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Auch hier sind es Wahlpflichtblöcke, das heißt jeder Student bestimmt seine Verteilung selber. Man kann aber auch hier nicht davon sprechen, dass das Studium ungleichmäßig verteilt ist, sondern derStudent sorgt dann für seine eigene Verteilung der Fächer. Das sollte man schon unterscheiden.
Ich erkläre dir mal die Logik: Wenn man nur Wirtschaftsfächer oder nur Informatikfächer als Wahlpflichtfächer zur Auswahl hat, dann ist es egal wie man sich entscheidet, das Studium wird automatisch wirtschafts- oder informatiklastig.
Und im Beispiel Dresden spreche ich nicht nur von der einfachen Grafik, sondern auch vom Studienablaufplan, den du auf derselben Seite findest.
Die zwei Beispiele und das Beispiel von Buschpilot zeigen doch eindeutig, dass es 80/20 Wirtschaftsinformatikstudiengänge gibt. War ja auch kein Geheimnis für viele.
Wenn man nur Wirtschaftsfächer oder nur Informatikfächer als Wahlpflichtfächer zur Auswahl hat, dann ist es egal wie man sich entscheidet, das Studium wird automatisch wirtschafts- oder informatiklastig....
Die "Lastigkeit"muss aber nicht zu Gunsten oder Lasten einer Richtung gehen, es kann auch ein ausgewogenes Studium erreicht werden. Deine verlinkten Pläne zeigen mir an, das ich ja eine Wahl habe.
Na das sage ich doch die ganze Zeit. Dazu hast du mir auch noch die korrekten Links zur Verfügung gestellt, die meine Behauptung untermauern. Wenn du meinst sie stimmt nicht, dann bitte widerlege meine Aussage, aber poste nicht einfach Links ohne sie tiefer einsehen. Dein Dresdenbeispiel zeigt einen Musterplan, der ausgeglichen aussieht und kein völliges Ungleichgewicht zeigt. Der individuelle Student kann seinen Plan selbst gestalten und seine Schwerpunkte wählen, aber zu behaupten, das die Studiengänge ganz allgemein unausgeglichen sind, ist falsch.
Und deine 80/20 These darfst du gerne mit einem Link zu einem Studienplan belegen, denn solche Missverhältnisse wirst du nicht finden, es ist ca. 50/50 bis 60/40.
Es existieren nun drei Links zu solchen Studienplänen in diesem Thread, zwei von mir und einer von Buschpilot. Ich ging davon aus, dass Leute genug Grips mit sich bringen und nicht alles vorgekaut kriegen müssen, um die Einteilung der Studienpläne zu verstehen. Ich erspare mir die Mühe, die einzelnen CPs der Module auszurechnen nur um dir ein Verhältnis von mehr als 60/40 aufzuzeigen, und dass es auch in 80/20 Verhältnisse enden kann. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass du dich dann über die Einteilung der Module in die Modulgruppen beschwerst ("HCI? Das ist WI und nicht Info!") oder Ähnliches.
Fu Manchu schrieb:
... aber zu behaupten, das die Studiengänge ganz allgemein unausgeglichen sind, ist falsch.
Dann schaue noch mal in deine Beiträge, du hast doch die ganze Zeit davon geschrieben, das die Studiengänge unausgeglichen sind. Und jetzt kommst du daher und sagst, dass das niemand behauptet hat?
@ Fu Manchu
Das ist falsch. Er hat gesagt, wie andere auch, die Studiengänge sind beliebig ausgerichtet. Der Begriff "unausgeglichen" ist wertend. Das ist ein großer Unterschied.
Deine Argumentation tut hier eigentlich nichts zur Sache. Die Hochschulen können ihren Schwerpunkt nach belieben festlegen.
Eine Argumentation tut immer was zur Sache, außer du siehst diese Argumente nicht gerne .
