Alternative für Deutschland

Du wirst kaum bestreiten, dass höhere Steuern notwendig werden, wenn die Zinsen hoch sind. Damit würgst du aber auch wieder die Wirtschaft ab.
Vor dem Euro hat Griechenland das einfach mit gedrucktem Geld gelöst und die Drachme hat abgewertet. Jetzt geht das Dank Euro nicht mehr.

Deutschland war immer auf Stabilität der Währung ausgelegt. Wir haben nur in notwendigen Fällen die Staatsschulden stark erhöht. Wiedervereinigung, Bankenrettung. In anderen Ländern war und ist das nun mal nicht so. Deswegen ist das schlecht vergleichbar.

Wir profitieren derzeit von den niedrigen Zinsen und durch die katastrophale Lage im Süden sind wir gezwungen, möglichst viel Geld bereit zu halten. Das kann man natürlich als Schuldenabbau verkaufen, aber mittel/langfristig ist er es nicht.
 
Du wirst kaum bestreiten, dass höhere Steuern notwendig werden, wenn die Zinsen hoch sind. Damit würgst du aber auch wieder die Wirtschaft ab.
Vor dem Euro hat Griechenland das einfach mit gedrucktem Geld gelöst und die Drachme hat abgewertet. Jetzt geht das Dank Euro nicht mehr.
wenn man das geld abwertet, um seine schulden damit zu verringern, muss man die steuern in mindestens dem maße anheben, da die kaufkraft der steuern ja ebenfalls entsprechend sinkt und die staatsausgaben entsprechend steigen. zu dem müssen entsprechend höhere kredite aufgenommen werden, um die gleiche kaufkraft zu erreichen, was wiederrum zu nominal mehr zinskosten führt und den effekt wieder neutralisiert. einzig die altschulden sinken. aber zu lasten des bürgers.

von inflation profitiert primär nur einer: die exportindustrie. arbeiter verlieren dadurch kaufkraft, rentner verlieren kaufkraft, sparer verlieren kaufkraft, der staat verliert kaufkraft, der import verliert kaufkraft.
bei ländern mit sehr hohem exportanteil an der wirtschaft wird das durch entsprechend mehr arbeitsplätze und infolge dessen zusätzlichen lohnsteuern wieder aufgefangen. aber griechenland hat gerade einmal einen exportanteil von 5 %. das wirkt sich auf den arbeitsmarkt und folglich die lohnsteuern kaum aus.

im gegenteil schmältert man dadurch die binnenwirtschaft, das das bip erstmal um die inflationsrate sinkt. dem kann man dann durch lohnerhöhungen, rentenanhebungen, steuererhöhungen, etc. natürlich entgegenwirken. aber dann ist der effekt der kostenersparnis für die exportindustrie automatisch auch wieder neutralisiert, denn die zahlen ja auch die höheren löhne und steuern.

merke: auch inflation ist nur eine umverteilung. das was an kosten für die exportindustrie und altschulden für den staat sinkt, sinkt auf der anderen seite auch an guthaben in volk, staat und wirtschaft.
 
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@schreiber2: ich glaube deine Quellen wie "Freiewelt" und "DWN" taugen ganz einfach nichts. Einfach mal besser informieren als hier hinkende Vergleiche und Unwahrheiten aus obskuren Possen hinschreiben.

Ehrlich, es wird lächerlich.

Noch was, einfach mal googeln, also doch!:

Der Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth, Peter Oberender spricht sich für eine "kontrollierte Freigabe" des Organhandels gegen Geld aus. In einem Interview mit dem Radiosender "Deutschland Radio Kultur" sagte Prof. Oberender: "Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben."
 
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Oberender ist kein Mitglied der AFD und auch kein Unterstützer. Einfach mal besser informieren und nicht nachplappern, was Piraten und Grüne so in die Welt setzen, dank ihrem besseren Draht zu den Massenmedien.

