T
tuKKelteQUila
Gast
Einen Wunderschönen.
Mein System ist jetzt gut 1 1/2 Jahre alt.
Das Netzteil noch einen Tick älter; wenn ich großzügig schätze, kommt es vielleicht auf 2 Jahre.
Vorab mein System.
Mainboard: Gigabyte GA-X38-DS4
Memory: G.Skill 4092 GB F2-6400CL5-2GBPI
Prozessor: Intel® Core™2 Quad CPU Q6600 @ 2.40 GHz
Grafikkarte: Zotac NVIDIA GeForce 9800 GTX AMP!
Netzteil: be quiet! STRAIGHT POWER 600W
Festplatten, Case und Pi-Pa-Po betrachte ich mal als unwichtig.
Ich muss sagen, dass mein System die letzten Jahre verdammt stabil lief.
Im Grunde genommen hatte ich nie zu klagen, hatte praktisch nie Bluescreens und der Gleichen.
Leider stellt sich mir seit ca. einem Monat das Problem, dass mein Rechner immer länger zum Booten braucht.
Beim Start eines Systems drehen ja vorab alle Lüfter auf hochturen, das liegt daran, dass das BIOS noch nicht geladen ist und somit keine automatische Lüftersteuerung vornimmt.
Sobald das BIOS geladen ist, drehen sich die Lüfter in der Regel von alleine auf eine gerine Drehzahl.
Im Idealfall merkt man das "Vollaufdrehen" der Lüfter garnicht, da das BIOS binnen weniger Millisekungen bootet.
Bei mir ist es nun dazu gekommen, dass das BIOS von Zeit zu Zeit immer länger gebraucht hat um zu laden, sprich ich starte den Rechner und warte 1-2 Sekunden bis er sich fängt.
Aus diesen 1-2 Sekunden wurden irgendwann 3-4, 4-5, 5-6 ... bald 10-20 Sekunden.
Es mag verrückt klingen, jedoch wartete ich irgendwann gar 10 Minuten, ehe mein System bootet.
Das war dann so für mich persönlich der Knackpunkt, wo ich mir gesagt hab: jetzt schraubste das Ding auf und Prüfst alles pingelig, bis er wieder normal läuft.
Einfacher gesagt als getan. Da ich absolut nichts fand, was nicht ordnungsgemäß fest saß oder gut verschraubt war, habe ich meinen gesamten Rechner auseinander geschraube, den Prozessor entfernt, alles fein säuberlich abgestaubt, die Kühlpaste neu aufgetragen und wieder zusammengeschraubt.
Was kam dabei raus? Nicht viel - das Problem blieb bestehen.
Da ich nunmal zwei Riegel RAM und 4 Steckplätze zum bestücken habe, habe ich natürlich alle erdenklichen Kombinationen und Konsterlationen ausprobiert, in der Hoffnung, einer der Riegel oder einer der Steckplätze wäre hin.
Entweder sind nun alle 4 Steckplätze, oder beide Riegel defekt (geringe Wahrscheinlichkeit).
Sodann habe ich mir den Rechner meiner Mutter gekrallt und ihr Netzteil ausgebaut.
Dass sie das natürlich nicht so lustig fand ist eine andere Geschichte. :]
Jedenfalls war ich danach nicht schlauer.
Mein System fing zwar an zu starten, jedoch fehlten mir zusätzliche Stromstecker für meine Grafikkarte etc. pp., sodass ich keine Möglichkeit hatte irgend etwas festzustellen.
Die Batterie habe ich testshalber auch mal gewechselt und auch mit entfernter Batterie gestartet.
CLR_CMOS versuchte ich ebenfalls mehrfach - erfolglos.
Nach und nach wurde es immer schlimmer, mein Rechner erreichte Spitzezeiten von 1 1/2 Stunden zum booten - dafür braucht man wirklich viel Geduld.
Es kam so weit, dass er gar nach dem Einschalten direkt wieder aus ging.
Und das dann nicht nur 1-2 Mal... ich saß dann 5-10 Minuten davor und hielt den Startknopf gedrückt, bis er dann durchweg anblieb und ich dann endlich darauf warten durfte, dass er in 1-2 Stunden vielleicht mal anfängt zu booten.
Inzwischen dämmerte es mir, dass es das Netzteil sein muss.
Worauf ich natürlich bis dato noch nicht kam, ist, das vermeindlich defekte Netzteil an einem anderen Rechner zu testen.
Dies tat ich natürlich direkt nach diesem Gedankenblitz und musste feststellen:
Am Rechner meiner Mutter funktioniert es problemlos.
Ich startete ihren Rechner mit meinem Netzteil und das Ding schnurrte wie ein Kätzchen.
Nach dieser Aktion war ich verwirrt.
Einerseits macht es nur Sinn, dass das Netzteil defekt ist, da der Rechner vielleicht Stromschwankungen abkriegt, die durch einen defekt dessen verursacht werden und somit nach Einschalten wieder aus geht.
Andererseits macht es auch nur Sinn, dass das Mainboard einen weg hat und deshalb ewig für den Startbefehl zum Booten des BIOS benötigt.
