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News Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert

Ich hatte auch Wow gespielt ich kann aber nicht behaupten, süchtig geworden zu sein. Im Gegenteil: Mit der Zeit wurde es immer eintöniger. Mal spielte ich n par Tage dann n par Tage nicht... Jetzt spiel ich überhaupt nicht mehr weil es für mich einfach Geldverschwendung ist. Man hat das Gefühl, das Geld weggeworfen zu haben, wenn man nicht spielt.
 
@Todesritter: Ja, das fand ich auch ziemlich krass, aber letztendlich begreift jeder normal tickende Rollenspieler, dass das nicht die Realität ist und kann ohne negative Folgen auch mal die Rolle des "bösen" übernehmen. Außerdem befreit man sich davon ja im laufe des Spiels und kämpft gegen eben diese, die einem diese Aufgaben aufgezwungen haben.
Außerdem hat ja jeder die freie Wahl, man kann einen netten Priester spielen oder eben einen Todesritter. Wenn es sinnvoll umsetzbar wäre hätte ich aber zum Beispiel nichts dagegen, den Todesritter ab 18 zu machen und den Rest eben nicht.

@PW-toXic (#244): Danke dass du mir da widersprichst, war wohl nicht deutlich genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also nachdem hier nach der Meinung von jemandem gefragt wurde, der seinem Kind WoW gegönnt hat, melde ich mich mal zu Wort. Mein Sohn hat mit ca. 14 Wow spielen dürfen. Die Bedingung war, dass seine schulischen Leistungen nicht darunter leiden dürfen und er auch weiter seine sonstigen sozialen Kontakte (Sportvereine, Freunde) pflegt. Nachdem ich sozusagen die PC Instanz in der Familie bin, wäre ich jederzeit dazu in der Lage gewesen, das Spielen zu unterbinden.
Nachdem er die Bedingungen erfüllt hat, spielte er auch in den Ferien mal länger als 4 - 5 Stunden an einem Tag. Jetzt ist er bald 18 und ich konnte bisher keine bleibenden Schäden bei ihm feststellen. Er dosiert mittlerweile das Spielen von ganz alleine. Er hat eine Freundin, treibt regelmässig Sport und ist in der Schule (11. Klasse Gymnasium) auch noch recht gut.
Ich bin auch der Meinung, dass man durchaus beobachten muss, welchen Umfang das Zocken annimmt. Wenn man dies allerdings an bestimmte Bedingungen knüpft und gegebenenfalls auch bereit ist, die Konsequenzen aus einem Fehlverhalten zu ziehen, (Spielverbot) halte ich aus meiner Erfahrung die Gefahren für überschaubar. Allerdings denke ich auch, wie manche der bereits hier zitierten, dass manche Eltern mit der Kontrolle überfordert sind, oder dann den Stress mit dem Kind scheuen, wenn Konsequenzen gefragt sind.
 
Das hier drückt meine Meinung zu diesem Thema viel besser aus, als ich es jemals sagen könnte:
http://www.3dcenter.org/artikel/und-erneut-das-thema-killerspiele

Ich finde diesen Teil des Berichts sehr interessant

[Zitat]
Was vermitteln wir Jugendlichen dadurch, daß wir auf der einen Seite "Killerspiele" als angeblich "gewaltverherrlichend" verbieten wollen, auf der anderen Seite reale Kriege mit realen Opfern führen – und dies sogar noch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit?! Was vermitteln wir dadurch, daß wir diejenigen, welche die Finanzkrise verschuldet haben, mit inzwischen weltweit über einer Billion Dollar retten, gleichzeitig aber nicht diese 30 Milliarden (1/33 einer Billion!) aufbringen, um weltweit hunderte Millionen Menschen dauerhaft vom Hunger zu befreien?! [Zitat Ende]

Alle die denken, dass Spiele die sozialen Kontakte negativ beeinflusst sollten mal bedenken, dass diejenigen, die übermässig spielen das ev. nur deshalb tun, WEIL sie schon Mangel an sozialen Kontakten haben und diesen nicht anders ausgleichen können ;)

Sozialen Kontakt haben wollen und von deinem Umfeld akzeptiert zu werden sind zweierlei Dinge und Menschen die sich nicht akzeptiert fühlen suchen nach Alternativen. Ob diese geeignet sind oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt.

