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News Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert

MountWalker schrieb:
Was aber immernoch nicht das geringste daran ändert, dass ein WoW-Konto-Vertrag nur dann Gültigkeit nach deutschem Recht hat, wenn er von einer voll geschäftsfähigen Person (und das setzt Volljährigkeit vorraus!) unterschrieben worden ist. Deswegen ist ein zusätzlicher Paragraph um ohnehin schon vollkommen unübersichtlichen Paragraphendschungel absolut unnötig.

Das ist richtig, was uns wieder zu dem Schluss bringt: Eltern, watch your children! ;)
 
Eine Freigabe ab 18 würde sogar helfen, dass die Eltern besser aufpassen. Bei spielen ab 12 denken sich Mami und Papi, dass das ja nicht schlimm sein kann und lassen ihre Sprösslinge davor sitzen. Bei Spielen ab 18 setzen sich die Eltern schon eher mit dem Spiel auseinander.
 
H€553 schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.


Da bin ich mir nicht so sicher... bei vielen Leuten habe ich einfach das Gefühl, dass es den Eltern eh mehr oder weniger egal ist was ihre "lieben Kleinen" da so zocken... da hilft auch keine Alterfreigabe bzw. -beschränkung! Ist doch das gleiche wie mit hartem Alkohol etc... es findet sich immer einer, der den Jugendlichen den Zugang ermöglicht :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
H€553 schrieb:
Das Verhalten, das du für Fußballfans aufzählst kenn ich nur von Hooligans. Auch extreme Fans haben in der Spielpause keine Entzugserscheinungen.
Die Hooligans haben den Fußball als Gelegenheit entdeckt ihre Aggressionen auszuleben. Die Aggressionen haben wenig mit dem Fußball zu tun.
Lies bitte noch einmal den Rest, den ich geschrieben habe und denk darüber nach, da du das ehrlich gesagt bisher noch nicht gemacht zu haben scheinst.

Da könnte ich ebenso sagen: "Die Politiker haben entdeckt, ihre Gründe für Amokläufe an Computerspiele-Süchtige anzuhängen"

Sucht gibt es bei Computerspielen genauso wie bei Fußball! Ich habe auch schon von einigen Frauen gehört, dass ihre Männer "Fußballsüchtig" sind, da die alles was mit Fußball zu tun haben machen oder sehen wollen. Ohne Fußball sollen bei denen auch "Entzugserscheinungen" auftreten und dann schauen die einfach ein anderes Spiel an, statt das ihrer Lieblingsmanschaft.

Willst du nun sagen das es keine "Sucht" ist? Dann würdest du nämlich wie die Politiker alles nur "zurechtreden".

Computerspielesucht und Fußballsucht gibt es für mich nicht, da man ohne Computerspiele oder Fußball nicht stirbt und höchstwahrscheinlich auch nicht Amok läuft.
Wenn man es Sucht nennt, wenn man immer wieder Computerspiele spielen möchte, dann ist ebenso eine Sucht, wenn man immer wieder Fußballsachen machen möchte, sich fett fressen möchte, rauchen will, Kaffee trinken will, jedes Wochenende Motorrad fahren möchte oder in Clubs tanzen und saufen möchte!
So gesehen ist ALLES eine Sucht, wenn man wie bei Amokläufern die Extremfälle betrachtet!

P.S.:
Ich habe alles von dir gelesen und verstanden, ich weiß was ich schreibe.
 
Furian schrieb:
Und wie wird man gut? Doch wohl in dem man mehr übt als andere. (...)
Der Meinung bin ich nicht, WoW erfordert nicht viel Übung. Man informiert sich einmal über die Prinzipien des Spiels, denkt darüber nach welche Spielweise sinnvoll ist und setzt das um. Da gibt es nirgens große Hindernisse.
Im momentanen Zustand ist es möglich alle Raids an einem Abend durchzuspielen. Oder man verteilt es eben auf 1 std. pro Tag über die Woche, geht auch, je nach Geschmack.
Und es ist auch immer eine Frage dessen was man überhaupt will. Manche Leute haben auch wahnsinnig Spaß dran einfach nur in der Welt rumzulaufen. Und andere wollen eben möglichst alles schaffen und zu den besten gehören. Das ist aber, wie schon gesagt, jedem selbst überlassen, weshalb es kein Problem dadurch gibt, dass Leute die mehr spielen belohnt werden. Aber besonders viel Zeit aufwenden muss man im Moment nicht um gute Ausrüstung und noch etwas mehr zu bekommen.
 
