Altes System (2600K/Z77) upgraden, aber wie?

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Hallo allerseits,

bei obigem Titel sieht es so aus als wäre ich im falschen Unterforum, dem ist aber nicht so. Ich möchte mein altes System upgraden. Dabei bin ich nicht auf eine Plattform festgelegt. Ob Z390/9900K, X570/3900X, X299/9800X(eventuell 9820X) oder TR4-System? Ich weiß es nicht da alle diese Systeme gewisse Vorzüge haben, dann aber gewisse NoGos die ich bisher nicht bereit war zu schlucken.

Um mir die Sache etwas zu erleichtern habe ich beschloßen, das Pferd von der anderen Seite aufzuzäumen. Egal welches System es werden soll es muß unbedingt und unumstößlich folgende Bedienung erfüllen:

  • Anschluß von mindestens 3 M.2 NVMe PCIe LWe (3x 2TB), die dann zu einem LW zusammen geschloßen werden. Ob RAID, JBOD oder Software-Lösung ist mir egal, aber:
  • Es sollen (mehrere) Windows 7/10 Installationen jeweils auf eine eigene Partition auf diesem LW installiert werden, und auch noch ein bißchen Platz für ein Linux oder andere Spielereien frei gehalten werden. Die einzelnen Startpartitionen sollen dann per externem Bootmanager (nicht der von Windows, sondern z.B. Boot-Us) beim Start ausgewählt werden. Der Rest ca. 5TB soll dann für eine Programme/Spiele Partition zur Verfügung stehen. Die M.2 LWe müssen nicht zwingend auf dem MB installiert werden, eine Verwendung einer 4x Einsteckkarte wie z.B. die ASRock Ultra Quad M.2 Card wäre denkbar.
  • Es sollen noch 2-4 normale SATA Geräte Anschluß finden, sprich die (mindestens 3) M.2 LWe dürfen nicht alle SATA Ports blockieren.
  • Eventuell erwäge ich auch den Einsatz einer 480GB Intel Optane 900p als System-SSD, daher das "mindestens" bei den M.2 Laufwerken.

Die Frage ist nun bei welche Plattform all das sicher stellen kann? X299/TR4 könnten das, aber die CPUs dafür sind mMn nicht ihr Geld wert. 9900K ist der beste Gamer-Prozessor, 3900X der mit dem besten P/L-Verhältnis und z.Z. am energieeffizientesten, aber ob ich mit einem Z390/X570 MB obige Anforderungen erfüllen kann erscheint mir zweifelhaft.

Ich hab vor kurzem den Office-Rechner meiner Frau aufgerüstet mit einem i59400/B360M MB/Crucial MP510. Schon bei dieser einfachen Konfig war es wirklich ein riesen Act das Ganze zum laufen zu bringen. Also Windows 7 und den Boot-US Bootmanager zum laufen zu bringen. Die richtige inoffiziellen gemodeten Treiber für USB, Chipsatz und VGA waren wirklich nicht leicht zu finden. Um den Boot-US installieren zu können, mußte ich das NVMe-LW im MBR-Stil formatieren, was die Windows Installationen zum richtigen Abenteuer machte.

Daher dir Frage wie zum Teufel ich das alles gebacken kriege. Ich bin echt am verzweifeln und weiß mir keinen Rat. Mein dringlichsten Anliegen ist dabei der SSD-Platz. Den brauche ich sehr, sehr dringend. Allerdings bin ich aber auch nicht bereit tausende von € für eine Profi-Server-SSD auszugeben, da letztendlich der Rechner fürs Gaming genutzt wird. Auf Windows 7 will ich und kann ich nicht verzichten, aus diversen Gründen die hier nicht diskutiert werden sollen.

Hat eventuell irgendjemand eine vergleichbare LWs-Konfig und Erfahrungen mit mehreren BSe?
 
Also eine Idee wäre natürlich die Windows7-Spezifischen Sachen den 2600k zu behalten (Oder wenn defekt halt ein älteres Laptop z.B. ein Dell M6800 oder halt ein offiziell lauffähiges System damit. Kannauch ITX sein oder du kannst auch ein Gehäuse nehmen, welches 2 Systeme aufnimmt). Das Problem ist einerseits, dass der Support bald endet, andererseits und wie du schon festgestellt hast, dass die Treiber nicht verfügbar sind oder zusammengekratzt werden müssen.

Soweit ich weiss, ist es zwar möglich einen Ryzen 1 oder 2 mit Win7 zu betreiben, aber halt nicht offiziell. Sicher ging es noch bei AM3+, das würde dir ja nichts bringen. Bei Intel war glaube ich bis und mit Kabylake Win7 unterstützt, danach nicht mehr offiziell wie du auch schon festgestellt hast.

