News Amiga 1000: Vor 40 Jahren brach das Zeit­alter der 16 Bit endgültig an

Die guten alten Zeiten.
Ich habe meinen ersten Computer in 1989 gekauft. Das war Amiga 500. Ich weiß das ist kein Computer, sondern eine console mit Tastatur verbunden. Trotzdem hatte ich reisen spaß mit dem teil. Später habe ich Amiga 1200 gekauft, als der auf den Markt kam ;)
 
Djura schrieb:
Weil ja auch ein jeder Jugendlicher in den 90er Jahren dreistellige DM-Summen für IT-Equipment ausgegeben hat.
Autos waschen. Zeitung austragen. Am WE im Bistro gearbeitet. Tja, mit Arbeit geht so einiges. Hatte mir damals viel davon finanziert.
 
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Djura,

bei mir war das so:

C64
Amiga500 .... bei den beiden waren es die schönsten Zeiten

danach:
Vobis "Colani" Tower 486 DX50

...und ja, damals mit 14" VGA CRT hat mich das als Jugendlicher ~3500DM gekostet ... sehr lange gespart (OK Opa war auch dabei) aber der Stolz war mit keinen Geld zu bezahlen :D

Gruß vom Boomer
 
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Auf dem Amiga 2000 zu dritt Wing Commander wochenlang gezockt, das waren noch Zeiten ....
Tolle Erinnerung aus der Studienzeit. Mein erster war aber ein PC 268 SX 25.
 
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Herzstück des Systems war der Motorola 68000, einer der leistungsfähigsten Prozessoren seiner Zeit, der von mehreren eigens entwickelten Chips unterstützt wurde, welche unter anderem die Grafik- und Audioverarbeitung übernahmen.
Wenn man damals erzählte was der alles kann, meinten PC-Nutzer abfällig: "Der hat ja auch für alles einen extra Chip."

Dabei hatten PCs für alles sogar extra Steckkarten:
  • Schnittstellenkarte für SER und PAR
  • Festplattencontrollerkarte
  • Soundkarte
Von sich aus konnten die Dinger fast gar nichts. - Aber das war natürlich was ganz anderes… :D

Den ersten Amiga habe ich beim Nachbarn gesehen, als er auf seinem 500er Starglider 2 spielt: Flüssiges 3D mit gefüllten Flächen und dazu der tolle Sound!

Für meine Spritkostenverwaltung nutze ich übrigens immer noch ein altes Amiga-Progamm per FS-UAE.
 
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Wenn ich das richtig verstanden habe war ein Vorteil der Spiele-PC der schnelle Framebuffer für 3D-Grafik was letztendlich mit Wolfenstein und Doom dem PC zum Siegeszug verhalf. Der Amiga konnte da mit seinen Bitplanes nicht mithalten, deren Programmierung war zu aufwendig für schnelle 3D Grafik.

 
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Es gab Zeiten, in denen sich eine Band "16BIT" nannte, um futuristisch zu klingen. Was würde man wohl heute wählen, "96 Core" ?
 
Weltraumeule schrieb:
Windows 7 x86 hatte noch 16-Bit Unterstützung, und deshalb konnte man darauf noch Turok Dinosaur Hunter installieren.
64-bit-Windowsen unterstützen generell kein 16-bit. Das was schon bei XP x64 so (mein Hauptsystem 2008-2015, dann LinuxMint und seit 2020 Artixlinux).

Wine unterstützt dagegen auch heute noch 16-bit, was man z. B. leicht mit dem Win 3.1 Calculator testen kann.

Auch MS Works 4.0 (32-bit) habe ich schon erfolgreich mit Wine getestet, während es sich schon mit dem 32-bit XP nicht mehr nutzen konnte. - Windows ist sowas von inkompatibel, sogar zu eigenen Software.
 
Hab noch meinen Amiga 1000 im Keller stehn, damals von meinem Konfirmationsgeld bei Vobis gekauft, war 1987 glaub ich .. leider sind meine Kickstarter Disks hinüber, aber er ist zumindest noch angegangen :)

War super damals, Marble Madness, Defender of the Crown usw. coole Zeit.
 