Wenn dir Freie Welt und DWN nicht gefällt, dann schau dir halt Phoenix und Prof. Sinn an. Diskussion zur aktuellen Lage vom letzten Wochenende.
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/753606

Harley_Benson, ein Extra Account fürs AFD-Bashing? Interessant. Warum wird hier sowas eigentlich geduldet? Sonst wird doch jeder Kleinscheiß hier moderiert?!

/edit
Bernd Lucke ist übrigens gleich um 21:00 bei Hart aber fair auf ARD.
 
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wenn man das geld abwertet, um seine schulden damit zu verringern, muss man die steuern in mindestens dem maße anheben, da die kaufkraft der steuern ja ebenfalls entsprechend sinkt und die staatsausgaben entsprechend steigen. zu dem müssen entsprechend höhere kredite aufgenommen werden, um die gleiche kaufkraft zu erreichen, was wiederrum zu nominal mehr zinskosten führt und den effekt wieder neutralisiert. einzig die altschulden sinken. aber zu lasten des bürgers.

Sorry, das ist Quatsch. Die Steuern werden ja prozentual erhoben. Ob ich 10% von EUR 1000 nehme oder 10% von 1000 Drachmen ist doch egal. Die Staatsausgaben steigen ebenfalls nicht, weil alle Staatsausgaben im gleichen Maße abgewertet sind, außer die Staatsausgaben bestehen zum größten Teil aus Import von deutschen Maschinen....dann würde das zutreffen mit dem Verlust der Kaufkraft. Ansonsten ist GR's alles um die Hälfte im Wert gesunken....alles! Also innerhalb GR's besteht kein Kaufkraftverlust. Der besteht erst ggüber dem Ausland....also was Importe betrifft. Auf der anderen Seite ist für das Ausland jetzt aber alles um die Hälfte (oder halt je nach Wechselkurs) billiger.

von inflation profitiert primär nur einer: die exportindustrie. arbeiter verlieren dadurch kaufkraft, rentner verlieren kaufkraft, sparer verlieren kaufkraft, der staat verliert kaufkraft, der import verliert kaufkraft.

Falsch. Kaufkraft wird nur ggüber dem Ausland verloren, nicht ggüber dem Inland.

Ein Beispiel für 1:2 Wechselkurs (also wie Bulgarien):

Inland:
Der Liter Milch vom Bauern kostete vorher EUR 2....jetzt 2 Drachmen. Der Lohn vom Arbeiter war vorher EUR 1000, jetzt 1000 Drachme. Die Wohnungsmiete kostete vorher EUR 500, jetzt 500 Drachmen.

Ausland:
Der Mercedes aus Deutschland kostete vorher EUR 40000, jetzt aber 80000 Drachmen!!!!

Export & Wirtschaft:
Ne Woche Urlaub in GR kostete vorher EUR 1000, jetzt 1000 Drachmen -> 50% billiger für den ausländischen Touristen!!!


bei ländern mit sehr hohem exportanteil an der wirtschaft wird das durch entsprechend mehr arbeitsplätze und infolge dessen zusätzlichen lohnsteuern wieder aufgefangen. aber griechenland hat gerade einmal einen exportanteil von 5 %. das wirkt sich auf den arbeitsmarkt und folglich die lohnsteuern kaum aus.

Erstens würde der Exportanteil merklich steigen.....weil GR jetzt günstig ist! Zweitens ist GR's größte Wirtschaft die Tourismus und Immobilienbranche. Also beides nichts was auf jetzt teure Importe angewiesen ist. Diese beiden großen Wirtschaften würden massiv von einer Abwertung profitieren.

im gegenteil schmältert man dadurch die binnenwirtschaft, das das bip erstmal um die inflationsrate sinkt. dem kann man dann durch lohnerhöhungen, rentenanhebungen, steuererhöhungen, etc. natürlich entgegenwirken. aber dann ist der effekt der kostenersparnis für die exportindustrie automatisch auch wieder neutralisiert, denn die zahlen ja auch die höheren löhne und steuern.