[IRONIE]
Also ich bin dafür das generell alle Spiele ab 18 sind, indem auch nur annähernd ein Monster oder sonstwas gekillt wird, und ein spiel verlangen länger als 5 Std. hat. Onlinspiele sollte man generell verbieten für unter 18 jährige.
Sowie bin ich dafür das man allen Minderjährigen die Handys verbietet, da man auch auf diesen spielen kann. Auch wenn es nur PAC MAN ist.
[/IRONIE]

Also ich finde solche Studien völlig witzlos, sind so brauchbar wie Statistiken über den Reisverbrauch in China. Sind immer so gebogen das die Lobbyisten sich damit profilieren können, vor allem wenn Wahlen anstehen.

Ich würde sagen der Staat sollte lieber in Jugendarbeit investieren und Familien besser unterstützen. Aufklärungsarbeit leisten und noch vieles mehr als immer und immer und immer neue Gesetze die mehr und mehr verbieten.

Die kommenden Generationen sehen sich in der Zukunft dermaßen eingeengt mit den ganzen Regelungen das es fast normal wird Gesetze zu brechen und auszuhebeln. Es wird normal sein etwas kriminell zu sein, und die Grenze wird immer mehr verwischen für den normalen Menschlichen Verstand.

Menschen die Kinder in die Welt setzen, und sich Eltern nennen sollen sich entsprechend auch verhalten. Heißt das man sich um Kinder kümmert, und nicht das Kind Kind sein lässt.
Viele Eltern wissen nicht einmal was Kinder in ihrem Zimmer treiben, sprich was sie an Filme gucken sowie was diese spielen am PC.

Es kann nicht die Aufgabe sein, dass der Staat die Aufgaben der Eltern übernimmt mittels Gesetzesregelungen. Der Staat sollte besser für eine Sensibilisierung zwischen Eltern und Kinder in solchen Themen sorgen.

Auch das Argument, man habe das Kind lieber zu Hause am PC als pöbelnd auf der Strasse, mag auf dem ersten Blick in Ordnung zu sein. Jedoch birgt bei beiden Situationen die Gefahr, dass Eltern nicht wissen was ihre Kinder machen, bzw. sich entwickeln, wenn man sich nicht mit ihnen auseinander setzt.

Extrembeispiele sind immer wieder Amokläufe usw. wo die Eltern nicht verstehen wie ihr Kind sowas machen konnte. Auch hier helfen keine weiteren Gesetze, sondern einfach deren bessere Durchsetzung und Förderung von Stellen wo Eltern/Kinder/Lehrer usw. sich Hilfe in Problemthemen holen können.

Jeder Mensch egal ob Kind oder Erwachsen hat gewisse Neigungen/Schwächen. Ein generelles Verbot für unter 18 ist von daher sowieso sinn frei. Man bestraft diejenigen die ein solches Verhalten nicht zeigen würde, ohne das Problem an sich zu erfassen, nämlich die betreffende gefährdete Person selbst.

Zu WOW:
Egal wie man WOW mag oder hasst. Die Entwickler haben mit der hier schon verlinkten Elternkontrolle mehr geliefert als was Vorschrift ist, und was andere bieten.

my 2 cent
 
MCBaAstjah schrieb:
Sucht gibt es bei Computerspielen genauso wie bei Fußball! Ich habe auch schon von einigen Frauen gehört, dass ihre Männer "Fußballsüchtig" sind, da die alles was mit Fußball zu tun haben machen oder sehen wollen. Ohne Fußball sollen bei denen auch "Entzugserscheinungen" auftreten und dann schauen die einfach ein anderes Spiel an, statt das ihrer Lieblingsmanschaft.
Das ist nicht das, was du zuvor geschrieben hast. Vorher sprachst du von hunderttausenden, die genau so handeln. Also eine breite Masse, die sich in etwa mit der Zahl der Hooligans decken müsste.
Nun sprichst du von wenigen Ausnahmefällen, die tatsächlich Entziehungserscheinungen zu haben scheinen. Bei diesen Fußballfans würde auch ich von einer Sucht sprechen.
Was machen die dann eigentlich in der Winterpause?
 
