Allgemeine Fragen zu SSD

Der Performancegewinn ist so gravierend, dass ich sogar meine bereits 2 mal ausgefallene Vertex 2 nicht missen möchte.
Es ist einfach geil. Office 2010? 1.5s, egal welches Programm. Firefox? 2 sekunden. Explorer etc? instant/nicht messbar.
 
Das mit dem auskennen der Hardware ist ansichtssache, klar bei SSDs habe ich Null Plan ;)

Das die SSDs nicht langsamer werden ist auch klar, aber bei SATA III ist ja noch einbischen raus zu holen. Daher die Frage ob man auf schnellere SSDs warten sollte.

Für mich als "schlecht" verdienenden wären ~150€ auf einmal schon viel Geld, deswegen auch die Fragen (Und wenn ich das schon ausgebe möchte ich doch auch das beste P/L bekommen ;))

Das mit den Sandforce ist ja immer schön zu lesen (Lesen @ SATA II 500+ MB), aber wenn die wirklich so "schlecht" sind wäre es ja blöd wenn man nicht Marvell SSDs kauft.

So wie es scheint gehen die Meinungen zu einer SSD einbischen auseinander,
Das das System schneller wird ist ja auch zu erwarten und das der Start von Windows schneller geht ist auch klar (wenn auch nicht sehr wichtig).

Mir ist es Wichtig das Programme und diverse andere Sachen schnell Laden, das Firefox oder Outlook nicht viel schneller werden ist bei mir klar (ISDN :heul:).

@Merle: Danke


Das die Hardware in Zukunft immer billiger/ besser wird ist auch klar (habe ich leider schon zu oft mit erlebt :()
 
Zuletzt bearbeitet:
Micha1701 schrieb:
Mit neuer Crucial M4 64GB (250MB/Sek, 0,1ms) sind 43 Sekunden bis Login und 13 Sekunden bis zum Desktop.

Wenn Du in der nähe von Stuttgart wohnst, lass Dir mal von mir den PC einrichten (das erste Mal ist bei mir immer kostenlos). Ich garantiere Dir, ich kann Dich vom Gegenteil überzeugen.:D
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DerBaya schrieb:
Klar, ein paar Programme starten schneller und das System bootet etwas fixer, aber mal ehrlich -
braucht man's?!

Unbedingt, lieber würde ich auf meinen 2600K (vorher E8400), meine 16GB RAM (vorher 4GB) oder meine neue GraKa GTX 560ti Phantom 2GB (vorher 8800GT G92) verzichten denn auf meine SSD.
Ergänzung ()

@ TE:

Eine Intel 510er wäre im Prinzip besser als eine M4. Da jedoch in Real-Life eine eventueller Performance-Vorteil nicht spürbar ist (gilt auch für Sandforge-SSDs), bleibt am Schluß der gnadenlose Preis der M4 übrig, der im Moment dazu führt, daß die M4 die Stellung einnimmt, die die Intel Postville G2 einstmal hatte. Was Haltbarkeit anbelangt solltest Du dir nicht zuviel Sorgen machen. Im Normalfall veraltet Hardware schneller als das sie kaputt geht. In 3 Jahren werden 1TB-SSDs standard sein - zumindest für Power-User.
 
Zuletzt bearbeitet:
BartS schrieb:
Das die SSDs nicht langsamer werden ist auch klar, aber bei SATA III ist ja noch einbischen raus zu holen. Daher die Frage ob man auf schnellere SSDs warten sollte.
Schon jetzt merkt man bei schnellen SSD kaum einen Unterschied ob diese an SATA2 oder SATA3 betrieben werden, selbst wenn sie an SATA2 nur die halbe seq. Leseraten schaffen.
BartS schrieb:
Für mich als "schlecht" verdienenden wären ~150€ auf einmal schon viel Geld, deswegen auch die Fragen (Und wenn ich das schon ausgebe möchte ich doch auch das beste P/L bekommen ;))
Die bekommst Du im Moment klar mit einer m4 128GB.
BartS schrieb:
Das mit den Sandforce ist ja immer schön zu lesen (Lesen @ SATA II 500+ MB), aber wenn die wirklich so "schlecht" sind wäre es ja blöd wenn man nicht Marvell SSDs kauft.
An SATA2 bekommt niemand 500MB/s, das Limit liegt bei unter 300MB/s, in der Praxis je nach System bei 250 bis 280MB/s. An SATA3 lesen sowohl die SF-2281 mit teuerem sync. oder Toggle NAND als auch die Crucial m4 mit der FW009 über 500MB/s. Solche SF-2281 SSDs kosten aber mehr als die m4 und bereiten auch noch mehr Probleme. Dazu kommt der einmalige Einbruch der Schreibperformance, der bei dem NAND um die 25% beträgt. Die m4 bietet deshalb klar das bessere P/L Verhältnis!

