Notiz AmazonFresh: Lieferdienst ab sofort in ganz Hamburg verfügbar

mischaef

Kassettenkind
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#1

Roche

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#2
Und wenn ich feststelle, dass die Tomaten Transportschäden haben, die Erdbeeren hier und da schon faulig sind, oder Amazon die Eier schlicht vergessen hat, darf ich eben in den nächsten Supermarkt schlappen um das benötigte Zeug nachzukaufen.
Danke, aber da nehm ich mir doch einfach direkt die Zeit und gehe einkaufen.

Außer körperlich Behinderte (darunter zähle ich jetzt auch mal alte Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind), fallen mir einfach keine Personen ein, die solch einen Lebensmittelservice wirklich benötigen sollen.
Gerade in den Großstädten hat man doch einen Discounter/Supermarkt am Anderen. Die Wege sind also nicht besonders weit. Irgendwelche Bio Märkte schießen auch wie Pilze aus dem Boden. Da ist die Abdeckung also auch recht gut.
Dazu kommt noch, dass diese Geschäfte zuweilen bis 21/22 Uhr geöffnet haben.
Öffentliche Verkehrsmittel fahren in den Gebieten auch genügend rum und können so ein evtl. nicht vorhandenes Auto ersetzen.

Auf dem Land, wo man teils kilometerweit fahren muss um zur nächsten Einkaufsmöglichkeit zu kommen, könnte ich mir deutlich eher einen Nutzen für die Bevölkerung vorstellen. Aber gerade da wird das (noch) nicht angeboten.

Aber vielleicht bin ich auch einfach schon zu alt (oder noch nicht alt genug) für sowas.
 

boula

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#3
Schon mal den Einkauf einer Familie gesehen? Meist ist der Vater arbeiten und die Mutter darf etliche Tüten schleppen, dann noch die ganzen Wasserflaschen dazu. Selbst mit Auto ist das immer viel Arbeit.

Wie immer sind bei sowas nicht wir, die jungen (single) IT-ler, die Zielgruppe.
 

Roche

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#4
Ja, denn ich entstamme einer 4 köpfigen Familie.
Da ich aus dem Osten stamme und somit mit zwei arbeitenden Elternteilen aufgewachsen bin (im Westen war das damals nicht unbedingt Standard), weiß ich auch, dass man als Familie einkaufen kann auch wenn Vater und Mutter arbeiten gehen.
Außerdem habe ich ja schon angemerkt, dass die Supermärkte in den Großstädten meist sehr lange geöffnet haben. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass ein Vater (sofern er nicht gerade Fernfahrer oder irgendwo auf Montage ist), in einer Woche nicht 1-2 Mal die Zeit findet, mit seiner Famillie einen Einkauf zustande zu bringen.
Wenn man weiß, was man braucht und nicht ziellos durch die Gänge irrt, dauert solch ein Einkauf auch keine Stunden.

Und sollte man wirklich keine Zeit für den Einkauf haben, weil man 2 oder 3 Jobs machen muss um die Famillie über Wasser zu halten, hat man sicher erst recht nicht das Geld um sich die Lebensmittel teuer via Amazon Fresh liefern zu lassen, sondern muss genau schauen, wo man was kauft um entsprechend zu sparen.

Das passt also alles nicht wirklich zusammen und ist aus meiner Sicht keine Argumentation für diesen Service innerhalb einer Großstadt.
 

CrunchTheNumber

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#5
Und wenn Edeka seinen Lieferdienst in irgendeiner Stadt auf irgendwelche Stadtteile ausweitet, gibt's dann auch eine CB-Meldung dazu?
 
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#6
Ich denke auch, der Dienst richtet sich eher an körperlich eingeschränkte Personen oder an hippe Alleinstehende, die keine Lust zum Einkauf haben.

Außerdem finde ich, dass den Wocheneinkauf einer Familie gefälligst der Vater der Familie ranzuschleppen hat.
 

krong

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#7
Lustige Einstellungen hier teilweise... :D

Ich hab ein paar mal bei REWE Online eingekauft und fand die Geschichte, vorallem bei Großeinkäufen, extrem praktisch. Wohne im vierten Geschoss ohne Fahrstuhl und freu mich über jede nicht selber getragene Bierkiste... :D

Wer lieber offline Einkaufen will, kann das gerne machen, die Äußerung dass Lieferdienste nur für Behinderte seien, finde ich dann aber schon etwas unpassend...
 
