Amoklauf in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden

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@flockyflo
Die Amokläufer begehen ihren Taten ja nicht aus Spaß an der Freude sondern aus Rache oder um Bekanntheit zu erlangen. So lautet es jedenfalls, wenn man einen Psychologen nach der Motivation fragt.

Und wie bereits dargelegt wurde, werden verschärfte Waffengesetze nicht will bringen. Wer morden will, der wird es auch tun, sei es mit einem Messer, einer Bombe oder einer anderen selbst gebauten Waffe oder mit einer Schusswaffe vom Schwarzmarkt.
 
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Flockyflo schrieb:
Ich finde sie sollten das Waffengesetzt mal verschärfen. Es kann doch nicht sein, das ein 16-17 Jähriger so einfach Zugang zu 16-18 Waffen hat (anscheinend kann sich mal wieder keiner einigen wieviel Waffen es tatsächlich sind) und diese dann auch noch so einfach benutzt.
In diesem Fall, hat er sich die Waffen über die Eltern besorgt.

Vielleicht sollte man sich überlegen, die Waffen nicht zu Hause aufbewahren zu dürfen, sondern bei einer zentralen Instanz.
Mit dieser These, geht aber wohl das große Geschrei bei allen "Waffenliebhabern" los. Es kann ja nichts passieren und es viel zu umständlich. :rolleyes:
 
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tjo, flo. deine sig sagts ja wie es is :D
Das man Waffen zuhause lagern darf sollte evtl. noch diskutiert werden. Am besten wär für Leute mit Waffenscheinen ein Depot, bei dem man sich alles abholt und zurückbringt. Bleibt die Frage für was man überhaupt Waffen zuhause hat oder überhaupt braucht.

Aber gebt euch unsre Medien:

Realsatire N24: Frage der Moderatorin an einen "Experten": "Was geht in einem Menschen vor, der eine Pistole auf die Brust gesetzt bekommt?"

nächste Frage: "Liegt es daran, dass es in kleinstädtischem Milieu nicht soviel psychologische Hilfe gibt?"

Gibt hier leider keinen "Smiley" der das kommentieren kann..... annähernd -> :freak:
 
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Nur um allen mal die Illusion zu nehmen auch in der Schweiz gab es Amokläufe.

26. September 2001: Zug, Schweiz
Ein Amokläufer dringt in das Kantonsparlament im Schweizerischen Zug ein und tötet 14 Menschen. Anschließend richtet er sich selbst.

