Altes Netbook Asus Eee PC 1000H für Linux?

Wenn man ne SSD für paar Euro bekommt (und das bekommt man häufiger mal) könnte man damit noch was anfangen. Als Browser wäre z.B. Palemoon mit eMatrix und uBlock geeignet. Damit bekommt man das allermeiste CPU fressende weg.

Tipp: Nicht an Swap sparen. 4GB machen das gerade bei ner SSD deutlich angenehmer. Ja, Schreibzyklen, aber die machen weniger aus als man oft denkt. 1 GB Zswap noch dazu helfen ebenfalls ;-)

Also Distro könnte man Slitaz ausprobieren. Das habe ich vor ein paar Tagen auf einen P1-233 MHz und 64 MB RAM installiert. Der dort verwendete Browser (Midori) ist sogar dort einigermaßen verwendbar. Klar ist alles "etwas" langsamer. Der EEE ist da dann doch um mindestens eine Größenordnung schneller^^

Abiword und gnumeric als Officeprogramme, xournal fürs annotieiren von PDFs, Midnight Commander als Dateimanager dürften dann ein recht rundes Gesamtpaket sein.

Für Spezialanwendungen, wie ein Dashboard zum Smarthome oder sowas ist das Teil auch noch gut geeignet.
 
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Auf meinem alten Lenovo X121e mit lief ChromeOS im Vergleich zu Linux noch am besten. Trotzdem ist es auf dem Weg zum Wertstoffhof. Problem war immer die fehlende Hardwarebeschleunigung. Die ging zwar bei VLC, jedoch nicht bei Youtube im Firefox.
 
youtube musst du dlp-runterladen und ohne den ganzen browser gedöhns abspielen

und nicht die 4K version laden sondern die zum gerät passende stufe

oder nen player der das direkt für dich macht wenn du ihm die url gibst
 
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Leider waren EEE-PC's im grossen und ganzen Wegwerfprodukte da sie weder von der CPU-Leistung noch vom Ram auch nur im Ansatz zukunftsorientiert ausgestattet waren. Und selbst für ihre Zeit wo sie eigentlich hätten glänzen sollen waren sie schon zu unterdimensioniert - ja, man konnte Windows damit starten, ja man konnte auch im Web damit surfen, aber wars schnell ? Nein. War die Bedienung angenehm und flüssig ? Nein. Das wars dann auch ...

Würde man heute eine EEE Serie neu auflegen dann würds vielleicht spannend - weil heute hat man Prozessoren die zwar klein sind und wenig Strom verbrauchen, die aber ordentlich Bums haben leistungsmässig - ich denke aber der Zug ist leider abgefahren - würde mich aber freuen wenn ich mich irre. ^^
 
anexX schrieb:
Würde man heute eine EEE Serie neu auflegen dann würds vielleicht spannend - weil heute hat man Prozessoren die zwar klein sind und wenig Strom verbrauchen, die aber ordentlich Bums haben leistungsmässig - ich denke aber der Zug ist leider abgefahren - würde mich aber freuen wenn ich mich irre. ^^
naja mini laptops gibts ja, ala gpd pocket

aber kostet auch 1000 aufwärts
 
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Ich hab hier auch noch so ein Medion Aquivalent irgendwo im Regal liegen. Da habe ich auch schon oft überlegt, ob ich da noch was dran machen will. Aber die Zeit und der Aufwand waren es mir nie wert.

Aber damals habe ich darauf den größten Teil meiner Diplomarbeit geschrieben. Es war genau die passende Größe, um ihn täglich mitzunehmen. Zu Hause habe ich dann am großen Laptop weiter gearbeitet.
 
anexX schrieb:
Und selbst für ihre Zeit wo sie eigentlich hätten glänzen sollen waren sie schon zu unterdimensioniert - ja, man konnte Windows damit starten, ja man konnte auch im Web damit surfen, aber wars schnell ? Nein. War die Bedienung angenehm und flüssig ? Nein. Das wars dann auch ...