BartS schrieb:
So wie es scheint gehen die Meinungen zu einer SSD einbischen auseinander,
Das ist doch normal :D Wie stark der Unterschied für Dich ausfallen dürfte, kannst Du am besten daran abschätzen, wie oft Du Dich über den lahmen Rechner ärgerst und die HDD Leuchtet, während Du auf seine Reaktion wartest. Wenn das Warten immer den Diskzugriffen geschuldet ist, dann wird diese Wartezeit sicher deutlich kürzer werden. Ist Dein größter Frust aber nicht den Diskzugriffen geschuldet, dann wird die SSD daran auch nichts ändern.
 
@Holt
Das mit SATA II war ein schreibfehler ;)

Über meinen Lahmen Rechner an sich Ärgere ich mich nicht (ist ja nicht wirklich Lahm), aber wenn ich meine CPU dann mal von 4x3GHz auf 4x3,5 - 4GHz Takte und kaum bis gar keinen unterschied spüre ist das schon sch**ße.

Diverse Bildbearbeitungs/ Videobearbeitungsprogramme und das einen oder andere Progamme könnten aus meiner Sicht schon schneller arbeiten ;)

Von der SSD her würde ich dann schon eine mit Marvell Chip nehmen.

Muss das nur nochmal mit meinem Finanzberater (Geldbeutel) klären ;)
 
BartS schrieb:
(...)
Das mit den Sandforce ist ja immer schön zu lesen (Lesen @ SATA II 500+ MB), aber wenn die wirklich so "schlecht" sind wäre es ja blöd wenn man nicht Marvell SSDs kauft.

Wenn du nicht oft große Dateien rumkopierst (auf der SSD zwischen Ordnern/Partitionen, oder zwischen verschiedenen SSDs), dann sind die theoretischen Datendurchsätze eher uninteressant. Für den "alltag" (Booten, Programmstarts) ist hauptsächlich eine geringe Zugriffszeit und das schnelle Lesen kleiner Blöcke (also kleiner Dateien) wichtig. Deshalb immer "Realtests", also eben Bootzeiten, Programmstarts, und vllt. noch das Entpacken von Archiven, anschauen.
 
Wie auch immer, viel Spaß mit der neuen SSD. Bezüglich Programme gibt es aber noch eines zu sagen. Es kann durchaus vorkommen, daß man auf ein Programm warten muß, obwohl weder CPU noch HDD/SDD voll ausgelastet sind. Das liegt dann aber nicht an deiner Hardware, sondern ist eher ein klares Indiz für nicht hardware-optimierte Programmierung. Obwohl dies früher zum standard - zumindest für professionelle Programme - gehörte, wird das heute immer mehr vernachlässigt. Der Programmierer von heute wird dermaßen mit Recourcen und Rechenleistung zugeknallt, daß er die Optimierung seiner Software als nicht mehr lohnenswert erachtet.
 
Also nüchtern betrachtet bin ich mit der Gesamtleistung meiner SSD (M4) eher weniger zu frieden. Ich weiß, das die Leistungsfähigkeit teilweise stark Prozessorabhängig ist und ich diese "nur" in einem Notebook betreibe.

Doch selbst wenn ich vom Energiespar- in den Höchstleistungsmodus wechsel, kann ich nicht behaupten, dass Programme sofort da sind. Da gibt es noch genügend Programme, die nach wie vor 10, 15 oder gar fast 20s benötigen, bis diese endlich mal geladen sind z.B. ProgDVB.

Obwohl die Werte meiner SSD vollkommen in Ordnung sind und mein System recht spartanisch, mit nur wenigen Programmen bestück daherkommt, bin ich doch recht enttäuscht und überlege meine SSD zu verkaufen bzw. gegen eine 7200er HDD (2,5Zoll) einzutauschen.

Dies ist nur meine Meinung...
 
Je leistungsschwächer ein Rechner ist, umso weniger profitiert er von der SSD, weil eben die anderen Systemkomponenten so langsam sind, dass die Ladezeiten von der HDD nicht so sehr ins Gewicht fallen. Da die SSD eben nur die Diskzugriffe beschleunigt werden, dann ist der Performancegewinn im ganzen eben ehr gering. Das ist dann fast so, als würde man eine SSD in einem USB2 Gehäuse betreiben, da hätte man auch keinen spürbaren Performancegewinn gegenüber einer HDD.
 
Holt schrieb:
Je leistungsschwächer ein Rechner ist, umso weniger profitiert er von der SSD, weil eben die anderen Systemkomponenten so langsam sind,...

Jetzt wo ich es selbst ausprobiert habe, weiß ich es auch.

Es gibt aber auch viele Leute, die behaupten sich in ihr Atom Netbook eine SSD eingabaut und dadurch einen enormen Leistungsschub bekommen zu haben. Dies kann aber meiner Meinung nach nicht stimmen.

Worauf ich aber hinaus will ist, wenn SSD dann sollte, wie oben erwähnt, der Rest der Hardware auf einem einigermaßen hohen Leistungslevel sein, sonst macht so ein Laufwerk nur wenig bis gar keinen Sinn.
 