DIE SCHLIMMSTEN AMOKLÄUFE
23. Januar 2009: Dendermonde, Belgien
Ein 20-jährige Belgier ersticht in einer Kindertagesstätte im ostflämischen Dendermonde zwei Kleinkinder und eine Betreuerin. Zehn weitere Kleinkinder und zwei Betreuerinnen wurden zum Teil schwer verletzt.
23. September 2008: Kauhajoki, Finnland
Der 22-jährige Berufsschüler Matti Juhani Saari tötet in der westfinnischen Kleinstadt Kauhajoki zehn Menschen. Anschließend tötet er sich selbst.
7. November 2007: Jokela, Finnland
Der 18 Jahre alte Schüler Pekka- Eric Auvinen tötet insgesamt acht Menschen in einem Schulzentrum in Jokela.
16. April 2007: Virginia, USA
Ein Student erschießt an der Technischen Universität von Virginia 32 Menschen und verletzt 15 weitere. Es ist das schlimmste Massaker an einer Schule in der Geschichte der USA.
12. Februar 2007: Amokläufe in Salt Lake City und Philadelphia, USA
Mindestens 10 Menschen werden bei zwei Amokläufen in Salt Lake City und Philadelphia (USA) getötet. Ein Täter eröffnet in einem Einkaufszentrum in Salt Lake City das Feuer und tötet fünf Menschen. Ein Polizist erschießt den Amokläufer. In Philadelphia werden drei Teilnehmer einer geschäftlichen Konferenz Opfer eines Amokläufers. Er nimmt sich anschließend das Leben.
20. November 2006: Emsdetten
Im westfälischen Emsdetten schießt ein 18- Jähriger in seiner ehemaligen Schule um sich. Elf Menschen werden verletzt. Schließlich erschießt sich der Täter.
2. Oktober 2006: Pennsylvania, USA
In Lancaster County im US-Bundesstaat Pennsylvania tötet ein Amokläufer an einer Amish-Schule fünf Mädchen. Dann richtet er sich selbst.
März 2005: Red Lake/Minnesota, USA
In Red Lake im US-Bundesstaat Minnesota erschießt ein 16-Jähriger eine Lehrerin und fünf Schüler. Zuvor hatte er schon einen Schulwärter, seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin getötet. Im Internet outet sich der Täter als Anhänger nationalsozialistischer Rassenlehren.
26. April 2002: Erfurt
Bei einem Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium tötet der 19-jährige Schüler Robert Steinhäuser binnen zehn Minuten 16 Menschen und sich selbst. Unter den Toten sind zwölf Lehrer, die Schulsekretärin, zwei Schüler und ein Polizist. Steinhäuser war ein Jahr vor der Tat von der Schule verwiesen worden.
27. März 2002: Nanterre, Frankreich
Im Pariser Vorort Nanterre erschießt ein Amokläufer acht Menschen. Anschließend springt er aus dem vierten Stock eines Polizeigebäudes in den Tod.
26. September 2001: Zug, Schweiz
Ein Amokläufer dringt in das Kantonsparlament im Schweizerischen Zug ein und tötet 14 Menschen. Anschließend richtet er sich selbst.
8. Juni 2001: Osaka, Japan
8. Juni 2001: Ein 37- Jähriger Japaner ersticht in einer Grundschule in der japanischen Stadt Osaka acht Kinder und verletzt 20 zum Teil schwer.
20. April 1999: Littleton/Colorado, USA
Zwei Schüler stürmen die Columbine High School in Littleton im US-Staat Colorado und ermorden dort zwölf Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und einen Lehrer. 24 weitere Menschen werden verletzt, bevor sich die beiden Täter Eric Harris und Dylan Klebold selbst das Leben nehmen.
24. März 1998: Jonesboro/Arkansas, USA
Ein 11- und ein 13-jähriger Schüler lösen an ihrer Schule in Jonesboro (US-Staat Arkansas) falschen Feueralarm aus und richten aus dem Hinterhalt ein Blutbad an. Im Kugelhagel sterben vier Mädchen und eine Lehrerin.
22. Mai 1997: Brasilien
Im Nordosten Brasiliens bringt ein ehemaliger Soldat 17 Menschen um. Erst tötet er seine Frau und seine Schwiegermutter, dann geht der Amoklauf auf der Straße weiter. Grund der Tat: Gerüchte über seine angebliche Homosexualität.
28./29. April 1996: Tasmanien
35 Menschen fallen einem Amokläufer auf der australischen Insel Port Arthur schießt der geistig verwirrte Täter mit einem automatischen Schnellfeuergewehr auf die Gäste. Danach setzt er seinen Amoklauf auf der anderen Straßenseite fort.
13. März 1996: Dunblane, Schottland
Ein 43-jähriger Mann erschießt in der Turnhalle der Grundschule im schottischen Dunblane 16 Erstklässler und deren Lehrerin. Der Todesschütze begeht nach der Tat Selbstmord.
23./24. September 1995: Toulon, Frankreich
Ein 16-jähriger Schüler bringt nahe dem französischen Toulon insgesamt 13 Menschen um und tötet sich anschließend selbst. Erste Opfer am Abend des 23. September sind sein Stiefvater, sein Halbbruder und seine Mutter. Am nächsten Morgen setzt der Täter im Nachbarort seiner Heimatstadt den Amoklauf fort.
16. Oktober 1991: Killeen/Texas, USA
Im Texanischen Killeen tötet ein Mann in einer Cafeteria 23 Menschen. Anschließend begeht er Selbstmord.
Dezember 1989: Montréal , Kanada
An der Polytechnischen Hochschule von Montréal kommt es zum schwersten Schulmassaker der kanadischen Geschichte. Der 25-jährige Marc Lepine erschießt 14 Frauen und verletzt 13 weitere Personen, bevor er sich selbst das Leben nimmt. In einem Schreiben nennt der Mann Hass auf Feministinnen als Motiv.
18. Juli 1984: Kalifornien, USA
In einem Schnellrestaurant in San Diego erschießt ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen. Er wird von einem Polizisten erschossen.
1. August 1966: Universität von Texas, USA
An der Universität von schießt ein Amokläufer mehr als eine Stunde lang von einem Turm der Universität Texas auf Passanten. Mindestens 14 Menschen werden getötet.
11. Juni 1964: Volkhoven bei Köln
In Volkhoven bei Köln stürmt ein Wehrmachtsveteran eine Volksschule. Er fügt acht Kindern tödliche Verletzungen zu und ersticht zwei Lehrerinnen.


