Alte SSD ausgegraben

andi_sco

Legends of Tomorrow
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Ich habe nach langer Zeit mal wieder meine erste SSD ausgegraben.
Seit 2015 dürfte die ausgebaut rumgelegen haben. Heute habe ich sie über einen USB Adapter mal wieder angeschlossen.
Anfangs hat HD Tune sie als defekt deklariert, nach 20GB Daten und ne Weile laufen lassen, war HD Tune dann auch wieder zufrieden.

PS weiß einer von euch, welches Programm alle Werte (Technik, „Health“, usw.) auch über USB ausliest? Oder unterstützt das alte Prachtstück überhaupt noch nicht?

Daten: Super Talent, 64GB, 64MB Cache, Bj. 2009
 

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Cool die hatte ich damals auch als erste ssd ;)

Versuch mal CrystalDiskInfo
 
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Da hat wohl TRIM funktioniert und die Zellen mit Ladungsverlust wieder reaktivieren lönnen
 
Wie soll TRIM funktioniert haben? Die TRIM Befehle werden nur vom OS an die SSD geschickt, wenn man Dateien löscht oder ein Schnellformat ausführt.
 
TRIM läuft soviel ich weiß im Hintergrund immer dann wenn eben nichts gemacht wird automatisch. Ja, wird vom OS "in Auftrag gegeben" aber ablaufen tut dies dann unter der Regie des SSD Controllers.
 
Bei älteren SSDs musste wohl das Betriebssystem noch selbst den TRIM-Befehl auslösen, heutige SSDs machen das betriebssystemunabhängig.
Bei den ersten SSDs konnte die Firmware das halt noch nicht automatisch.
Unabhängig davon kann das Betriebsystem das immer selbst auch auslösen.
 
meine 850 evo kann das auch nicht selbständig und will das vom Betriebssystem gemacht bekommen ^^
 
Die unterstzütze auch noch kein Trim, zu alt dafür.
Aber möglich, das Windows durch das beschreiben und einfach angeschlossen lassen, etwas angestoßen hat.
 
Schaut Ihr mal bitte rein?
Ergänzung ()

Holt schrieb:
Der Test mit HD Tune ist reichlich daneben, ... weil der Controller im Hintergrund einen NAND Refresh gemacht hat.

Habe Cristal Disk mal angeschmissen.
 

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martinallnet schrieb:
Bei älteren SSDs musste wohl das Betriebssystem noch selbst den TRIM-Befehl auslösen, heutige SSDs machen das betriebssystemunabhängig.
Das kann meines Wissens nach gar nicht sein, denn TRIM muss vom Betriebssystem kommen, weil nur das Betriebssystem weiß, welche Daten gelöscht werden können. Die SSD weiß davon ja nichts, die speichert einfach nur Bits auf ihren Zellen, der SSD Controller weiß nichts vom Dateisystem oder von den Dateien. Daher ist die Schnittstelle TRIM zwischen dem Betriebssystem und dem Controller vorhanden, damit das Betriebssystem dem Controller der SSD diese wichtigen Infos weitergeben kann.
 
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An sich sieht es ok aus, durch das Alter und der Nutzung sind es eben keine 100% Health mehr.
Ich hatte damals von SuperTalent extra ein trim Tool noch mit Win7 zusammen, für den Trim Befehl, da man es tatsächlich noch gefühlt hatte, dass sie langsamer wurde .

PS: probier doch mal AS SSD ;)
 
Tulol schrieb:
TRIM läuft soviel ich weiß im Hintergrund immer
Du verwechselst TRIM mit der Idle-GC, es ist die Idle-GC die im Hintergrund läuft wenn die SSD Idle ist.
martinallnet schrieb:
Bei älteren SSDs musste wohl das Betriebssystem noch selbst den TRIM-Befehl auslösen, heutige SSDs machen das betriebssystemunabhängig.
Auch du verwechselst TRIM mit der Idle-GC. Beides arbeitet zusammen, TRIM kann nur vom OS kommen, dies sind Befehlee die dem Controller der SSD mitteilen welche LBAs Daten enthalten die nun ungültig geworden sind, weil die Datei gelöscht wurde zu der sie gehört haben. Dann kann die Idle-GC diese Daten beim nächsten mal abräumen und muss sie nicht mehr mit umkopieren, wenn der Block gelöscht wird in dem sie gespeichert sind. Der andere Weg wie der Controller erfährt welche Daten ungültig geworden sind, ist das Überschreiben der LBAs, wodurch die Menge der Daten die der Controller als gültig ansehen muss, aber eben niemals geringer werden kann, denn nun gibt es ja neue Daten die geschrieben und diesen LBAs zugeordnet wurden. Nur durch TRIM (oder ein Secure Erase) kann die Menge der von Controller als gültig angesehen Daten verringern, weshalb TRIM niemals durch die Idle-GC ersetzt werden kann!
andi_sco schrieb:
was sagen mir jetzt die Crystal Werte?
Bei den SSDs mit dem alten Indilinx leider nicht wenig, da bei dem ein FW Update die Werte zurücksetzen kann, so dass man nie weiß ob die Werte stimmen oder z.B. die Anzahl der verbrauchten P/E Zyklen noch viel höher ist. Minimal sollen es 0 sein, was wenig glaubwürdig ist, durchschnittlich 12393 und maximal 21592, von den laut der FW spezifizierten 100.000 (also SLC NAND). Der alte Indilinx ist für sein schlechtes Wear Leveling und eine sehr hohe Write Amplification bekannt.

Außer einem Programmierfehler ist aber sonst alles in Ordnung.
Nulight schrieb:
keine 100% Health
Die Prozentangabe bei CDI basiert bei unterschiedlichen Modellen auf unterschiedliche Attributen, meist entweder auf dem Media Wear Indicator oder dem für die verbleibenden Reserveblöcke. Im ersten Fall fällt er schnell unter 100, im zweiten Fall wird er nur selten unter 100 gehen, selbst wenn alle spezifizierten P/E Zyklen schon verbraucht sind.
 
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