Sorry, aber das ist grundlegend falsch! Das BIP steigt um die Infaltionsrate! Das ist genau das, was GR und Italien vor dem Euro immer gemacht haben.....durch Entwertung und Inflation, das BIP steigern um die Aussenhandelsdefizite zu kompensieren.

merke: auch inflation ist nur eine umverteilung. das was an kosten für die exportindustrie und altschulden für den staat sinkt, sinkt auf der anderen seite auch an guthaben in volk, staat und wirtschaft.

Auch alles falsch. Die Guthaben sinken nicht, sie bleiben dieselben. Es ändert sich nur der Wechselkurs zum Ausland! Die Altschulden allerdings, sofern im Ausland verschuldet, werden natürlich teurer. Aber um eine Schuldenstreichung kommt man ohnehin nicht rum.




Kann übrigens diesen Vortrag von Prof. Hankel empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=Qbl2g6Lxwfs Fängt ca. bei Min 15 an und geht eine halbe Stunde. Danach noch über eine Stunde Podiumsdiskussion mit vielen interessanten Fragen und Antworten...hauptsächlich von Hankel...den AfD Quatsch kann man sich sparen. Der Mann hat ziemlich gute Ideen. Zum Beispiel sagt er auch, dass ein Austritt Deutschlands wahrscheinlich sehr, sehr, sehr teuer für Deutschland wird. Er plädiert daher für die Beibehaltung des Euros, aber parallel dazu, die Wiedereinführung der nationalen Währungen in Europa. Der Euro würde also eine reine Verrechnungseinheit werden (so wie vorher der Ecu) und die nationalen Währungen würden sich dann am Euro orientieren. Am Anfang alle Währungen auf 1:1 und mit der Zeit würden sich die nationalen Währungen dann wieder so entwickeln, dass diese auch die Wirtschaftlichkeit eines Landes wiederspiegeln und nicht mehr zu diesen Extremsituationen führen, wie wir sie jetzt haben....finde ich echt gut die Idee.

Und wie gesagt, das große Problem ist ja nichtmal Griechenland. Das richtig dicke Ende mit Spanien, Italien, Frankreich kommt ja erst noch! Ich will echt nicht sehen, was hier los ist, wenn diese Staaten abklappen und der deutsche Steuerzahler für diese Summen dann geradestehen soll. Dagegen ist Griechenland ein Witz.
 
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RonnyRR, das Konzept von Herrn Hankel ist auch bei den Freien Wählern im Programm und die AFD hat immer gesagt, dass sie für alle Konzepte offen ist und man sich sowieso mit allen europäischen Ländern einigen müsse und man daher nicht auf "die eine Lösung" beschränken wird. Persönlich halte ich auch den Vorschlag von Herrn Hankel für das beste. Generell gehts mir bei der AFD darum, dass die Kritik am Euro in der Öffentlichkeit ankommt und diskutiert wird. Ist ja auch das Anliegen von Hankel, er hat sogar mit der Piratenpartei gesprochen. Da kann man nur den Hut ziehen. Der Mann kämpft an allen Demokratischen Fronten.
 
Sorry, das ist Quatsch. Die Steuern werden ja prozentual erhoben. Ob ich 10% von EUR 1000 nehme oder 10% von 1000 Drachmen ist doch egal.
stimmt, aber du wolltest die inflation doch höher machen als beim euro. welchen sinn hätte sonst die drachme? und 10 % inflation bei der drachme sind mehr als 2 % inflation beim euro, meinst du nicht?

