Anbieterwechsel Modem-ID blockiert

froeschi62 schrieb:
Zum Beispiel melden manche EX Kunden der Telekom, dass sie Ihre Festnetzverträge im System immer noch sehen können, obwohl der Vertrag beendet wurde.
Genau, der Vertrag läuft im Background noch, um bei Bedarf schnell reaktiviert werden zu können. Sind i.d.R. meist 4 Tage, wenn keine Weiterversorgung beauftragt wird.

Ist ja eine gute Sache, nur dennoch müsste die alte ONT-Registrierung am Wechseltag entknüpft werden. Das Problem besteht nicht erst seit gestern. Bei DSL klappt es schließlich auch, dass nachts der Port umkonfiguriert auf den aufnehmenden Anbieter wird.
 
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Ist aber insofern vergleichbar, als dass der DSL-Port ebenso wie ein ONT die eindeutige Zuordnung zum Kunden ermöglicht. Bei DSL ist die Leitung ab Port nur einem Kunden zugeordnet - über die CuDa geschaltet. Bei FTTH hängen bis zu 32 (ggf. 64) Kunden an einer Faser, hier stellt das ONT die Zuordnung dar.

Für den Kunden wäre es am einfachsten, bei einem Anbieterwechsel würde automatisch das registrierte ONT auf den aufnehmenden Anbieter übergehen. Da man aber möchte, dass der Kunde sein ONT auch beim Anbieterwechsel selbst registriert, muss sichergestellt werden, dass es am Wechseltag frei ist.
 
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eifelman85 schrieb:
Ist aber insofern vergleichbar, als dass der DSL-Port ebenso wie ein ONT die eindeutige Zuordnung zum Kunden ermöglicht. Bei DSL ist die Leitung ab Port nur einem Kunden zugeordnet - über die CuDa geschaltet.
Andererseits wird da ja meines Wissens erst über Zugangsdaten entschieden, wohin man angemeldet wird, also leicht änderbar.
eifelman85 schrieb:
Für den Kunden wäre es am einfachsten, bei einem Anbieterwechsel würde automatisch das registrierte ONT auf den aufnehmenden Anbieter übergehen.
Wäre natürlich ein Traum.
Vanguardboy schrieb:
@froeschi62 Es ist die aufgabe des altenanbieter die modem id nach vertragsende Automatisch zu löschen. Der vertrag exestiert dann ja nicht mehr, also auch nicht mehr die modem id.
Beißt sich aber halt mit dem sicheren Übergang/Weiterversorgung.
 
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rezzler schrieb:
Andererseits wird da ja meines Wissens erst über Zugangsdaten entschieden, wohin man angemeldet wird, also leicht änderbar.
Kommt auf den Anbieter an, ob die Zugangsdaten geprüft werden oder nicht. Eindeutig identifizierbar ist die Leitung über die Line-ID - da gibt es dann Anbieter, die die Zugangsdaten (standardmäßig) nicht prüfen, wie Telekom oder Eifel-DSL. Aber auch Anbieter wie easybell oder o2, wo der Zugang nur mit korrekten Daten möglich ist.

Das ist aber dann vielmehr eine Sache des individuellen Anbieters - die Konfiguration des Ports (Zuweisung/Routing der Line-ID zu dem neuen Anbieter) erfolgt bei DSL in der Nacht.

Anders war das noch früher, als DSL-Anschluss und Zugangstarife endkoppelt waren. Da konnte man z. B. bei der Telekom T-DSL 1000 buchen und dann bei einem beliebigen Anbieter einen Zugangstarif abschließen und sich einfach mit den entsprechenden Zugangsdaten "einwählen".
 
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eifelman85 schrieb:
Kommt auf den Anbieter an, ob die Zugangsdaten geprüft werden oder nicht. Eindeutig identifizierbar ist die Leitung über die Line-ID,
Nur für mich zum Verständnis, du meinst sicher die Glasfaser-ID. über die die GF Leitung zugeordnet wird. Zur korrekten Registrierung und Zuordnung benötigt man ja immer die Modem-ID und Glasfaser-ID im Einrichtungslink. Ich spreche hierbei nur vom Telekom GBGS GF-Netz.
 
froeschi62 schrieb:
Nur für mich zum Verständnis, du meinst sicher die Glasfaser-ID. über die die GF Leitung zugeordnet wird.
Nein, die Line-Id ist was anderes…
froeschi62 schrieb:
Zur korrekten Registrierung und Zuordnung benötigt man ja immer die Modem-ID und Glasfaser-ID
…aus den beiden ergibt sich dann eine virtuelle Direkt-Verbindung (zwischen ONT und OLT), welche dann eine Line-ID hat.
 
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Jetzt stellt sich im Nachhinein heraus, dass ein Kunden vorher zwar einen Telekom GF Zugang hatte, aber über einen anderen Netzbetreiber wie Glasfaser Nordwest. Das macht vielleicht wieder Hoffnung, dass es im telekomeigenen GF Netz doch etwas entspannter abläuft.
 
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