LOL

@H€553 und thechris
Ne, das kann natürlich niemals funktionieren, aber die Vorstellung gefällt mir irgendwie.
"Ne Mama .. ich muss jetzt Hausaufgaben machen, dann bekomm ich das Streber-Bär-Reittier und das Schlau-Fuchs-Pet." :D

Aber ich finde, da kann man sich ruhig mal Gedanken machen. Mir würde jetzt zwar auch erstmal nichts konkretes einfallen, aber vielleicht ist ja es ja irgendwie möglich, diesen Ehrgeiz für seinen Char in sinnvolle Bahnen zu lenken.
 
Ich finds mal wieder so richtig unpassend, um was sich da die Politik mal wieder kümmert.

Bei nicht Volljährigen ist es immer noch so, das die Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich sind, was ihre Kinder tun und lassen. Sicherlich kann man seine Kinder nicht ständig auf Schritt und Tritt verfolgen, das soll man ja auch gar nicht, aber gewisse Kontrollen und aufklärende Gespräche sollten ein Minimum sein, was alle Eltern (ich will dabei keine anderen Personen ausschließen, nur es schreibt sich leichter) FÜR ihre Kinder tun sollten. Blizzard hat bei WoW die Vorraussetzungen geschaffen, mit Hilfe der "Elterlichen Freigabe" die Uhrzeit und somit auch die Spieldauer einzustellen. Vielleicht sollte man über diese Möglichkeit besser Informieren, mehr Einwirken ist meiner Meinung von außerhalb der Familie nicht notwendig. Ich halte nichts von grundsätzlichen Verboten, weil alles was Verboten ist einen noch größeren Anreiz darstellt, sich damit vor Freunden und Mitschülern zu profilieren, indem man gerede dieses umgeht. Damit befürworte ich nicht, irgendwelche indizierten Spiele für jüngere Spieler freizugeben, eine Alterskonrtolle ist ja auch sinnvoll. Nur sind eben auch hier für die Umsetzung die Eltern gefragt, nicht die Politik in Form überarbeiterter Gesetze.

Ein einfaches Mittel für eine generelle Internetzeitbegrenzung ist eine Schaltuhr für den Router, einen Switch oder auch einen übers Stromnetz arbeitenden Lanverteiler.

Um Installationen sämtlicher Spiele einzugrenzen kann man beim Rechner auf den Einbau des optischen Laufwerkes verzichten und nur mit einem externen Laufwerk arbeiten.

Außerdem benötigen Kinder nicht wirklich einen PC mit Administratorrechten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Xeru schrieb:
Bei nicht Volljährigen ist es immer noch so, das die Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich sind, was ihre Kinder tun und lassen.
Demnach sind alle staatlichen Jugendschutzmaßnahmen sinnlos, weil es eigentlich Aufgabe der Eltern ist.

Und zu deinem Vorschlag als optisches Laufwerk nur ein externes zu verwenden: Schon mal was von Images gehört?
Als ich 15 war hätte ich ohne Probleme all solche Sachen umgehen können.
Kein optisches Laufwerk -> externe Festplatte (damals waren USB Sticks noch nicht groß genug oder die, die es waren zu teuer) mit Image von WoW und installieren/spielen.
keine Adminrechte -> Computer neu aufsetzen bzw eine neue Partition erstellen, auf der ich dann selbst Admin bin und tun und lassen kann, was ich will.
Und ich war damals nicht mal einer von den richtigen Freaks. Wo ein Wille ist ist eben auch ein Weg.
 
Das sind alles so Murks-Argumentationen.

Eltern sollen sich drum kümmern? Ja, gerne. Und wen störts, wenn der Staat dafür sorgt, dass es zumindest ne Einstufung gibt, ab wann es im Schnitt zugänglich sein sollte? Niemanden. Wen stört es ernsthaft, wenn das Kind sich - im Extremfall - ein Spiel wirklich nicht selber besorgen könnte? Sicherlich nicht die Vertreter aktiv eingreifender Eltern, denn das bedeutet ihnen obliegt die Entscheidung, was ihre Kinder spielen. Ergo ist dieser ganze Eltern-Kram alles mögliche, aber nie und nimmer ein wertvoller Diskussionsbeitrag.

