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News Altersfreigabe ab 18 für WoW gefordert

Es geht hier nicht darum exzessives Computerspielen zu verbieten, sondern lediglich darum die USK hoch zu setzen.
Alkohol und Rauchen ist auch nicht schon ab 12 erlaubt und du beschwerst dich darüber nicht.
 
Doch das tue ich.
Wenn ich als 12 jähriger rauchen möchte, dann hält mich ein Verbot davon sicherlich nicht ab. Desweiteren finde ich es nicht schlimm in dem Alter Alkohol zu trinken. Das Problem ist, wie man damit umgeht. Hier stehen die Eltern in der Verantwortung.

Ich habe in diesem Alter Alkohol getrunken. (das heisst nicht, dass ich gesoffen hab...)
Ich trinke heute fast garkein Alkohol, und habe noch nie geraucht. Ich verabscheue Rauch!
Trotzdem bin ich nicht dafür Rauchen zu verbieten. (Aber ich bin dafür, dass es in der Öffentlichkeit verboten wird, da es zu meinem Nachteil ist!) Im privaten sollen die Leuten rauchen dürfen bis sie schwarz werden.

Die selbe Freiheit verlange ich bei Computerspielen. Ich bin zwar kein 13 mehr, aber ich finde es schrecklich "böse" zu sein, nur weil ich mit 13 mal Counter-strike gespielt habe.
Man kann dieses Problem nicht mit Verboten lösen, sondern nur mit der Erziehung!
Ein Verbot würde mich in diesem Alter niemals davon abhalten solche Dinge zu tun.
 
H€553 schrieb:
Wenn Verbote wirklich nur deren Ausübung fördern: Warum haben wir Gesetze und hoffen nicht auf das Gute im Menschen?

Weil es absolut OHNE Gesetze auch nicht funktioniert. Man kann deine Aussage auch nicht so verallgemeinern und auf alle Lebenslagen ausweiten.
Aber schaue man sich das Rauchverbot für (früher) unter 16 Jährigen an.
Aus welchem Grund hat man denn die erste Zigarette geraucht?
Um cool zu sein? Ja!
Aus Gruppenzwang? Vielleicht.
Weil es eigentlich verboten war? Ja!
Anderes Beispiel: Abschreckung durch härteres Strafmaß
Allerdings hat beispielsweise die Todesstrafe in den USA gezeigt, das die Anzahl an Mordfällen in Bundesstaaten mit und ohne Todesstrafe annähernd gleich ist (Staaten mit der Todesstrafe hatten zum Teil leicht mehr Tötungsdelikte).
Ergo --> Abschreckung bringt keine Verbesserung.
 
@PW-toXic: Schon mal daran gedacht, dass Alkoholkonsum oder Rauchen in dem Alter extrem schädlich ist und Kinder in dem Alter die Folgen garantiert noch nicht überschauen können?
Jugendschutz hat einen Sinn.
Und Verbote haben dich als 12jähriger von nichts abgehalten? Das wage ich auch zu bezweifeln.

@GoTToHeat: Ich habe meine erste Zigarette nicht geraucht, weil es verboten war, sondern weil ich wissen wollte wie es ist. Genau so wie ich mal nen bisschen gekifft (ein paar Züge nur) habe um zu wissen, was für ein Gefühl das ist. Beides hat mich nicht überzeugt und ich habe es wieder gelassen. Nach deiner Theorie müsste ich immer noch Kiffen, da es verboten ist. Warum sind wohl in den Niederlanden wesentlich mehr Kiffer als in Deutschland? Weil es dort nicht verboten ist.
Und das mit den Todesstrafen kann man nicht vergleichen. Es ist ein Unterschied, ob etwas erlaubt oder verboten ist. Sobald etwas verboten ist wird es weniger gemacht. Wie hoch dann die Strafe ist ist weitgehend egal (wobei man zwischen Geldstrafen und Haftstrafen unterscheiden muss).
 
