Alte Festplatte in neuen PC, vorher plattmachen oder nicht?

Ace2511

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Gute Nacht meine lieben Leser,

Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, falls dies der falsche Ort für meine Frage ist.

Also ich habe mir einen neuen PC gekauft und würde gerne meine alte Festplatte benutzen (500GB ssd), nun würde ich gerne wissen, ob ich meine Festplatte formatieren muss bevor ich sie in meinen neuen PC einbaue oder ob ich sie auch einfach so einbauen kann und im Anschluss problemlos ein neues Betriebssystem installieren kann.

MFG Marcel
 
Wenn der gänzlich anders ist : AMD /Intel würde ich neu installieren . Installationsmedium und erstmal alles löschen . Den Rest Microsoft überlassen .
 
Du kannst sie einfach in den neuen Rechner einbauen. Bei der Installation von Windows löscht du dann alle Partitionen und lässt am besten Windows dann auf den unpartitionierten Bereich installieren. Die Partitionsstruktur wird dann automatisch selbst angelegt.
 
So einfach die Partitionen zu löschen reicht nicht immer die Partitionierungsart, gewissermaßen der leere Container der Partitionen bliebt dann ja immer noch vorhanden und wenn die nicht stimmt, dann bietet der Installer die Platte hinterher nicht als Installationsziel an. Dies kann man mit DISKPART einfach lösen. Boote Dein Windowsinstallationsmedium und drücke dabei mehrfach die Tastenkombination Shift+F10, um eine Eingabeaufforderung zu öffnen, dann gib folgende Befehle ein:

  • diskpart
  • list disk
  • select disk x (x steht für die Nummer des Laufwerks aus list disk, die richtige Platte sollte an der Kapazität zu erkennen sein, sonst andere Platten besser vorher abklemmen um Datenverlust zu vermeiden. Vor einer Windowsinstallation sollte man dies sowies immer machen damit der Bootloader nicht auf einer von denen landet)
  • detail disk (um sicher zu gehen die richtige Platte ausgewählt zu haben)
  • clean (clean löscht alle Partitionierungsinformationen, clean all überschreibt alles mit 00 und dauert entsprechend länger, man kann danach auch nichts mehr wiederherstellen)
  • exit
Überlasse danach dem Installer die Einrichtung der Platte, der wählt auch die korrekte Partitionierungsart aus. Alle Daten auf der Platte gegen dabei natürlich verloren, dies sind also vorher zu sichern, sofern es nicht sowieso ständig ein Backup gibt, wie es sich für Daten gehört die man nicht verlieren möchte.
 
Prinzipiell würde ich es so machen, wie rg88 es vorgeschlagen hat. Wenn Du Paragon Festplattenmanager oder Acronis TrueImage hast und kein neues Betriebssystemupgrade machen willst, kannst du deren Universalrestore verwenden, um deine registrierte Hardware zurückzusetzen. Das hat den Vorteil, das dein fertig installiertes System erhalten bleibt und es nur ein paar Minuten braucht bis dein System so einsatzbereit ist, wie du es hinterlassen hast. Wenn du aber wie gesagt neu installieren willst, ist der Weg von RG88 der Richtige. Da die SSD von dir ist und auch in deinen PC wieder wandert, würde ich die Lösung von Holt sein lassen. Das macht man, wenn man seine Festplatte weggibt.
 
Wenn vorher Win 10 drauf war kannst du sie einbauen ohne sie zu formatieren Win 10 sucht sich selbst die treiber was die anderen sagen ist absoluter Humburg
anders sieht es aus wenn ein anderes betriebssystem drauf ist


wenn es nur eine Speicherplatte war ist es sowieso egal
 
Feng Li schrieb:
Da die SSD von dir ist und auch in deinen PC wieder wandert, würde ich die Lösung von Holt sein lassen. Das macht man, wenn man seine Festplatte weggibt.
Quatsch, dann macht man CLEAN ALL und nicht nur CLEAN! Das macht man, wenn man zwischen UEFI Modus und CSM Modus (oder noch mit alten BIOS ohne UEFI) wechselt. Wenn beide Rechner im gleichen Modus laufen, dann braucht man kein CLEAN auszuführen, aber wenn man dazwischen welchst, dann muss man die Partitionierungsart zwischen GPT (UEFI Modus) und MBR (CSM/BIOS) wechseln und nur durch Löschen der Partitionen bekommt man dies nicht hin.

maxi der II, die alten Treiber sollte man aber vorher entfernen, sonst hat man hinterher ggf. Probleme, eine sehr lange Bootzeit ist da noch das geringste.
 
Wenn du sie einfach einbaust kann es sogar passieren das dein neuer Rechner problemlos mit der alten Installation weiter läuft. Hab ich bei 2 Systemwechseln durch. Sogar von AMD zu Intel und wieder zurück. Das geschah bei mir allerdings aus Faulheit bzw. Zeitmangel in der Aufrüstphase. :D Da es aber keinerlei Probleme gab nutze ich meine SSD inkl. dem einmal installierten Windows 10 Home schon im 3ten Rechner.

Ansonsten einfach so machen wie rg88 vorgeschlagen hat. Die ganz sichere Art von Holt geht natürlich auch ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey leute, danke an die vielen Antworten, ich denke ich hab das ganze jetzt verstanden, wenn was schiefgehen sollte meld ich mich nochmal!
 
bensel32 schrieb:
Wenn du sie einfach einbaust kann es sogar passieren das dein neuer Rechner problemlos mit der alten Installation weiter läuft..

Das funktioniert seit Windows 10 in der Tat häufig recht gut!
Bei allen vorherigen Windows-Versionen gab es mit dieser Vorgehensweise allerdings mehr Ärger als Nutzen - daher würden wir die Vorgehensweise auch von der Windows-Version abhängig machen...
 
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