Amoklauf in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden

@GevatterTod: Um nocheinmal auf diese Killerspiel-Sache mit den bettelnden Gegnern zurückzukommen. Das ist je nach Auffassung anders zu sehen. Mir geht dabei zwar auch keiner ab, aber diese Darstellung schockt mich, bzw. stößt mich ab. Es ist ein Teil Realismus und ein Teil Stress, der auf einen Menschen einwirkt, was zum Spiel gehört.



Wenn jemand diese Situationen allerdings als toll oder erregend empfindet... Erst DANN sollte man sich darüber Sorgen machen. Dann ist einem aber auch schon eine Sicherung durchgebrannt, dessen Ursprung aber woanders seine Wurzeln hat.

Amokläufe und derartige Gewalttaten gab es aber auch schon vor den Killerspielen und selbst wenn es keine Killerspiele mehr gäbe, würden sich die Leute andere Quellen für Ideen suchen, wenn es sein muss.

Waffen sind jedoch gebaut worden um zu Töten. Einen anderen Zweck haben sie nicht und dass sie auch für diesen Zweck verwendet werden ist weniger überraschend, oder nicht?
Jeder weiß das und es ist klar, dass sie dafür verwendet werden.
 
"... der Weltfrieden wurde damals tatsächlich durch gegenseitiges Aufrüsten gewahrt, also durch die Angst des "Gegenschlags"."

Das macht aber keinen Sinn. Denn es reicht EINMAL die Erde zerstören zu können. Weiter muss ich gar nicht forschen und entwickeln und kaufen und bauen. Einmal reicht völlig. Natürlich war es damals so. Aber es macht dennoch keinen Sinn. Genauso wie die Philosophie: Ihr dürft keine Atomwaffen bauen! keinen Sinn macht wenn ich in meinen geheimen Kellern selber 1000 Stück davon habe. Sowas kann ich sagen wenn ich keine habe, alles andere ist blanker Hohn.
 
Na dann hat es ja auch gereicht, ein Killerspiel hergestellt zu haben und alle danach waren sinnlos..

Und braucht man ja auch keine Waffen verbieten, wenn die Polizei welche hat, weil ist ja blanker Hohn..
 
Also in der Schweiz sind mehr Schußwaffen in privatbesitz und da kommt zu weniger Toten durch Schußwaffen.

Wer ne Waffe haben will bekommt sie auch! Den interessiert da vor allem nicht die Gesetzeslage!
Um Rohrbomben zu bauen braucht man auch kein Chemie-Diplom!

Wenn jeder in der Klasse ne Knarre gehabt hätte, wär der Amokläufer nicht weit gekommen.
(O.K die Aussage ist vll n bischen bissig)

Abgesehn davon sind Tode durch Schußwaffen soweit ich weiß nicht wirklich ein statistisch gravierender Faktor in Deutschland.

Wenn sich mal mehr um die Probleme der Menschen gekümmert würde statt um Drecksbanken, Fondmanager, Abwrackprämien, Tauschbörsen... würds auch weniger verwzweifelte verwirrte menschen geben, die Amok laufen!
 
Zuletzt bearbeitet:
H3rby schrieb:
Na dann hat es ja auch gereicht, ein Killerspiel hergestellt zu haben und alle danach waren sinnlos..

Und braucht man ja auch keine Waffen verbieten, wenn die Polizei welche hat, weil ist ja blanker Hohn..

Na, das hinkt ein wenig. Die USA (um es mal beim Namen zu nennen) hält sich zwar gerne für die Weltpolizei, hat aber kein Recht dazu. Sie sind kein Institut, die dafür Sorge zu tragen haben, dass Gesetze eingehalten werden. Die Länder/Kontinente sollten eigentlich gleichberechtigt sein.
Ich würde mir anstelle des Irans auch nicht von den USA (gerade von denen, die am meisten haben) den Bau verbieten lassen.

Allgemein ist der Vergleich von sog. "Killerspielen" und Atomwaffen ein wenig konfus und ich frage mich, wo das hinführen soll.
 
Also der Text ging nur gegen das Abstruse von Onkelhitman..

Und Killerspiele sind allg. schlecht zu vergleichen mit irgendwas, das im Moment fassbar existiert.
 
"Na dann hat es ja auch gereicht, ein Killerspiel hergestellt zu haben und alle danach waren sinnlos.."

Das ist doch Qutsch, du willst doch nicht ernsthaft Waffenfähiges Plutonium, Biowaffen, High-Tech-Panzer mit "Killerspielen" vergleichen oder?

