An-Aus-Bug nach Umbau in neues Gehäuse

OJK

Lt. Junior Grade
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Nabend zusammen.

Ich habe heute für einen Freund seinen Rechner in ein neues Gehäuse umgebaut.

Nach dem Umbau geht der Rechner nach dem Einschalten (am ATX Power switch) immer nur kurz an und nach ein paar Sekunden wieder aus. Nach weiteren Sekunden wieder an und wieder aus. Und so weiter.
Auf dem Monitor erscheint nichts.

Ich habe nichts verändert. Keine neue Hardware eingebaut und auch die PCI-Karten in die gleichen Slots und die Laufwerke alle an die gleichen Ports angeschlossen.

Das Mainboard ist das Gigabyte P35 DS3 rev2.1, RAM ist von Corsair (welches genau und welche Komponenten noch so drin sind reiche ich gern später nach).
Nun hab ich mal kurz im Internet geschaut und bin auf das Stichwort "An-Aus-Bug" gestoßen. Der Rechner ist nicht übertaktet und lief bis vor dem Umbau auch einwandfrei.

Ich verstehe nicht ganz, wie der Umbau in ein anderes Gehäuse zu sowas führen kann. Der Rechner ist an einer Steckdosenleiste, hat also oft mal "keinen Saft" gehabt und fuhr immer normal hoch. Jetzt nach dem Umbau leider nicht mehr.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!

Gute Nacht erstmal!

Jan
 
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meinst du nach dem anschalten am netzteil?
kann das sein dass du am mainboard die pins überbrückt hast?
 
@achim: Nein, beim Einschalten des Netzteil-Schalters passiert gar nichts.
Erst beim Drücken des Power-Knopfs (Gehäuse) gehts los.
(habs oben im Post geändert)
Ergänzung ()

@OPK: Ja, Abstandshalter habe ich montiert. Waren beim Gehäuse (Rebel 9 Pro Economy) dabei. Sind zwar aus Metall, aber die Bohrungen im Mainboard sollten doch so sein, dass das keine KS gibt?
 
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Hi!
Na, das kommt mir aber jetzt sehr bekannt vor.
Hatte auch so ein Problem nach Umbau meines Asus P7P55D mit Core i5-750 beim umsetzen in ein Xigmatek Asgard. Vorher, im Chieftec war alles in Ordnung aber nach dem Umbau kam es nach einiger Zeit (nicht sofort) zu unerklärlichen Total-Abstürzen. Beim Neu-Einschalten kam er dann teilweise nicht mal mehr bis zum Bios. Nach Rück-Umbau war wieder alles in Butter. Es war mir absolut rätselhaft, weil die Hardware bis auf das Gehäuse absolut identisch war. Allerdings waren im Asgard die Abstandshalter und Schrauben eben schwarz überzogen. Ich hatte den Verdacht, dass es da möglicherweise zu Masseproblemen kam.
Nun, ich habe die Abstandshalter und Schrauben in den Bereichen wo sie mit dem Mainboard Kontakt haben blank geschliffen und siehe da: seitdem KEINE Abstürze mehr!

Vielleicht hilft's?

Grüße
Morton
 
Ypson schrieb:
Allerdings waren im Asgard die Abstandshalter und Schrauben eben schwarz überzogen. Ich hatte den Verdacht, dass es da möglicherweise zu Masseproblemen kam.
Nun, ich habe die Abstandshalter und Schrauben in den Bereichen wo sie mit dem Mainboard Kontakt haben blank geschliffen und siehe da: seitdem KEINE Abstürze mehr!

Vielleicht hilft's?

Grüße
Morton

Die Abstandshalter des alten Boards waren aus Plastik (bis auf zwei). Vielleicht ist da was dran?
Aber, versteh ich das richtig, du hast die blank geschliffen, um den Kontakt zu verbessern? Ist denn die Mainboard-Masse auf das Gehäuse gelegt? Dann würde es ja in einem Gehäuse mit Kunststoff-Haltern nicht funktionieren... Weiß leider nicht mehr, ob die 2 Metall-Abstandshalter beim alten Gehäuse vorgesehen waren, oder ob ich die nach eigenem Gusto angebaut hatte...

Edit: jetzt wo dus sagst... die neuen Schrauben sind auch schwarz überzogen... :eek:
 
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Ja, ich hab den oberen Rand der Abstandhalter und die untere Krempe der Schraubenköpfe blank geschliffen. Vorher waren sie ja auch so schwarz eloxiert. Es war die letzte Möglichkeit, ich hätte sonst nicht mehr gewusst, was ich sonst noch hätte probieren sollen. Die Mainboard-Befestigungslöcher haben ja auf Vorder und Rückseite so einen kleinen blanken Ring um das Loch. Der liegt wohl auf Masse
 
Verstehe ich das richtig, muss man am Mainboard alle Schrauben einsetzen damit das Mainboard problemlos läuft?

Ich habe 2 Löcher ohne Schrauben am Mainboard, weil 2 Abstandhalter fehlen, sonst sind alle dran und fest geschraubt! Aber solche Probleme hatte ich nicht!
 
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Also, meine Kurz-Recherche ergab, dass das Mainboard nicht über die Schrauben mit dem Gehäuse (leitend) verbunden werden muss...
Aber wer weiß, ich behalte das im Hinterkopf

Nun erstmal ab in die Heia.

:n8:
 
ich hatte das auch shconmal als ich meinen mugen 2 installiert habe und dann wohl durchd as stoffding mit einen kontakt durchgestochen habe.

ich würde mal alles nachschauen was so an kontakten ist.

was aber auch noch sein kann wenn es das nicht ist, ich habe nämlich auch ein board mit p35 chipsatz, da war von intel ein schutz drin, das jedesmal wenn der strom weg ist das ding hoch und wieder runter fährt und danach sollte es wieder kommen.

versuch mal das bios zu resetten falls irgendwas umgestellt wurde. manche hersteller wie asus haben das aber umgangen andere wie msi ( wie mein board) haben dieses feature noch. vielleicht liegt es ja dadran

edit: der layer wird mit einer ground "maske" umlegt. das bedeutet nichts anderes das alle massen gesammelt werden. dann werden sie an die meist großen zusammenhängenden flächen die ihr seht geleitet. das hat was mit potentialgleichheit und ein paar emv richtlinien zutun.
rein theoretisch braucht garkeine schraube kontakt zu haben, da wenn ihr ja das board z.b. auf eine antistatikfolie legt um es vor dem einbau schonmal probelaufen zu lassen dann funktionierts ja auch oder ? :)
denn meines wissens sind die teile wo man das board anschraubt isoliert, also die haben da garkeine weiter funktion als das board da zu halten wo es bleiben soll ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Bonem schrieb:
rein theoretisch braucht garkeine schraube kontakt zu haben, da wenn ihr ja das board z.b. auf eine antistatikfolie legt um es vor dem einbau schonmal probelaufen zu lassen dann funktionierts ja auch oder ? :)
denn meines wissens sind die teile wo man das board anschraubt isoliert, also die haben da garkeine weiter funktion als das board da zu halten wo es bleiben soll ^^

So dachte ich auch...
 
Sonst würde es mit einem Gehäuse aus Plexiglas auch net funktionieren.
 
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