han/dpa/ddp/AFP/AP/Reuters

Quelle Spiegel.de

Es sind auch nicht inner nur Jugendliche mit "gestörtem Umfeld" die in solche Taten verwickeln sondern durch aus auch Erwachsene die völlig andere Motive haben. Man kann auch sicher nicht ein Motiv für alle finden jeder Fall ist hier einzigartig und muss auch so behandelt werden.
 
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Ich habe Morgen wieder Berufsschule und werde unseren Klassenlehrer wohl bitten eine schweige Minute für die Opfer & Angehörigen von der heutigen Untat einzulegen. Ich finde das sehr sinnvoll, weil in solch einer ruhigen Minute plötzlich tiefgreifende Gedanken heranwachsen (können).
 
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waffenliebhabern gehört echt mal der kopf gewaschen. kann mir mal einer schlüssig erklären wie sinnvoll ein privates waffenlager heutzutage ist?
 
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Waffen.......Schweres Thema.
Waffen an sich sind nicht das Problem alleine, sondern der Einsatzzweck.
Und eine Scheere in einer Kinderhand 1 bis 6 Jahre, kann schon Tötlich enden.

Mir wird Schlecht bei dem Thema, und die Wut auf Politik immer größer.

Anstatt mal einer im Bundestag Amok läuft, da trifft er die richtigen. Und nicht in einer Schule!!
War jetzt kein aufruf, sondern mal ein Beispiel, wenn wer Erschossen wird, dann bitte die richtigen, doch die wissen ja sich zu Verschanzen. Und das wissen die aus gutem Grund!!
 
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@Buttlegboy
Hast du den Film "Im Land der Raketenwürmer" gesehen? Auf sowas muss man doch vorbereitet sein!

Spaß beiseite, ich bin auch der Meinung, dass Sportschützen ihr Sportgerät nicht unbedingt daheim aufbewahren müssen und auch nicht sollten. Bei einem Jäger ist dass vielleicht schon was anderes und vielleicht ist ja auch ein Sportschütze unter uns, der uns einen Grund nennen kann, warum Waffen daheim aufbewahrt werden. Ein Motiv kann natürlich die schlichte Faszination sein. Die einen stellen sich Modellautos in die Vitrine, die anderen hängen sich Waffen an die Wand.

@BigReD1
Vielleicht brauchst du einen Spaziergang, um dich wieder zu beruhigen. Was du stellenweise schreibst, geht in meinen Augen zu weit.
 
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BigReD1 schrieb:
Waffen.......Schweres Thema.
Waffen an sich sind nicht das Problem alleine, sondern der Einsatzzweck.

Aha, und zu welchem Zweck hat man die denn Zuhause ?
Auch z.B. Jäger könnten ihre Waffen abgeschlossen im Verein ablegen.....
 
