News Amiga 1000: Vor 40 Jahren brach das Zeit­alter der 16 Bit endgültig an

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Weihnachten 1989. Unter dem Weihnachtsbaum lag eine große, mit einem Tuch abgedeckte Schachtel. Ich hatte keine Ahnung was darunter war.
Als es endlich so weit war und Bescherung gerufen wurde, und ich das Tuch wegziehen dürfen, konnte ich nicht glauben was ich da sehe.
Es war die Verpackung von einem Amiga 500.
Ich glaube ich bin noch nie so schnell die Treppen runter gerannt wie an diesem Tag.
Ich habe so viele Erinnerungen an den Amiga.. Defender of the crown, F/A 18 Interceptor, Emerald Mine, Sidewinder, Rick Dangerous und und und.

War eine wirklich geile Zeit. Es wurden Diskette auf dem Schulhof gerauscht und zusammen gespielt. Ich weiß gar nicht wie viele Joysticks ich bei Summer, Winter und California Games geschrottet habe.
 
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Svennc schrieb:
Und ans TV anschließen ließen sich die Geräte auch.
Das stimmt zumindest bei A500 so nicht - für das normale TV-Gerät benötigte man einen Modulator, der, meine ich, damals so 50 - 60 DM gekostet hat.
 
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mischaef schrieb:
für das normale TV-Gerät benötigte man einen Modulator
Richtig. Das Teil rechts unten. So, gleich mal nach dem Essen loslegen.
 

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Denke immer gerne an die 500er Zeiten zurück, die Homecomputer Zeit war einfach etwas Besonderes.
 
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Ich hatte irgendwann nach 2000 mal einen ausgemusterten A2000 bekommen, so wie sich später dann herausstellte sogar mit ganz ordentlicher Konfiguration (2x Diskette), SCSI-Karte mit Festplatte drauf, einer Quantum mit rund 120MB, die aber leider schon defekt war, dazu noch Tastatur/Maus und ein paar Disketten.
Ich konnte aber nie wirklich etwas sinnvolles damit anfangen, auch mangels Software.
Hab das Ding dann mit einem Freund (selbst Amiga-User) repariert, HDD getauscht, VARTA Akku entfernt , dabei die entstandenen Verätzungen beseitigt und zu guter letzt noch ein CD-ROM Laufwerk eingebaut.
Am Ende dann an einen interessierten Bekannten weitergegeben und im Gegenzug dafür eine für mich besser nutzbare 80er Jahre Stereoanlage bekommen.
 
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Ja, das war fast sowas wie meine erste große Liebe :bussi:hehe
Sehr coole Zeit - nicht nur die Spiele. Ebenso für Kreativität - Musik mit Oktalyzer - unvergesslich
Ja knapp 1400 für den A500 damals. Was noch mehr zu Buche schlug, war dann die Speichererweiterung von 512k auf unglaubliche 1MB - das waren noch mal etwa 500
 
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68000 schrieb:
Der Motorola 68000 ist ein 1979 eingeführter CISC-Prozessor aus der 68000er-Familie von Motorola (später Freescale, heute NXP). Er besitzt intern 32-Bit-Register, einen mit 32 Bit adressierten linearen Adressraum, davon 24 Bit extern verfügbar, acht 32-Bit-Datenregister, neun 32-Bit-Adressregister, ein 16-Bit-Statusregister sowie einen 16-Bit-Datenbus.
(Quelle:Wikipedia)
"The design implements a 32-bit instruction set, with 32-bit registers and a 16-bit internal data bus.<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68000#cite_note-Starnes-4"><span>[</span>4<span>]</span></a> The address bus is 24 bits and does not use memory segmentation, which made it easier to program for. Internally, it uses a 16-bit data arithmetic logic unit (ALU) and two more 16-bit ALUs used mostly for addresses,<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68000#cite_note-Starnes-4"><span>[</span>4<span>]</span></a> and has a 16-bit external data bus.<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68000#cite_note-5"><span>[</span>5<span>]</span></a> For this reason, Motorola termed it a 16/32-bit processor."
https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68000

Intern ist das ein 16b Prozessor, aber vielleicht gehts der News auch um einen 16b aufgelösten Farbraum?
 