Dass beides Defekt ist kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Dass der Prozessor defekt ist wirkt auf mich noch unwahrscheinlicher, denn sobald mein Rechner läuft, tut er das ohne irgend welche Einschränkungen auf hochturen tagelang.
Es ist nichts übertaktet und es sind die Optimized Defaults im BIOS geladen.
Spaßeshalber klemmte ich auch mal ein Wattmessgerät zwischen Rechner und Steckdosenleiste.
Bevor der Rechner bootet, also, wenn alle Lüfter auf Hochturen laufen, kommt er auf knapp 300 Watt.
Direkt beim Booten, sobald die Lüfter vom BIOS runtergeregelt werden, sind es noch knapp 150 Watt.
Mit laufenden Betrieb komme ich auf 240 - 310 Watt.
Bei einem 600 Watt Netzteil von 89% Energieeffizienz reicht das dicke.
Und wo ich schon von der Steckdosenleiste rede - logischer Weise dachte ich auch schon an Unterversorgung und der Gleichen.
Insofern habe ich natürlich auch schon die Steckdosenleiste getauscht, meinen Rechner direkt an das Stromnetz - also in die Wand - gesteckt und auch eine völlig andere Steckdose benutzt.
Ebenso habe ich versucht, alle nicht essenziellen Geräte im Rechner vom Netzteil zu trennen, sprich Festplatten, Lüfterm, DVD Rom Laufwerk ... sowas eben.
Da ich jetzt just in diesem Augenblick einen Stift als Druckmittel, beschwert von einem Türstopper auf meinen Einschalte des Rechner gelegt habe, da dieser seit einer halben Stunde immer an und aus geht, dachte ich mir, es wäre an der Zeit mal ein paar andere Gleichgesinnte nach guten Ideen zu fragen.
Leider hat auf Arbeit keiner meiner Kollegen ein modernes Netzteil um die Grafikkarte und die 4 Kern CPU mit Strom zu versorgen - und das im IT Business.
Vielleicht bietet sich morgen die Gelegenheit, wenn evtl. zwei Kumpel vorbei kommen, mal ein Alternativnetzteil zu testen.
Da ich mein Mainboard leider nirgends mehr in Deutschland zu Kaufen finde, hoffe ich zZ noch auf ein defektes Netzteil.
Ansonsten müsste ich mein Mainboard einschichen - und wie lange solch ein Umtausch dauert, kann sich wohl jeder denken.
Von daher hoffe ich noch auf gute Ideen.
Danke schon mal an all jene, die mir mit brauchbaren Kommentaren weiterhelfen.
Lieben Gruß, tuKKelteQUila
Mein System ist jetzt gut 1 1/2 Jahre alt.
Das Netzteil noch einen Tick älter; wenn ich großzügig schätze, kommt es vielleicht auf 2 Jahre.
Vorab mein System.
Mainboard: Gigabyte GA-X38-DS4
Memory: G.Skill 4092 GB F2-6400CL5-2GBPI
Prozessor: Intel® Core™2 Quad CPU Q6600 @ 2.40 GHz
Grafikkarte: Zotac NVIDIA GeForce 9800 GTX AMP!
Netzteil: be quiet! STRAIGHT POWER 600W
Festplatten, Case und Pi-Pa-Po betrachte ich mal als unwichtig.
Ich muss sagen, dass mein System die letzten Jahre verdammt stabil lief.
Im Grunde genommen hatte ich nie zu klagen, hatte praktisch nie Bluescreens und der Gleichen.
Leider stellt sich mir seit ca. einem Monat das Problem, dass mein Rechner immer länger zum Booten braucht.
Beim Start eines Systems drehen ja vorab alle Lüfter auf hochturen, das liegt daran, dass das BIOS noch nicht geladen ist und somit keine automatische Lüftersteuerung vornimmt.
Sobald das BIOS geladen ist, drehen sich die Lüfter in der Regel von alleine auf eine gerine Drehzahl.
Im Idealfall merkt man das "Vollaufdrehen" der Lüfter garnicht, da das BIOS binnen weniger Millisekungen bootet.
Bei mir ist es nun dazu gekommen, dass das BIOS von Zeit zu Zeit immer länger gebraucht hat um zu laden, sprich ich starte den Rechner und warte 1-2 Sekunden bis er sich fängt.
Aus diesen 1-2 Sekunden wurden irgendwann 3-4, 4-5, 5-6 ... bald 10-20 Sekunden.
Es mag verrückt klingen, jedoch wartete ich irgendwann gar 10 Minuten, ehe mein System bootet.
Das war dann so für mich persönlich der Knackpunkt, wo ich mir gesagt hab: jetzt schraubste das Ding auf und Prüfst alles pingelig, bis er wieder normal läuft.
Einfacher gesagt als getan. Da ich absolut nichts fand, was nicht ordnungsgemäß fest saß oder gut verschraubt war, habe ich meinen gesamten Rechner auseinander geschraube, den Prozessor entfernt, alles fein säuberlich abgestaubt, die Kühlpaste neu aufgetragen und wieder zusammengeschraubt.
Was kam dabei raus? Nicht viel - das Problem blieb bestehen.
