Das ist die Einstufung, die seit Ryzen, also seit 2017 gilt. Inzwischen haben wir das Jahr 2026. Intel hat Core i5 mit mehr als 6 Kernen. AMD wird dieses Jahr im Desktop bis zu 24 Kerne bringen, davon 12 CPU-Kerne auf einem chiplet. Da kann man durchaus erwarten, dass bei einem Ryzen 3 auch die Kerne steigen, zumal der Cache so weit, wie bei einem Vorgänger Ryzen 3 beschnitten worden ist.RealMax123 schrieb:Immerhin sind es sechs Kerne mit Hyperthreading, das rechtfertigt schon die Bezeichnung Ryzen 5.
Ryzen 3 wäre ja eher entweder vier Kerne mit Hyperthreading oder höchstens noch sechs Kerne ohne Hypertreading.
Aber andersherum wird nun mal kein Schuh draus. Der kleinste Ryzen 5 8500G hatte 6 Kerne und 16MB-L3-Cache mit bis zu 5 Ghz. Der kleinste Nachfolger Ryzen 5 hat nun plötzlich nur 8MB L3-Cache wie der frühere Ryzen 3 und nur 4,5 Ghz Maximaltakt. Entwickelt sich AMD im Einstiegsbereich zurück, während Ryzen 9 nach vorne prescht?
Auch beim Vor-Vorgänger Ryzen 5000G waren 8MB L3-Cache nur dem Ryzen 3 vorbehalten, siehe Ryzen 3 5300G. Der Ryzen 5 in Form eines 5500GT oder eines 5600G hatten/haben 16MB L3-Cache.
Im Jahr 2026 hat es AMD geschafft, die minimalen Voraussetzungen für einen Ryzen 5 noch weiter (auf Zen 2 Niveau) abzusenken...
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