Sucht ist immer noch der innere Zwang etwas tun zu müssen.

Die Mehrheit der Spieler will Spass haben und deshalb spielen sie. Von einem inneren Zwang ist da keine Spur. Übermässiger Konsum kann nicht als Sucht dargestellt werden, da der innere Zwang fehlt. Die Motivation zum Spielen ist die Unterhaltung. Wer das anders sieht, interpretiert nur falsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
kiessl01 schrieb:
Also nachdem hier nach der Meinung von jemandem gefragt wurde, der seinem Kind WoW gegönnt hat, melde ich mich mal zu Wort. Mein Sohn hat mit ca. 14 Wow spielen dürfen. Die Bedingung war, dass seine schulischen Leistungen nicht darunter leiden dürfen und er auch weiter seine sonstigen sozialen Kontakte (Sportvereine, Freunde) pflegt.

Genau so haben es meine Eltern damals auch geregelt. Und es hat einwandfrei funktioniert.
 
Prinzipiell finde ich das nicht so verkehrt - solche Spiele sind um welten gefährlicher als irgendwelche Shooter.
Und im gegensatz zu anderen Meinungen hier finde ich sehr wohl dass man dem Entwickler hier Vorwürfe machen kann, das ganze Spiel ist einzig und allein darauf ausgelegt die spieler möglichst "abhängig" davon zu machen so dass man möglichst lange die Abo Gebühren kassieren kann. Wer möglichst viel "besitz" anhäufen will (was wiederum die voraussetzung dafür ist besser als andere zu sein) muss eben möglichst viel Zeit investieren.

Die Frage ist nur wie soll man sowas umsetzen? Bei anderen süchtigmachenden Dingen ist es einfach, gewisse inhaltsstoffe sind verboten, ab 18 oder nur auf rezept zu bekommen und mit tests kann genz genau gesagt werden ob der stoff enthalten ist oder nicht.
Aber wie definiert man süchtigmachende inhalte bei pc spielen? Wo ist die grenze zwischen langzeitmotivation, spielspaß und suchtgefahr?


Ich denke auf absehbare Zeit wird hier nichts geschehen da die Umsetzung einfach kaum möglich ist. Und solange kein WoW Gamer nen Amoklauf macht interessiert es die Medien eh zu wenig als dass die Politiker sich gezwungen sähen über echte Maßnahmen nachzudenken.
 
Backslash schrieb:
lamor200 (#50):
Wie schon zum von dir zitierten Beitrag gesagt: EPIC FAIL

Wer spielen kann braucht nicht viel zu spielen.
Dass man länger braucht wenn man nicht so gut ist, ist nur normal und fast überall so. Wäre auch langweilig sonst.

Und wie wird man gut? Doch wohl in dem man mehr übt als andere.
Ich hab schon MMORPG´s gespielt, da bist Du wahrscheinlich noch mit der Trommel um den Tannenbaum gerannt und bisher ist mir noch kein Spiel untergekommen, in dem Wenigzocker belohnt werden und Vielzocker keinen Vorteil hätten.
 
Das wäre mal die richtige Entscheidung zu WoW.
Habe selbst zielich exessiv WoW gezockt immer wenn ich Urlaub hatte.
Keine Zeit und Lust für und auf Freunde usw.
Aber es haette auch ziemlich viele vorteile für die WoW Spieler die einfachmal nach der arbeit eine ruhige...
ähm ruhiges Schwert schwingen wollen.
Endlich mal kein kindischen Rumgespamme und die Zahl der Full-Epic in one Week Spieler würde sich auch einschränken. Gibt ja immer noch genug Arbeitslose die sich WoW von Harz 4 Leisten können.
Ausserdem könnte man übertriebene Zensur weglassen.
 
Die ultimative "Lösung":
Wenn die Kids mehr Zeit ingame verbringen und die Eltern sich nicht drum kümmern, so muss eben das Spiel die Erziehungsrolle übernehmen :freak:
"Politiker fordern Spieleindustrie zum Einbau von Lernelementen in ihren Spielen auf."
So könnte in fernerer Zukunft zuerst das Spiel verlangen, dass man seine Hausaufgaben einscannt und löst bevor der Zugang zum Spiel freigegeben wird :eek:
Somit hilft man der Schule, nimmt den Eltern die Arbeit ab, und die Kinder können nicht mehr soviel "suchten".