Die Netbooks und Nettops waren Intels Reaktion auf das OLPC-Projekt, das den $100-Laptop bringen sollte. Das wichtigste Ziel dabei war also der niedrige Preis. Ja, schnell waren die nicht, aber andererseits immer noch schneller und mit mehr RAM als die Top-PCs von 10 Jahren davor, die auch schnell genug waren. Es ist nur eine Frage, was man damit machen will. Fuer's Websurfen mit eingeschaltetem JavaScript reicht's vielleicht nicht, bei ausgeschaltetem JavaScript vermutlich schon, aber dann kann man halt nicht jede Webseite ansurfen.

Jedenfalls: Mit den richtigen Anspruechen und der richtigen Software ist sowas brauchbar, mit der falschen nicht. Immerhin ist so ein EEE PC aehnlich schnell, wenn nicht scheller als ein Raspi 3.

Was uns die Netbooks gebracht haben, waren mehrere Jahre mit guenstigen und guten Laptops, z.B. Lenovo E130 von 2013 fuer EUR 400, den ich noch immer betreibe. Im Laufe der Jahre haben die Hersteller es erfolgreich geschafft, das Preisniveau der guten Laptops wieder in Richtung EUR 1000 anzuheben bzw, das Leistungsniveau der nicht ganz so teuren deutlich abzusenken.

Würde man heute eine EEE Serie neu auflegen dann würds vielleicht spannend - weil heute hat man Prozessoren die zwar klein sind und wenig Strom verbrauchen, die aber ordentlich Bums haben leistungsmässig

Der Grund fuer den fehlenden Bums der Netbooks war nicht, dass es damals nicht ging, sondern weil man den Bums den hoeherpreisigen Modellen vorbehalten wollte. Das XO-1 des OLTP-Projekts hatte einen AMD Geode (vom K6-2 abgeleitet) und war auch keine Rakete, da konnte Intel seinen Atom dagegensetzen. Letztlich mussten die Hersteller aber doch guenstige (wenn auch deutlich teurer als die Netbooks) mit etwas Bums herstellen (z.B. Lenovo E130), wenn sie preissensitive Kunden wie Studis nicht zu den Netbooks treiben wollten.

- ich denke aber der Zug ist leider abgefahren - würde mich aber freuen wenn ich mich irre. ^^

Im Moment gibt's halt nichts wie das OLPC-Projekt, aber selbst wenn, waere der Laptop daraus (XO-1 Nachfolger) wohl wieder ohne Bums (Bums kostet an allen Stellen: staerkeres Kuehlsystem, staerkere Stromversorgung, und das SoC natuerlich auch), die Konkurrenz (EEE PC Nachfolger) auch, und nur etwas hoeherpreisige Modelle (Lenovo E130 Nachfolger) mit.
 
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Nicht zu vergessen, dass Microsoft dann mit seinen Bedingungen für die Verwendung von Windows 7 Starter jede sinnvolle Weiterentwicklung abgewürgt hat. Ein weiterer Player, der keine günstigen und zugleich einigermassen benutzbare Geräte haben wollte.
 
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mae schrieb:
Der Grund fuer den fehlenden Bums der Netbooks war nicht, dass es damals nicht ging, sondern weil man den Bums den hoeherpreisigen Modellen vorbehalten wollte.
Naja, früher hiess es ja eher stärkerer Prozessor = höherer Stromverbrauch = weniger Akkuleistung.

Hätte man da Prozessoren reingebaut die bis an die 4 Ghz boosten dann wäre der Akku wohl nach 30 Minuten Betrieb erledigt gewesen - was dann wiederum den Sinn von EEE-PCs untergraben hätte.

