.200 Betriebsstunden" bedeuten also, dass die Kraftwerke zwischen dreineinhalb Wochen (23,33 Tage) und zweieinhalb Monaten (73,33 Tage) im Jahr NICHT liefen.
Das meine ich mit "AKWs laufen durch".
 
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Trassen ... hihi ... naja. Eigentlich ist es eher traurig ... aber irgendwie auch gerecht.

Bayern hat durch die Abschaltung der letzten 3 Kraftwerke fast ein Viertel seines Strombedarfs anders decken müssen. Eine Nord-Süd Trasse hätte dabei helfen können (sauberer Strom aus dem windreicheren Norden).

Und gerade Bayern war es, welches den Bau, bzw. die Fertigstellung einer großen Nord-Süd Trasse verzögert hat, weil man die Trasse dringend unterirdisch haben wollte.

Aber fette Hochspannungsleitungen hätte man der CSU-Wählerschaft wohl nur schwer verkaufen können. Landschaftsschutz und so ... Bayern ist auch Tourismusland ... und die Postkartenmotive sollten da wohl auch in Natura zu bestaunen sein .. ohne "Windräder der Schande" ... oder fette Hchspannungsleitungen, deren Bau Schneisen in unberührte (hust) bayerische Urwälder schneidet (das wäre unterirdisch das gleiche ... aber egal).

Was will man machen? ... "selbst Schuld" sagen, wäre ungerecht ... fühlt sich aber garnicht schlecht an.
Die sollten die Nord-Süd Trassen fertig machen, und damit gleich zwei Probleme lösen. Strom für Bayern und weniger notwendige Abschaltungen bei EE-Anlagen im Norden.
 
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Hier ein Klasse Bericht, ob AKW noch sinnvoll sein können. Dazu muss man die einfachen Stromkosten mal aufteilen in fixe und variable Kosten. Verglichen mit anderen Regelbaren Großkraftwerken wie Kohle und Gas, haben AKW die höchsten Fixkosten in €/kWJahr (420/190/62). Wenn man jetzt dazu bedenkt, dass wir mit mehr EE immer weniger Bedarf an Regelenergie (in h/Jahr) haben werden, machen AKW gar keinen Sinn mehr. Denn je weniger Volllast desto mehr wiegen die Fixkosten und spielen die geringen variablen Kosten (in €/MWh 13/19/25) im Einsatz eine Rolle. Dann lieber massiv geringere Fixkosten für Gaskraftwerke und moderat höhere variable Kosten im Bedarfsfall. Wird quasi immer billiger, je weniger Einsatz.
 
Samurai76 schrieb:
Dann lieber massiv geringere Fixkosten für Gaskraftwerke
Die Diktion ist doch aber, wir müssen den CO2 Ausstoß senken, folglich sind Gaskraftwerke kein schlauer Plan.

Gruß
R.G.
 
rgbs schrieb:
Die Diktion ist doch aber, wir müssen den CO2 Ausstoß senken,
Dem TE ging es doch eher um die Kosten ... gerade um die hohen Kostenpistzen durch hohe Gaspreise.
Dem ging es eher um den Wirtschaftsstandort Deutschland ... und nicht so sehr um's CO2.
Die CO2-Schiene wird man eh nicht konsequent durchziehen. Schon jetzt möchte von der Leyen die Fristen verlängern ... um der Wirtschaft Strafzahlungen zu ersparen.
Weniger Druck kann man kaum machen.
 
Wenn wir als Europa es nicht schaffen auf Russische Energieträger zu verzichten, weil wir so abhängig gemacht wurden von zb Schröder und Merkel in Deutschland aber auch von vielen anderen in Europa. Ja dann denke ich schon wir sollten die Meiler weiterlaufen lassen bis zu einen adequaten Ersatz durch eine andere Technologie. Ich plädiere für Geothermie.
 
Zuletzt bearbeitet: (p und b Schwäche)
@Linuxfreakgraz
Unabhänigkeit russischer Energieträger...
Ok Hausaufgabe, schau dir jene Länder an, die Uran liefern können, die nicht die USA, China, Russland sind und nicht unter russischem Einfluss bzw. aufgrund geografischer Nähe im russischem Zugriff sind.
Nächste Aufgabe ist dann herauszufinden, welche AKWs in Deutschland Brennelemente russischer Bauart brauchen und daher auf Russische Technik angewiesen sind.