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Mein Erstkontakt war der ATARI 800XE mit River Raid. Als Kind gezockt wie ein Blöder, wenn ich bei meinem Onkel war :l
Mit dem Amiga hatte ich leider nichts zu tun gehabt. Das sollte ich wohl bei Gelegenheit mal ändern. Lieber zu spät als nie, oder?

Hab da einiges erhalten.

IMG_20230106_143329.jpg

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Hatte um 1998 mit 8 Jahren einen gebrauchten Amiga 500 von meinem inzwischen verstorbenen Onkel geschenkt bekommen.
Kann mich noch an die unzähligen Schuhkartons voller unsortierter Disketten erinnern.
Es war einfach unfassbar nervig die Disketten zu suchen. Es es war eine lustige und aufregende Zeit: Internet hatte ich damals noch nicht und musste mir alles größtenteils selbst beibringen.
 
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Ach ja, die Amiga-Zeiten, ich bin ja erst mit dem Amiga 500 so richtig "süchtig" geworden und zum "Gamer". Atari 2600, C64 und Co. waren zwar da, aber so richtig geklickt hat es dann viel erst mit dem Amiga. Bin auch erst super spät umgestiegen, am Ende noch mit Amiga CD32+SX-1 Erweiterung, Festplatte, Diskettenlaufwerken 4MB FAST-RAM (EDO-RAM), etc. Der Wechsel erfolgte dann als es eben gar nicht mehr anders ging, zu einem 486er DX2-80 glaub. Wing Commander, Sim City 2000, etc. noch auf Amiga mitgenommen, Command & Conquer meinte ich natürlich, Dune 1+2 gab es ja noch für Amiga.
 
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16, 256, 65536, 4294967296 und jetzt 18.446.744.073.709.551.616.
Die Zahlen sind schon gewaltig.
 
Der Amiga war damals schon ein geiles Teil. Erinnert sich noch jemand an die Werbung mit der Tutanchamun Maske in 4096 Farben in Deluxe Paint?
Vom C64 kommend wurde es damals bei mir aber ein Atari 1040STFM, einfach weil Atari bei mir im Umkreis mehr Verbreitung hatte. Später dann ein Falcon030 (der hatte dann einen 68030). Im Keller (neben 2 C64) steht noch ein Milan 040 (wurde nie released).
Mein erster PC war dann tatsächlich direkt ein P133 mit S3 Trio64V+ Grafikkarte.

Macht alles nix.....noch heute überlege ich ab und an mir mal einen AMIGA ins Haus zu holen....irgenwann mach ich das auch....und dann zock ich Ambermoon und Monkey Island 2 von HDD....weil die damals nimmer auf dem ST raus kamen :grr:
 
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Könnt mich noch heute in den Hintern treten, dass ich in den späten 90ern meinen Amiga 2000 (mit interner Festplatte) und allen Spielen verkauft hatte... :heul:
 
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Ich liebe Retro.
Bin damit halt aufgewachsen und deshalb wird mich das immer auch beschäftigen.
Allerdings kaufe ich mir keine neue Hardware dazu. Ich erledige das alles mit Emulatoren.
Baue mir gerade eine große Retro Games Sammlung auf. Die ist inzwischen 750GB 🤪 groß.
Und ich behaupte mal das ich die kompletteste Commodore Amiga 🫶 Sammlung habe, was emuliere Software angeht.

Ach ja, und für mich das beste Retro Game aller Zeiten ist Wizball auf dem C64.
 
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Markchen schrieb:
Autos waschen. Zeitung austragen. Am WE im Bistro gearbeitet. Tja, mit Arbeit geht so einiges. Hatte mir damals viel davon finanziert.

Trotzdem zumindest im Kinderzimmer nicht allzu weit verbreitet. Genau wie Turbokarten. Zweitlaufwerke. Und Fluxkompensatoren. Denn eines der Pro-Commodore-Argumente seit dem C64, neben den fantastischen Grafik+Soundfähigkeiten: der Eintrittspreis. Außer der 512K-Speichererweiterung für den A500 war man über Jahre nie gezwungen, irgendwas nachzurüsten. Und ans TV anschließen ließen sich die Geräte auch.

Nicht nur Germany's first Fast-Volkscomputer. Kein Wunder, dass viele (mich eingeschlossen) noch ein paar Jahre an ihren Commodores festhielten, selbst, als sie technisch längst überholt waren.

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