Die Staatsausgaben steigen ebenfalls nicht, weil alle Staatsausgaben im gleichen Maße abgewertet sind, außer die Staatsausgaben bestehen zum größten Teil aus Import von deutschen Maschinen....dann würde das zutreffen mit dem Verlust der Kaufkraft.
du musst unbedingt mal ein paar schritte weiterdenken.
wenn die kaufkraft der drachme sinkt, dann steigen die preise für rohstoffe, die ja importiert werden müssen. und ja, auch für die maschinen, das ist richtig. auch für bauteile, die im ausland gefertigt werden... kurz für roh- hilfs- betriebsstoffe, maschinen und zwischenerzeugnisse aus dem ausland.
daraus folgt:
die kosten für die produktion steigen relativ zur kaufkraft.
daraus folgt:
die produkte müssen im inland für mehr drachme verkauft werden.
daraus folgt:
die menschen brauchen mehr drachme um die gleiche menge an produkten kaufen zu können.
daraus folgt:
die löhne und renten müssen steigen.
daraus folgt:
lohnkosten und kosten für dienstleistungen steigen, staatsaugaben für renten steigen
daraus folgt:
weitere preissteigerungen, lohn- und rentenerhöhungen sind notwendig
daraus folgt:
alle beträge müssen steigen, um auf dem gleichen niveau wie vorher zu bleiben.
alternativ:
der kaufkraftverlust wird nicht ausgeglichen: das volk und die wirtschaft verarmt um die höhe der inflation (kaufkraftverlust)

dass von den 5% exportorientierter wirtschaft sagen wir mal ganze 10 % mehr produziert und exportiert werden könnten, bewirkt lächerliche 0,5 % wachstum, die einen einbruch der erheblich größeren binnenwirtschaft nicht abfangen können. wir haben also durch die maßnahme eine rezession statt eines wachstums.

wenn das thema so leicht wäre, wie du dir das vorstellst, glaubst du nicht, dass wir das problem dann schon lange gelöst hätten?

es ist alles miteinander verstrickt. veränderst du was an einer stelle, hat das auswirkungen auf alles andere.
aber ums leichter zu machen hilft kaufmännisches denken. jeder einfluss auf der soll-seite wirkt sich genau so auf die habenseite aus. im falle der inflation bedeutet das: wenn die schulden durch abwertung um 10% gesenkt werden, werden auch die guthaben und einkommen um 10% gesenkt.
du willst die zahlen auf der einen seite verändern und erwartest, dass die auf der anderen seite unverändert bestehen bleiben.
anders ausgedrückt: durch inflation veränderst du nicht die menge der real vorhandenen güter, du bewertest sie nur anders. und zwar für schuldner und gläubiger gleichermaßen!

würde inflation so einseitig wirken wie das einige glauben, dann hätte der euro sicher eine inflation wie die mark in den 1920ern. dann müsste die wirtschaft ja richtig boomen, weil löhne nichts kosten, sich aber für die menschen im binnenmarkt nichts ändert. die zahlen ja immer noch das gleiche.
aber so einfach funktioniert das system nicht.

Inland:
Der Liter Milch vom Bauern kostete vorher EUR 2....jetzt 2 Drachmen.
da denkst du auch nicht weiter als einen einzigen schritt. die melkmaschine ist doch doppelt so teuer, der trecker ist doppelt so teuer, der diesel ist doppelt so teuer, etc. pp. wie soll der bauer dann mit den gleichen preisen noch überleben können? so lange er das noch nicht ersetzen muss, mags ja gehen, aber er kann dann nichtmal auf einen neuen trecker sparen, weil er ja nur noch die hälfte an kaufkraft für den trecker und die maschinen und den diesel verdient.

Erstens würde der Exportanteil merklich steigen.....weil GR jetzt günstig ist!
du glaubst also, dann würden die leute nicht mehr mercedes, sondern ein griechisches auto fahren? und kein samsung sondern ein griechisches handy kaufen? nicht mehr redbull und coca cola trinken, sondern eine griechische brause? und keinen intel, sondern einen griechischen prozessor im pc haben? nicht mehr zu mc donalds gehen, sondern zu einer griechischen fastfood-kette?
ich glaub du merkst worauf ich hinaus will, oder?
die wirtschaft wird dadurch nicht um 100% umgekrämpelt. unternehmen, die exportieren können zwar ihren absatz steigern, aber wie ich schon sagte, ist das für ein nicht-exportorientiertes land wie griechenland nicht mehr als ein tropfen auf den heißten stein. die auswirkungen auf die griechische wirtschaft sind marginal. auf die steuereinnahmen des staates wirkt es sich noch sehr viel weniger aus. von den hunderten von milliarden, die dem staat fehlen, könnte die gewerbesteuer auf exporte selbst in 1000 jahren keinen nennenswerten anteil decken.