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#8
Außerdem habe ich ja schon angemerkt, dass die Supermärkte in den Großstädten meist sehr lange geöffnet haben.
Wenn man weiß, was man braucht und nicht ziellos durch die Gänge irrt, dauert solch ein Einkauf auch keine Stunden.
Welcher Supermarkt, ausser Penny, hat nach 20 Uhr noch auf?

Er dauert aber und spaßig ist das ganze auch nicht. Schön ist auch, wenn was vergessen wurde. Ein Lebensmittel Lieferdienst schenkt einem eben Zeit und vereinfacht Dinge.

Außerdem finde ich, dass den Wocheneinkauf einer Familie gefälligst der Vater der Familie ranzuschleppen hat.
Warum?
 

Hakto

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#10
Schon mal den Einkauf einer Familie gesehen? Meist ist der Vater arbeiten und die Mutter darf etliche Tüten schleppen, dann noch die ganzen Wasserflaschen dazu. Selbst mit Auto ist das immer viel Arbeit.

Wie immer sind bei sowas nicht wir, die jungen (single) IT-ler, die Zielgruppe.
Ich denke auch, der Dienst richtet sich eher an körperlich eingeschränkte Personen oder an hippe Alleinstehende, die keine Lust zum Einkauf haben. Außerdem finde ich, dass den Wocheneinkauf einer Familie gefälligst der Vater der Familie ranzuschleppen hat.
Ich bestell hin und wieder beim rewe service weil ich einfach keine lust hab nach nem arbeitstag/woche sachen zu schleppen wenn am we mal ne ganze meute an leuten vorbeikommt zum abschalten. Mit hip hat das ja dann nichts mehr zu tun sondern einfach um die Zeitersparnis und Mindestbestellwert + Gebühren sind mir die Zeit wert die ich spare.

Und Eier etc. waren noch nie platt sondern ordentlich seperat in einer tüte und ganz oben gestapelt.

Ich werd Amazon sicher mal ausprobieren hier in Hamburg.
 

Chillaholic

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#11

estros

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#12
Gerade in der Großatadt lohnt sich das mMn mehr als auf dem Lande. Auf dem Land hat jeder ein Auto. Hier in der City habe ich zB keines. Ich gehe täglich einkaufen und nehme halt auch nur das mit, was ich tragen kann.
Da kommen die Lieferdienste gerade recht. Der Wochenendeinkauf (20-30 kg) kann bequem bestellt werden. Super.👍🏻
 

SP1D3RM4N

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#14
Münchner (Um 20Uhr ist schluss) hier der lange arbeitet und gerne auch mal bis 8 morgens schläft. Ich tue mir den Einkauf am Samstag immer recht ungern an. Also ich bin die Zielgruppe :)
 

Koto

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#16
Außer körperlich Behinderte (darunter zähle ich jetzt auch mal alte Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind), fallen mir einfach keine Personen ein, die solch einen Lebensmittelservice wirklich benötigen sollen.
Mit der Einstellung würden wir noch in Höhlen leben. Weil nix ist wirklich notwendig.

Das ganze Online wäre demnach überflüssig. Kein Whatsapp man kann Telefonieren. Kein Telefon man kann ja hingehen.

Dazu ich bestelle schön länger Lebensmittel Online und hatte noch nie was Verfaultes bekommen. Das passiert nicht. Weil man muss die Ware nicht annehmen. Jeder kommissionierer wäre blöde. Weil die Ware dann postwendend retour kommt.

Das kommt immer von Dehnen wo keine Ahnung von der Praxis haben.

Und vergessen kannst Du selber auch was. Das ist für mich ja kein Argument.

@all
Amazon hat nur ein Problem. Die wollen Eintritt damit ich da Geld ausgeben darf. So blöde bin ich nicht. Dazu ist das nur was für Leute wo Geld keine Rolle Spiel. Man muss sich nur mal die Preise ansehen. Die meisten müssten doch aufs Geld achten.

Daher ist Amazon auch gegen Rewe, Kaufland, bringmeister (Edeka) usw kaum eine alternative. Die haben eben Ladenpreise.
 
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El_Chapo

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#17
Und wenn ich feststelle, dass die Tomaten Transportschäden haben, die Erdbeeren hier und da schon faulig sind, oder Amazon die Eier schlicht vergessen hat, darf ich eben in den nächsten Supermarkt schlappen um das benötigte Zeug nachzukaufen.
Danke, aber da nehm ich mir doch einfach direkt die Zeit und gehe einkaufen.
Ja klar :) wenn man sowas noch nie getestet hat, dann sollte man einfach leise sein.