Zuletzt bearbeitet:
H€553 schrieb:
@GoTToHeat: Ich habe meine erste Zigarette nicht geraucht, weil es verboten war, sondern weil ich wissen wollte wie es ist. Genau so wie ich mal nen bisschen gekifft (ein paar Züge nur) habe um zu wissen, was für ein Gefühl das ist. Beides hat mich nicht überzeugt und ich habe es wieder gelassen.
Ich behaupte auch nicht, dass der Reiz des Verbotenen der EINZIGE Grund ist etwas Verbotenes zutun ;) Aber einen gewissen Einfluss kann man nicht abstreiten.
H€553 schrieb:
Und das mit den Todesstrafen kann man nicht vergleichen. Es ist ein Unterschied, ob etwas erlaubt oder verboten ist. Sobald etwas verboten ist wird es weniger gemacht. Wie hoch dann die Strafe ist ist weitgehend egal (wobei man zwischen Geldstrafen und Haftstrafen unterscheiden muss).
Und weil Rauchen unter 18 neuerdings verboten ist Rauchen jetzt auch weniger Jugendliche? ;)
Du hast schon Recht das der Vergleich mit der Todesstrafe etwas Themafremd ist, ich wollte damit lediglich aufzeigen das ein Verbot bzw. hartes Strafmaß nicht automatisch zu einem Rückgang führt.

So far
 
Hesse, Du scheinst ein wirklicher Optimist zu sein :)
Erhalt dir diesen Glauben an das Gute im Menschen!
Ich würde nicht sagen, dass ich ein Pessimist bin, aber eher ein Realist, und der denkt nicht das die Erhöhung des erlaubten Einstiegsalters eine Abhilfe gebracht hat.
Es hat die Grenzen vllt erhöht, bzw. den Zugang erschwert, aber nicht unmöglich gemacht ;)

Wie dem auch sei, das ist schon wieder zu sehr offtopic hier :D
 
Vielleicht liegt es daran, dass ich 2 unter 18 kenne, die mit dem Rauchen aufgehört haben, da sie so mal nen Grund dazu hatten.
Und wenn man argumentiert, dass es immer Mittel und Wege gibt, dann kann man alle Beschränkungen sofort aufheben. Wenn man an Waffen kommen will schafft man es genau so wie bei Computerspielen.
 
find ich gut... ich seh zu oft was WoW mit den Leuten anstellt... Freunde etc. haben die Schule schön sausen lassen...schön das Abi verkackt... nur wegen dem scheiß Game!
Habs selbst 1 Jahr gezockt... bereues... es mag lustig gewesen sein... aber irg.wann wars nur noch "wer ist der beste mit den besten Items"...

!!
 
Naja, wenn man sich selbst auch so unter Druck setzt. Mir ist es egal welche Items ich habe, Gilden sind mir auch scheissegal. Hauptsache ich habe meinen Spass. Ich zocke gerne WoW, aber ich werde davon mit Sicherheit nicht abhängig, habe auch 5 Jahre geraucht, war auch nicht abhängig und habe von einem Tag auf den anderen aufgehört.
Beim Spielen habe ich aber gemerkt das es auch total süchtig machen kann, vorallem wenn man ein ergeiziges Ziel verfolgt und dann auch noch in so eine Gilde eintritt. Kommt halt drauf an wie man es spielt.
Von mir aus könnte man es auf 18 heraufstufen, aber ob es was bringt weiss ich nicht. Vielleicht ist es dann eher ein Hinweis für die Eltern. Denn sie müssen darauf achten was ihr Nachwuchs tut.
 
H€553 schrieb:
Einzelfälle sind nicht repräsentativ!
Genau! Du sagst es! Und die Aussreisser, die ANGEBLICH von Computerspielen ausgelöst werden sind solche Einzelfälle! Somit sind sie nicht representativ! :lol:

Somit ist jede Diskussion um Verbote und Einschränkungen von Spielen wertlos ;)

Wären alle Spieler gewalttätig oder würden Spiele gewalttätig machen, dann gäbe es weit mehr Amokläufe. Schliesslich spielen weltweit hunderte von Millionen Menschen.