Tip1:
https://www.nordsee-zeitung.de/regi...us-russland-nach-lingen-geliefert-261441.html
Tip2:
https://www.scinexx.de/news/energie/hohe-abhaengigkeit-auch-beim-kernbrennstoff-uran/

Und Weiterlaufen ist nicht, als das Ende absehbar war haben die Betreiber ihre Reaktoren und Brennelemente alle so gefahren, dass die Brennelemente möglichst erschöpft sind. Mit den Ruhezeiten die die Kraftwerke mittlerweile hatten wäre es nötig die Reaktoren nahezu komplett neu zu bestücken und der technische Aufwand wäre nicht weit entfernt von einer Erstinbetriebnahme.
 
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Piktogramm schrieb:
Unabhänigkeit russischer Energieträger...
Das ist nicht unerheblich, unser kauf von Erdgas, Erdöl und Kohle finanziert zu 100% den Krieg gegen uns. Ändert sich das nicht verlieren wir.
Dann heißt es Russisch sprechen.

Piktogramm schrieb:
Ok Hausaufgabe, schau dir jene Länder an, die Uran liefern können, die nicht die USA, China, Russland sind und nicht unter russischem Einfluss bzw. aufgrund geografischer Nähe im russischem Zugriff sind.
Mag sein dass das stört aber der Import von US Produkten könnte man mit einen Deal bei Trump verknüpfen, damit die USA uns weiter unterstützt.
Weil sonst sehen wir alt aus, gerade wegen der eigenen Militärischen Schwäche.
 
Linuxfreakgraz schrieb:
Ich plädiere für Geothermie
Das kann aber auch nach hinten los gehen.

Man hatte sowas schon mal in Süddeutschland (Staufen) und in der Nordschweiz (Basel) versucht.

In Staufen haben die Ingenieure geschlampt. Da hatte man wohl die Bodenbeschaffenheit nicht genauer untersucht.
Ergebnis war ein Absacken des Bodens. Viele Häuser in der Altstadt wurde beschädigt und bekamen Risse in den Wänden.

In Basel wurden durch Geothermie diverse Erdbeben ausgelöst.

Kann man alles nachlesen.

Geothermie macht in bewohntem Gebiet unter Umständen keinen Sinn.
Wenn, dann sollte man das in sicherer Entfernung machen.
Aber selbst da ist mal nicht vor den resultierenden Gefahren geschützt.
Um beim Beispiel Basel zu bleiben.
Da waren die Erdbeben im Umkreis von über 30 km zu spüren.
Ergänzung ()

Was die Brennelemente angeht.
Ich meine gelesen zu haben, dass man versuchen will diese zu recyclen.
Das heißt aus alten ausgedienten Brennstäben wieder neu zu machen.
So, als wenn man einen Akku wieder auflädt.

Ich weiß aber nicht, wie weit man da schon ist.
Wann und ob das überhaupt machbar ist.
 
Linuxfreakgraz schrieb:
Das ist nicht unerheblich, unser kauf von Erdgas, Erdöl und Kohle finanziert zu 100% den Krieg gegen uns. Ändert sich das nicht verlieren wir.
Und der Kauf von Russischem Uran ist magisch etwas Anderes?

Linuxfreakgraz schrieb:
Mag sein dass das stört aber der Import von US Produkten könnte man mit einen Deal bei Trump verknüpfen, damit die USA uns weiter unterstützt.
Du hast deine Hausaufgaben nicht gemacht, die USA gewinnen praktisch kein Uran selbst..
Wenn man Chinesischen und Russischen Einfluss ausschließt, bleiben nennenswert Canada und Australien mit ~18% vom Weltmarkt. Die Möglichkeit Energie auf diverseren Quellen zu beschaffen ist da bei Fossilen viel höher als Uran. Bei EE gar noch besser, abgesehen dass CDU/FDP bzw. deren Gruppen im Eu-Parlarment viel dafür getan haben, dass die Fertiger von Wind und Solar es in Europa schwer haben -.-
 
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