Mit heutigen Prozessoren kann man mit einer ähnlichen (und sogar weniger) Vcore deutlich mehr Leistung anlegen als das damals möglich war, deshalb fände ich so ein Projekt durchaus machenswert - aber aktuell ist es halt alles sehr schlecht mit den Speicherpreisen, von daher ist eine erschwingliche Bauweise aktuell sowieso nicht möglich. ^^
 
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Ich hatte meinen EEE PC auch wegen der langen Akkulaufzeit, da ich einen 10.400 mAh-Akku nachgerüstet hatte.
Damit und durch die SSD hat der, wenn ich mich richtig erinnere, mehr als 10 Stunden gehalten. Das war damals sehr lang. Damit konnte man einen ganzen Arbeitstag ohne Strom auskommen. Zumal Lubuntu auch sehr sparsam mit der CPU und Grafikeinheit umging.

Deshalb volle Zustimmung, der langsame, und damit sparsame Prozessor war eigentlich gerade der Clou an der Sache. Zusammen mit dem vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis.
 
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anexX schrieb:
Naja, früher hiess es ja eher stärkerer Prozessor = höherer Stromverbrauch = weniger Akkuleistung.

Ja, deswegen hat das XO-1 einen Geode LX700@0.8W eingebaut, der 1.3W Power consumption und 3.1W TDP hat, was immer das bedeuten mag. Das sind Werte, die auch heutige Smartphone-Prozessoren uebertreffen, da wird man auch heute keine grossen Spruenge machen.

Mit heutigen Prozessoren kann man mit einer ähnlichen (und sogar weniger) Vcore deutlich mehr Leistung anlegen als das damals möglich war

Klar, heute kommt man mit wenig Verbrauch weiter als damals, aber es wird immer noch als "wenig Bums" wahrgenommen werden.

Aber ja, es gibt da zwei Aspekte, das eine ist der geringe Verbrauch, der auch geringe Kosten an anderer Stelle bewirkt, das andere ist, dass die Hersteller den potentiellen Kunden auch einen Grund geben wollen, mehr Geld auszugeben.
 
ArchStanton schrieb:
Auf meinem alten Lenovo X121e mit lief ChromeOS im Vergleich zu Linux noch am besten. Trotzdem ist es auf dem Weg zum Wertstoffhof. Problem war immer die fehlende Hardwarebeschleunigung. Die ging zwar bei VLC, jedoch nicht bei Youtube im Firefox.

Intel oder AMD basiert (das gabs mit beidem - https://thinkwiki.de/X121e) ? Wenn die Kiste nicht grad den Single Core E-240 hat sollte die eigentlich noch ganz brauchbar sein - bis hin zu h264 Full HD. Für Browser gibts Plugins, die youtube auf h264 bringen. Gerade wenn man 2 RAM Module und ne SSD reinsteckt, was man oft noch rumfliegen hat oder billigst bekommt.
 
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netzwanze schrieb:
32bit Distris gibt es nicht mehr so viele
Es gibt so einige noch z.B.:
AntiX, Bhodi-Linux, Devuan, Emmabuntüs, Mageia, MX-Linux, Q4OS, Void- & Alpine-Linux.
 
Lansky schrieb:
Ich mach DOS 6.22 drauf, und spiele Commander Keen und Arkanoid🤣
Das lief in den 90ern auf meinem ersten PC - 486 DX 66 mit 4 MB Ram
:daumen::schluck:
Ein VM wäre da kluger. ;)
 
Bartmensch schrieb:
Jedes Werbe PlugIn sorgt für 100% CPU Belastung und keinen Spaß mehr auf dem System.
Dann nutze doch eine Anti-Werbe-Plugin wie z.B. uBlock (möglichst im Firefox bzw. im Zen-Browser).

Bei (m)einem alten Acer-Passiv-Notebook mit zwei langsamen (Broadwell?)-Kernen & 4 GiB RAM war das Surfen über einen externen FullHD-TV noch möglich, aber Filme abspielen & Updates durchführen war sehr langsam (billigster lahmer Flash-Speicher).
Wurde ursprünglich für Musik abspielen genutzt. Dafür ist es perfekt geeignet, weil ohne Lüfter/lautlos.

Den wollte ich mal mit USB-Adapter-SSD testen, ob Nextcloud-Server (Headless) auf Debian(?) drauf läuft.


AAS schrieb:
Ein VM wäre da kluger.
Oder WINE 11.
 
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