Grundtenor war, das gesagt wurde, ein Wirtschafts-Ing/-Inf Studium sei von 80/20 bis zu 20/80 unausgewogen. Das ist aber so nicht korrekt, es sein denn, der Student selbst wählt sich diese Zusammenstellung selbst.
andy_0 schrieb:
... Die Hochschulen können ihren Schwerpunkt nach belieben festlegen.
Ausgewogen liegt 1. Auge des Betrachters und 2. behauptest du, ein reiner Studengang d.h. 100% Informatik oder BWL-Studiengang ist nicht ausgewogen?
P.S.
Punkt 1) ist übrigens der Grund, warum eine Diskussion darüber irrelevant ist. Der Schwerpunkt ist, was er ist, der Student muss sich vorher im klaren sein, dass er von Hochschule zu Hochschule schwankt, alles andere muss er selber herausfinden.
Die Rede ist nicht von einem reinen Studiengang BWL oder Informatik, sondern die Diskussion dreht sich um Mischstudiengänge Wirtschafts-Informatik/-Ings. Siehe Beiträge weiter oben.
ICH habe keine Definition wann ein Studienfach ausgewogen ist und wann nicht. Es liegt im Auge des Betrachters. Jemand hält nur ein 100% Informatikstudium für ausgewogen, wenn er was im Bereich Informatik machen möchte, anderen ist das komplett unausgewogen, da sie finden ein bisschen Wirtschaft (vlt. 90/10 Inf/Wirt) sollte es schon sein. Andere halten andere Mischungen für ausgewogen, was dann zu klassischen oder untypischen Mischstudiengängen führt.
Da kannst du noch so oft Wörterbücher zitieren, wenn du an der logischen Implikation vorbei schiffst. Ich sage es für dich gerne noch einmal: der Begriff "ausgeglichen" ist wertend. Ich gebe keine Wertung ab, du hingegen streitest dich mit anderen, ab wann etwas "ausgewogen" ist. Das ganze ist irrsinnig, man diskutiert schließlich auch nicht, welcher Käse oder Käsemischng den besseren "Käsegeschmack" hat. Das führt mich zu meiner ersten Aussage: Die Argumentation tut hier nichts zur Sache
ICH habe keine Definition wann ein Studienfach ausgewogen ist und wann nicht. Es liegt im Auge des Betrachters. Jemand hält nur ein 100% Informatikstudium für ausgewogen, wenn er was im Bereich Informatik machen möchte, anderen ist das komplett unausgewogen, da sie finden ein bisschen Wirtschaft (vlt. 90/10 Inf/Wirt) sollte es schon sein. Andere halten andere Mischungen für ausgewogen, was dann zu klassischen oder untypischen Mischstudiengängen führt....
Darum ging es nicht. Die Eingangsfrage war, ob ein Wirtschaftsinformatikstudium/Ings zwischen BWL und Informatik/Ing ausgewogen ist oder ob es eine anfgängliche Schieflage zwischen den Themen gibt.
Ob du jetzt ein 100% Inf-Studium für ausgewogen hälst ist ein völlig anderes Thema, hier ging es im die thematisch-inhaltliche Verteilung der Fächer und ob eine Schule dieses grundsätzlich "schief" anbietet oder eben ausgeglichen.
Hier ist nichts subjektiv, sondern man kann einen Blick in den Plan werfen. Was du meinst ist, ob jemand für sich selbst das ausgewogen sieht, aber das kann ja mit den Wahlfächern gesteuert werden.
andy_0 schrieb:
... man diskutiert schließlich auch nicht, welcher Käse oder Käsemischng den besseren "Käsegeschmack" hat. ...
Völlig korrekt, darum solltest du schauen das Thema in den richtigen Hals zu kriegen. Es geht nicht um die subjektive Sicht, sondern rein um das angebotene Verhältnis der Fächer in einem Studium. Nicht darum, was der einzelne darauf macht.
Zur Not kann man auch einfach als IT-Systemkaufmann arbeiten. Die Ausbildung ist nicht so schwierig, wenn man sich mit IT-Geschichten auskennt, und die BWL bekommt man als Abiturient auch hin. Wenn man später dann mehr will, kann man ja immer noch nachrüsten.