(Ich hoffe das der sarkastische Ton bei dem Text erkennbar waren ;))
 
Hey .. soo schlecht ist die Idee garnicht mal .. müsste man halt mit Schulen zusammen arbeiten.

Für gut gemachte Hausaufgaben (alles richtig) gab's bei uns damals immer nen Sternchen in's Klassenbuch .. statt dessen könnte man den Schüler mit speziellen Bonus-Items belohnen. Und wenn einer immer seine Hausaufgaben gemacht hat und dann noch ne gute Klausur schreibt, bekommt er irgendein limitiertes Reittier oder nen speziellen Zauber oder so.
 
und damit es nicht ungerrecht wird auch mit Arbeitgebern und dem Arbeitsamt.
Jemand der gut arbeitet oder sich um Arbeit bemüht bekommt nen Bons im Spiel.
So etwas ist einfach nicht umzusetzen. Und soziale Aspekte sind dadurch auch noch nicht berücksichtigt. Beim ersten Kuss bekommt man 10Gold oder wie?
 
Wie gesagt, mein Beitrag war eher sarkastisch gemeint.
Jedoch denke ich, dass man durchaus versuchen kann den Spielen nicht nur Schlechtes nachzusagen, sondern auch Vorteile nutzen könnte.
WIE genau, kann ich auch nicht sagen, ich bin kein Sozialpädagoge.
Es ist jedoch allgemein bekannt, dass es sich z.bsp. leichter lernt, wenn man Spaß an der Sache hat (was bei sturem Frontalunterricht und stumpfen Auswendiggelerne wohl eher weniger der Fall sein dürfte).
@Topic bezüglich Verbote:
Ein Verbot bewirkt nur, dass die verbotene Sache noch interessanter wird.
Es liegt immer ein gewisser Reiz daran, eine verbotene Sache zu besitzen / Tat zu tun.
Ergo: Kein Nutzen, meiner Meinung nach
 
Konti schrieb:
Für gut gemachte Hausaufgaben (alles richtig) gab's bei uns damals immer nen Sternchen in's Klassenbuch .. statt dessen könnte man den Schüler mit speziellen Bonus-Items belohnen. Und wenn einer immer seine Hausaufgaben gemacht hat und dann noch ne gute Klausur schreibt, bekommt er irgendein limitiertes Reittier oder nen speziellen Zauber oder so.

Und du glaubst das WoW so unglaublich beliebt ist, das dies ein Ansporn für alle sein könnte? Die Realität sieht doch ganz anders aus. Die meisten wissen doch gerade mal wie man einen PC einschaltet und auf SchülerVZ und Konsorten kommt. Selbst von denen die sich mit Rechnern gut auskennen spielen die wenigsten WoW. Aus meiner alten Stufe war vielleicht einer der WoW gezockt hat, dafür hat der das aber auch Non-Stop getan.

EDIT: Sagt mal, seit wann werden hier Beiträge von anderen Leuten editiert? Ist doch wohl meine Sache ob da ein Zitat von 5 Zeilen steht oder nicht. Zitat wieder eingefügt! Woher soll man sonst wissen worauf ich mich beziehe. Einfach unglaublich frech so ne Aktion... - thechris
 
Zuletzt bearbeitet: (Komplettzitat entfernt.)
thechris schrieb:
Und du glaubst das WoW so unglaublich beliebt ist, das dies ein Ansporn für alle sein könnte? Die Realität sieht doch ganz anders aus. Die meisten wissen doch gerade mal wie man einen PC einschaltet und auf SchülerVZ und Konsorten kommt. Selbst von denen die sich mit Rechnern gut auskennen spielen die wenigsten WoW. Aus meiner alten Stufe war vielleicht einer der WoW gezockt hat, dafür hat der das aber auch Non-Stop getan.