Zum Unterschied dazu. Wären ALLE Waffen generell verboten, dann hätten solche gestörte Kreaturen keine Möglichkeit einen Amoklauf zu starten, weil ohne Schusswaffe ist es nicht halb so "lustig".
 
1. es spielen weltweit sehr wahrscheinlich nicht hunderte von Millionen. Es gibt 7 Milliarden Menschen.
1,3 Milliarden leben in China und 1 Milliarde davon ist wahrscheinlich zu arm um sich Computer leisten zu können
1,1 Milliarden in Indien und 0,8 Milliarden davon ist wahrscheinlich zu arm um sich Computer leisten zu können
Afrika, Süd Amerika,...
kommt man letztendlich auf 4 Milliarden Menschen, die rein theoretisch könnten.
Bei 4*10^9 sind 1*10^8 ganze 2,5%.
Plural. Also mindestens 2*10^8 ->5%
Und da sind dann Rentner genau so wie Kinder mit rein gerechnet. Da es aber nur um die unter 18 jährigen geht beim Jugendschutzgesetz und die Kinder unter 10 noch nicht wirklich etwas davon mitbekommen, da diese ihre Computerspiele großteils von Mami und Papi vorgesetzt bekommen haben wir eine Altersspanne von 8 Jahren. Vermutlich ca. 15% der Bevölkerung. Demnach würdest du einen Zockeranteil von ca. 33% sprechen. Diesen Wert erachte ich ehrlich gesagt als ein wenig zu hoch.

2. es geht nicht darum, dass Computerspiele automatisch zu Gewalt führen, sondern, dass sie schelcht für die Entwicklung sein können. Alkohol muss nicht zwangsläufig zu einer Sucht führen. Trotzdem ist er ab 16/18.
Psychische Schäden müssen sich nicht in Form von Gewalt zeigen. Es gibt auch andere Auswirkungen (Angstzustände, Vertrauensverlust, Depressionen,...).

Wenn man Waffen wegen Amokläufen verbietet müsste man auch Autos wegen Autounfällen, Fußball wegen Hooligans, Religionen wegen Extremisten,... verbieten.
 
H€553 schrieb:
Wenn man Waffen wegen Amokläufen verbietet müsste man auch Autos wegen Autounfällen, Fußball wegen Hooligans, Religionen wegen Extremisten,... verbieten.
Aber sogenannte "Killerspiele" muss man wegen den Amokläufen verbieten :freak:
 
Tja, wer hätte mal gedacht das mal PC Spiele gibt, die süchtig machen?! ;-)
Das Problem bei WoW ist leider, dass man viel Zeit investieren muss um einigermaßen weiterzukommen. Innerhalb einer Gilde kann man evtl. sogar noch von "Gruppenzwang" sprechen. So kommen pro Tag schnell drei- bis fünf Stunden zusammen. Wenn man dann noch die Raidtermine hinzurechnet, dann auf jeden Fall.
Leider ist WoW halt so konsturiert, das man Ruf und Gold farmen muss. Für anständige Ausrüstungen immer und immer wieder heroische Instanzen besuchen muss. PvP und Ehre sind da eigentlich auch noh zu berücksichtigen.
Das Ganze dann in Verbindung mit den Achievments, die jeder vielleicht auch noch ergattern will, bindet den Spieler ganz gewaltig an den ans Spiel und somit an den PC.
Spielt man ein paar Wochen nicht, sind die "Kumpels" vermutlich alles schon besser ausgerüstet und/oder wesentlich weiter und man hat den Anschluß verloren, bzw. muss noch mehr Zeit investieren um den Rückstand aufzuholen.