Sorry, aber das ist grundlegend falsch! Das BIP steigt um die Infaltionsrate! Das ist genau das, was GR und Italien vor dem Euro immer gemacht haben.....durch Entwertung und Inflation, das BIP steigern um die Aussenhandelsdefizite zu kompensieren.
das bip wird in dollar gemessen und darum steigt da gar nix. das was man den leuten durch inflation an kaufkraft wegnimmt, das wirkt sich auf die binnenwirtschaft aus und führt zur schrumpfung der binnennachfrage und damit des bip.

Auch alles falsch. Die Guthaben sinken nicht, sie bleiben dieselben. Es ändert sich nur der Wechselkurs zum Ausland! Die Altschulden allerdings, sofern im Ausland verschuldet, werden natürlich teurer. Aber um eine Schuldenstreichung kommt man ohnehin nicht rum.
ich glaube du hast das ganze prinzip nicht verstanden. wenn deine vorstellung der inflation stimmen würde, dann könnte der staat ja nach belieben geld drucken. die folge ist ja nur inflation, die nach deiner vorstellung ja binnenwirtschaftlich gar keine auswirkungen hat. der staat müsste gar keine steuern erheben. "wir brauchen 100 mrd? kein problem. wirf ma kurz die geldmaschine an". nach deinen ausführungen hätte das ja gar keinen effekt auf die menschen und ihre guthaben. für die bleibt ja alles gleich teuer. steuern sind dann wohl nur dazu da, die menschen zu ärgern.
spätestens jetzt sollte dir wohl auffallen, dass irgendwas an deiner ausführung nicht stimmen kann.
 
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nik_ schrieb:
lunge, so weit ich weiß, hat deutschland
a.) das beste sozialsystem weltweit
Schon mal in die skandinavischen Länder geschielt?
b.) das beste gesundheitssystem weweltweit
Mitnichten, wer sich mal intensiv mit unserem Gesundheitswesen auseinandergesetzt hat wird schnell merken das es ziemlich marode und voller Ungerechtigkeit ist.
Die Beneluxstaaten wie Holland und Belgien sind da sehr viel weiter.
Was ich mit meinen krebskranken Eltern durch habe und mit der Geburt meines Kindes derzeit erlebe... Da wird einem teils schlecht.
Um deinen Glauben mal zu erschüttern
http://m.welt.de/article.do?id=poli...sches-Gesundheitssystem-nur-noch-auf-Platz-14
Wir haben eines der teuersten Gesundheitssysteme. Aber teuer hat nichts mit gut zu tun.
d.) die längste friedensperiode
die Schweiz ist dir aber schon bekannt, oder?
 
Und was soll das bringen? Das europäische Parlament hat so gut wie nichts zu melden
 
Die Wahlbeteiligung von 43% war letztes Mal erbärmlich und ein deutliches Zeichen der Bürger für das "Interesse an der EU". Die Europakrischen Parteien haben es verdammt schwer, wenn ihre Wähler lieber zuhause bleiben. Ich gehe davon aus, das die Wahlbeteiligung weiter sinkt. Ungefähr auf 40,0%.
 