Beim Speichersystem wäre noch eine Idee, ein separates NAS für das Datengrab zu nutzen.

Dann könntest du dein Vorhaben mit Win10/Linux relativ schmal halten. Ich würde hier sogar zu einer Virtualisierungslösung tendieren, resp. generell wäre die Frage noch, ob die Win7-Sachen nicht auch in einer virtuellen Lösung laufen würden.
 
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Ich denke Windows 7 und neuste Hardware sollte man nicht mehr machen. Dann lieber Winsows 10 Pro und Hyper-V dann kann man auch RAW volumes für die VMs nehmen
 
Digi Quichotte schrieb:
Und kriegt man für die Plattform auch Windows 7 Treiber?
Vermutlich nicht, weil Windows 7 schon fast Antik ist :(

Spricht denn irgendwas gegen eine VM, notfalls auch mit durchgereichter GPU?
 
Digi Quichotte schrieb:
Auf Windows 7 will ich und kann ich nicht verzichten
Skylake auf S.1151 war die letzte Plattform die offiziell von Win 7 unterstützt wurde. Später erschienen Plattformen gehen mit mehr oder weniger großen Einschränkungen auch noch, aber der Support Win 7 SP1 wird am 14. Januar 2020 enden, also in einem halben Jahr. Überlege also ob es sich noch lohnt auf Win 7 zu setzen oder ob es nicht sinnvoller wäre die Anwendung die unbedingt Win 7 braucht mit ihren Win 7 auf einer VM zu installieren (oder die aktuelle Installation zu virtualisieren) und dann ein anderen OS (Win 10 oder Linux) also Haupt- und Hostsystem für die VM zu verwenden.

Bedenke das es besonders riskant ist ein altes Windows zu verwenden, da der meiste Code uralt ist und die Hotfixes der neuen Version den Angreifern daher direkte Hinweis auf die Lücken geben, die in dem alten Windows dann nicht mehr gepacht werden. Die müssen solche Lücken also nicht mehr mühsam selbst suchen, sondern werden eben durch die Hotfix darauf gestoßen und haben eine sehr hohe Erfolgschance das genau diese Lücke dann auch in dem alten Windows schon vorhanden war.
 
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@cr4zym4th: Also den Z390 Chipsatz kriegt man unter Windows 7 zum laufen, das ist nicht das Problem. Bei AM4 kA, mein letzter AMD war noch Sockel 939 Santiago. Aber wenn AM4 dann mit Sicherheit X570 und nichts anderes. Und da habe ich halt kA ob es wie bei Intel eine Treiber-Modding-Szene gibt wie es bei Intel der Fall ist.

Das eigentliche Problem ist jedoch das Zusammenschließen mehrerer LW zu einem, und dann auf diesem mehrere BSe installieren. Nach solchen Erfahrungswerten suche ich.

Bezüglich Win7/Win10 - ich arbeite mit Win7 und nutze Windows 10 wenn es sich nicht vermeiden läßt. Das ist keine Frage der Optik (Startmenü oder dergleichen) sondern der Kompatibilität. Daran wird sich auch in Zukunft rein gar nichts ändern, braucht also keine Diskussion.

Hier geht es nicht um Windows- sondern um die SSD Konfiguration. Keine Windows 10 macht alles besser -Diskussion bitte!
 
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Mal im ernst das ist ganz großer quat....

Du hast bis hier den 2600K wie ich auch vor kurzen würde dir zu einem AMD 3700X raden.
Zu dem Rest windows 7 sollte du mit Oracle Virtual Box laufen lassen und nicht mehr so da geht alles einfach 32GB Ram und wenn du angst hast 64 GB und gut. Linux läuft auch so super

Zu der Nvme sache der Unterschied ist echt nicht so tolle nvme zu Sata aber als Systemplatte gerne eine Nvme. Wenn du viel Speicher willst dann verbau auch eine große gibt wenger Probleme z.b Western Digital Ultrastar DC SN630 7,68TB einen U.2 Adapter kannste sicher auch dazu kaufen.

Optane im Privat gebrauch macht nur Sinn wenn du die eine 10+TB HDD als Datengrab kaufst und den so schnell hbaen willst wie eine SSD dann nach eine 64 oder 128GB als Cache dazu. Als Systemplatte merkst du keinen Unterschied
Ergänzung ()

Windows 7 wird in wenigen Monaten eingestellt ist dir klar hoffe ich dann sollte die Kiste vom Netz^^ wenn du das als systemplatte machst
 
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Digi Quichotte schrieb:
Hier geht es nicht um Windows- sondern um die SSD Konfiguration. Keine Windows 10 macht alles besser -Diskussion bitte!
Dann tu uns den Gefallen und benutze die Kiste ab Februar nur noch offline!
 
