News Amiga 1000: Vor 40 Jahren brach das Zeit­alter der 16 Bit endgültig an

Hab auch noch nen 1200er im Infiniti Towergehäuse im Keller stehen samt Speichererweiterung ..sollte ich mal wieder hochholen
 
Luftgucker schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe war ein Vorteil der Spiele-PC der schnelle Framebuffer für 3D-Grafik was letztendlich mit Wolfenstein und Doom dem PC zum Siegeszug verhalf. Der Amiga konnte da mit seinen Bitplanes nicht mithalten, deren Programmierung war zu aufwendig für schnelle 3D Grafik.
Das Problem war definitiv die schlechte Erweiterbarkeit der Massenmodelle A500 und A1200. Die 3000er und 4000er konnten sehr einfach duch den Tausch des Prozessorboards und der Grafikkarte aufgerüstet werden, so dass auch 3D Spiele problemlos laufen. Nur leider hatte die kaum jemand, da die einen gewaltigen Einstiegspreis hatten.
 
Ich habe mit dem Amiga auch das erste mal mit einem Modem gegen meinem Kumpel Populus über die Telefonleitung gespeilt. Er hatte mich voll im Griff - bis ich die Überflutung voll hatte. Er hatte einfach zu flach gebaut :)
 
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... und heute sind immer noch nicht alle Systeme auf 64 Bit only.
 
foofoobar schrieb:
Das Ding hatte 32-Bit ALUs, lediglich den raus geführten Bus gab es in verschiedenen Breiten.
Nein, drei 16-Bit ALUs. Die aber 32-Bit Datentypen verarbeiten können.
Ergänzung ()

foofoobar schrieb:
Die 68K-CPU war eine 32-Bit CPU. Wie kommt man da auf 16-Bit in der Überschrift?
Ich glaube da kann man sich drüber streiten beim ursprünglichen 68000. Ich würde es einen Zwitter/Hybrid nennen.

Und 16-Bit ALUs. In jedem Fall ein Preis-/Leistungskompromiss für das Jahr 1979 (!).
 
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Hab hier im Keller noch einen Amiga 1200 im Towergehäuse mit 68060-Erweiterungskarte und einem ZorroIII-Board mit einer CyberVision Grafikkarte und einer Delfina Soundkarte drauf. Wird Zeit, das gute Ding wieder auszuprobieren.

Ein Freund hatte einen der ersten Amiga 1000. Das war der Rechner, der mich vollends in den Bann gezogen hat. Schade, dass die Magie von damals heute nicht mehr so vorhanden ist. Tagelang Hexcodes aus der 64er abtippen (hatte damals nur einen C64). Wer würde das heut noch machen. 😅
 
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Ich werde niemals mein erstes Mal 'Die Siedler' auf dem Amiga 500 vergessen. Bis heute ist das Spiel eine meiner liebsten IT-bezogenen Erinnerungen.
 
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Haggis schrieb:
Ich hatte einen Amiga 500. Das war das beste, was mir je passiert ist.
Hinter dir. Ein dreiköpfiger Affe.

Bin eigentlich zu jung für den Spaß, aber mein Bruder hatte nach Schneider PC und C64 auch einen Amiga 600? und zusammen mit drei Freunden eine gigantische Spielesammlung und das Teil läuft heute noch bei ihm gemoddet für VGA Ausgang und Zeugs.
War schon prägend das Teil, wobei ich das Ding eher als Spielekonsole verstanden hatte.
 
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Ich hatte mal nen A500 und auch mal nen A600 gebraucht. Der 600er hat aber oft Probleme gemacht, zum einen wegen ECS und weil manche Spiele das Nummernpad haben wollten. Das hatte der aber nicht.

Der 500er hatte dagegen ne 68020 Turbokarte und 1 oder 2MB RAM, damit lief sogar das unspielbare Wing Commander flüssig. :D

Ich kannte auch ne Videofirma mit A3000 und Festplatte, da hatten wir mal Ambermoon drauf installiert, das war wie ne Offenbarung. Sofort geladen und absolut flüssig in 3D mit allen Texturen eingeschaltet.

Leider war 3D auch der Sargnagel vom Amiga, weil der wegen dem Bitplane Modus viel umständlicher rechnen musste. Wolf3D war da der Anfang vom Ende und DOOM das absolute Ende.
 
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Hab meinen Amiga A1200 (IDEfix Controller, 4GB CF-Card als HDD und DVD-Laufwerk) immer noch. Syndicate, Christoph Kolumbus und Colonization machen immer noch süchtig
 
Sieht immer noch stark aus das Teil.
Mein erster war ein CPC464 von Schneider :D
Dann nur ein Sega Master System 2 und um 2000 rum ein erster Fertig-PC.:o
 
Amiga 500... Grundstein für die noch heute anhaltende Begeisterung für Video-Games. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht teilweise DiskCopy insgesamt länger lief als alle Games 😅.
 
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Mein Canon A200 ist auch ein 16bitter aus 1985, wohl aber schon 1984 auf den Markt gekommen. Mit echtem 8086!
Leider nur 256k RAM on Board, dafür mit 20MB MFM Platte und CGA Graka (auch 16 bit Interface zum Mainboard) + original Canon CGA Bildschirm.
Durch einen 8bit SCSI Controller konnte ich sogar eine 2GB Platte betreiben. Wobei die Geschwindigkeit beim Formatieren... naja, ich sag mal nix.
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@beckenrandschwi

Du hast doch jetzt nicht wirklich ein X86er Rechner in einen AMIGA Thema eingestellt. Das ist ja noch schlimmer als ein Atari ST. :p
 
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Hatte einen A500 mit Speichererweiterung, steht noch irgendwo ganz hinten im Keller versteckt.