Spielt ein Schüler ab 14 Uhr drei bis fünf Stunden z.B. WoW, dann ist das Ende also zwischen 17 und 19 Uhr. Nun würde man vermuten das noch Hausaufgaben anfallen, die vielleicht auch noch 2-3 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Zwischendurch wird sicher auch noch gegessen (Abendbrot usw.), was auch noch Zeit in Anspruch nimmt, dann kommen wir bei einer theoretischen Uhrzeit zwischen 21 und 23 Uhr an.
Da bleibt natürlich keine Zeit mehr für soziale Kontakte und wenn man durch das Spiel keine Zeit mehr hat andere wichtige Dinge zu erledigen, wie z.B. Hausaufgaben, Lernen und ausreichend Schlaf muss man auch berücksichtigen (welcher 13-15 Jährige geht um 23-24 Uhr schlafen?), dann kann man mit Sicherheit von einer krankhaften Beeinflussung durch das Spiel reden.

Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass ein USK 18 dieses Problem behebt.
Die Beschaffung von USK18 Spielen ist nach wie vor sehr einfach. Entweder kaufen es ältere Kumpels oder der eigene Bruder bzw. die eigene Schwester.
Da die Eltern zu 85%+ keine Ahnung haben was auf dem PC der Kinder überhaupt abgeht, kann das nicht kontrolliert werden.

Und dann bleiben noch die "süchtigen" Erwachsenen. ;-)
Die melden sich beim Arbeitgeber immer häufiger "krank" um WoW zu spielen.
Ehen und Beziehungen zerbrechen, weil einer der beiden Partner jeden Abend WoW spielt. Noch schlimmer, wenn einer der beiden jemand Neuen im Spiel kennenlernt.
Hausarbeit, Garten und sogar die eigenen Kinder werden teilweise (schon mehrfach mitbekommen!) durch WoW "vernachlässigt. Wenn um 19 Uhr Raid angesagt ist, dann kann man das Kind nicht ins Bett bringen, dann darf es bis 23 Uhr TV gucken.
Weint es, weil es mitten im Raid wachwurde, kann man nicht "mal eben" danach sehen, weil dann der Raid wiped. Das ist leider kein Witz, das habe ich schon leider selbst mitangehört bzw. angesehen.
Ich denke das sind vielleicht mehrere Einzelfälle, aber irgendwie habe ich die Befürchtung das es doch mehr ist als man glaubt.
Trotzallem wird es sich nicht ändern, wenn man das Spiel als USK 18 herausbringt.
 
Find ich Schwachsinn, macht aber nichts, bis das durch ist, habe ich es schon und ausserdem, gibt ja noch das Ausland (Die Sprachpacks holt man sich dann einfach ausm Internet)!
 
Auf jeden Fall sollte WoW auf 18 aufgestuft werden wenn man sich ankuckt wie viel ihr leben darin verlieren.

Man muss doch auch irgendwo an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern appellieren.

Wenn ich als Vater meiner Tochter (noch nicht da sie erst 6 Monat alt ist) irgendwann erklären muss warum Sie ein spiel nicht spielen darf dann kommt mir doch die alters beschränken sehr gelegen. Wie soll ich das ansonsten durchsetzten können. Oder überhaupt ein bild darüber haben ob das spiel für diese Alter überhaupt geeignet ist, daher erachte ich dies sehr wohl für sinnvoll.
 
Naja...
die Eltern sollten eigentlich entscheiden, was für Spiele ihre Kinder spielen sollten und sich vorab im Internet o.ä sich über die Spiele informieren. Dann hätten die WoW-Spieler das Problem nicht.
 
Die Verantwortung liebt bei den Eltern und den Jugendlichen selbst, nicht (oder nur geringfügig) beim Spielehersteller.

Ich halte solche Vorstöße für undurchdacht und populistisch.

Ich werde mich ansosten an der Diskussion nicht beteiligen.
Ist hier einfach zu unsachlich teilweise.

Meine Meinung habe ich ja schon abgegeben :)


MFG,
tec
 
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