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Windows 7 ist einfach nicht sinnvoll fürs Zocken. Seit touring läuft dx12 auch auf nvidia Karten besser als dx11, wenn der Entwickler gut optimiert, das wird ab der nächsten Konsolen Generation immer öfter der Fall sein. Auch die Lastverteilung bei AMD ist bei 10 besser, also mehr CPU Leistung.
In Kürze ist Windows 7 auch nicht mehr sicher, da sollte dann auch nichts professionelles mehr darauf laufen.

Also x570 mit 3 m2 slots, 3900x/3950x, 64gb RAM, und win 7 in vm.
 
Digi Quichotte schrieb:
Und kriegt man für die Plattform auch Windows 7 Treiber?
die frage is eher wozu will man für ein totes pferd einen sattel kaufen?
in kürze ist win7 EOL.
würd nur auf win10 gehen.
 
@stoeggich ich habe den TE gefragt und nicht dich - oder kennst du die anforderungen des TE ?

ich habe mehrere dutzend VMs laufen - ich weiss was geht und was nicht geht

@stoeggich wenn ich dich gemeint hätte, hätte ich dich auch angeschrieben
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Kannst du das einzeln aufschlüsseln?

Das wollte ich eigentlich schon mal allein für mich mal machen, warum also nicht hier?

PlattformPro Kontra
Z390/9900K
  • Ultimative Gaming Leistung :D
  • MBs bieten bestes P/L-Verhältnis:D
  • Win7 Installation zwar problematisch aber möglich:rolleyes:
  • Custom WaKü mit Monoblock unproblematisch, großes breit gefächertes Angebot:D:D
  • Für so eine potente CPU viel zu wenig PCIe-Lanes, wie ein Ferrari auf 12" Rädern :grr::grr::grr:
  • Kein "vernünftiges" MB mit einem PLX-Switch für mehr PCIe-Lanes im Angebot:grr:
  • Kein MB mit X550 LAN Chipsatz:grr:
  • Nur 4 RAM-Slots daher vorerst nur 64 GB RAM (128GB Kits sind utopisch teuer):grr::grr::grr:
X570/3900X
  • 3900X kann zwar nicht ganz mit einem 9900K mithalten, ist aber auch nicht deutlich schlechter wie seine Vorgänger, daher erstmals eine wirkliche Alternative:D:D
  • Ultimative Effizienz und Undervolting-Möglichkeiten, besser als Intel, wer hätte das je für möglich gehalten:D:D:D
  • PCIe 4.0 - zwar im Moment keine Vorteile, da ich aber mein nächstes System für mindestens 5 Jahre behalten möchte ein wichtiger Punkt.:D:D
  • AMD hat schon immer versucht mit der Brechstange Intel aufzuholen. Doch erstmalig nimmt sie diesmal die richtige Brechstange, nämlich den L3-Cache, und nicht die TDP. Das macht den 3900X zur ultimativen Waffe bei Games wie Gothic III/IV, Risen oder Elex, oder auch die Anno Reihe. Ryzen hat zur Intel mMn nur deswegen zu Intel aufschließen können, und ist daher meine CPU der Wahl.:D:D:D:D:D
  • Zuwenig PCIe-Lanes wie Z390:grr::grr::grr:
  • Nur 4 RAM Slots wie Z390:grr::grr::grr:
  • Für MB Hersteller ist AMD scheinbar immer noch das was man kauft wenn es hauptsächlich billig sein soll. Alle X570 MBs sind mMn als der letzte Schrott einzustufen.:grr::grr::grr::grr::grr:
  • Noch nicht einmal ein einziges MB mit wenigstens 2X Intel GB LAN:grr::grr::grr:
  • Plattform am neuesten, Windows 7 Unterstützung Workarounds am zweifelhaftesten:grr:
X299/9800X
  • Das einzige MB überhaupt aus tausenden von allen Plattformen, das das Prädikat "brauchbar" verdient und nicht bloß OC/RGB Spielzeug ist: Das ASUS WS X299 Sage/10G. Mein Traum-MB schlechthin. Die wirklich einzige Möglichkeit einen X550 Chipsatz zu haben ohne eine grüne/blaue Platine in Kauf nehmen zu müssen.:D:D:D:D:D
  • Genug PCIe-Lanes für alle Fälle:D:D:D
  • 8 RAM Slots machen 128GB Aufrüstung bezahlbar.:D:D:D
  • Custom WaKü mit Monoblock unproblematisch, großes breit gefächertes Angebot :D:D
  • Selbst eine 2000€ Skylake-X CPU kackt in den allermeisten Spielen ab gegen einen 150€ i5 :grr::grr::grr::grr::grr:
  • Kein PCIe 4.0:grr::grr:
  • Das was Intel mit den RAID-Keys usw macht ist Kundenverarschung pur. Auch die restlichen Einschränkungen wie PCIe-Lanes bei Kaby-Lake-X usw ist der blanke Hohn. :grr::grr::grr:
  • 600€ sind auch für ein Traum-MB ein haufen Asche. Der Preis ist zwar gerechtfertigt durch die zwei PLX-Switches, die 4x-SLI mit PCIe x16 ermöglichen, aber das brauche ich gar nicht.:grr:
X399/Threadripper
  • Für MB Hersteller ist AMD scheinbar immer noch das was man kauft wenn es hauptsächlich billig sein soll. X399 MBs sind teurer aber schlechter ausgestattet als ihre jeweiligen X299 Pendants der gleichen Serie. :grr::grr::grr::grr::grr:
  • (Noch) kein PCIe 4.0 für Threadripper :grr::grr:
  • Threadripper fürs Gaming gänzlich ungeeignet. Die angebliche "Anwenderleistung" resultiert nur aus Benchmarks die gut mit Kernen skalieren. Echte Anwendungen dagegen skalieren meist schlecht, manche gar nicht. Selbst ein 2990WX ist in realen Anwendungen oft schlechter als ein i3, wenn die Anwendung nämlich nur auf einem Kern läuft. Und das kommt häufiger vor als man denkt. Typische Szenarien wo TR oft das Nachsehen hat: Adobe Software, vor allem Fremdhersteller PlugIns für Photoshop/Premiere. Da hat weder ein 2990WX noch ein i9-9980XE auch nur den Hauch einer Chance gegen einen 9900K (oder bedingt gegen 3900X). :grr::grr::grr:

Legende: :D = positiver Stern ;) = Neutral :grr: negativer Stern

Um das zusammenzufassen: Ich halte den 3900X z.Z. für die beste mögliche CPU-Wahl. Aber halt für schlechstmögliches Szenario um obige LW-Konfig zu realisieren. Der Gedanke mir irgendeines der angebotenen X570 Bretter kaufen zu müssen behagt mir überhaupt nicht. Andererseits wäre es die z.Z. einzigen zukunftssicheren Platinen durch PCIe 4.0 - eine Zwickmühle.

Auf 128GB RAM aufrüsten zu können (64GB DDR4 RAM habe ich bereits) ist mir wichtig. Allerdings möchte ich deswegen keine CPU die fürs Gaming eigentlich ungeignet ist bzw ein furchtbares P/L Verhältnis hat.

Letztendlich muß ich halt hier und da Kompromisse eingehen. Auf 128 GB RAM würde ich notfalls verzichten, auch auf einen X550 Chip, sehr schweren Herzens auch auf 2x Intel LAN zu Gunsten von X570. Wo ich aber auf keinen Fall verzichten kann ist auf mindestens 3x M.2 NVMe SSD. Wenn das nicht gewährleistet ist brauche ich gar nicht aufrüsten.
 
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Win 7 auf X570? Viel Spass, denn der ist nun wirklich der neuste aller Chipsätze und hat im Gegensatz zu allen anderen auch keinen direkten Vorgänger mit dem er technisch verwandt ist und für den es Win 7 Treiber gab. Für den X570 Win 7 Treiber zu bekommen, würde ich also nicht erwarten und wie wichtig gerade für dem der korrekte Chipsatztreiber ist, dürfte bekannt sein.

Was versprichst Du Dir eigentlich von dem RAID aus 3x2TB NVMe SSDs? Dazu noch eine Optane mit 480GB und dann kommst Du um X299 oder X399 eigentlich gar nicht mehr rum, aber die kosten mehr als die Mainstreamplattformen und sind trotzdem beim Gaming langsamer. Man kann eben nicht alles haben, sondern muss Schwerpunkte setzen, von daher kann ich bei "128GB Kits sind utopisch teuer" auch nur den Kopf schütteln, wenn ich zugleich von 3x2TB NVMe lese. Wenn der Rechner letztendlich fürs Gaming genutzt wird, bleibe bei einer Mainstream Plattform (S.1151v2 oder AM4) und machen Abstriche bzgl. RAM (64GB sollte für Gaming ja wohl reichen) und den NVMe SSDs.
 
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Ich will es dir ja gar nicht ausreden, aber ich wüsste gerne, wie du Windows 7 ohne Sicherheitsupdates betreiben möchtest.
 
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