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Tja, wie man es macht, man macht es falsch.
Entweder es schreien die PC Spieler, das die Games nicht schuld daran sind,
oder es schreien die Waffenliebhaber, das es wegen einem schwarzen Schaf nicht sein kann die Waffen zu verbieten,
aber komischerweise kommt niemand drauf sich mal die Eltern anzusehen oder sein soziales Umfeld -.-

Hui, irgendwie eregen meine Beiträge immer ne menge Kritik^^
und ja, für mich ist er ein Psycho, du kannst ihn ja nicht einen normalen Menschen nennen, den kein normaler Mensch würde so eine Tat planen, die wpürden heer selbstmord begehen, weil ihr Leben sinnlos geworden ist, aber sie würden nicht in eine Schule rennen und Kinder erschießen!!! Das ist garantiert nicht mehr normal, das ist psychopathisch!

Ähm ja, und das mit dem "aus Spaß erschießen" dafür muss ich mich entschuldigen. Sollte aus Rache heißen wie es GevatterTod schon gesagt hab...da hab ich wohl wieder zuviel an die killerspiel diskussion gedacht.

Und ja, es würde was bringen das Waffengesetz zu verschärfen. Es gibt auch hier einen Schwarzmarkt für Waffen, aber ohne Kontakte kannst du es vergessen dort jemals einen zu finden. Und ein Jugendlicher schon 2mal nicht.
Und mit einem Messer bewaffnet richtet man nicht so viel Schaden an wie mit einer Schußwaffe. Notfalls wirft man einen Stuhl nach dem täter und setzt ihn KO. Hätte der Täter eine Schußwaffe geht das nicht.
Und Bomben könnte man basteln, aber die Zutaten sind verdammt schwer zu bekommen und selbst dann würde die Polizei auf dich aufmerksam werden.

Achso: Ich kenne selbst ein paar Jäger und die bewahren ihre Waffen in einem Waffenschrank auf. Den Schlüssel tragen sie immer mit sich oder verstecken ihn. Einer von denen hat Söhne und ich garantiere euch, das keiner seiner Söhne auch nur annähernd an den Schrank kann, geschweige denn den Schlüssel bekommt.
 
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GevatterTod schrieb:
Die einen stellen sich Modellautos in die Vitrine, die anderen hängen sich Waffen an die Wand.

Kein Thema, muss und darf natürlich Original sein. Aber funktionieren muss die NICHT.
 
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Warum können Schützenvereine nicht die Waffen selbst stellen?
oder:
Warum werden die Waffen nicht wenigstens im Schützenverein gelagert.
d.h. Warum muss die Waffe immer im Besitz des Mitglieds sein?

Der Zugang zu Waffen ist eine der essenziellen Bedingungen damit so ein 'amoklauf' stattfinden kann.
 
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ein messer tuts auch in der not^^
und wer will und kontakte hat kommt auch so an ne waffe ran.

am besten war die erste frage bei rtl oder der auch einschlägige computerspiele spiel^^
tja da wird mal wieder die alte schublade aufgemacht ...
 
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@ satis:
Sorry war etwas falsch geschrieben. Du hast recht das meinte ich auch.

@ Gevatter Tod:
Wieso zu weit? Ich packe die Wurzel an und nicht das Problem.
Und: Hier herrscht doch Redefreiheit? Oder will man mir die in Deutschland jetzt auch nehmen?
 
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Also ich will das thema nicht wirklich anschneiden, aber ich habe mich damals mal mit dem attentat in schweden beschäftigt. dort gab es zahlreiche ungereimtheiten. wie z.b den nicht vorhandenen freund des opfers und die liste lässt sich lange fortsetzten.

ich stehe dem also recht skeptisch gegenüber. will damit sagen das nicht alles so ist wie es scheint....

ich halte es für blödsinn die waffengesetze weiter zu verschärfen. denn wie es politiker gerne machen ist das lediglich eine bekämpfung des symptoms und wird wie einige schon sagten immer wieder passieren. ich sehe das wie mit den drogen, wer unbedingt gras oder lsd oder was auch immer will, bekommt es auch - gleiches gilt für waffen. wir sind 7milliarden menschen auf der erde und das von denen einige austicken ist wohl "ganz normal". wirkliche vorsorge kann nur getroffen werden wenn vor allem die eltern gewissenhafter auf das verhalten ihrer kinder achten. denn niemand kommt auf die welt und sagt: " mit 20 mach ich ein attentat". solche psychischen verkrüppelungen entstehen langsam und kommen nicht plötzlich aus heiterem himmel.