@Herr Richter, auch das kann man so pauschal nicht sagen, denn wenn man auf seinem Atom eine sehr laufwerksintensive Anwendung hat oder der wegen zuwenig RAM laufen am swappen ist, dann beschleunigt ihn eine SSD schon gewaltig. Wer ihn aber nur immer mit einer kleinen Anwendung wie einem Browser nutzt, der wird halt viel weniger Vorteile von der SSD haben als wenn jemand womöglich darauf eine Anwendung entwicklt und beim Kompilieren haufenweise Files gelesen und geschrieben werden.
 
;)

Also wenn es um die Rechenleistung geht muss ich mich mit meinem
Recher nicht wirklich verstecken (Intel Q9550, 4GB RAM, ASUS P5Q-E, GTX260 192 ...)

Wenn der Geldbeutel sein OK gibt werde ich mir so ne m4 holen (64GB oder 128GB)
Ich weis zwar jetzt schon das ich mich eine Woche später über die Preise
ärgern werde :D

Danke euch allen mal für die schnellen und genauen antworten.

Dann hoffe ich mal das Beste für Mich ^^
 
Wenn eben in den Momenten in denen man auf die Reaktion seines Rechners wartet immer die HDD LED leuchtet, dann wird man von einer SSD in diesen Situationen profitieren. Muß man auf seinen Rechner warten, aber nicht weil er gerade dauernd auf die HDD zugreift, sondern wiel z.B. die Berechnungen oder die Internetverbindung zu langsame sind, dann bringt da eine SSD auch nichts.
 
Merle schrieb:
Der Performancegewinn ist so gravierend
[...]
Office 2010? 1.5s, egal welches Programm. Firefox? 2 sekunden.

die beiden genannten programme -allen voraus firefox- ist ebenso schnell geöffnet wie bei dir - und das mit (m)einer Wd 640 blue hdd :evillol:
 
Sorry fürs OT:
HisN schrieb:
<-- hat hier noch zwei 4 Jahre alte SSDs im täglichen Betrieb.
Kannste mal nen AS-SSD Bench von den Mtrons machen? Würd mich mal interessieren was die noch so reißen im Vergleich zu heutigen Geräten. (Ich nehm mal stark an Random Write ist nicht die Paradedisziplin, da haben die SSDs am meisten zugelegt)
 
Jetzt mal abgesehen von den Ladezeiten, die kürzer oder eben doch nicht kürzer sind je nach CPU und restlichem System...

Mit einer SSD hängt mein System nicht mehr in der Luft beim Multitasking. Und wenn ich eins HASSE, dann sind es Gedenkpausen während der Arbeit (Ladezeiten am Anfang von Programmen sind OK, aber bitte nicht während hoher Mausaktivität...).
 
Definiere doch mal deine Auffassung von Multitasking!
 
Das fängt schon damit an, dass der Inhalt eines Fensters nicht mehr im RAM ist (z.B. weil man es sehr lange nicht benutzt hat) und man beim Klicken auf das Fenster auf einmal ne Art Freeze hat für einige Sekunden und schön zusehen kann, wie sich die Menüs nach und nach aufbauen.

Allgemein die Situation, in der Anfänger meinen, der PC habe die Eingabe nicht "gehört" und dann wild rumklicken. Und solche Sachen sind mit HDDs an der Tagesordnung, ich rede hier NICHT von irgendwelchen Highend-Szenarien wie sie im Anandtech Benchmark o.ä. getestet werden.
 
Vanilla2001, lass mal auf einem System auf HDD den Virescanner die Platte scannen und arbeite derweil, dann mache das auf einem System auf einer SSD und wenn Du dann keinen Unterschied merkst oder der Dich nicht stört, dann brauchst Du keine SSD als Systemlaufwerk.
 
Für meinen Desktop brauche ich sie nicht. Der Virenscanner ist nur im Leerlauf aktiv und natürlich bei Dateien auf die gerade zugegriffen wird.
Aber vielleicht fällt es mir auch nicht so auf, da ich dort nicht allzuviel mache außer Surfen, Musik, Videos, Spielchen und Teamspeak.

Natürlich wenn ich defragmentiere geht die Performance in den Keller, oder wenn ich meinen Autostart mit 100 Programme zumülle. Aber ganz ehrlich, das sind für mich und diesen Rechner keine realen Bedingungen.

Auf dem Arbeitsrechner siehts anders aus. Da bin ich genervt, wenn mich die Zugriffszeit meiner HDD ausbremst. Von daher verwende ich dort auch eine SSD.

Im Notebook (SSD) gefällt mir die längere Laufzeit und Ruhe.

Aber egal auf welchem System ich arbeite. Für die Dinge die ich mit dem Desktop ohne SSD tue merke ich bis auf den Bootvorgang keinen Unterschied. Bin vielleicht auch schon zu alt um sowas zu merken. Von daher sollte man vielleicht auch das Einsatzgebiet sehen und nicht alles pauschalisieren. Bootzeiten unter 25s sind auch mit HDDs und Win7 kein Problem. Wer natürlich 100x am Tag neustarten muss, da rentiert sich sicher eine SSD.

Ich hab mich zu sehr an den S3 Zustand gewöhnt und bin froh, wenn ich den Rechner einschalte, all meine Programme und Webseiten noch da sind.

Aber wie gesagt, das macht sicher jeder anders.
 
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