Games von Bitmap Brothers, Sensible Soccer, Turrican 2, Wizardry 6 etc bis zum Erbrechen gezockt

Kann mich noch an die ersten Basteleien an den Competitions Pro erinnern, im Lauf der Zeit haben die Mikroschalter das zeitliche gesegnet und es mussten neue rein
 
Auch wenn der Amiga erst mein zweiter Computer war. Hatte vorher ca. 9 Monate lang einen C64II. Wird das der wichtigste Computer für mich sein.
Die Kiste hat mir soviele schöne Stunden bereitet. Auch mit Freunden haben wir viel gespielt. Später und auch jetzt dran geschraubt. ich hoffe auf weitere 40 Jahre noch mit meinen Amigas! Happy Birthday
Und so sieht meiner jetzt aus natürlich ein A1200 hatte damals für unglaubliche 500DM (statt 1499DM) einen A1200 mit Festplatte bekommen. Fast neu. Von jemand der den nicht haben wollte.
1000214257.jpg


Auhron schrieb:
Dune 2 gab es ja dann leider doch nicht mehr für Amiga,
Hmm also ich habe im Sommer 95 fast die gesamten Ferien mit Dune2 spielen. An meinem Amiga 1200. Hab das bestimmt mit jeder der drei Fraktionen bestimmt 2-3x durchgespielt.
Ergänzung ()

mischaef schrieb:
Das stimmt zumindest bei A500 so nicht - für das normale TV-Gerät benötigte man einen Modulator, der, meine ich, damals so 50 - 60 DM gekostet hat.
Wenn der TV Scart hatte tat es auch ein RGB-Scart Kabel. Aber ja sonst brauchte man den a520 TV Modulator.
 
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Das Amiga OS konnte was, das sonst kein OS mehr bis zur Switch 2 konnte: Unterstützung für zwei Mäuse.

Battle isle auf einem Amiga auf einem Bildschirm zu zweit gegeneinander. Und jeder spielt mit Maus.
 
Firefly2023 schrieb:
Leider hat mein TV mit Scart Anschluss den ich zu diesem Zwecken noch hatte den Geist aufgegeben.
Also bei Kleinanzeigen kannst du von LG oder Samsung einen LCD Monitor mit TV Funktion kaufen. Der muss nur Scart haben. Das funktioniert dann wunderbar. Die Monitore gibt es meist um die 20 Euro gebraucht.
Ergänzung ()

Gravlens schrieb:
Der Grund weshalb ich damals vom Amiga zum PC gewechselt bin war der exorbitant hohe Preis der Festplatten für Amiga und gleichzeitig deren unterirdische Kapazität im Vergleich zum PC.
Weiß nicht was du meinst. Der Amiga hatte die gleichen Festplatten wie der PC benutzt. Wobei beim Amiga auf SCSI statt AT-Bus und erst später auf IDE gesetzt worden ist. Man hatte somit die bessere Technik im Amiga verbaut. Da die meisten PCs eine AT Platte drin hatten. Auch war der Amiga damals in Summe billiger als jeder PC, der sich bei Grafik und Sound mit dem Amiga hätte Messen können.
 
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Amiga war ein echt schöner Computer. Ich habe viel Zeit in meiner Kindheit mit den Amiga verbracht. Ich habe unheimlich gerne mit PPaint und Deluxe Paint gemalt. Angefangen auf einem A500, dann A1200 mit Festplatte. Die Programme waren schon echt genial. Später habe ich dann sogar kleine Filmchen gemacht. Mit meinem A4000 waren die Filmchen, dank 32 MB Fast RAM schon etwas länger und etwas "professioneller". Da gingen schon an die 1000 Frames mit 64 Farben. Es war geil, weil der Amiga 64 Farben in 6 Bit konnte. Bzw auch 5 Bit mit 32 Farben. Total beliebig. Ich habe den Amiga bis ich ca 12 Jahre alt war aktiv genutzt. Also bis 2001.

Gegenüber dem Windows 98 PC mit Intel Pentium 3 war der Amiga einfach flotter. Das System war auch optimiert, dass es auf einem A1000 läuft. An, 5 Sekunden später war ich im OS und nochmal 3 Sekunden, bis der den Hintergrund und die Taskleiste geladen hat. Und das war nur der 68060 Chip. Ich liebäugelte mit einem Power PC und Morph OS, aber das war mir zu teuer.

Das Internet wurde immer wichtiger und das konnte der PC einfach aufgrund der viel, viel schnelleren Rohleistung und USB sowie LAN-Port erheblich besser. Schweren Herzens habe ich die mein Amiga dann verkauft und mich von meinen Daten verabschiedet. Der Käufer hat nach dem Kauf mir von Cross Dos erzählt. Ich hatte nicht kapiert was das war. (Das war ein Emulator, dass man DOS Disketten lesen und schrieben kann)

Die Story geht weiter: Der A4000 konnte 1,44MB Floppys lesen und schreiben. So hatte ich damals alle meine Bilder und Fotos gesichert. Also suchte ich Jemand mit einem A4000. Ich habe dann ca im Jahr 2010 eine Platine entdeckt, womit man diese Disks auslesen kann. Aber dazu muss man am IDE Port des Mainboards rum löten. Das war mir Nichts. Bis ich im Jahr 2020 dann auf ein Greaseweasel Board gestoßen bis. Das Non Plus Ultra Teil. Ist ein IDE Port für Floppys und auf der anderen Seite ist ein USB. Dann habe ich mir ein Floppy Laufwerk auf Ebay gekauft und dazu ein falsches Kabel. Also neues Kabel und dann ab in WinUAE. Dann konnte ich endlich nach 18 Jahren meine Dateien öffnen. Das war so ein geiles Gefühl.
 
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