Ich habe nirgendwo behauptet, dass exzessives computerspielen nicht zu problem führen kann, sondern nicht muss! Das ist ein erheblicher unterschied.
Angenommen, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Amokläufen, dann setze mal die Anzahl der Amokläufen und Anzahl der Computerspieler in Relation, und schon hast du ein richtiges Beispiel für "Messausreißer".
Ich bin kein Messausreißer. Fälle wie meinen gibt es zu Hauf.
Hierzu zwei interessante Links:
http://www.heise.de/newsticker/Computerspiel-Faehigkeiten-fuers-Management--/meldung/134768
http://www.heise.de/newsticker/Medi...t-fuer-Gewalt-verantwortlich--/meldung/134799
"Natürlich müssen junge Leute lernen, mit dem Computer und den Risiken, die er birgt, umzugehen. Da gilt das gleiche wie im Straßenverkehr oder beim Umgang mit dem anderen Geschlecht."
Wenn wir also Computerspiele verbieten, dann sollten wir den Straßenverkehr verbieten, oder Kinder nichtmehr ausser Haus lassen, und sex generell verbieten.
Wenn wir jedoch das Verbot von Computerspielen als Lösung in Erwägung ziehen, weil computerspiele zu problemen führen
können, dann müsste man demzufolge auch exzessives Essen, Rauchen und Alkohol verbieten.
Das ist jedoch keine Lösung in einem freien Statt, in dem ich hoffentlich noch Lebe. Wären wir in China, würde ich solche Argumente akzeptieren, da das Leben der Menschen dort von anderen bestimmt wird. Ich sehe jedoch nicht ein meine Freiheit eingrenzen zu lassen, ohne dass ich aktiv anderen schädige.
Desweiteren empfinde ich es als schrecklich den Drang in dieser Gesellschaft, immer älter werden zu wollen. Dadurch schaut man bei allem was man macht auf die körperliche(!) Gesundheit, und verzichtet auf viele Sachen, die einem geistig(!) gut tun. z.B. Motorrad fahren, extrem Sportarten oder auch Rauchen usw.. All das verkürzt im Schnitt deine Lebenserwartung, aber macht oftmals einen höllen Spass

Aber was bringt es dir ein langes Leben zu haben ohne jemals wirklich gelebt zu haben?
Ich rauche zwar nicht (noch nie probiert), aber falls ich meine, das ist toll, und es tut mir geistig(!) gut, dann lasse ich das Argument der körperlichen Gesundheit nicht vollständig gelten, da man einfach abwägen muss.
Anstatt Computerspiele zu reglementieren sollte man versuchen das Hauptproblem zu lösen. Denn da muss man wohl nicht die Freiheit anderer einschränken.