Da ich nunmal zwei Riegel RAM und 4 Steckplätze zum bestücken habe, habe ich natürlich alle erdenklichen Kombinationen und Konsterlationen ausprobiert, in der Hoffnung, einer der Riegel oder einer der Steckplätze wäre hin.
Entweder sind nun alle 4 Steckplätze, oder beide Riegel defekt (geringe Wahrscheinlichkeit).
Sodann habe ich mir den Rechner meiner Mutter gekrallt und ihr Netzteil ausgebaut.
Dass sie das natürlich nicht so lustig fand ist eine andere Geschichte. :]
Jedenfalls war ich danach nicht schlauer.
Mein System fing zwar an zu starten, jedoch fehlten mir zusätzliche Stromstecker für meine Grafikkarte etc. pp., sodass ich keine Möglichkeit hatte irgend etwas festzustellen.
Die Batterie habe ich testshalber auch mal gewechselt und auch mit entfernter Batterie gestartet.
CLR_CMOS versuchte ich ebenfalls mehrfach - erfolglos.
Nach und nach wurde es immer schlimmer, mein Rechner erreichte Spitzezeiten von 1 1/2 Stunden zum booten - dafür braucht man wirklich viel Geduld.
Es kam so weit, dass er gar nach dem Einschalten direkt wieder aus ging.
Und das dann nicht nur 1-2 Mal... ich saß dann 5-10 Minuten davor und hielt den Startknopf gedrückt, bis er dann durchweg anblieb und ich dann endlich darauf warten durfte, dass er in 1-2 Stunden vielleicht mal anfängt zu booten.
Inzwischen dämmerte es mir, dass es das Netzteil sein muss.
Worauf ich natürlich bis dato noch nicht kam, ist, das vermeindlich defekte Netzteil an einem anderen Rechner zu testen.
Dies tat ich natürlich direkt nach diesem Gedankenblitz und musste feststellen:
Am Rechner meiner Mutter funktioniert es problemlos.
Ich startete ihren Rechner mit meinem Netzteil und das Ding schnurrte wie ein Kätzchen.
Nach dieser Aktion war ich verwirrt.
Einerseits macht es nur Sinn, dass das Netzteil defekt ist, da der Rechner vielleicht Stromschwankungen abkriegt, die durch einen defekt dessen verursacht werden und somit nach Einschalten wieder aus geht.
Andererseits macht es auch nur Sinn, dass das Mainboard einen weg hat und deshalb ewig für den Startbefehl zum Booten des BIOS benötigt.
Dass beides Defekt ist kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Dass der Prozessor defekt ist wirkt auf mich noch unwahrscheinlicher, denn sobald mein Rechner läuft, tut er das ohne irgend welche Einschränkungen auf hochturen tagelang.
Es ist nichts übertaktet und es sind die Optimized Defaults im BIOS geladen.
Spaßeshalber klemmte ich auch mal ein Wattmessgerät zwischen Rechner und Steckdosenleiste.
Bevor der Rechner bootet, also, wenn alle Lüfter auf Hochturen laufen, kommt er auf knapp 300 Watt.
Direkt beim Booten, sobald die Lüfter vom BIOS runtergeregelt werden, sind es noch knapp 150 Watt.
Mit laufenden Betrieb komme ich auf 240 - 310 Watt.
Bei einem 600 Watt Netzteil von 89% Energieeffizienz reicht das dicke.
Und wo ich schon von der Steckdosenleiste rede - logischer Weise dachte ich auch schon an Unterversorgung und der Gleichen.
Insofern habe ich natürlich auch schon die Steckdosenleiste getauscht, meinen Rechner direkt an das Stromnetz - also in die Wand - gesteckt und auch eine völlig andere Steckdose benutzt.
Ebenso habe ich versucht, alle nicht essenziellen Geräte im Rechner vom Netzteil zu trennen, sprich Festplatten, Lüfterm, DVD Rom Laufwerk ... sowas eben.
Da ich jetzt just in diesem Augenblick einen Stift als Druckmittel, beschwert von einem Türstopper auf meinen Einschalte des Rechner gelegt habe, da dieser seit einer halben Stunde immer an und aus geht, dachte ich mir, es wäre an der Zeit mal ein paar andere Gleichgesinnte nach guten Ideen zu fragen.
Leider hat auf Arbeit keiner meiner Kollegen ein modernes Netzteil um die Grafikkarte und die 4 Kern CPU mit Strom zu versorgen - und das im IT Business.
Vielleicht bietet sich morgen die Gelegenheit, wenn evtl. zwei Kumpel vorbei kommen, mal ein Alternativnetzteil zu testen.
Da ich mein Mainboard leider nirgends mehr in Deutschland zu Kaufen finde, hoffe ich zZ noch auf ein defektes Netzteil.
Ansonsten müsste ich mein Mainboard einschichen - und wie lange solch ein Umtausch dauert, kann sich wohl jeder denken.
Von daher hoffe ich noch auf gute Ideen.
Danke schon mal an all jene, die mir mit brauchbaren Kommentaren weiterhelfen.
Lieben Gruß, tuKKelteQUila
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