Im Endeffekt geht es hier doch um zwei Fragen: Sind die Einstufungen im Moment zu lasch oder nicht? Es ist zulässig zu sagen sie reichen aus, absolut. Ich bin nicht für eine Verschärfung, aber man hat dabei verdammtnochmal anderen das Recht einzuräumen, die eine oder andere Grenze ein paar Jahre später zu ziehen, denn das sind Abwägungsentscheidungen. Es gibt da kein richtig oder falsch, keine moralisch überlegene / unterlegene Position. Und jeder, der den Eindruck erweckt, betreibt lediglich billige Polemik. Und die wird nicht besser, wenn es hier ein Gamer tut - weil er mit Zustimmung rechnen kann oder anderswo ein Poltiker, aus selbem Grund.

Und die zweite Frage ist, ob man bestehende oder zukünftige Regelungen besser kontrollieren sollte. Gut, da gibt es kein vernünftiges Argument dagegen, denke ich mal.

---

Also wäre die Diskussion nur "Ab welchem Alter sollte denn was möglich sein?"

Alles andere ist nur Rauschen im Walde. Und es wird nicht besser, wenn man Studien (unzählige) zu dem Thema einfach mal in Abrede stellt, nur weil ja angeblich alle Studien interessengeleitet sind.
 
Xeru schrieb:
Ich halte nichts von grundsätzlichen Verboten, weil alles was Verboten ist einen noch größeren Anreiz darstellt, sich damit vor Freunden und Mitschülern zu profilieren, indem man gerede dieses umgeht.
Seh ich genauso.

Xeru schrieb:
Ein einfaches Mittel für eine generelle Internetzeitbegrenzung ist eine Schaltuhr für den Router, einen Switch oder auch einen übers Stromnetz arbeitenden Lanverteiler.

Um Installationen sämtlicher Spiele einzugrenzen kann man beim Rechner auf den Einbau des optischen Laufwerkes verzichten und nur mit einem externen Laufwerk arbeiten.

Außerdem benötigen Kinder nicht wirklich einen PC mit Administratorrechten.

Ich glaube in der heutigen Zeit wird es schwer in der Hinsicht seinen Kindern nochwas vorzumachen. Und gerade solche Einschränkungen wie oben genannt wecken im Kind auch den Trieb das zu umgehen, oder denkst du wenn der Vater sagt "So Sohn, hier hast Du deinen Rechner, aber du hast eh keine Adminrechte, achja und Laufwerk? HAHA Fehlanzeige, have fun!" das sich das Kind dann hinstellt und einfach nur sagt "ohhhhh schade :facepalm:" ;-)
 
Xeru schrieb:
Ich halte nichts von grundsätzlichen Verboten, weil alles was Verboten ist einen noch größeren Anreiz darstellt, sich damit vor Freunden und Mitschülern zu profilieren, indem man gerede dieses umgeht.
Wenn Verbote wirklich nur deren Ausübung fördern: Warum haben wir Gesetze und hoffen nicht auf das Gute im Menschen?
 
ich denke es geht den politikern nicht unbedingt darum alles mögliche zu verbieten, nur sie sehen den Trend. Den Trend des verfettens und der sinkenden Leistungsrate. Es ist schon klar das sie auch versuchen die Jugend zu schützen.....zumindest teilweise^^
Aber auch darum die Zukunft zu sichern, da wir ja ein Industriestaat sind, brauchen wir leistungsfähige Arbeiter, sowohl im Kopf als auch körperlich. Da hilft es nicht unbedingt wenn die Kinder tagelang vor ihren PC´s hocken und keinen Sport treiben oder sonstige körperliche Tätigkeiten ausführen.(Tasta hauen und Maus schänden, zählt nicht als körperliche tätigkeit^^) zoggn macht spaß, weiß ich selber :D aber man sollte nicht sein Leben mit exzessiven zocken vergäuden bzw. sich selber dadurch was verbauen. Denn durch ständiges süchteln bleibt leider gottes halt auch die Schule oft mal links liegen.

Aber WoW erst ab 18 freizugeben find ich extrem lächerlich und verspätet, und wenn man es sich nicht im lokalen Laden kauft dann eben im Online-Shop. Es gibt immer möglichkeiten.Aber das Verbote reizen,kann in manchen Fällen sein. Aber nicht in allen. Wollen etwa viele Jugendliche töten,missbrauchen und stehlen weil es verboten ist? I don´t think so. Klar manche sehen in Ghetto-Filmen wie die Menschen sich durchhustlen und denken sich: hmmm..... ich hab auch kein geld, warum sollte ich sowas mal nicht versuchen?
Also ich finde das relativ hirnrissig.
 