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Novocain schrieb:
Vor kurzem hat jemand Commodore incl aller Marken Rechte abgekauft und bringt nen "neuen" C64 auf den Markt ein "neuer" Amiga ist daher denke ich nicht ausgeschlossen...

Unter der Bezeichnung "Amiga" wird das aber vermutlich nichts werden. Die Namensrechte daran wurden, soweit mir bekannt ist, schon lange vorher an eine andere Firma verkauft.
 
Der 1000 war tatsächlich mein erster Computer. Geiles Teil.

Wie die Zeit vergeht.
 
mischaef schrieb:
Das stimmt zumindest bei A500 so nicht - für das normale TV-Gerät benötigte man einen Modulator, der, meine ich, damals so 50 - 60 DM gekostet hat.

Ja, aber eine Extra-Röhre kostete a bisserl was mehr ("unser" erster Familiencomputer hatte nicht mal einen Farbbildschirm). :D

amiga500.png
 
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Habe meinen Amiga 500 geliebt.😥
 
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Damals beim C64 mit Datasette habe ich noch mehr zugeschaut als gespielt.
Das hat sich dann mit dem anschließend angeschafften Amiga geändert, sodass ich alle Amiga Spiele mit voller Freude rauf und runter gespielt habe.
Auch wenn die Spiele mit MS-DOS, Windows, Konsole immer aufwendiger wurden und besser aussahen, bleiben die Amiga Spiele für mich immer im Herzen und denke freudig an diese Zeit zurück.
 
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foofoobar schrieb:
Die 68K-CPU war eine 32-Bit CPU. Wie kommt man da auf 16-Bit in der Überschrift?
Na ja. Der Befehlssatz war 16-Bit, ebenso der Datenbus. Daher vermutlich die Bezeichnung; aber ja, er kann prinzipiell 32-Bit-Software ausführen.
 
Habe meinen Amiga 500 mit Speichererweiterung und 2. Laufwerk auch noch und dazu noch bestimmt 30 Spiele. Funktionierten vor 2 Jahren auch alle noch, auch wenn Sie auf dem durchlüfteten Dachboden stehen. Leider hat mein TV mit Scart Anschluss den ich zu diesem Zwecken noch hatte den Geist aufgegeben. Ob er heute auch noch laufen würde, weiß ich nicht und der Joystick geht leider nicht mehr zuverlässig, alles Opfer von Wintergames. Und damals noch die Messen. Amiga World in Köln. Hach. Schön war’s. War ein langer Weg dahin, selbst zusammengespart durch Zeitung austragen. .
 
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Luftgucker schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe war ein Vorteil der Spiele-PC der schnelle Framebuffer für 3D-Grafik was letztendlich mit Wolfenstein und Doom dem PC zum Siegeszug verhalf.
Der größte Vorteil des PCs damals gegenüber dem Amiga war bereits zuvor die Überlegenheit der Peripherie vor allem in Sachen Preis/Leistung.

Der Grund weshalb ich damals vom Amiga zum PC gewechselt bin war der exorbitant hohe Preis der Festplatten für Amiga und gleichzeitig deren unterirdische Kapazität im Vergleich zum PC.

Und Festplatten waren spätestens wenn man keine Lust mehr hatte dutzende Male die Disketten zu wechseln fast schon Pflicht.

Also zumindest für mich war es damals der Hauptgrund, hätte es Festplatten in vergleichbarem "Wert" für den Amiga gegeben wäre ich jedenfalls erstmal beim Amiga geblieben.
 
ich habe mich auch über den C-16, dann C-64 II auf den Amiga 500 hochgearbeitet. Der wurde mit einer Turbokarte 68030/16 von UNHD (Udo Neuroth Hardware Design) und einer 340 MB Festplatte hochgerüstet. Natürlich im Towergehäuse eingebaut. Monitor war damal der 1084 S. Später kam dann der A3000D und danach der A4000D. Ob der A500 noch lebt, müsste ich wirklich mach nachsehen. Der müsste noch bei meinem Bruder auf dem Dachboden stehen.

Der 4000er und der 3000er leben noch.

Um beim Krieg mitzumachen: Atari ST - Buuuuh
 
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