"Und braucht man ja auch keine Waffen verbieten, wenn die Polizei welche hat, weil ist ja blanker Hohn.. "

Hättest du gelesen und verstanden was auf der letzten Seite steht, hättest du dir den Kommentar einfach nur sparen können. Es geht darum, dass Waffen für den Privatgebrauch verboten werden sollen. Biathlon wird ja auch im Fernsehen gezeigt, obwohl man da schießt. Deswegen ist auch die Paintballdiskussion völlig irre wenn ich doch Sportarten zulasse bei denen Schießen dazugehört.

Killerspiele sind ganz einfach fassbar. Noch vor Jahren gab es "Statistiken" die belegt haben, dass Menschen zu Mördern wurden, weil sie Bücher gelesen haben und die Morde daraus kopiert haben
Später gab es "Statistiken" die belegt haben, dass Menschen zu Mördern wurden, weil sie Fernsehfilme mit gewalttätigen Handlungen geguckt haben und die Morde kopiert haben.
Nun zeigen "Statistiken" ....

Dadurch aber die Menschen einschränken im Sinne der geistigen Freiheit kann keine Lösung sein. Und wenn ich das halt nicht kann, muss ich gucken, dass ich Wiederholungsfälle grob ausschließen kann. Und HIER hätte es halt genügt wenn ein Privatmensch keine Waffe zu hause haben darf (mit ner utopischen Anzahl an Patronen).
 
th3o schrieb:
Gore und Splatter gehören definitiv in bestimmten Genres, wie zb in Fantasyspielen, die sich an eine Welt bevölkert von Orcs, Untoten etc anlehnen dazu. Aktuellste Beispiele sind etwa die Gameplay-Videos von Diablo 3. Dass Gore oder Splattereffekte zu Gewalt anregen würden, ist ziemlicher Humbug, da diese "Nebeneffekte" nun mal per definitionem zu dieser Fantasywelt gehören. Ich weiß nicht wie glaubwürdig es wäre, wenn beim Zerbersten eines Monsters statt Körperteile und Blut dann Blümchen und Gummibärensaft sich über den Boden verteilen würden. Ich glaube dass jeder, der in diesem Genre beheimatet ist, sich einfach nur verarscht vorkommen würde.

Dem stimme ich zu. Man kann diese Darstellung in Spielen als Geschmacklos bezeichnen, aber Geschmäcker sind nunmal verschieden. Ein Zombiespiel ohne Splattereffeckte ? Das wird für Zombiefans nicht in Frage kommen.
 
Kurz nach dem Amoklauf von Winnenden am 11. März diesen Jahres hatte der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Johannes Fuchs, die Bürger zur freiwilligen Abgabe ihrer Waffen aufgerufen. Er richtete eine Hotline ein, in der sich Besitzer anonym beraten lassen konnten und schrieb später alle Waffenbesitzer in seinem Kreis an, und bat sie, nicht benötigte Waffen und Munition abzugeben. Fuchs trat damit eine Lawine los: Im ganzen Land schlossen sich Bürgermeister und Landräte dem Aufruf an. Fast 1300 Waffen haben Bürger im Rems-Murr-Kreis seither abgegeben, die großen Städte nicht mitgerechnet. Der Sprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart, Clemens Homoth-Kuhs, spricht von zehn Tonnen Waffen im ganzen Land, etwa 5000 Gewehre, Pistolen, Messer oder Bajonette seien das, schätzt er.


http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/waffen-aus-amt-gestohlen/


:freak:
 
DAs mit den Killerspielen ist doch totaler schwachsinn.
Hab letztes mal erst mitbekommen dass an an einigen Schulen in Deutschland Schießstände sind.
Desweiteren verkauft der Staat selbst gebrauchte Waffen für die der Steuerzahler ja ohnehin vorher schon Steuern gezahlt hat, also was da abgeht ist ein Scherz. Dem kann man einfach nurnoch mit einem schlichten Kopfschütteln entgegnen.
 
Die Schießstände sind aber afaik nicht für die Schüler, sondern da sind nur Räumlichkeiten der Schule für den jeweiligen Verein angemietet. Insofern haben sie mit den Schulen lediglich die Örtlichkeit gemeinsam, sonst nichts. Außerdem wird da nur mit Luftdruckwaffen geschossen. Und die eignen sich nun wirklich nicht für Amokläufe.
 
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