Aber auch darum die Zukunft zu sichern, da wir ja ein Industriestaat sind, brauchen wir leistungsfähige Arbeiter, sowohl im Kopf als auch körperlich. Da hilft es nicht unbedingt wenn die Kinder tagelang vor ihren PC´s hocken und keinen Sport treiben oder sonstige körperliche Tätigkeiten ausführen.
Ich bezweifle, dass es viele Menschen gibt, die mehr gespielt haben als ich. Trotzdem studiere ich eine Naturwissenschaft wo der Bedarf sehr groß ist und immernoch steigt.

Spiele zu verbieten kann also keine Lösung sein.
 
PW-toXic schrieb:
Ich bezweifle, dass es viele Menschen gibt, die mehr gespielt haben als ich. Trotzdem studiere ich eine Naturwissenschaft wo der Bedarf sehr groß ist und immernoch steigt.

Spiele zu verbieten kann also keine Lösung sein.
Es gibt auch Leute, die Kiffen und trotzdem sehr intelligent sind. Bedeutet das jetzt automatisch, dass Kiffen absolut nicht schädlich ist? Raucher werden auch teilweise 100 Jahre alt, obwohl das Durchschnittssterbealter wesentlich geringer ist als bei Nichtrauchern.

Einzelfälle sind nicht repräsentativ!
Wenn du naturwissenschaften studierst sollten dir Messausreißer durchaus bekannt sein.
 
Ich habe nirgendwo behauptet, dass exzessives computerspielen nicht zu problem führen kann, sondern nicht muss! Das ist ein erheblicher unterschied.
Angenommen, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Amokläufen, dann setze mal die Anzahl der Amokläufen und Anzahl der Computerspieler in Relation, und schon hast du ein richtiges Beispiel für "Messausreißer".
Ich bin kein Messausreißer. Fälle wie meinen gibt es zu Hauf.

Hierzu zwei interessante Links:
http://www.heise.de/newsticker/Computerspiel-Faehigkeiten-fuers-Management--/meldung/134768
http://www.heise.de/newsticker/Medi...t-fuer-Gewalt-verantwortlich--/meldung/134799

"Natürlich müssen junge Leute lernen, mit dem Computer und den Risiken, die er birgt, umzugehen. Da gilt das gleiche wie im Straßenverkehr oder beim Umgang mit dem anderen Geschlecht."
Wenn wir also Computerspiele verbieten, dann sollten wir den Straßenverkehr verbieten, oder Kinder nichtmehr ausser Haus lassen, und sex generell verbieten.

Wenn wir jedoch das Verbot von Computerspielen als Lösung in Erwägung ziehen, weil computerspiele zu problemen führen können, dann müsste man demzufolge auch exzessives Essen, Rauchen und Alkohol verbieten.

Das ist jedoch keine Lösung in einem freien Statt, in dem ich hoffentlich noch Lebe. Wären wir in China, würde ich solche Argumente akzeptieren, da das Leben der Menschen dort von anderen bestimmt wird. Ich sehe jedoch nicht ein meine Freiheit eingrenzen zu lassen, ohne dass ich aktiv anderen schädige.


Desweiteren empfinde ich es als schrecklich den Drang in dieser Gesellschaft, immer älter werden zu wollen. Dadurch schaut man bei allem was man macht auf die körperliche(!) Gesundheit, und verzichtet auf viele Sachen, die einem geistig(!) gut tun. z.B. Motorrad fahren, extrem Sportarten oder auch Rauchen usw.. All das verkürzt im Schnitt deine Lebenserwartung, aber macht oftmals einen höllen Spass ;)
Aber was bringt es dir ein langes Leben zu haben ohne jemals wirklich gelebt zu haben?

Ich rauche zwar nicht (noch nie probiert), aber falls ich meine, das ist toll, und es tut mir geistig(!) gut, dann lasse ich das Argument der körperlichen Gesundheit nicht vollständig gelten, da man einfach abwägen muss.


Anstatt Computerspiele zu reglementieren sollte man versuchen das Hauptproblem zu lösen. Denn da muss man wohl nicht die Freiheit anderer einschränken.
 
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