Ich benutze sehr oft in der Schweiz coopathome oder leshop von Migros. Bekomme am nächsten Tag meine Lieferung. Einmal war ein Ei kaputt, aber das wurde vom Lieferant zurückerstattet. Man spart sich Zeit, ich hab kein Bock jedesmal nach der Arbeit einkaufen zu gehen und kann das online erledigen.
 

usb2_2

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#18
In Hamburg hat jeder zweite REWE normal bis 24 Uhr auf und Netto und Penny oft bis 22 Uhr. Nur LIDL und Aldi machen hier um 21 Uhr zu. Also sollte es kein Problem sein abends einzukaufen. In anderen Regionen scheint Amazon Fresh daher deutlich sinnvoller.

Warum macht in München alles so früh zu?
 
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#19
Auf dem Land, wo man teils kilometerweit fahren muss um zur nächsten Einkaufsmöglichkeit zu kommen, könnte ich mir deutlich eher einen Nutzen für die Bevölkerung vorstellen. Aber gerade da wird das (noch) nicht angeboten.

Aber vielleicht bin ich auch einfach schon zu alt (oder noch nicht alt genug) für sowas.
Auf dem Land kannst du schon heute bequem deine Lebensmittelpakete bekommen, nur eben nicht von Amazon. Wenn ich nur auf den Preis schaue und Angebote mitnehme, fahre ich inzwischen billiger, wenn ich mir die Ware über 200km Landweg per DHL schicken lasse, als wenn ich in 4km in den Laden (Discounter oder Supermarkt) gehe. Das Zeug schleppt mir der Auslieferer direkt vor die Haustür. Der Müll besteht, bei nicht frischer Ware, nur aus einem Pappkarton mit Innenpappe.

Der Grund für die günstigen Preise ist einfach: Beim Lebensmittelversand herrscht momentan deutlich mehr Wettbewerb. Die kämpfen gegen andere aufstrebende Versandhändler und gegen den etablierten Handel vor Ort. Da sind Einsparungen von 20% bis zu 50% die Regel, wenn man Angebote mitnimmt. Die Spritkosten zum Discounter/Supermarkt kann man auch noch abziehen.

Wenn du ein paar Mal so bestellt hast wirst du begreifen, dass so die Zukunft aussehen wird. Spätestens wenn die Versorgung flächendeckend mit regionalem Versand für frische Lebensmittel kein Problem mehr ist, können die Discounter und Supermärkte dicht machen. Wahrscheinlich wird im gleichen Maß aber auch wieder ein Fenster für kleine regionale Anbieter (Handwerks-Bäcker, Metzger usw.) aufgehen, was ich wirklich begrüßen würde.
 

linuxxer

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#20
Mit der Einstellung würden wir noch in Höhlen leben. Weil nix ist wirklich notwendig.

Das ganze Online wäre demnach überflüssig. Kein Whatsapp man kann Telefonieren. Kein Telefon man kann ja hingehen.

Dazu ich bestelle schön länger Lebensmittel Online und hatte noch nie was Verfaultes bekommen. Das passiert nicht. Weil man muss die Ware nicht annehmen. Jeder kommissionierer wäre blöde. Weil die Ware dann postwendend retour kommt.

Das kommt immer von Dehnen wo keine Ahnung von der Praxis haben.

Und vergessen kannst Du selber auch was. Das ist für mich ja kein Argument.

@all
Amazon hat nur ein Problem. Die wollen Eintritt damit ich da Geld ausgeben darf. So blöde bin ich nicht. Dazu ist das nur was für Leute wo Geld keine Rolle Spiel. Man muss sich nur mal die Preise ansehen. Die meisten müssten doch aufs Geld achten.

Daher ist Amazon auch gegen Rewe, Kaufland, bringmeister (Edeka) usw kaum eine alternative. Die haben eben Ladenpreise.
Dann wirst du mit Sicherheit festgestellt haben, das Rewe und auch andere Anbieter, eben keinen Ladenpreis beim Onlinekauf anbieten, da die Packungseinheiten (Gramm/Milli/Liter) oftmals kleiner sind wie im Laden. Ob der Lieferant nun Rewe oder Amazon heißt, verschenken tun beide nichts und beide lassen sich den Service bezahlen.
 
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