Ich hab gestern einen schönen Film bei youtube gefunden. Der heißt "Die deutsche Wahrheit 1.0". Er verdeutlicht u.a. den heutigen Status unseres Landes und wie es dazu gekommen ist. Der letzte Teil besteht aus einem Zeichentrickfilm namens "Goldschmied Fabian - warum überall Geld fehlt". Dieser Zeichentrickfilm beschreibt die Entwicklung der gesellschaftlichen Strukturen von der Einführung des Geldes bis heute. Und er lässt daraus für viele deutlich erkennen, warum auch die "Alternative für Deutschland" so keine Alternative sein kann. Wir können uns die Wahlen solange sparen, bis eine Partei kommt, die das Geldsystem von Grund auf ändern/bereinigen will.

http://www.youtube.com/watch?v=fme2rAYeyQw
 
Alles andere bringt aber nichts und ist/wäre nur Symptombekämpfung.
Warum ist eine Änderung des Geldsystems so utopisch? So viel braucht man da nicht ändern. Es liegt alles in den Händen von uns Menschen.
Ganz im Ernst: Man kann sich alle politischen Diskussionen sparen, wenn man nicht bereit ist, das Geldsystem anzupacken.
 
Man braucht nicht viel ändern? Mach dir mal klar, wer derzeit das meiste Geld besitzt und wie viel Macht diese Leute dadurch haben. Medien, Politik, Banken, alles ist in ihrer Hand, und das weltweit. Der Wahlkampf von Obama hat eine Milliarde Dollar gekostet. Was glaubst du, woher das Geld dafür kam? Die Wallstreet hat ihn sich gekauft.

Erst wenn es der Mehrheit der Menschen in den westlichen Ländern dauerhaft schlecht geht, könnte sich daran was ändern. Aber dann ist da immer noch China. Wie will man denn ein Land von einem neuen Geldsystem überzeugen, dass so dermaßen boomt und vom aktuellen Geldsystem profitiert?! Kannst du vergessen, dass die da mitmachen würden. Nein, erst muss wohl der halbe Planet zur Wüste werden, bevor wir was besseres bekommen.

Interview mit Bernd Lucke
http://www.focus.de/finanzen/news/s...von-unbequemen-informationen_aid_1136355.html
 
Es müssen sich "nur" genug Leute finden, die bereit sind, konsequent zu handeln und zumindest die Hauptverantwortlichen verhaften lassen. Schwere Verbrechen für die Anklage finden sich zuhauf.
Btw.: Die Hauptverantwortlichen sind ja, wie du auch schreibst, nicht die betreffenden Staaten. Das sind Privatmenschen wie du und ich. Sie halten sich nur für was Besseres.
Lösungsansätze für die Wege danach gibt es schon genug. Da haben sich schon genug schlaue Leute mit auseinandergesetzt.
Irgendwas scheint aber noch zu fehlen.. Vielleicht ne Charaktereigenschaft?

Zu China etc.: Wir können ja mal bei FED und EZB anfangen.. Alles auf einmal wird schlecht gehen.
 
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Joachim Gauck ist froh, dass die AfD nicht im Bundestag sitzt
Er wolle in diesem Zusammenhang die Rechtsradikalen mal „außen vor“ lassen, sagte der Bundespräsident. Denn: „Ich finde eigentlich eine andere antieuropäische Bewegung noch gefährlicher, nämlich eine, die nach meinem Empfinden letztlich aus einer Angst herrührt vor einer Moderne, die man noch nicht kennt. Und ich vergleiche dieses Zurückschrecken vor dem Gedanken eines sich vereinigenden Europas mit den Prozessen in Nationalstaaten, die sich spät zu einer Nation zusammengefunden haben, zum Beispiel Italien oder Deutschland.“
http://www.geolitico.de/2013/10/23/joachim-gauck-ist-froh-dass-die-afd-nicht-im-bundestag-sitzt/

Verletzung der Neutralität im Amt, trennt in gute und böse Europäer, verharmlost Rechtsradikalismus, zwingt seine Ansicht anderer auf.

Selbst als jemand der der AfD kritisch Gegenüber steht darf ein Bundespräsident das nicht.
Sofort zurück treten.
 
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