in meiner persönlichen meinung bin ich da etwas gespalten. einerseits bieten waffen zumindest eine kleine sicherheit der freiheit. sollte z.b mal anarchie ausbrechen wird man froh sein eine zur verteidigung zu haben. auch vor staatlicher willkür können sie schützten. andereseits sind waffen für all das leid in kriegen verantwortlich. aber irgendwie tötet die waffe alleine niemanden, es sind menschen die die waffe bedienen...
daraus erschließt sich mir das nicht waffen das problem sind sondern der mensch an sich.

solange es menschen gibt werden wir immer von attentaten, kriegen oder sonstigen hören.
 
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alffrommars schrieb:
ein messer tuts auch in der not^^
und wer will und kontakte hat kommt auch so an ne waffe ran.

am besten war die erste frage bei rtl oder der auch einschlägige computerspiele spiel^^
tja da wird mal wieder die alte schublade aufgemacht ...

jemand mit einem messer lässt sich im fall der fälle leichter überwältigen wenn er vor dir steht.
Ich sehe grundsätzlich keine Notwendigkeit des privaten Waffenbesitzes.
 
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Ich glaube kaum, das er einen Amoklauf mit einem Messer machen würde.
Wenn das bei mir einer gemacht hätte, Hätte er Sekunden später einen Stuhl im Gesicht (Stuhl schlägt Messer, da länger und schwerer^^)

Und eigentlich gibt es in Schützenvereinen die Möglichkeit seine Waffen zu lagern. In extra Schränken die auch abgeschlossen werden und Schützenvereine haben selbst Waffen die sie ausleihen (ja, ich war mal kurze zeit bei einem verein dabei^^), natürlich nur auf dem entsprechenden Gelände.

@ThomasSilent:
auch vor staatlicher willkür können sie schützten
Ist nicht dein ernst, oder?
Du weisst schon das kurze Zeit später ein Sonderkommando an deine Tür klopft und dich nieder mäht?
Gegen staatlicher Willkür kannst du nix mit Waffen machen, rein gar nichts. Entweder du bringst dich um oder du kämpftst mit Worten. Und sollte Anarchie ausbrechen (in Deutschland????) dann rennst du eben ins nächste Waffengeschäft und plünderst es. Niemand braucht eine geladene Waffe zu Hause im Schrank haben.

Und Waffenliebhaber können auch den Schlagbolzen oder ähnliches entfernen. Das Teil funktioniert dann nicht mehr, ist aber noch immer Original
 
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Mit dieser These, geht aber wohl das große Geschrei bei allen "Waffenliebhabern" los. Es kann ja nichts passieren und es viel zu umständlich.

Es ist vor Allem unverhältnissmäßig.
Die tatsächlich von daheim aufbewahrten Legalwaffen ausgehende Gefahr für die Bevölkerung ist im Bereich 0, deswegen sind so massive Einschränkungen inakzeptabel.
So tragisch der Tod dieser Leute ist, statistisch gesehen ist er völlig unbedeutend und rechtfertigt damit auch keine ungewöhnlich starken
Einschränkungen.
Es gibt für die Bevölkerung viel gefährlichere Dinge als Legalwaffen, z.B. Alkohol. ~500 tote und ~300.000 Verletzte durch damit zusammenhängende Gewalttaten sind eine andere Hausnummer als die 20-30 Schusswaffentoten jedes Jahr. (Von denen fast alle mit illegalen Waffen oder missbrauchten Waffen von Ordnungshütern begangen wurden oder Selbsttötungen sind.)
Wenn es wirklich um den Schutz der Bevölkerung ginge, müsste man ganz andere Maßnahmen treffen.
Aber es ist natürlich einfacher, auf Minderheiten einzuknüppeln, wenn man das medienwirksam verkaufen kann . . .


waffenliebhabern gehört echt mal der kopf gewaschen. kann mir mal einer schlüssig erklären wie sinnvoll ein privates waffenlager heutzutage ist?

