Das hier drückt meine Meinung zu diesem Thema viel besser aus, als ich es jemals sagen könnte:
http://www.3dcenter.org/artikel/und-erneut-das-thema-killerspiele
Ich finde diesen Teil des Berichts sehr interessant
[Zitat]
Was vermitteln wir Jugendlichen dadurch, daß wir auf der einen Seite "Killerspiele" als angeblich "gewaltverherrlichend" verbieten wollen, auf der anderen Seite reale Kriege mit realen Opfern führen – und dies sogar noch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit?! Was vermitteln wir dadurch, daß wir diejenigen, welche die Finanzkrise verschuldet haben, mit inzwischen weltweit über einer Billion Dollar retten, gleichzeitig aber nicht diese 30 Milliarden (1/33 einer Billion!) aufbringen, um weltweit hunderte Millionen Menschen dauerhaft vom Hunger zu befreien?! [Zitat Ende]
Alle die denken, dass Spiele die sozialen Kontakte negativ beeinflusst sollten mal bedenken, dass diejenigen, die übermässig spielen das ev. nur deshalb tun, WEIL sie schon Mangel an sozialen Kontakten haben und diesen nicht anders ausgleichen können
Sozialen Kontakt haben wollen und von deinem Umfeld akzeptiert zu werden sind zweierlei Dinge und Menschen die sich nicht akzeptiert fühlen suchen nach Alternativen. Ob diese geeignet sind oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt.
Sucht ist immer noch der innere Zwang etwas tun zu müssen.
Die Mehrheit der Spieler will Spass haben und deshalb spielen sie. Von einem inneren Zwang ist da keine Spur. Übermässiger Konsum kann nicht als Sucht dargestellt werden, da der innere Zwang fehlt. Die Motivation zum Spielen ist die Unterhaltung. Wer das anders sieht, interpretiert nur falsch.