Mal abseits von WoW und PC's...
Was angesprochen wurde ist einen Anreiz für gute Leistungen zu bieten.
Zu meiner Schulzeit gab es Stipendien für gute Noten. Somit konnte man sich mal eben sein monatliches Taschengeld um 15€ aufbessern ;)

Aber ich glaube das Ganze gerät hier doch grad ein wenig Offtopic ;)
 
sollen se doch ....mir doch egal

aber einen sprung in der schüssel haben die politiker sowieso alle
 
GoTToHeat schrieb:
Mal abseits von WoW und PC's...
Was angesprochen wurde ist einen Anreiz für gute Leistungen zu bieten.
Zu meiner Schulzeit gab es Stipendien für gute Noten. Somit konnte man sich mal eben sein monatliches Taschengeld um 15€ aufbessern ;)

Aber ich glaube das Ganze gerät hier doch grad ein wenig Offtopic ;)

Auch wenn es OT ist: Stipendien sind nicht schlecht, aber ich glaube man kann keinen komplett faulen Menschen mit Geld zum Lernen zwingen und damit automatisch gute Leistungen abfordern. Viel mehr werden die Leute, die eh schon gut sind, mit Stipendien noch mehr motiviert und gefördert. Die Motivation zum Lernen muss von einem selbst kommen, z.B. weil man irgendwann mal einen bestimmten (Traum-)Beruf ausüben möchte. Mit Geld oder Geschenken lässt sich da wohl eher wenig erreichen.
 
LazyGarfield schrieb:
[Zitat]
Was vermitteln wir Jugendlichen dadurch, daß wir auf der einen Seite "Killerspiele" als angeblich "gewaltverherrlichend" verbieten wollen, auf der anderen Seite reale Kriege mit realen Opfern führen – und dies sogar noch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit?! Was vermitteln wir dadurch, daß wir diejenigen, welche die Finanzkrise verschuldet haben, mit inzwischen weltweit über einer Billion Dollar retten, gleichzeitig aber nicht diese 30 Milliarden (1/33 einer Billion!) aufbringen, um weltweit hunderte Millionen Menschen dauerhaft vom Hunger zu befreien?! [Zitat Ende]

Eine nachvollziehbare aber nicht brauchbare Argumentation. Wenn ich alles auf dieser Welt ins Verhältnis setzen würde, dann würden wir rückblickend wieder beim Urknall ankommen. Mit diesem Holzhammer der Geschichte haben schon viele versucht die Welt zu erklären, ohne Ergebnis.

Genauso wie Moral und Ethik stehen Authenzität und Veranwortungsbewusstsein gegenüber anderen und sich selbst zu einander. Geraten diese Dinge aus dem Gleichgewicht gerät die Person aus dem Gleichgewicht.

Computerspiele sind Rückzugsmöglichkeiten in eine Fantasiewelt, ähnlich wie Bücher oder Kinofilme. Gestalte ich mein reales Leben nach dieser Fantasiewelt, verändert sich die Wahrnehmung, ähnlich wie bei einer Droge. Sucht ist die letzte Konsequenz daraus und mündet in einem zwanghaften Verhalten aus dem der Betroffene evtl. nicht mehr aus eigener Kraft zurück kommt.

Das Kinder und Jugendliche Aufgrund ihrer in der Entwicklung befindlichen Persönlichkeit anfälliger oder schneller in ein Suchtmuster fallen können als Erwachse ist wissenschaftlich bewiesen. Aussnahmen bestätigen die Regel.

Kommt dazu noch ein Motivationsanreiz in Form von mtl. Ratenzahlungen (auch wenn Kinder hier nicht die erforderliche Ernsthaftigkeit gegenüber Geld aufbringen) ist das Risiko ungleich höher. Daher ist es nur konsequent die Altersbeschränkungen zu hinterfragen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was aber immernoch nicht das geringste daran ändert, dass ein WoW-Konto-Vertrag nur dann Gültigkeit nach deutschem Recht hat, wenn er von einer voll geschäftsfähigen Person (und das setzt Volljährigkeit vorraus!) unterschrieben worden ist. Deswegen ist ein zusätzlicher Paragraph um ohnehin schon vollkommen unübersichtlichen Paragraphendschungel absolut unnötig.

Aber so ist Deutschland, statt "Niemand darf diskriminiert werden - Punkt." muss man hierzulande im Grundgesetz ja auch verschiedene Menschengruppen einzeln aufzählen und so den Paragraphen für alle nicht aufgezählten entwerten... :rolleyes:
 
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