Einige sollten vielleicht lieber den Kopf einschalten, anstatt irgendwelche tumben Parolen nachzugrölen.
Der Vater war anscheinend aktiver Sportschütze.
Wer in vielen verschiedenen Disziplinen schießen will, benötigt auch die entsprechende Anzahl von waffen.
Einige denken bei Sportschützen wohl an den Dorf-Schützenverein, wo einmal die Woche mit dem KK-Gewehr Pappscheiben durchlocht werden, und das war´s.
Dafür reicht dann auch der KK-Einzellader. Aber es gibt eben auch andere Disziplinen. Will man die ernsthaft als Leistungssport betreiben, braucht man entsprechende Spezialgeräte.


Auch z.B. Jäger könnten ihre Waffen abgeschlossen im Verein ablegen.....

Und wie genau soll der dann in angemessener Zeit seinen Pflichten nachkommen, z.B. bei Wildunfällen? Von den rechtlichen und versicherungstechnischen Problemen mal abgesehen.
Und von was für Vereinen ist hier eigentlich immer die Rede?
Weder für Sportschützen noch für Jäger gibt es eine Vereinspflicht, und das wäre auch inakzeptabel.
So oder so ist so eine Forderung absolut unverhältnissmäßig.

Warum können Schützenvereine nicht die Waffen selbst stellen?

Sportwaffen sind z.T. speziell an eine Person angepasste Geräte. Wir sprechen hier von mehreren tausend Eure pro Exemplar. (kann je nach Disziplin stark abweichen)
Wie genau soll das denn laufen?
Auch hier nochmal der Hinweis, dass ein Sportschütze mitglied in einem Verband ist, nicht unbedingt in einem Verein. Dazu gibt es ja auch die ganzen freien Schießstände.



Gruß,
David
 
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Naja bin zwar kein Sportschütze aber wenn ich einer wäre würde ich meine Waffe auch Zuhause aufbewaren. Gerade dafür gibt es ja gepanzerte Waffenschränke. Da könnte man genauso sagen das der Bogenschütze oder Sperrwerfer sein Gerät am Sportplatz abgeben muss (Könnte ja auch einer mit getötet werden).

Der Sportler will seine Waffe sicher zuhause pflegen (einölen und auseinander nehmen etc.)

Meiner ansicht nach sind nicht die Waffen das Problem sondern die Menschen. Wie schon erwähnt, wenn jemand die Absicht hat zu töten dann macht er es auch. Egal ob er ne Waffe hat oder nicht.

Was jedoch treibt einen Menschen dazu? In dem Film Bowling Bowling for Columbine z.B wird mal gezeigt wieviele Menschen in den USA pro Jahr erschossen werden (waren glaub ich 10000 oder so)
Das komische ist in Kanade z.B. kommt man genauso leicht an Waffen wie in den USA doch dort werden nur ein bruchteil soviel Menschen erschossen wie in den USA. Woran liegt das?

Wie gesagt meiner Meinung nach ist nicht der Knopf schuld, sondern der Mensch der Ihn drückt.
 
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Achtung Satire:

Nach Angaben der Polizei schoss er in drei Klassenräumen um sich und tötete zehn Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren sowie drei Lehrerinnen, darunter eine junge Referendarin.

http://www.swr.de/bw-aktuell/-/id=98428/nid=98428/did=4448882/40ngo2/index.html

http://nachrichten.t-online.de/c/17/77/96/26/17779626.html

"Sehr guten Morgen, Herr Lehrer", steht derzeit auf zahlreichen Werbeplakaten an Bahnhöfen in ganz Deutschland. Es ist eine Werbekampagne des Landes Baden-Württemberg, das offensiv um Lehramtsstudenten aus anderen Bundesländern wirbt."
 
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